fire and flame

Verlag, Seminare und interreligiöser Austausch



Parashas – biblische Wochenlesungen

EINFÜHRUNG

In der Tora, den fünf Büchern Mose, die wichtigsten Bücher des AT (zusammen mit den Propheten)  für die Juden, genauso wie für die Christen in der Bibel, als die Gesamtheit von Altem und Neuen Testament, gibt es sehr viel zu lernen. Es sind nicht nur spannende Geschichten und inhaltsreiche Briefe, sondern es sind sehr viele Schlüssel und Prinzipien in diesen verschiedenen einzelnen Büchern der gesamten Bibel verborgen.

Viel Freude somit bei diesen wöchentlichen Gedanken !!!

Nach Sukkot also im Oktober  beginnt ein neuer Jahreskreislauf der Parashalesung

DIE PARASHAS DES BIBLISCHEN KREISLAUFS 
2022 BIS 2023 FINDEN SIE HIER!
 

oder als Druckausgabe in unseren Buchshop

Neunzehnte Wochenlesung - Terumah "Hebeopfer"

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16.02.2024, 16:32

2.Mose 25,1–27,19; 2.Kor.10-13; Psalm 6+38+51; 2.Kö.1-13; 1.Kö.5,26-6,13; Matthäus 12,46-13,58; Hebräer 8,1-6, 9,1-28+10,1

Das Wort „Terumah“ als Titel dieser Parasha heißt im hebräischen „geben, spenden, einlegen, mitwirken“. Diese Gabe des „Gebens und Mitwirkens“ ist ein sehr wichtiges und sehr großes Ding, weil es generell das...   mehr




Achtzehnte Wochenlesung - Mischpatim "Rechtsordnung"

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12.02.2024, 10:08

2. Mose 21,1-24,18; 2. Könige 12,1-17; Jeremia 34,8-22; and Matthäus 5,38-42; Markus 7,1-23; Apg 23,1-11 and Hebräer 10,28-39. Lukas 7,1-8,3; Kol. 3,1–25

Wir haben über Mischpatim, also Gesetzesordnungen und viele andere Bedeutungen dazu, im letzten Jahr ausführlich gesprochen. Die entsprechende Wortbedeutung und vieles mehr könnt ihr auf der Webseite oder in...   mehr




Siebtzehnte Wochenlesung - Yitro (Jethro)

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02.02.2024, 21:16

2. Mose 18,1–20,3; Jes. 6,1–13,6; 9,5–6; 1.Kö. 12-25; Psalm 66+67+68; 1. Joh. 5,1–11; 2.Kor 1-5; Matthäus 6,1-8,1

Auch zu dieser Woche könnt ihr im Vitamine Buch bereits die vielen Impulse vom letzten Jahr nachlesen. Dieses Jahr wollen wir uns weiter mit dem Verhältnis Mose mit Jitro, dem Ruf Gottes an Mose hinauf auf...   mehr




Sechzehnte Wochenlesung - Beschalach "Als er ziehen ließ"

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26.01.2024, 19:13

2. Mose 13,17-17,16; Richter 4,4–5,13; Lukas 2,22-24; 1.Korinther 10,1-13; Offenbarung 15,1-4. Matthäus 5,1-48; 2. Petr. 1

Schon im letzten Jahr konnten wir einiges über den Pharao, seinen Zorn nachdem die Israeliten geflohen waren, lesen. Immerhin hatte er gerade zehn Plagen durchlaufen, seinen ältesten, also erstgeborenen Sohn...   mehr




Fünfzehnte Wochenlesung - Parasha Bo "Komm"

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22.01.2024, 18:00

Teil 2

Israel ist, im rechtlichen und tatsächlichen Sinn, nicht die erstgeborene Nation in der Welt. Es gab schon lange vorher andere Nationen. Aber diese Nation ist von YHWH ins Leben gerufen worden, damit die...   mehr


18.01.2024, 18:48

2. Mose 10,1 – 13,16; Jeremia 46,13–28; Psalm 58+59+60+61; 2.Sam 21-24; Joh. 19,31-37; 1.Kor 6-10; Offenbarung 9,1–21+ 16,1-21.

Im letzten Parascha oder Wochenlesungskreislauf gab es für die 15te Woche schon viel zu lesen und zu erkennen. Die letzte Woche hatten wir mit einer erstaunlichen Frage abgeschlossen. Es ging um den freien...   mehr




Vierzehnte Wochenlesung - Wa´era "und ich erschien"

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16.01.2024, 19:12

Teil 2

In allem, was wir gelesen haben, lernen wir immer besser, das GOTT sehr genau weiss, was ER an Gaben in uns platziert hat und dass ER unsere Charakterzüge sehr wohl kennt, wie auch die Umstände, in die er uns...   mehr


12.01.2024, 17:16

2. Mose 6,2 – 9,35; ;  Hesekiel 28:25 - 29:21; Psalm 55+56+57; 2.Sam 9-20; 1.Kor 1-5; Offenbarung 15:1–16:20

„Und YHWH redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin YHWH und ich bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der mächtige Elohim, aber mit meinem Namen YHWH habe ich ihnen nicht offenbart.“ (2. Mose...   mehr




Dreizehnte Wochenlesung - Shemot

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09.01.2024, 18:01

Teil 2

Holen wir uns in Erinnerung, dass die Nachkommen Jakobs nur insgesamt 70 Personen ausmachten, die gemäß zweiter Mose 1,5 nach Goshem kamen. Josef war ja bereits dort. Aber sie hatten sich so enorm vermehrt,...   mehr


07.01.2024, 16:35

2. Mose 1,1 – 6,1; Psalm 110+111+112; 2.Sam 1-8; ; Jesaja 27,6–28,13, 29,22–23; Jeremia 1,1–2,3 ; Matthäus 22,23-33; Lukas 20,27-44; Hebräer 11,23-26; Römer 12,1–21; 2.Thess + Apg 19;

Diese Wochenlesung Shemot hat einige Besonderheiten. Sie verbindet uns mit den anderen Hauptbestandteilen der Tora, indem sie uns mit den Propheten und dem Neuen Testament verknüpft und uns zurück zum Anfang...   mehr




Zwölfte Wochenlesung - Wajechi "und er lebte"

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02.01.2024, 11:19

Teil 2

Kommen wir jetzt noch mal auf die Vaterrolle und damit zu Jakob zurück. Ein interessanter Satz von ihm, gerade in Bezug auf seinen Tod war, dass er sicher stellen wollte, dass seine Knochen nicht in einem...   mehr


29.12.2023, 18:58

1.Mose 47,28 – 50,26; 1.Thess. … ; Psalm 52+53+54; 1.Sam 21-31; 1 Könige 2,1–12; 1. Pet. 1,3-9; Joh. 10,1–21;

Im der letzten Jahresparaschazyklus, der im Buch „Vitamine für die Woche“ festgehalten ist, lesen wir zu dieser Wochenlesung schon sehr viel Interessantes. Zuletzt wurde erzählt, dass Josef seine Brüder und...   mehr




Elfte Wochenlesung - Vayigash "und er kam nahe/trat heran"

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26.12.2023, 23:15

Teil 2

Wir können also schon erahnen, dass die verschiedenen Geschichten aus dieser Wochenlesung zusammenhängen. Obwohl sie so unterschiedlich scheinen, ergänzen sie sich doch. Wir haben uns im ersten Teil diesmal...   mehr


22.12.2023, 06:43

1. Mose 44,18—47,27; Psalm 116+117+118; 1.Sam. 11-20; Hesekiel 37,15-28; Eph. 2,1–22; Apg. 16-18; Joh. 5,1-47

Diese Wochenlesung zeigt uns wieder einige neue Facetten in der Geschichte Israels und speziell Josefs und seinen Brüdern. Wir lesen darüber, wie Juda aufsteht und seinen kleinen Bruder Benjamin...   mehr




Zehnte Wochenlesung - Mikez " Am Ende"

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19.12.2023, 16:13

Teil2

Bleiben wir weiter bei Josef, dem Vorschatten auf Yeshua, wenn auch mit vielen Parallelen und doch bei weitem nicht gleich. Aber die Tatsache, dass Josef, unerwartet und plötzlich, innerhalb eines Tages...   mehr


14.12.2023, 16:34

1. Mose 41, 1 – 44,17; 4.Mose 28,9 – 15+ 7,42-47 ; 1.Könige 3,15-4,1; Psalm 108+109; 1.Sam 1-10; Sacharja 2,10-4,7; Johannes 1,1-18+ 10,22-28; Lukas 24, 13-29.

Letzten Jahr haben wir für diesen Parashakreislauf schon sehr viel Punkte gefunden. Nachlesen ist empfehlenswert. Also lernen wir, dass das Licht der Torah, der 5 Bücher Mose, vor allem auch in seinen...   mehr




Neunte Wochenlesung - Vayeshev "und er ließ sich nieder/ er lebte/ wohnte"

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12.12.2023, 06:34

Teil 2

Bevor wir nochmals mit Josef weitermachen, einen kurzen Hinweis auf Juda. Juda hatte letztlich das Leben von Josef gerettet. Aber da dieser dann doch in die Sklaverei verkauft war, hat er sein zu Hause...   mehr


07.12.2023, 21:06

1.Mose 37,1–40,23; Amos 2,6–3,8; Psalm 106+107, Ruth 1-4; Apg. 7,9-16; Römer 8,18–39; Jakobus 3-12

Ich empfehle zuerst die Wochenlesung von letztem Jahr zu lesen, weil hier schon einiges ausgeführt ist. Zu finden im Buch „Vitamine fürs Jahr“ (in meinem Verlag), als Voraussetzung für die aktuelle Parasha,...   mehr




Achte Wochenlesung - Vayeslach

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05.12.2023, 16:46

Teil 2

Im zweiten Teil wollen wir noch ein wenig mit der sich nur sehr langsam erkennbaren Veränderung des Charakters Jakobs, nach dem Ringen mit dem Engel des Herrn, befassen. Denn das hat für uns heute noch...   mehr


02.12.2023, 10:21

1. Mose 32,4-36,43; Obadja 1,1-21; Matthäus 2,13-23

In dieser Wochenlesung haben wir vor allem mit zwei grossen Bereichen zu tun. Die Überquerung des Jakob vom kleinen Fluss Jabokk, um seinem Bruder Esau zu treffen und damit die Begegnung von Jakob und Esau,...   mehr




Siebte Wochenlesung - Vayera "und er zog aus"

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28.11.2023, 10:41

Teil 2

In Teil 2 werden wir uns erneut mit der Kraft von Träumen beschäftigen. Über die Jakobsleiter haben wir ja schon etwas lesen können. Wenn Gott Träume nutzt, um uns Nachrichten zu übermitteln, gibt es...   mehr


24.11.2023, 15:22

Wajeze „Und er zog aus“: 1.Mose 28,10 – 32,3; Apg. 6-10; Psalm 119,1-88; Richter 1-9¸ Hosea 12,13 – 14,10; Psalm 119,1-88; Johannes 1,43-51; Epheser 4,1–32

Schon im letzten Jahr konnten wir in dieser Wochenlesung einiges über Jakob erfahren, der mit Josef zusammen, die Hauptperson in dieser Parascha sind. Jakob wird während seines Lebens von einem sehr unreifen...   mehr




Sechste Wochenlesung - Toldot "Generationen/Geschlechter"

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22.11.2023, 17:27

Teil 2

Weil wir uns nun schon mit einigen Ehen beschäftigt haben, machen wir diesbezüglich auch eine Art Abschluss und gehen erst im nächsten Kreislauf wieder auf die (dienende) Verwalterschaft ein. Ehe und der...   mehr


19.11.2023, 10:50

1.Mose 25,19 – 28,9; Josua 13-24; Maleachi 1,1–2,7; Römer 9,6–29; Hebräer 12,14-17; Psalm 1+2+5; Apg. 1-5;

Toldot, Geschlechter oder auch Generationen. Ein ganz wichtiges Prinzip Gottes. ER nennt sich bewusst und bestimmt: „der Gott Abraham, Isaaks und Jakobs“, also der Gott der drei Generationen. Wir haben in...   mehr




Fünfte Wochenlesung - Chaje Sara "Das Leben Saras"

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17.11.2023, 07:21

Teil 2

Im zweiten Teil möchte ich noch mehr auf die Aussage Abrahams, dass er ein Fremder in diesem Land wäre, eingehen. Denn es betrifft auch uns. Wir sind ja auch NICHT von dieser Erde, sondern leben nur AUF dieser...   mehr


11.11.2023, 17:00

1.Mose 23,1 – 25,18; Psalm 22+40+41; Josua 1-12; 1 Könige 1:1–31; 1.Petrus 3:1–7; Matthäus 8:19-22; Lukas 9:57-62 + 21-24.

In dieser Wochenlesung geht es um das Leben Sarahs, „Chaje Sarah“. Wir haben letztes Jahr schon einiges, speziell über Sarah, lesen dürfen. Es startet mit 1. Mose 23.1 … “und das Leben von Sarah…“ Aber auch...   mehr




Vierte Wochenlesung - Wajera "...und es erschien"

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07.11.2023, 19:53

Teil 2

Kommen wir nun zu den Frauen in dieser Wochenlesung. Wir haben Sarah und Hagar. Nehmen wir als erstes Sarah. Die persönliche und psychologische Betrachtung des Lebens von Sarah und dem auf der...   mehr


05.11.2023, 11:53

1. Mose 18,1 – 22,24; 2 Kings 4:1–37; 2 Peter 2:4-10; Psalm 113+114+115 Hiob 32-42; Lukas 1:26–38, 24:36–53 + 16-20; 2 Peter 2:4-10; Hebrews 6:13-20

Wie im letzten Jahresparaschakreislauf haben wir vertiefend über das Leben Abrahams gesprochen. Tatsächlich sind in diesem Wochenlesekreislauf wieder Abraham, Lot, Sarah und Hagar die Hauptpersonen. Von allen...   mehr




Dritte Wochenlesung - Lech Lecha "Geh hin-Geh für dich"

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28.10.2023, 13:43

1.Mose 12,1–17,27; Jesaja 40,27–41,16; Johannes 8,51-58; Kolosser 2,11-15; Hebräer 7,1-19; 11,8-12; Matthäus 1,1–17

Über den Mann Abraham, um den es hauptsächlich in dieser Wochenlesung geht, gibt es sehr viel zu sagen. Schon in der letzten Jahresreise haben wir uns auch mit seiner Ehe und seinem Verrat an Sarah und dessen...   mehr




Zweite Wochenlesung - Noach "Noah/Ruhe"

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23.10.2023, 09:22

. Mose 6:9–11:32; Psalm 104+105; Hiob 11-21Isaiah 54:1–55:5+ 66,1-24; Lukas 1:5–10+ 17,20—27

In dieser zweiten Wochenlesung haben wir es mit Noah zu tun. “Dies ist die Geschichte von Noahs Geschlecht. Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten; er wandelte mit Gott. (1. Mose 6:9) Eine...   mehr




Bereshit - "Im Anfang"


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16.10.2023

1. Mose 1,1-6,8 Jesaja 42,5-43,10; Matthäus 1:1-17; Offenbarung 1:1-5; 22:1-21 Johannes 1,1-17

Wir beginnen einen neuen Lesekreislauf für 2024/25 oder 5784 im Hebräischen.
Jedes Parascha- oder Lesejahr beginnt mit dem ersten Buch Mose oder Genesis, Kapitel 1 „Bereshit“.
Wir werden dieses Mal ein größeres Gewicht auf die Schöpfung legen und in Teil 2 dann auch einige Einheiten betreffend „Verwalterschaft“.

Wir haben im letzten Jahr mit dem letzten Satz: „Allein die Schöpfungstage selbst sind in sich mehrstündige Lektionen“ geendet.
Der Beginn der Heiligen Schriften legt in vielen Bereichen die Grundlage für das Verständnis weiterer Teile der Bibel. Eine gute Lehrerin meinte einmal, wenn wir den Anfang der Bibel kennen, dann können wir auch ihren Schluss verstehen.
Im Buch der Anfänge – Bereschit – begegnen uns einige Dinge zum ersten Mal in der Bibel.
Die Bibel soll sich auch selbst auslegen, heißt es in der Theologie, d.h. wir finden zu bestimmten Thesen, Prinzipien und Schlüsseln auch die entsprechenden Verse.
Nicht immer in unserer heutigen Sprache und in unserem Sprachge brauch, aber umschrieben.
Wenn solche Aussagen und Prinzipien das erste Mal auftauchen, beginnt damit auch immer etwas Außergewöhnliches, ein Anfang also.
Dennoch bleibt das Ende dazu nicht offen. GOTT beendet IMMER was ER angefangen hat, auch wenn wir es meist nicht, oder nicht gleich erkennen können.
AUCH in UNSEREM LEBEN.
Es muss nicht nach unserem Geschmack sein, denn es gilt Regeln, Anweisungen, Richtlinien, den Bund zu befolgen, ABER wir können SEINEN PLAN für uns – für dich und mich – auch beinträchtigen, oder gar zunichtemachen.
ER lässt uns, wenn wir partout unseren Willen und unsere Pläne durchsetzen wollen.
Das gilt bei der Partnerwahl, Freunden, Beruf, Firmen und sehr viel mehr. All diese Themen sind ebenfalls Schöpfung. DU und ICH sind Schöpfung, nicht nur die Natur, Himmel und Erde und so vieles mehr.
Auch dein Leben soll einem Plan, einem Schöpfungsplan folgen, ABER darin liegt nicht nur ein Geheimnis, sondern viele Geheimnisse.
Gott beschreibt also schon durch das Buch Bereschit Geschehnisse, die auch für die letzte Generation noch von Bedeutung sein werden.
Beginnen wir also mit dem Generellen zuerst.
Schöpfung
Zu Anfang müssen wir uns darüber klar sein, dass sich der Gott der Schöpfung in der Bibel als ein unendliches, ewiges, aus sich selbst existierendes Wesen - ohne Anfang oder Ende - vorstellt, dass die erste Ursache, also die ursprüngliche Quelle, der Urheber und Schöpfer von allem, was existiert ist.
Wir sehen das immer weiter entfaltet, wenn wir die Bibel lesen.
Für den, der sucht und gräbt, offenbart Gott mehr und mehr von seinem Wesen.
Dazu möchte ich euch auch immer wieder, nicht nur in diesen Lesekreisläufen, ermutigen.
Bevor es also die Schöpfung gab, gab es einen Schöpfer.
Allein darüber wäre einiges mehr zu sagen.

Dass Gott alle Dinge im Himmel und auf Erden erschuf, lesen wir in vielen Bibelstellen.
Das Wort „schaffen“ im Hebräischen „bara“ wird benutzt, um etwas zu beschreiben, das nur GOTT tun kann.
Es bedeutet, alles was existiert, gab es zuerst nicht.
Erst der Herr selbst sprach es in Existenz.
Das ist der Vorgang der Erschaffung von etwas, also der Schöpfung.
Jedes neue Wesen, das durch Intimität zweier Menschen gezeugt wird, ist eine Schöpfung.
Jedes neue Projekt und Vorhaben, das ich im Laufe meines Lebens auch neu auf die Beine stellen will, ist eine Schöpfung und unterläuft, wenn ich es richtig mache, ähnlichen Stufen.
Dazu müssen mir aber diese Stufen auch erst einmal bekannt sein.
Ich muss die Prinzipien, die Schlüssel und Zusammenhänge (er)kennen.
Wenn uns die Bibel beschreibt, dass am Anfang diese Erde wüst, leer und mit Finsternis bedeckt war, heißt das, dass das Universum und die Welt nicht in dieser Form, die wir heute kennen und sehen existierte.
Erst durch Licht (Genesis 1,3 bis 5) veränderte sich etwas.
LICHT und damit ENERGIE war das ERSTE GESCHAFFENE!!!
Gott gab dem Universum eine geordnete Gestalt. (1.Mose 1,6 bis 13).

Schauen wir uns also die Schöpfung ein wenig näher an.
In 7 Tagen wurde die Welt geschaffen, heißt es in der Bibel.
Wobei der siebte Tag der Ruhe oder Shabattag ist.
Wenn wir uns das genauer betrachten, haben wir:
Tag 1: Licht, Tag 2: die Feste oder der Himmel, Tag 3: das Trockene oder die Erde, Tag 4: Sonne Mond und Sterne, also die Lichtträger, können wir die Ordnung in der Schöpfung, die Gott hergestellt hat und festgelegt hat, erkennen.
Am Tag 5 kommen Fische und Vögel und am Tag 6 Tiere und Menschen. (Genesis 1,20 bis 28).
Dadurch wurde also Leben in die Schöpfung gebracht.
Und wenn alles vollendet ist, wenn ein Projekt, wie diese Schöpfung eines Universums vollendet ist, braucht es Ruhe.
Braucht es Rückblick. Braucht es Reflexion.
Und das gilt für uns heute genauso, wie es für den Schöpfer selbst galt. Denn ER hat diese Ordnung festgelegt und uns in seinem Bilde geschaffen.
Auch in dieser Lesereihe gäbe es zur Schöpfung und zum Schöpfer natürlich sehr viel mehr zu sagen.
Aber eine Absicht und das Ziel der Schöpfung, durch die genauen Gründe die GOTT hatte, um diese Erde und Welt zu erschaffen, war, dass es ein sichtbarer Ausdruck seiner Herrlichkeit, seiner Schönheit, Macht und Majestät sein sollte.
Wir lesen in Psalm 19.2, dass David sagte:“ der Himmel erzählt die Herrlichkeit Gottes und das Firmament verkündet das Werk seine Hände“.
Wenn wir also den gesamten erschaffenen Kosmos betrachten, und das sind ja unterschiedlichste Teile des Universums in den verschiedensten Größen, und darin die Schönheit und Ordnung der Natur erkennen können, dann soll uns auch ein Gefühl, des ehrfürchtigen Staunens über Gott unseren Schöpfer erfüllen.
Aber machen wir dies wirklich?
Nehmen wir uns die Zeit auch in der Natur, diese Schöpfung näher zu beobachten?
Gerade in den letzten Tagen hatte mir der Herr wieder wenige Tage in einer völlig neuen Umgebung, mit völlig neuen Umwelt- und Naturbeding ungen geschenkt.
Auf einer Wanderung, die ich seit längerer Zeit wieder einmal unterneh men konnte, erschloss sich mir so viel, dass daraus, genau wie das Büchlein - Weg in die Stille - ein neues Büchlein zum Meditieren entstand.
Weil ich mir die Zeit genommen hatte, und ER mir die Kraft gegeben hat, hier wieder Neues erfahren zu wollen.
Die Fülle seiner Schöpfung genießen zu wollen und dadurch aber auch zu können.
Das müssen wir wieder lernen.
Gott ruft die Himmel und die Erde, um den Ruhm und die Ehre zu empfangen, die ER auch verdient.
Alle Elemente der Natur zeigen Gottes schöpferische Gegenwart.
Ist uns das bewusst?
Oder nehmen wir all das als selbstverständlich hin?
Und lassen es vielleicht sogar unbeachtet am Rande unseres Lebensweges liegen.
In der Stamps Bibel lesen wir auch, dass Gott die Erde schuf, um einen Ort für die Erfüllung seiner Absichten und Ziele für die Menschheit bereit zu stellen.
ER schuf den Menschen um für alle Ewigkeit eine liebevolle, persönliche Beziehung mit dem Menschen haben zu können.
Wieweit erfüllen wir denn hier unseren Part?
Wieweit bist du in einer Beziehung oder gar tieferen Stufe von Intimität mit diesem Schöpfergott verbunden?
Das ist möglich. Religion wird mir das nicht geben, aber Glauben schon.
Da gibt es vehemente Unterschiede.
Wie oft sind wir nur in der Religion verhaftet, weil wir auch dahin geboren wurden, aber kennen keine Beziehung, keine Intimität oder bleiben gleich am Anfang stecken, weil wir den Rest nicht kennen oder dieser auch nicht gelehrt wird.

Wir sollen, dürfen und müssen also unser Glaubensleben und unseren Lebensstil, mehr und mehr zurück nach „Eden“ orientieren.
Zu unseren Wurzeln und den Wurzeln unseres Glaubens.
Eden ist Schöpfung.
Der Garten Eden wird uns als Paradies, in dem alles was wir brauchten vorhanden war, beschrieben.
Und die ersten Menschen Adam und Eva, die uns allerdings sehr viel Probleme durch ihren Ungehorsam und vieles mehr, verursacht haben, lebten dort.
Ich muss hier nicht die Geschichte vom ersten und zweiten Adam Jesus, ausbreiten.
Aber ich kann wirklich von Herzen das neue Buch von Dr. Simeon Rau; „Eden verstehen“, Band zwei, erschienen in unserem Verlag, empfehlen. Wir werden einiges, was wir hier an Schöpfungsgeschichte und Ursprungs gedanken unseres himmlischen Vaters lesen, finden.
Jetzt noch kurz zu Yeshua/Jesus.
Wo finden wir IHN in der Schöpfung?
In Genesis 1 oder 1. Mose 1,1 heißt es: “am Anfang hat Gott (Elohim) den Himmel und die Erde geschaffen (barah)“.
Im Johannes Evangelium lesen wir gleich zu Anfang, dass Yeshua nicht nur „MIT Gott“ war, sondern, dass Seine Arbeit, - das Wort selbst-, ER selbst war -. (Joh. 1,1-3 +14)
Yeshua wusste also zu jedem Zeitpunkt genau was und wann ER wie etwas geschaffen hat.
Welches Design ER jedem einzelnen Ding, oder später uns als Menschen gegeben hat.
Denn es war Sein persönlicher Gedanke, Sein Einfluss, Seine Prägung innerhalb Seiner göttlichen Natur.
In Hebräer 1,3 lesen wird dann auch, dass ER das ganze Universum durch Sein Wort und seine Kraft in Seiner Hand hält.
Hier lesen wir also einiges über Kraft.
Wenn wir in seinem Ebenbild geschaffen sind und ER selbst sagt; „Ich werde zurück zum Vater gehen, aber ihr werdet noch größere Dinge tun, als ich selbst“, womit natürlich auch Seine (Auferstehungs)Kraft zu nutzen gemeint ist, die Gefahr besteht eine solche Kraft missbrauchen zu können oder könnten, auch gegeben ist.
Das sagte Jesus als er von den Toten auferstand und kurz davor war zurück zum VATER in den Himmel auf zu fahren.
Er sagte somit vor seiner Himmelfahrt in Joh 14,12 geauer: „Ich versichere euch: Wer an mich glaubt, wird die  Dinge, die ich tue, auch tun; ja er wird sogar noch  größere Dinge  tun. Denn ich gehe zum Vater und in Johannes 16, 28:“Ich bin von dem Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; wieder verlasse ich die Welt und gehe zum Vater“.

In Genesis 1,3 lesen wir, dass Gott sagte: “Lass es Licht werden, und es ward Licht“.
Wir müssen uns also darüber klar werden, dass allein das Wort, der Befehl, den Gott gab, zu einem enormen Ergebnis führte – Licht -.
Damit können wir auch ableiten, dass dein und mein ausgesprochenes Wort Macht, Kraft hat.
Die Macht und die Kraft von Worten, wird gemeinhin von vielen unterschätzt.
Nicht jedoch von der Psychologie, Politik und Wirtschaft.
Auch Religion ist sich dessen genauso bewusst.
Aber, wenn wir unser Sprechen, unsere Worte, den Inhalt unserer Worte mit dem Wort Gottes in Einklang bringen, dann werden wir „Licht d.h. auch Kraft“ in unser Leben und das anderer Menschen bringen können.
Genauso aber können wir auch Dunkelheit, also Flüche in das Leben anderer Menschen bringen.
Auch das ist uns meistens nicht bewusst, und vielfach gerade auch von Eltern und Autoritätspersonen, werden solche bewussten und/oder manchmal auch indirekten Wortflüche über einem Kinder oder über anderen Menschen ausgesprochen.
Dank dem Herrn Jesus können wir solche Flüche aber brechen, und daraus frei werden. (Siehe Joh. 8,31).
Im letzten Jahr haben wir – nun in Bd1 von „Vitamine für die Woche“ – (auch im Verlag Fire&Flame erschienen) auch noch ein wenig über die Opfer und Folgen davon, die Kain und Abel brachten, beschrieben. Ein Nachlesen ist empfehlenswert.

























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