fire and flame

Verlag, Seminare und interreligiöser Austausch



Parashas – biblische Wochenlesungen

EINFÜHRUNG

In der Tora, den fünf Büchern Mose, die wichtigsten Bücher des AT (zusammen mit den Propheten)  für die Juden, genauso wie für die Christen in der Bibel, als die Gesamtheit von Altem und Neuen Testament, gibt es sehr viel zu lernen. Es sind nicht nur spannende Geschichten und inhaltsreiche Briefe, sondern es sind sehr viele Schlüssel und Prinzipien in diesen verschiedenen einzelnen Büchern der gesamten Bibel verborgen.

Viel Freude somit bei diesen wöchentlichen Gedanken !!!

Nach Sukkot also im Oktober  beginnt ein neuer Jahreskreislauf der Parashalesung

DIE PARASHAS DES BIBLISCHEN KREISLAUFS 
2022 BIS 2023 FINDEN SIE HIER!
 

oder als Druckausgabe in unseren Buchshop

Neunzehnte Wochenlesung - Terumah "Hebeopfer"

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16.02.2024, 16:32

2.Mose 25,1–27,19; 2.Kor.10-13; Psalm 6+38+51; 2.Kö.1-13; 1.Kö.5,26-6,13; Matthäus 12,46-13,58; Hebräer 8,1-6, 9,1-28+10,1

Das Wort „Terumah“ als Titel dieser Parasha heißt im hebräischen „geben, spenden, einlegen, mitwirken“. Diese Gabe des „Gebens und Mitwirkens“ ist ein sehr wichtiges und sehr großes Ding, weil es generell das...   mehr




Achtzehnte Wochenlesung - Mischpatim "Rechtsordnung"

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12.02.2024, 10:08

2. Mose 21,1-24,18; 2. Könige 12,1-17; Jeremia 34,8-22; and Matthäus 5,38-42; Markus 7,1-23; Apg 23,1-11 and Hebräer 10,28-39. Lukas 7,1-8,3; Kol. 3,1–25

Wir haben über Mischpatim, also Gesetzesordnungen und viele andere Bedeutungen dazu, im letzten Jahr ausführlich gesprochen. Die entsprechende Wortbedeutung und vieles mehr könnt ihr auf der Webseite oder in...   mehr




Siebtzehnte Wochenlesung - Yitro (Jethro)

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02.02.2024, 21:16

2. Mose 18,1–20,3; Jes. 6,1–13,6; 9,5–6; 1.Kö. 12-25; Psalm 66+67+68; 1. Joh. 5,1–11; 2.Kor 1-5; Matthäus 6,1-8,1

Auch zu dieser Woche könnt ihr im Vitamine Buch bereits die vielen Impulse vom letzten Jahr nachlesen. Dieses Jahr wollen wir uns weiter mit dem Verhältnis Mose mit Jitro, dem Ruf Gottes an Mose hinauf auf...   mehr




Sechzehnte Wochenlesung - Beschalach "Als er ziehen ließ"

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26.01.2024, 19:13

2. Mose 13,17-17,16; Richter 4,4–5,13; Lukas 2,22-24; 1.Korinther 10,1-13; Offenbarung 15,1-4. Matthäus 5,1-48; 2. Petr. 1

Schon im letzten Jahr konnten wir einiges über den Pharao, seinen Zorn nachdem die Israeliten geflohen waren, lesen. Immerhin hatte er gerade zehn Plagen durchlaufen, seinen ältesten, also erstgeborenen Sohn...   mehr




Fünfzehnte Wochenlesung - Parasha Bo "Komm"

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22.01.2024, 18:00

Teil 2

Israel ist, im rechtlichen und tatsächlichen Sinn, nicht die erstgeborene Nation in der Welt. Es gab schon lange vorher andere Nationen. Aber diese Nation ist von YHWH ins Leben gerufen worden, damit die...   mehr


18.01.2024, 18:48

2. Mose 10,1 – 13,16; Jeremia 46,13–28; Psalm 58+59+60+61; 2.Sam 21-24; Joh. 19,31-37; 1.Kor 6-10; Offenbarung 9,1–21+ 16,1-21.

Im letzten Parascha oder Wochenlesungskreislauf gab es für die 15te Woche schon viel zu lesen und zu erkennen. Die letzte Woche hatten wir mit einer erstaunlichen Frage abgeschlossen. Es ging um den freien...   mehr




Vierzehnte Wochenlesung - Wa´era "und ich erschien"

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16.01.2024, 19:12

Teil 2

In allem, was wir gelesen haben, lernen wir immer besser, das GOTT sehr genau weiss, was ER an Gaben in uns platziert hat und dass ER unsere Charakterzüge sehr wohl kennt, wie auch die Umstände, in die er uns...   mehr


12.01.2024, 17:16

2. Mose 6,2 – 9,35; ;  Hesekiel 28:25 - 29:21; Psalm 55+56+57; 2.Sam 9-20; 1.Kor 1-5; Offenbarung 15:1–16:20

„Und YHWH redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin YHWH und ich bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der mächtige Elohim, aber mit meinem Namen YHWH habe ich ihnen nicht offenbart.“ (2. Mose...   mehr




Dreizehnte Wochenlesung - Shemot

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09.01.2024, 18:01

Teil 2

Holen wir uns in Erinnerung, dass die Nachkommen Jakobs nur insgesamt 70 Personen ausmachten, die gemäß zweiter Mose 1,5 nach Goshem kamen. Josef war ja bereits dort. Aber sie hatten sich so enorm vermehrt,...   mehr


07.01.2024, 16:35

2. Mose 1,1 – 6,1; Psalm 110+111+112; 2.Sam 1-8; ; Jesaja 27,6–28,13, 29,22–23; Jeremia 1,1–2,3 ; Matthäus 22,23-33; Lukas 20,27-44; Hebräer 11,23-26; Römer 12,1–21; 2.Thess + Apg 19;

Diese Wochenlesung Shemot hat einige Besonderheiten. Sie verbindet uns mit den anderen Hauptbestandteilen der Tora, indem sie uns mit den Propheten und dem Neuen Testament verknüpft und uns zurück zum Anfang...   mehr




Zwölfte Wochenlesung - Wajechi "und er lebte"

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02.01.2024, 11:19

Teil 2

Kommen wir jetzt noch mal auf die Vaterrolle und damit zu Jakob zurück. Ein interessanter Satz von ihm, gerade in Bezug auf seinen Tod war, dass er sicher stellen wollte, dass seine Knochen nicht in einem...   mehr


29.12.2023, 18:58

1.Mose 47,28 – 50,26; 1.Thess. … ; Psalm 52+53+54; 1.Sam 21-31; 1 Könige 2,1–12; 1. Pet. 1,3-9; Joh. 10,1–21;

Im der letzten Jahresparaschazyklus, der im Buch „Vitamine für die Woche“ festgehalten ist, lesen wir zu dieser Wochenlesung schon sehr viel Interessantes. Zuletzt wurde erzählt, dass Josef seine Brüder und...   mehr




Elfte Wochenlesung - Vayigash "und er kam nahe/trat heran"

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26.12.2023, 23:15

Teil 2

Wir können also schon erahnen, dass die verschiedenen Geschichten aus dieser Wochenlesung zusammenhängen. Obwohl sie so unterschiedlich scheinen, ergänzen sie sich doch. Wir haben uns im ersten Teil diesmal...   mehr


22.12.2023, 06:43

1. Mose 44,18—47,27; Psalm 116+117+118; 1.Sam. 11-20; Hesekiel 37,15-28; Eph. 2,1–22; Apg. 16-18; Joh. 5,1-47

Diese Wochenlesung zeigt uns wieder einige neue Facetten in der Geschichte Israels und speziell Josefs und seinen Brüdern. Wir lesen darüber, wie Juda aufsteht und seinen kleinen Bruder Benjamin...   mehr




Zehnte Wochenlesung - Mikez " Am Ende"

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19.12.2023, 16:13

Teil2

Bleiben wir weiter bei Josef, dem Vorschatten auf Yeshua, wenn auch mit vielen Parallelen und doch bei weitem nicht gleich. Aber die Tatsache, dass Josef, unerwartet und plötzlich, innerhalb eines Tages...   mehr


14.12.2023, 16:34

1. Mose 41, 1 – 44,17; 4.Mose 28,9 – 15+ 7,42-47 ; 1.Könige 3,15-4,1; Psalm 108+109; 1.Sam 1-10; Sacharja 2,10-4,7; Johannes 1,1-18+ 10,22-28; Lukas 24, 13-29.

Letzten Jahr haben wir für diesen Parashakreislauf schon sehr viel Punkte gefunden. Nachlesen ist empfehlenswert. Also lernen wir, dass das Licht der Torah, der 5 Bücher Mose, vor allem auch in seinen...   mehr




Neunte Wochenlesung - Vayeshev "und er ließ sich nieder/ er lebte/ wohnte"

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12.12.2023, 06:34

Teil 2

Bevor wir nochmals mit Josef weitermachen, einen kurzen Hinweis auf Juda. Juda hatte letztlich das Leben von Josef gerettet. Aber da dieser dann doch in die Sklaverei verkauft war, hat er sein zu Hause...   mehr


07.12.2023, 21:06

1.Mose 37,1–40,23; Amos 2,6–3,8; Psalm 106+107, Ruth 1-4; Apg. 7,9-16; Römer 8,18–39; Jakobus 3-12

Ich empfehle zuerst die Wochenlesung von letztem Jahr zu lesen, weil hier schon einiges ausgeführt ist. Zu finden im Buch „Vitamine fürs Jahr“ (in meinem Verlag), als Voraussetzung für die aktuelle Parasha,...   mehr




Achte Wochenlesung - Vayeslach

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05.12.2023, 16:46

Teil 2

Im zweiten Teil wollen wir noch ein wenig mit der sich nur sehr langsam erkennbaren Veränderung des Charakters Jakobs, nach dem Ringen mit dem Engel des Herrn, befassen. Denn das hat für uns heute noch...   mehr


02.12.2023, 10:21

1. Mose 32,4-36,43; Obadja 1,1-21; Matthäus 2,13-23

In dieser Wochenlesung haben wir vor allem mit zwei grossen Bereichen zu tun. Die Überquerung des Jakob vom kleinen Fluss Jabokk, um seinem Bruder Esau zu treffen und damit die Begegnung von Jakob und Esau,...   mehr




Siebte Wochenlesung - Vayera "und er zog aus"

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28.11.2023, 10:41

Teil 2

In Teil 2 werden wir uns erneut mit der Kraft von Träumen beschäftigen. Über die Jakobsleiter haben wir ja schon etwas lesen können. Wenn Gott Träume nutzt, um uns Nachrichten zu übermitteln, gibt es...   mehr


24.11.2023, 15:22

Wajeze „Und er zog aus“: 1.Mose 28,10 – 32,3; Apg. 6-10; Psalm 119,1-88; Richter 1-9¸ Hosea 12,13 – 14,10; Psalm 119,1-88; Johannes 1,43-51; Epheser 4,1–32

Schon im letzten Jahr konnten wir in dieser Wochenlesung einiges über Jakob erfahren, der mit Josef zusammen, die Hauptperson in dieser Parascha sind. Jakob wird während seines Lebens von einem sehr unreifen...   mehr




Sechste Wochenlesung - Toldot "Generationen/Geschlechter"

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22.11.2023, 17:27

Teil 2

Weil wir uns nun schon mit einigen Ehen beschäftigt haben, machen wir diesbezüglich auch eine Art Abschluss und gehen erst im nächsten Kreislauf wieder auf die (dienende) Verwalterschaft ein. Ehe und der...   mehr


19.11.2023, 10:50

1.Mose 25,19 – 28,9; Josua 13-24; Maleachi 1,1–2,7; Römer 9,6–29; Hebräer 12,14-17; Psalm 1+2+5; Apg. 1-5;

Toldot, Geschlechter oder auch Generationen. Ein ganz wichtiges Prinzip Gottes. ER nennt sich bewusst und bestimmt: „der Gott Abraham, Isaaks und Jakobs“, also der Gott der drei Generationen. Wir haben in...   mehr




Fünfte Wochenlesung - Chaje Sara "Das Leben Saras"

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17.11.2023, 07:21

Teil 2

Im zweiten Teil möchte ich noch mehr auf die Aussage Abrahams, dass er ein Fremder in diesem Land wäre, eingehen. Denn es betrifft auch uns. Wir sind ja auch NICHT von dieser Erde, sondern leben nur AUF dieser...   mehr


11.11.2023, 17:00

1.Mose 23,1 – 25,18; Psalm 22+40+41; Josua 1-12; 1 Könige 1:1–31; 1.Petrus 3:1–7; Matthäus 8:19-22; Lukas 9:57-62 + 21-24.

In dieser Wochenlesung geht es um das Leben Sarahs, „Chaje Sarah“. Wir haben letztes Jahr schon einiges, speziell über Sarah, lesen dürfen. Es startet mit 1. Mose 23.1 … “und das Leben von Sarah…“ Aber auch...   mehr




Vierte Wochenlesung - Wajera "...und es erschien"

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07.11.2023, 19:53

Teil 2

Kommen wir nun zu den Frauen in dieser Wochenlesung. Wir haben Sarah und Hagar. Nehmen wir als erstes Sarah. Die persönliche und psychologische Betrachtung des Lebens von Sarah und dem auf der...   mehr


05.11.2023, 11:53

1. Mose 18,1 – 22,24; 2 Kings 4:1–37; 2 Peter 2:4-10; Psalm 113+114+115 Hiob 32-42; Lukas 1:26–38, 24:36–53 + 16-20; 2 Peter 2:4-10; Hebrews 6:13-20

Wie im letzten Jahresparaschakreislauf haben wir vertiefend über das Leben Abrahams gesprochen. Tatsächlich sind in diesem Wochenlesekreislauf wieder Abraham, Lot, Sarah und Hagar die Hauptpersonen. Von allen...   mehr




Dritte Wochenlesung - Lech Lecha "Geh hin-Geh für dich"

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28.10.2023, 13:43

1.Mose 12,1–17,27; Jesaja 40,27–41,16; Johannes 8,51-58; Kolosser 2,11-15; Hebräer 7,1-19; 11,8-12; Matthäus 1,1–17

Über den Mann Abraham, um den es hauptsächlich in dieser Wochenlesung geht, gibt es sehr viel zu sagen. Schon in der letzten Jahresreise haben wir uns auch mit seiner Ehe und seinem Verrat an Sarah und dessen...   mehr




Zweite Wochenlesung - Noach "Noah/Ruhe"

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23.10.2023, 09:22

. Mose 6:9–11:32; Psalm 104+105; Hiob 11-21Isaiah 54:1–55:5+ 66,1-24; Lukas 1:5–10+ 17,20—27

In dieser zweiten Wochenlesung haben wir es mit Noah zu tun. “Dies ist die Geschichte von Noahs Geschlecht. Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten; er wandelte mit Gott. (1. Mose 6:9) Eine...   mehr




Bereshit - "Im Anfang"


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18.10.2023

Teil 2

In der Zusammenfassung haben wir es in dieser ersten Woche der Jahreskreislauf-Paraschalesung auch mit der Verwalterschaft oder mit der dienenden Leidenschaft zu tun.
Immerhin hatte der erste Adam diese Verwalterschaft vom Schöpfer bekommen aber leider den Job vermasselt.
Wir sollen in der Stellvertretung Yeshuas nun diese Welt, diese ERDE im göttlichen Sinn und Willen regieren und darin herrschen.
Das haben wir meist noch nicht gelernt, sondern sind – nach wie vor – eher im Weltengeist als im wahren heiligen Geist.
Oftmals noch mit mehr religiösem Geist verbunden als mit dem Willen Gottes.
Auch wenn wir das gern wollen und proklamieren.
ABER wir werden durch unser Fleisch, durch unseren (meist aber manipulierten) Willen, unsere Wünsche und Pläne daran gehindert, diesen, Willen wirklich unter den Willen GOTTES unterzuordnen, und in Einklang mit dem Willen und dem Plan Gottes zu kommen.
Dies ist nur eine Feststellung, keine Anklage.
Der Weltengeist, der Verführer und Versucher selbst, hat es geschafft uns so gut abzulenken, zu täuschen, zu verschleiern, dass wir die eigentlichen Zusammenhänge von Verwalterschaft, Gehorsam und Loyalität nicht immer, vor allem nicht in der Fülle erkennen, und auch tun können.
Aber der Weltengeist besteht auch aus weit mehr als nur Verführung und Versuchung.
Dazu müssten wir tatsächlich noch weit mehr über die Funktionsweise der Seele, Seelenhygiene etc. wissen.
In der späteren Zoomserie; „Versöhnt sein mit sich selbst“, werden wir davon einiges mehr hören.
Jetzt geht es um die Anfänge, um Schöpfung, Verwalterschaft innerhalb dieser Anfänge, und die Schöpfung.
Wir sollen und wollen Gott besser kennenlernen, deswegen sollten wir auch jede Woche zumindest diese Parasha-Abschnitte lesen, weil Paulus uns sagt, dass die Bibel ganz reale Lernlektionen für unser tägliches Leben hat.
Als Priester und Priesterinnen und lebendige Steine im Tempel Gottes, sollen wir durch unsere täglichen Aktionen in unserem Leben, unserem Lebensstil, mehr und mehr, die Herrlichkeit Gottes nach außen hin, der Gesellschaft aufzeigen.
Wir sollen uns dadurch von Sklaven(innen) zu Söhnen und Töchtern Gottes, und aus den Lenden Abrahams entwickeln dürfen.
Diese Söhne und Töchter haben aber ein klares Verständnis von ihrem Lebensziel.
Sie haben ein klares Verständnis, wo ihr Platz im Leib Christi zu sein hat und wo Gott sie positionieren will.
Das wiederum hat mit unserer Berufung zu tun.
Wir haben als wahre Söhne/Töchter ein festes Wertesystem, das uns antreibt wirklich für die göttliche Gerechtigkeit, Leidenschaft und Demut zu kämpfen.
Paulus schreibt, dass wir deshalb auch das Leben unserer Vorväter im Glauben studieren sollen, so dass wir anhand dieser Personenvorbilder und Rollenmodelle erkennen, wie sich auch eine göttliche Leiterschaft und Verwalterschaft entwickelt.
Das Weltensystem mit dem Weltengeist hat diese Muster und Vorlagen der Leiterschaft völlig vergessen.
Der Weltengeist, der sich in unserem Weltsystem zeigt, ändert und verändert in machtvoller Weise das, was Gott eigentlich vorgegeben hat, wie wir leben soll(t)en.
Die Welt folgt hauptsächlich den Zielen: Macht, Geld und Ruhm, Ruf und anderen mehr.
Wir haben hier mehr und mehr ein Rollenmodell des „Managements“ um nach außen hin, besondere Ergebnisse und Erfolge erzielen zu können. Diese Vorlage mit seiner hierarchischen Struktur, d.h. z.B. Boss/Chef, General, Diktator etc. hat mit sehr klarer, strenger Disziplin, also Regeln zu tun, wie sie dieses „Weltenspiel“ leitet.
Der Fokus oder Schwerpunkt des Lebens liegt hier auf „sich selbst darstellen“ zu wollen, somit der Beste, der Erste, der Sieger zu sein, und das sowohl im Geschäftsleben, wie auch in der politischen Welt oder allgemein dem sozialen Leben, wie auch im Kirchenleben.

Was wir aber in dieser Welt und ihrem System sehen und erleben hat nicht allzu viel mit dem biblischen Modell zu tun, indem die Rolle des „VATERS“ wichtig ist.
Eine Auf- und Einteilung wäre z.B. Vater der Familie, ein Aufseher/Aufpasser über den Familienclan und auch ein „PRINZ/PRINZESSIN für den ganzen Stamm.
Eigentlich wäre das Ziel weltlich wie biblisch gleich – Herrschaft über diese Erde zu nehmen und auszuführen.
Der Unterschied liegt in der Sichtweise und Einteilung:
Die Welt will uns hauptsächlich erfolgreich sehen.
Während die Bibel uns lieber als gute Verwalter/Leiter erziehen will.
Diese Leiterschaftsrolle wird biblisch meist als „VATER und guter Verwalter“ beschrieben.
Solch eine göttliche Verwalterschaft als Vater und Leiter hat auch verschiedene Charakteristiken, die wir z.B. auch in 4 Mose 6,4—9 sehen, d.h. die Verhaltensweisen, (Herzens)Haltungen, Werte/Gesinnung/ Einstellung, die über eine bestimmte Zeit, diese Leiterschaft ausüben zu sollen und müssen, gilt.
Für Kleinkinder sind diese väterlichen Attribute anders, einfacher gestaltet und erkennbar als für Teenager und junge Erwachsene, die dann auch schon deren Rolle in der Interaktion mit dritten Personen, mitberücksichti gen muss.
In der Schlussfolge heißt das aber auch, dass bereits bis zum 13ten Lebensjahr die ganzen Basisdaten und Lektionen eines sauberen Vorbildes in der Leiter und Verwalterschaft übermittelt und gelernt werden mussten, damit dann der Einfluss von den Jugendgruppen und deren Leitern mit ihren Ansichten über das Leben, hier nicht in negativer Weise prägend sein können.
Die biblischen Eckwerte müssen bis dahin fest verankert sein.
Ein guter Verwalter als VATER, Leiter, Autorität dieser Kinder, Jugend und jungen Erwachsenenleben ist daher unabdingbar.

Somit hat diese Vorbildrolle auch
1. die Aufgabe über Heilung/innerer Heilung und Gerechtigkeit zu lehren und vor – zu - leben.
Oder auch
2. das der Leidenschaft und des Mitgefühls
Wie auch
3. von Demut/Vertrauen und gutem Zuhören.
All die Punkte können hier diesmal nicht näher ausgeführt werden, kommen aber das nächste Mal dran.
Jeder darf und soll diese Punkte aber durchaus auch mit eigenen Gedanken schon mal füllen und dann nur noch mit dem neu aufgeführten abgleichen.
Lesen wir dazu auch einmal 5 Mose 17,19 und Josua 1,8.
Besonders wichtig für jede Art von Leiterschaft ist es, eine Kultur des Vertrauens bei der jungen Generation auf zu bauen, weil gerade diese Welt mit ihrem Ziel Darstellung/Erfolg/Position/Ruhm uvm. zu verherrlichen, auch mit sehr viel Täuschung und Misstrauen arbeitet.
Denn logisch ist wohl, dass ich kaum wirkliches oder tiefes Vertrauen zu einer anderen Person haben kann, wenn diese auch oder nur um den besten Rang und Aufmerksamkeit kämpft.
Manchmal auch durchaus mit illegalen, hinterlistigen Methoden.
Deshalb werden solche dienenden Leiter jede Art von Klatsch, Tratsch, schlechtes Reden, Hinterrücks Reden, Rufmord ablehnen, und eher Möglichkeiten für andersdenkende anbieten und finden, damit man unterschiedliche Weltanschauungen, Meinungen etc. in einer entsprechenden Transparenz und wertschätzenden Umwelt ausüben kann.
Deshalb ist ein weiteres Attribut
4.des guten, dienenden Leiters und Verwalters auch das richtige und gute Zuhören.
Sie suchen immer auch Klarheit und Wahrheit über das was zur Diskussion ansteht.
Sie sind auch durchaus in der Lage die Ängste, Hoffnung und/oder Träume von all jenen, die in solchen Gesprächsrunden oder Zwiegespräch involviert sind zu verstehen, so, dass niemand von und aus der Familie oder dem Clan/Stamm (d.h. einer bestimmten Gruppe) zurückgelassen oder gar ausgegrenzt wird.
Das heißt natürlich nicht, dass ich als Leiter mit allem EINS sein muss oder einverstanden bin.
Ein weiteres Attribut wird die Vorbildfunktion sein,
5. die sich mit emotionaler Kompetenz und emotionaler Ordnungsmäßig keit und Korrektheit zu tun hat.
Mehr dazu das nächste Mal.
Des Weiteren: die Vorbilds Rolle,
6. den göttlichen Einfluss auf dein tägliches Leben und tägliche Entschei dungen aufzudecken/aufzuzeigen
Oder
7. Kreativität beim Kind/Jugendlichen/jungen Erwachsenen (auch im geistigen Bereich wo man altersmäßig ganz anders aufgestellt ist) freizusetzen und sich entwickeln zu lassen.
Oder natürlich auch
8. das Erlernen von strategischer Planung.
Vergessen wir nicht,
9. die Funktion der Verwalterschaft selbst. (1 Mose 1,28)
Mit Integrität, Ehrlichkeit (auch dir selbst gegenüber), Wahrheit uvm.
Als letztes möchte ich dann noch die Vorbildsfunktion
10. der Bürgerschaft oder des Baus von Gemeinden/Gemeinschaften (und das beginnt mit Freundschaften und Partnerschaften) nennen. (4. Mose 11,11-15)
UND
11. Ein ERBE zu hinterlassen.

All das gilt auch für eine ähnliche Rolle als Mutter, auch wenn deren Aufgaben- gerade auch im emotionalen Bereich- noch vielfältiger sind.
Aber alleinerziehende Mütter/Väter müssen oft auch die andere Rolle mit übernehmen.
Somit bleibt der Gesamtgedanke
Göttliche LEITERSCHAFT an sich ist KEINE EINFACHE AUFGABE!



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