fire and flame

Verlag, Seminare und interreligiöser Austausch



Parashas – biblische Wochenlesungen

EINFÜHRUNG

In der Tora, den fünf Büchern Mose, die wichtigsten Bücher des AT (zusammen mit den Propheten)  für die Juden, genauso wie für die Christen in der Bibel, als die Gesamtheit von Altem und Neuen Testament, gibt es sehr viel zu lernen. Es sind nicht nur spannende Geschichten und inhaltsreiche Briefe, sondern es sind sehr viele Schlüssel und Prinzipien in diesen verschiedenen einzelnen Büchern der gesamten Bibel verborgen.

Viel Freude somit bei diesen wöchentlichen Gedanken !!!

Nach Sukkot also im Oktober  beginnt ein neuer Jahreskreislauf der Parashalesung

DIE PARASHAS DES BIBLISCHEN KREISLAUFS 
2022 BIS 2023 FINDEN SIE HIER!
 

oder als Druckausgabe in unseren Buchshop

Achtundzwanzigste Wochenlesung - Acharei Mot "Nach dem Tod" / Kedoschim "Heilige"

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18.04.2024, 17:34

3. Mose 16,1–20,27; Hesekiel 22,1-16; Amos 9,7–15; Römer 3,19-28; 1 Kor. 5,1-13; 1.Petrus 1,13-21.; Joh. 7,1–10,2 KEDOSHIM (die Heiligen) 3. Mose 19,1–20,27; Amos 9,7–9,15 (Ashkenazi); Hesekiel 20,2–20,20 (Sephardic); Hebräer 12,1–17 / 3.Mose 16,1-20,27; Amos 9,7-15; Lukas 13,1-33; 14,1-15,32

In der letzten Woche lasen wir noch die Gebote/Gesetze von tumah (Unreinheit) and taharah (Reinheit), die ebenso zur Heiligung und Heiligkeit gehören. Diese Woche haben wir erneut eine Doppellesung, die dann...   mehr




Siebenundzwanzigste Wochenlesung - Tazira "Sie empfängt" / Metzora "Aussätzige"

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16.04.2024, 19:20

Teil 2

Kommen wir nun erneut zu den Unreinheiten (metzora) und den dann resultierenden unheilbaren Krankheiten (Tzara`at). Aber zuerst müssen wir uns viel mehr darüber klar werden, was Verunreinigungen eigentlich...   mehr


12.04.2024, 08:47

3. Mose 12,1-15,33; 2. Könige 4,42–5,19, 7,3–20+ 7,3-20; Markus 9,14-50; Matthäus 8,1-4; 11,2-6; Lukas 2,22-24; 5,12-16; 7,18-23+ 9,51-10,42

Die Grundlagen für diese Wochenlesung wurden bereits mit den Basisdaten im letzten Jahreskreislauf gelegt. Es geht um die zwei Hauptthemen, der Unreinheit einer Frau nach der Geburt, aber danach auch um...   mehr




Sechsundzwanzigste Wochenlesung - Shemini "Achter"

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04.04.2024, 19:29

3. Mose 9,1 – 11,47; Psalm 18-21; Jesaja 31-48; 2.Samuel 6,1–7,17; 2.Korinther 6,14-7,1; Galater 2,11-16; 1.Petrus 1,14-16. Markus 7,1-23,2 +9,1–13; Römer 12-16;

Wir starten mit 3. Mose 9,1. In diesem Vers, wird der achte Tag zuerst erwähnt. Sehr vieles über die Bedeutung der Nummer 8, speziell in der Bibel, wurde bereits im letzten Jahr ausgeführt. Der aktive Dienst...   mehr




Fünfundzwanzigste Wochenlesung - Tzav "Gebiete"

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02.04.2024, 06:53

Teil 2

Wir sehen also in dieser Wochenlesung eine Weiterführung der Opfer d.h. heute Gebet und Anweisungen für den priesterlichen Dienst und seine Einhaltung. Wie jeder andere Beruf hat auch der Priesterdienst für...   mehr


29.03.2024, 09:46

3. Mose 6,1-8,26; Maleachi 3,4-24; Jeremia 7,21 – 8,3; 9,22 – 9,23; Markus 7,31-9,1+12,28-34; Römer 12,1-2; Matthäus 17,9-13; 1.Korinther 10,14-23 +15,1–58

Vom letzten Jahr kennen wir bereits einige wesentliche Merkmale, die mit dieser Parascha/Wochenlesung zu tun haben. Zusammenfassung Mose führt die neuen Anweisungen bzgl. Opfer etc., aus der Sicht von...   mehr




Dreiundzwanzigste/Vierundzwanzigste Wochenlesung - Vayikra "Er rief"

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19.03.2024, 21:40

Teil 2

Wir sind bereits im letzten Jahr auf die Bedeutung von Sünde, Schuld und Schuldbewusstsein eingegangen. Wir müssen uns noch ein wenig intensiver in der allgemeinen Empfindsamkeit, gerade auch für alle, die...   mehr


15.03.2024, 16:10

3. Mose 1,1-5,26; (Haftara, proph. Lesung) Jes. 43,21-44,23; Hesekiel 45,16-46,18; Lukas 22,1-13; Römer 8,1-13; Hebräer 9,1–28; Markus 7,1-30

Wir fangen nun mit dem dritten Buch Mose an. Die ersten Kapitel behandeln des Opfersystem. Auch hier gilt es, dass die meisten Christen kein großes Interesse daran haben, weil sie glauben, dass das schon...   mehr




Zweiundzwanzigste Wochenlesung - Vajakhel "und er versammelte"

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11.03.2024, 06:46

Teil 2

Ich würde gerne nochmals auf den Punkt zurückkommen, dass die heutige Parascha den letzten drei so stark ähnelt, dass man sie gerne überspringen würde. Das haben wir doch schon alles gelesen, denkt man sich so...   mehr


09.03.2024, 07:56

2. Mose 35,1 – 38,20; Psalm 47+48; Micha; Hesekiel 45,16-46,18; Haftara - 2.Könige 12,1-17 Markus 6,14-29; Johannes 6,1-71; Markus 11-16; Lukas 21,1-4

Wir haben eine Doppellesung von Wochenparashas. Eine heißt Vajakhel und eine Pekudei. Im letzten Jahr habe ich hierzu einiges ausgeführt. Wir lesen, dass Mose diese gesamten ausgeführten Arbeiten, alle...   mehr




Einundzwanzigste Wochenlesung - Ki Tissa "Wenn du zählst"

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29.02.2024, 16:35

2. Mose 30,11 – 34,35; 1. Könige 18,1-39; 4. Mose 19,1-22; Hesekiel 36,16-38; Psalm 44+45+46; Hosea + 2.Kö 14-17; Lukas 1,14-20; 1. Kor. 10,2-3,1-18; Mk. 6-10

Es erfüllt mich immer wieder mit Freude festzustellen, was wir aus den Wochenlesungen alles herausbekommen können. Beim Durchlesen vom letzten Jahr in Band 1 Vitamine ist mir so viel wieder in den Sinn...   mehr




Zwanzigste Wochenlesung - Tetzaveh "Du sollst befehlen/gebieten"

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23.02.2024, 20:32

2. Mose 27,20 – 30,10; Psalm 3+4+7; Hes. 43,10–27; 1. Sam. 15,2-34; Markus 1-5, 43; 1. Petr. 2:1–25; Philipper 4,10-20

Es ist erstaunlich, wie schnell man vergisst. In der Vorbereitung für diese Wochenlesung zur Priesterkleidung und der besonderen Bedeutungen der Kleidungsstücke bzw. des Priesters insgesamt, machte ich schon...   mehr




Neunzehnte Wochenlesung - Terumah "Hebeopfer"

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16.02.2024, 16:32

2.Mose 25,1–27,19; 2.Kor.10-13; Psalm 6+38+51; 2.Kö.1-13; 1.Kö.5,26-6,13; Matthäus 12,46-13,58; Hebräer 8,1-6, 9,1-28+10,1

Das Wort „Terumah“ als Titel dieser Parasha heißt im hebräischen „geben, spenden, einlegen, mitwirken“. Diese Gabe des „Gebens und Mitwirkens“ ist ein sehr wichtiges und sehr großes Ding, weil es generell das...   mehr




Achtzehnte Wochenlesung - Mischpatim "Rechtsordnung"


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12.02.2024

2. Mose 21,1-24,18; 2. Könige 12,1-17; Jeremia 34,8-22; and Matthäus 5,38-42; Markus 7,1-23; Apg 23,1-11 and Hebräer 10,28-39. Lukas 7,1-8,3; Kol. 3,1–25

Wir haben über Mischpatim, also Gesetzesordnungen und viele andere Bedeutungen dazu, im letzten Jahr ausführlich gesprochen.
Die entsprechende Wortbedeutung und vieles mehr könnt ihr auf der Webseite oder in „Vitamine für die Woche“ nachlesen.
Es ist wirklich sehr spannend, was man aus einem rechtlichen Umfeld, das uns die Bibel so genau beschreibt, und die definitiv für uns heute genauso wichtig sind, sehen kann.
Sie sind dort aufgeführt, wie sie früher waren, denn wir haben einen ewigen Gott der der Gleiche ist: gestern, heute und morgen und seine Regeln, Gebote und Richtlinien sind nicht nur mit den zehn Geboten abgedeckt, sondern in den Beispielen jetzt hier auch in dieser Wochenlesung umfangreicher erklärt.
Das müssen wir uns bewusst machen. Immer und immer wieder.
Wir starten also mit zweiter Mose Kapitel 21,1 und enden bei 24,18.
Wir können hier sehr wohl eine ganze Reihe von Schlüssel und Prinzipien ableiten.
Nehmen wir z.B. das Prinzip von Tod, Mord bzw. ungewollter Unfall oder ungewolltes Töten durch ein Missgeschick oder einen Fehler.
In der Lesung finden wir, dass du damals in solchen Fällen in Zufluchtsstätten und Orte gehen kannst, wo du selbst nicht getötet wurdest.
Und wenn der Hohepriester z. Zeit des „Unfalls“ gestorben war, warst du frei.
Allerdings für einen willentlichen und wissentlichen d.h. geplanten Mord, konntest du und wirst du in den Konsequenzen nicht entgehen können.
Das gilt auch heute noch.
Wir kennen zwar die Stellvertretung Jesu durch seinen Tod, für unsere Sünden einzustehen und zu büßen, wenn wir dies in Anspruch nehmen, aber Konsequenzen für unrechtes Tun müssen wir dennoch tragen.
Wir kennen allerdings meist nicht die rabbinische Auslegung und das Verständnis der Stellvertretung, dass dies auch auf den Hohenpriester zugetroffen war.
Dieser hat jährlich an Yom Kippur durch das Töten der Böcke, einen für seine Familie und einen für das Volk, die Sünden auf den Bock gelegt.
Auch eine Stellvertretung.
Aber erst als dieser Hohepriester, der zu der Zeit, wo der ungewollte Mord geschah, starb, der Täter tatsächlich auch real frei war.
Wir sehen hier also auch einen versteckten oder indirekten Vorgang der Stellvertretung und damit bereits das Prinzip, das durch unseren Hohenpriester Jesus Christus dann vollkommen, auf ewig und endgültig erfüllt wurde.

Dann noch ein weiteres Beispiel in Kapitel 23, wo es um dieses Prinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ geht.
Das Prinzip dahinter ist eigentlich Kompensation und Wiederherstellung und nicht unbedingt wirklich ein Auge oder einen Zahn aus zu schlagen.
Der Täter dieser Schuld, muss also der geschädigten Person, die meist am Körper Schäden davongetragen hat, eine Wiedergutmachung zahlen oder ersetzen.
Es geht hier um den Wert eines Auges, wenn das Wort sagt „Auge um Auge“.
Der Wert eines Zahnes ist anders zu bemessen, als der Wert einer Hand oder eines Auges.
Dadurch, dass in dieser Wochenlesung noch einige andere Beispiele für Schäden am Körper aufgeführt sind, können wir erkennen, dass es sich hier um eigentlich finanzielle Kompensation oder Wiedergutmachung handelt.
Sehr speziell ist das Beispiel eines hebräischen Sklaven.
Selbst wenn wir alles verloren haben und uns, als seine Kinder, dennoch als Sklaven verkaufen müssen, ist Er unser VATER, nach wie vor, um unser Wohl besorgt, und JHWH gibt uns deshalb keinesfalls schon auf.
Wer einen hebräischen Sklaven kauft, hat Verpflichtungen ihm gegenüber.
Der Sklave wird Teil seines Hauses – seiner Familie.
Die Bibel sagte uns: “Wenn dein Bruder verarmt neben dir, und sich nicht mehr zu halten vermag, so sollst du ihm Hilfe leisten, er sei ein Fremdling oder Beisasse, dass er bei dir leben kann“. (3. Mose 25,35)
Gott weiß, dass jeder freie Mensch, der sich als Sklave verkauft, dies nur tut, um seine eigene Existenz und die seiner Familie zu sichern.
Er glaubt, dass sein neuer Herr und „Eigentümer“ in der Lage ist, ihn mit dem zu versorgen, was er braucht und bietet ihm dafür seine Freiheit an.
Doch niemals soll die Notlage eines hebräischen Sklaven durch seinen Herrn ausgenutzt werden.
Da aber die Israeliten gerade aus ihrer Sklaverei freigekommen sind, ist es schon sehr speziell und aufmerksam vom HERRN, dass solche Gebote gleich als Erstes hier aufgeführt werden.
Ein hebräischer Sklave hatte einen anderen Wert, und alles was ihn als Person und Sklave ausmachte auch.
Wenn sein Eigentümer nicht für einen guten Schutz sorgt und dieser Sklave dadurch Schaden erlitt, wie in diesem Fall ein Auge, zu verlieren, ist er frei.
Das ist ein hoher Wert.
Und es ist eine klare Unterscheidung zwischen Fremden und Hebräern.
Aber was hier auch deutlicher wird, als man es auf den ersten Blick sieht, ist die Verantwortung des Meisters oder Eigentümers, der sich wirklich um Schutz und Versorgung in allem kümmern soll, damit Sklaven, die er auch besitzt und wenn es nur vorübergehend ist, sicher und gut aufgehoben sind.
Wir dürfen ja nicht vergessen, dass die Tora, also diese fünf Bücher Mose, in einer Zeit geschrieben sind, in der Sklaverei im gesamten mittleren Osten absolut üblich war.
Wenn du einen hebräischen Sklaven kaufst, soll er sechs Jahre lang dienen und im siebten soll er unentgeltlich freigelassen werden. (2. Mose 21,2)
Doch nicht nur das:
Wenn du ihn als Freien entlässt, so sollst du ihn nicht mit leeren Händen ziehen lassen, sondern du sollst ihn reichlich von deiner Herde und von deiner Tenne und von deiner Kelter ausstatten und ihm geben von dem, womit YHWH, dein Gott, dich gesegnet hat! (5. Mose 15,13-14)
Es ist Gottes entschiedener Wille, dass jeder Bürger Seines Reiches, in eigener Verantwortung und Freiheit leben kann.
Sein Wort ist eine Offenbarung dieses Willens.
Das gilt übrigens auch noch für lange Strecken des neuen Testamentes und wir sehen hier, dass der Herr unser Gott selbst darüber spricht, dass besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen, damit ein hebräischer Sklave hier sozusagen spezielle Privilegien im Schutz genießt.
Wir können solche Prinzipien, wenn wir sie einmal herausgefiltert haben, auch auf den heutigen Umgang z.B. mit Mitarbeitern oder Gästen umsetzen.
Auch wenn wir sehr häufig in diesen Lesungen etwas von emotionaler und geistiger Sklaverei lesen und hören, kann das aber dann auch durch immense Arbeitsbelastungen immer stärker werden und wir können hier auch über körperliche Sklaverei sprechen und aus dem „herauskommen aus Babylon“, so dass wir diese Systeme verlassen können.
Wir können sehr wohl sagen, dass Angestellte und Mitarbeiter von Firmen zwar im üblichen Sinn keine Sklaven sind, aber man kann die Prinzipien dort anwenden, wo Menschen unter deiner Obhut sind.
Speziell auf solche, die nicht ganz so glückliche Umstände in ihrem Leben haben. Sie sind umso mehr von der Gesellschaft und der Gemeinschaft abhängig.
Wenn wir also sauber mit göttlichen Prinzipien und Schlüsseln umgehen, dann könnten wir auch heute sehr viel Leid und Schmerz, sowie Ungerechtigkeiten lösen. Und das gilt speziell auch für christlichen Gemeinden, Kirchen und Synagogen, die diese Prinzipien unbedingt lernen müssen, damit sie auch in ihren Evangelisationsbemühungen Erfolg haben und wirkliches Wachstum erleben dürfen, weil die Menschen sehen, welchen ehrlichen guten Umgang man mit den Besuchern und Mitgliedern pflegt.
Es bedeutet aber auch, dass sich sowohl Mitglieder und Besucher entsprechend verhalten sollen, dass diese Regeln auch gut gelebt werden können.
Ein gesundes Wachstum, gerade in der Zeit von Erweckung, die vor uns liegt, soll auch eine richtige, eine gerechte Gemeinschaft hervorbringen, wenn sie wächst, damit die Welt sieht, was Gottes Gerechtigkeit ausmacht und nicht die Fülle der Ungerechtigkeit, die uns die Welt aufzwingt, einfach weiter ertragen zu müssen.

Dies sind also nur zwei Beispiele von der Fülle der Regularien, die wir hier in der Wochenlesung haben, nachdem die zehn Grundgebote gegeben waren.
Sie sind sehr eng mit dem Verlauf unseres Lebens, mit dem persönlichen Eigentum, mit der Verantwortung für Eigentum, dann auch Gesetze im Fall von Verlust, aber auch Beziehungen zwischen der Regierung und seinen Bewohnern geregelt.
Dennoch sind es weit weniger, als die fast 30.000 Regulierungen, die wir mittlerweile in deutschen Gesetzgebungen finden.
Und doch regen wir uns angeblich wegen den 613 Ge- und Verboten Moses so auf und wollen nicht gesetzlich sein, müssen uns aber 30.000 Reglementierungen und Gesetzen des eigenen Staates beugen.
Sicher kommen wir nicht immer damit in Berührung und somit sehen wir sie auch nicht.
Dennoch bestehen sie und müssen eingehalten werden. Verstösse werden geahndet.
Aber das entspricht diesen Grundvorgaben Gottes im Alten Testaments, in der Tora genauso. Und das sind viel weniger.
Es ist auch auffällig, so wie es viele Kommentare zur Tora schon sagen, dass die Parasha Jitro und diese heutige Passage sich ergänzen und das nicht nur, weil sie aufeinander folgen.
Immerhin haben die zehn Gebote ja in Jitro angefangen.
Und doch ergänzen sie sich nicht nur, sondern sind sogar teilweise gegenläufig.
Vor allem im Denken und ihrem geistigen Sinn.
Das Geben der zehn Gebote am Berg Sinai ist ein absoluter Höhepunkt und vielfach wird in Synagogen, wenn diese Wochenlesung kommt, auch beim Verlesen der Zehn Gebote, die Gläubigen stehend vorgefunden.
Das ist für mein Empfinden durchaus Respekt und Ehrfurcht, die wir so kaum noch kennen.
Gott kam vom Himmel und hat sein Volk mit seinen lebensspendenden Geboten beschenkt.
Dort wurde auch der Bund geschlossen, der jetzt aktuell durch die Bundesregelungen, wie es eigentlich auch in der Exegese, also der Auslegung der Bibel vielfach genannt wird, getroffen.
Um in einen Bund eintreten zu können, das heißt eine direkte liebende Beziehung mit einer zweiten Person, muss ich sie kennen.
Der Wüstenzug zum Sinai waren viele dieser kleinen und größeren Schritte, um Gott besser kennenzulernen, aber auch sich selbst und sein schwaches Fleisch gilt es besser kennenzulernen.
Am laufenden Band würden wir auch heute noch wegdriften, uns ablenken lassen und abfallen.
Wenn Gott uns nicht auch immer wieder zu sich zurückziehen würde.
Aber um in einem Bund zu bleiben, braucht es Beständigkeit und gegenseitige Verpflichtung.
Das Beständige „auf und ab“ auf den verschiedenen Wüstenstationen hat genau das Gegenteil gesprochen.
Immer wieder gab es Höhepunkte auf die das Volk, vor allem nach dem Jammern, hinsteuerte, um dann aber wieder richtig zu fallen.
Und genau das will Gott ja ausgleichen.
Dass wir aufgrund der schon für uns sichtbar gewordenen Zuwendungen und Wunder im Vertrauen wachsen und bei der nächsten Prüfung nicht gleich wieder durchfallen.
Dieses Prinzip gilt heute ganz genauso.
Und ist eine der Schlüssel für ein gesundes Glaubensleben.
Dafür sind diese Wochenlesungen wichtig.
Aber wir müssen auch hinter die Fassaden, hinter die Vorhänge schauen und nicht nur kurz mal über den aktuellen Text lesen und ihn somit nicht auf die heutige Zeit umsetzen können.
Deshalb ist es so wichtig, dass wir als Gläubige unsere Balance im täglichen Leben, zwischen diesen Regeln auch finden.
Diese Art von Balance heißt dann Shalomfrieden.
Wir leben meistens eher in einer Art von Dualismus.
Entweder gut oder schlecht, hoch oder niedrig.
Ein geistiger Höhepunkt ist für alle Gläubigen in Yeshua, auch mit der Tora gehend, der Sabbat. Ruhetag, Gemeinschaft. Das gleiche gilt für den Sonntag.
Nur leider leben wir während der Woche extrem weltlich.
Zumindest im Allgemeinen und sind sehr an unseren Vorstellungen, Wünschen, Sehnsüchten und Begierden gefesselt.
Unser Fleisch und nicht nur der Feind allein bringt uns jede Menge Stolpersteine. Und aus all dem müssen wir eine saubere Balance finden - den sogenannten schmalen Mittelweg.
Vergessen wir nicht, dass Yeshua genauso Mensch war, wie wir alle auch und hatte auch entsprechend menschliches Verhalten.
Pharisäertum und Scheinheiligkeit waren ihm fremd.
Im eigenen Leben aber kannte er es natürlich. Von all dem, was um ihn herum war. Deswegen hat er es noch lange nicht gutgeheißen.
Es ist doch so viel leichter, mehr von den anderen zu erwarten und zu fordern, als selbst bereit zu sein, zu geben.
Erst unter Druck wird sich mein eigentliches Selbst, was so gut verborgen ist, mit Eigen- und Selbstsucht, mit Gewinnvorteilen und vielem mehr, offenbaren.
Dazu kann man auch Matthäus 23,2 bis 5A lesen.
Wenn wir die Gerechtigkeit Gottes, die hier in dieser Woche, durch die erweiterten Gebote und Richtlinien gegeben sind einhalten, spiegeln wir seine Gerechtigkeit auch der heutigen Gesellschaft.
Wir müssen das zuerst selbst leben, bevor wir es von anderen erwarten.
Das ist definitiv eine wichtige Lektion in der heutigen Wochenlesung.
Und das beginnt auch in der Gemeinde, wenn es um die ganze Religiosität und religiösen Auseinandersetzungen geht, die mehr Spaltung und Durcheinander, Anklage und Besserwisserei und Selbstgerechtigkeit sichtbar machen, als wahre Einheit in Liebe.
Da haben wir alle noch sehr viel zu lernen.
Unser Ziel muss Einheit und göttliche Gerechtigkeit sein, damit wir in Liebe mehr und mehr zurück in das Ebenbild des Vaters finden.
Nicht umsonst finden wir in Kapitel 23 der Wochenlesung die Instruktionen oder Vorgaben für Gericht in Israel und die Voraussetzungen um einen fairen Gerichtsprozess zu bekommen.
Eigentlich muss es eine Selbstverständlichkeit sein, dass keine Schmiergelder und Bestechungsgelder oder Geschenke genommen werden.
Und für viele Jahrhunderte war Deutschland auch ein gutes Vorbild.
Aber heute können wir uns auch schon vielfach mit Dritte Welt Länder messen.
Das gleiche gilt für falsche Zeugen, die auch heute genauso gern für den Rufmord Dritter benutzt werden, um die eigene Gerechtigkeit zu untermauern.
Die zwei Verse 2. Mose 23,3 und 6 sind aufschlussreich.

Jetzt wollen wir noch kurz die prophetische Ergänzungslesung für diese Parasha erwähnen.
In dieser Haftara geht es um den Bund den König Zedekia, der letzte König der ersten Tempelperiode und das Volk von Jerusalem miteinander vor Gott eingingen. In diesem Bund waren alle damit einverstanden, die hebräischen Sklaven, die länger als in dem hier beschriebenen sechs Jahreskreislauf gehalten wurden, freigelassen werden sollten.
Aber traurigerweise scheint es so, als wollten die Israeliten Gott manipulieren, indem sie zwar die Sklaven freigelassen hatten, so wie Gott es befohlen hatte, aber sie dann direkt wieder dazu gezwungen hatten, zurückzukommen.
Aber mit diesem Handeln haben sie den Bund gebrochen, indem sie die freien Menschen, Männer und Frauen wieder in die Sklaverei zurückgedrängt haben.
Und Gott hat sie daraufhin über die Ernsthaftigkeit eines Bundes miteinander und untereinander erinnert und auch an die Prophetie von Jeremia, dass sie ja in diesem „Durchlaufen von diesen in zwei Teile geschlachteten Tieren“, wirklich etwas wichtges eingegangen sind.
Bündnisse sind keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen.
Eigentlich haben sie schon gesehen, was ihnen selbst geschehen würde,
wenn sie den Bund schädigen oder brechen, den sie eingegangen sind.
Auch sie würden letztlich metaphorisch oder symbolhaft gesehen, in zwei Hälften geteilt werden. Das sind auch Spaltungen. Geistige und emotionale Spaltungen.
Und das ist hier sehr deutlich aufgeführt.
Und in diesem Mahnen hat ihnen Gott das hier klar gemacht.
Weil die Vorfahren versprochen hatten die Sklaven freizulassen, hat Gott sie ja auch von ernsthaften Epidemien, Hunger und dem Schwert, also Krieg über die Stadt Jerusalem, bewahrt.
Und jetzt kommt also Babylon gegen Jerusalem, weil sie den Bund gebrochen haben.
In Jeremia 34,8 bis 16 wird als Gerichtsprophetie, wegen dieser Wiederversklavung von judäischen Sklaven und dem Brechen des Bundes gesprochen.
Bedenken wir auch heute, dass wir nicht einen Bund und ein Bundesversprechung mit dem Herrn eingehen können, der ein bestimmtes Ergebnis bringen kann und sobald wir bekommen haben, was wir wollten, brechen wir den Bund oder umgehen den Bund.
Gott lässt sich nicht manipulieren.
Genauso wie Gott es seine Augen auf diesem Bund mit Zedekia hatte, schaut er natürlich auch auf alle anderen Bündnisse und Versprechungen, die wir mit Eiden und Schwüren dem Herrn gegenüber und untereinander machen.
Und was noch wichtiger ist: Wir können nicht erwarten, dass wir andere Menschen in einer anderen oder schlechteren Weise behandeln, wie wir uns selbst behandeln oder es erwarten, dass wir von anderen behandelt werden.

Anderen dritten Menschen ihre Rechte, in welcher Form auch immer wieder zu entziehen oder zu schmälern oder daraus auch Vorteile für die eigenen Zeiten, Talente oder Arbeiten herauszuziehen oder gar aus zu beuten, sind nicht statthaft.
Wir finden gerade heute in den sozialen Medien, wie TikTok und andere enorme Rassismus und Antisemitismuswellen rollen um damit die Jugend zu manipulieren.
Und wir Erwachsene und Eltern schauen zu und sagen nicht viel oder NICHTS dazu.
Dann können wir dann auch nicht Gottes Segnungen erwarten.
Gott ist und wird nie so sein.
Er ist ein bündnishaltender Gott und er will auch, dass wir genauso treu und Gehorsam, loyal und integer solchen Bündnissen gegenüber sind.

TEIL 2
Yeshua, als unser König und von Anfang an schon da, hat uns Seine Rechtsordnungen, die Tora, gegeben, damit wir, wenn wir uns danach richten, ein Leben im Segen und in Freiheit verbringen können (Vgl. 3.Mose 26,3-13).
Unsere Zeit als Sklaven Ägyptens ist eigentlich auch heute vorbei.
Aber begreifen wir das wirklich, oder machen wir uns nicht auch häufig mit den Lügen des Feindes eins ohne es wirklich zu begreifen.

Was mir auf alle Fälle noch aufgefallen ist, war, dass am Ende von Jitro, Mose mit 70 Ältesten den Berg Sinai erklommen hatte.
Aber diese Ältestenschaft blieb auf halbem Weg stehen und nur einer durfte bis ganz nach oben. Mose.
Was will uns das für heute sagen, wenn uns das Alte Testament, die Tora ein Vorschatten auf Ereignisse von heute sein sollen?
Tatsächlich ist Jesus/ Yeshua unser Hoher Priester, der bis ganz hoch auf dem Berg ziehend, zum Vater ging und nach seiner Auferstehung, zurückkam.
Aber es gibt für die heutige Zeit auch noch ein Geheimnis in diesen Zeilen und ich wünsche euch viel Freude da einmal mehr darüber nachzudenken.
Wir haben also mehrfach jetzt gesagt, dass die Worte des Herrn auch heute noch große Bedeutung haben.
Seine Gebote und Anweisungen sind wichtig und wir müssen uns fragen, wie wir sie auf unser heutiges, alltägliches Leben umsetzen.
Das würde, wie uns Paulus im ersten Korinther 15 auch vorträgt bedeuten, dass wir diese in der realen, hiesigen, natürlichen Welt ereigneten Vorkommnisse, jetzt in den geistigen Raum, übertragen werden müssen.
Was auf alle Fälle besonders hervorsticht, ist der Abschluss eines Bundes, der durch die Bestimmungen, also die Zehn Gebote, legitimiert wurde.
Diese Gebote wurden freiwillig und mit der Verantwortung sie auch zu halten, angenommen.
Diese Gebote gelten auch heute und sind wichtig.
Wir haben Verantwortung diese und auch die Erklärungen danach, für uns verständlich und brauchbar zu machen, damit wir sie halten und leben können.
Denn nur das Halten der Gebote macht uns letztlich auch zu Priestern und Königen. Dazu kommen noch ein paar andere Voraussetzungen, aber das dürfte auch einer der wichtigsten Bestandteile, im Gehorsam Gott gegenüber sein, dass uns eine Position im Königreich Gottes gegeben wird. (2.ter Mose 19,5 + 6).
Übersehen wir nicht, dass Yeshua in seinem Lauf hier auf der Erde uns immer wieder zu diesen fundamentalen Prinzipien des Bundes zurückgerufen hat.
Er hat seinen Lebensstil und seine Beziehungen zu seinem Vater darauf hin ausgerichtet.
Und wenn wir in dieser Beziehung mit ihm zum Vater hin eingeschlossen sein wollen, müssen wir dasselbe tun wie er auch.
Lesen wir also Johannes 15,9 bis 12, in dem er uns das erklärt.
Es handelt sich hier auch nur um einen dauerhaften Lebensstil und nicht um ein kurzfristiges Ereignis, denn wir sollen hier auch Frucht bringen, wie es in Johannes 15,16+17 steht.
Einige Prinzipien, die durch das Leben Yeshuas erkennbar sind, wären z.B. die Wiederherstellung des Prinzips des Erstgeborenen.
Jesus wird als der zweite Adam oder der Erstgeborene der neuen Zeit, mit dem wir den verbesserten Bund eingehen, bezeichnet.
Die Leviten hatten nach den schlimmen Vorkommnissen des goldenen Kalbes diese Rechte der Erstgeborenen übernommen.
Aber das Prinzip der Ordnung des Melchisedeks - König(innen) und Priester(innen) gleichzeitig zu sein – wurde erst durch Yeshua vollkommen erfüllt.
Es ist schon im ersten Mose 14,18 + Psalm 110,4 + Hebräer 5,6 bis 10 + 20 + 7,1 aufgeführt.
Diese Ursprungsordnung Gottes ist sogar älter, als die der Leviten nach dem goldenen Kalb.
Wir sehen also, dass von der Ursprungsordnung des Melchisedeks im Übergang zu den Leviten, nachdem die Erstgeborenen erstmal die Ältesten aus jedem Stamm waren, wieder zurück zur Ordnung des Melchisedeks zurückgeführt wurde, wie es dann durch Yeshua erfüllt wurde.
Somit wurden die alten Funktionen in der Ordnung der Leviten aufgehoben, nicht aber die geistigen Vorraussetzungen, die nötig sind um Priester(innen) des Allerhöchsten zu sein.
Weil Yeshua uns erlöst hat und unser großer Hoher Priester in der Stiftshütte des Himmels unser Vorbild ist, hat er alle Kinder Abrahams, also Israel insgesamt und alle die, die eingepfropft sind, dorthin mitgenommen, sofern wir auch mit ihm durch die Wassertaufe in den Tod und Wiederauferstehung gegangen sind.
Natürlich ist die Taufe im Heiligen Geist auch eine wesentliche Säule.
Aber wir als die Kinder Gottes müssen also seine Befehle im Irdischen, wie im geistigen Raum ausführen und dabei Yeshua als Eckstein haben. (1.Petrus 2-5+8).
Aber Petrus, der unsere Rolle als Priester und Könige bestätigte, stellt auch sicher, dass wir nicht im gesetzlichen und in einer veralteten Priesterschaft stecken bleiben sollen.
Wir sind beiseite genommen, sollen zu einer heiligen Nation und königlicher Priesterschaft werden.
Aber wir müssen uns deshalb nicht mehr auf die levitischen Ordnungen beziehen. (Erster Petrus 2,9 + 10).
Die Opfer und all das sind heute geistig zu verstehen und aus zu führen.
Zusammengefasst heißt das auch, zurückkehrend zum zweiten Mose, dass nur die Menschen, die wirklich auch die Gebote halten und die mit der Stiftshütte und damit auch der Gegenwart Gottes engstens verbunden sind, seine Priester und Priesterinen sein können.
Das sind sehr wichtige Teile des gemeinschaftlichen Bundes mit dem Herrn.
Wir sollen ihm, als unserem obersten König, dienen.
Wir müssen auch klar im Denken sein, dass die zehn Gebote bedeutende Bausteine und Richtlinien sind, aber sie uns deswegen die Freiheit der Wahl NICHT nehmen. Jede Entscheidung triffst du selbst. Ob du die Gebote halten willst oder nicht.
Sie regeln ein gutes Miteinander und verbinden dich in eine Parallelität des gemein samen Laufes mit dem Herrn selbst.
Und vor allem wissen wir auch, welche Art von Konsequenzen unsere Wahl hat.
Mache dir also die 10 Gebote und die Beispiele danach für die heutige Zeit immer wieder bewusst und bringe sie den nächsten Generationen bei.
Immer wieder wird betont: “Wähle Leben oder Tod“.
Gerade 5 Mose 28 gibt hier noch viel ausführlicher Auskunft.
Paulus betont, dass wir unsere Körper, unsere Leiber als ein lebendiges Opfer dem Herrn darbringen sollen.
Somit haben wir nicht nur unser geistiges Denken und Leben, sondern auch unser Fleisch, unser physisches Leben immer wieder zu reinigen und sollen dem Fleisch, also unseren körperlichen Bedürfnissen und Begierden letztlich sterben.
Was sich als gar nicht so leicht herausstellt.
Im Hebräischen heißt das, dass keiner Gottes Gegenwart erfahren wird, der „tamei“, also verschmutzt/ unrein ist und dass die Busse notwendig ist, damit wir wieder in „tahor“ die rituelle Reinigung zurückkommen oder wiederhergestellt werden können.
Paulus geht also immer wieder auf dieselben Prinzipien ein, die von der Menschheit verlangen, dass sie die Sünde in ihrem Leben erkennen und anerkennen können. Jeder von uns muss ehrlich mit sich selbst sein und nicht Ausreden fabrizieren und wegschauen.
Bevor wir also dem Herrn in der Stiftshütte oder an unserem Platz der Begegnung anbeten wollen, ist eine kontinuierliche Busse notwendig.
Wir sind nicht perfekt.
Der Heilige Geist führt uns über die Jahre immer tiefer in verschiedene Bereiche hinein.
Vergessen wir also nicht, dass Gott uns immer zwei Schritte entgegeneilt, wenn wir wenigsten einen machen.
Deswegen ist es gut Römer 12,1-3. Mose 11,44 + 10,9 + 10 und Hesekiel 22,26 zu lesen.
Das Prinzip für ihn ausgesondert zu sein, lesen wir noch einmal im zweiten Korinther 6,17 + 18, indem wir uns als Person fragen, ob wir rein und sauber, oder unrein und verschmutzt sind.
Erster Korinther 5,8 gibt uns da auch ein Beispiel.
Ehrlichkeit, Wahrheit und Ernsthaftigkeit sind Attribute für Reinheit, während Bösartigkeit und verdrehtes Tun und Denken Unreinheit bewirkt.
Und es gilt nicht nur fürs Denken, sondern auch für unser Verhalten.
Wenn wir also falsche und verdrehte Verhaltensweisen und Herzensmotive entdecken, müssen wir Busse tun und auf alle Fälle unsere Wege und unser Denken verändern.
Der Reinigungsprozess wurde früher real durch das MIKWEH - Bad erreicht.
Aber ein reines Abwaschen mit Wasser, ohne das Wasser des Wortes und ein ehrliches Bedauern, mit der Bitte um Hilfe, wird uns da nicht mehr helfen.
In Lukas 5,12 bis 14 können wir darüber mehr lesen.
Sicher ist es nicht einfach, wenn die Vorgabe Gottes, um als gerechter Mensch, in die heilige und reine Gegenwart Gottes einzutreten, ist.
Diese reinen Motive, in der nicht mehr viel von unserem Ego, unserem selbst beinhaltet ist, damit ER uns heilig macht.
Und das betrifft nun mal unser Herz, unser Denken, unseren Verstand, unseren Willen und unsere Emotionen. Das nennen wir Seele.
Die falschen Motive in unserem selbst, in unserem alten Menschen machen uns sehr schnell unheilig.
Wenn wir dem Beispiel Jesu folgen wollen müssen wir
Liebe, wie im zweiten Mose 22,21 bis 23,
Freude 2. Mose 23,14 bis 17,
Friede 2. Mose 23,19 + 4 + 9,
Freundlichkeit 2.Mose 22, 24 bis 27,
Güte 2. Mose 21,33 bis 36
Glaubenstreue und Treue generell 2. Mose 22 4 bis 14
Sanftmut 2. Mose 21,7 bis 11 und
Selbstbeherrschung oder Selbstkontrolle 2. Mose 21,37 + 22 1 bis 3
Erlernen, praktizieren und dann halten.
Praktisch wenden wir all diese Prinzipien, die auch in Galater 5,22, im neuen Testament wiederholt werden, in einem Leben, das Gerechtigkeit in der Rechtsprechung, Gnade, Wahrheit um jeden Preis und andere Dinge aufzeigt, an.
Wir sehen also schon, dass das ein wirklich lebenslanges Unternehmen ist.
Wir werden es definitiv nicht von heute auf morgen schaffen.
Es sind Schritte, die gemacht werden.
Und manchmal ist der Heilige Geist vorerst nur mit einem dieser Attribute aus Galater 5,22 oder die jetzt genannten Verse im zweiten Mose, mit und in uns aktiv.
Arbeitet sie nacheinander ab und vertieft sie dann.
Und dennoch sind sie für jede Person unterschiedlich.
Kein Lauf, kein Lebenslauf ist dem anderen in allem gleich.
Es gibt Grundprinzipien. Es gibt wichtige Bausteine, aber wie der HERR sie zusammen setzt ist wirklich individuell.
Und wir müssen unseren Weg speziell mit ihm und mit dem Heiligen Geist, an der Hand Yeshuas finden.
Wir können uns dabei beraten lassen. Wir sollen lernen.
Wir sollen in der Schrift bleiben und ergänzende Literatur hilft auch.
Aber wir können keine „schnell mal Heilung“, „schnell mal Befreiung“, „schnell, mal Veränderung des Lebens und Charakters“ erwarten.
Natürlich ist Heilung und Befreiung oftmals auch eine Momentaufnahme.
Aber das Halten von solcher Heilung und Befreiung wird selten beigebracht und oftmals geht es dann auch verloren. Das ist mehr als schade.
Deshalb ist die gesamte Bibel unser Anleitungsbuch für ein Leben mit dem Herrn. Wieder zurück zum Herrn. In seine Gegenwart, um ihm dort zu dienen, wie es schon dem Pharao gegenüber von den Israeliten durch Mose, betont wurde.
Wir sollen in die Einsamkeit um dem Herrn zu dienen, ihn anzubeten.
Dass damit aber noch sehr viel mehr verbunden war, wusste ausser Gott damals keiner.
Das hat sich erst Schritt für Schritt ergeben.

Was verursacht letztlich diese Weltlichkeit, diese Respektlosigkeit gegenüber Gott bis hin zur Gotteslästerung?
Das was wir tun, kommt aus unserem eigenen Ego, aus unserem alten Menschen und wenn dies Aktionen von religiöser, ritueller, traditioneller Natur sind, übernimmt wieder der alte Mensch d.h. unsere Vergangenheit, unsere Verhaltensweisen, unsere Prägemuster, die aus der Kindheit und Jugend stammen.
Heiligung dagegen erhebt uns und bringt uns in einen gereinigten, reinen Zustand, in eine Ebene der Heiligkeit, die notwendig ist, damit wir überhaupt in das Heiligtum eintreten können.
Diese Weltlichkeit, die Paulus hier beschreibt, setzt die Reinheit einer Person herab und bringt sie in den Status der Unreinheit.
Aber eine Art Protokoll oder Ablaufprogramm um in die Stiftshütte, ins Heiligtum hineinzukommen bedingt nun einmal, dass wir heilig und rein sein sollen, und somit Unreinheit uns vom HERRN weghält.
Yeshua hat es ganz klar gemacht, es ist nicht die hiesige, materielle, physische Realität, sondern das Geistige das wichtiger ist.
Vor allem wenn er Wundert tat.
Viel zu viele der Gläubigen heutzutage und damit der Kirche allgemein, nehmen es als selbstverständlich, dass sein Blut uns gereinigt und damit auch unser Gewissen von allen toten Werken gelöst hat, und wir somit dem lebendigen Gott gemäß Hebräer 9,13 + 14 dienen können.
Und das ist natürlich wieder eine Interpretationssache.
Und schon damals, in dieser Vergangenheit, ging es bei den Pharisäern und Schriftgelehrten immer darum, welche Art von Interpretation in das Wort Gottes, in das sogenannte Gesetz oder die Gebote hineingelegt werden.
Man hat mehr und mehr lieber die menschlichen Auslegungen und Traditionen genommen, als das, was wirklich in der Schrift steht.
Leider ist das heute immer noch so.
Das war ja auch der Grund, warum Yeshua den Pharisäern gesagt hatte, dass das was durch den Mund geht uns eigentlich nicht unrein machen kann, (da ging es um die Speisegebote), sondern das was aus deinem Willen, aus deinem Verstand, aus deinem Herzen, aus deinen Gefühlen herauskommt, wie z.B. Gedanken von Mord oder Ehebruch, Unmoralität und falsches Zeugnis.
All diese Dinge sind das, die uns letztlich unrein machen.
Unreine negative Gedanken gehören da genauso dazu.
Menschen sehen meistens nur das Äußerliche und verpassen damit das eigentlich Innerliche und damit Geistige.
Eine Person, die sich äußerlich reinigt, also rituell reinigt und sich damit als sauber (tahor) bezeichnend, ist deswegen nicht unbedingt innerlich schon rein.
Das Gleiche gilt für heilig und unheilig.
Die Taten und Aktionen, die letztlich, meist sogar schleichend, auch dazu führen, dass wir unrein sind, werden sehr schnell allgemeines Gedankengut und wir übernehmen es.
Das, was wirklich in unserem Herzen ist, wird im Allgemeinen nur zwischen Gott und diesen Menschen, dieser speziellen Person abgehen.
Die anderen werden es nicht mitbekommen.
Erst wenn wirklich Druck und Bedrängnis hinzukommt, wird der Charakter dieser Person, das eigentliche Innere offenbar.
Man kann z.B. auch Leitern von bestimmten geistigen Gruppierungen lange Zeit folgen, bis vielleicht doch offenbar wird, dass diese eher einen Sektencharakter hat. Und das wird im Allgemeinen sehr viel schneller von Außenstehenden gesehen, als von denen, die in dieser Gemeinschaft, in dieser Sekte sind.
Die bleiben leider oftmals bis zum Schluss blind.

Nehmen wir noch einen Punkt.
Yeshua ist unser Herr und unser Gott. Er selbst hat uns Leben im Überfluss verheißen: …ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es im Überfluss haben. (Johannes 10,10b)
Doch kennt Yeshua unser Herz sehr genau.
Er sagt: Es sollte zwar unter euch gar kein Armer sein; denn YHWH wird dich reichlich segnen im Lande, das YHWH, dein Gott, dir zum Erbe geben wird, um es in Besitz zu nehmen; vorausgesetzt, dass du der Stimme YHWH’s, deines Gottes, gehorchst und beobachtest alle diese Gebote, die ich dir heute gebiete, und danach tust… Wenn aber ein Armer bei dir ist, irgendeiner deiner Brüder in irgend einer Stadt in dem Land, das YHWH, dein Gott, dir geben wird, so sollst du dein Herz nicht verhärten noch deine Hand vor deinem armen Bruder verschließen; sondern du sollst ihm deine Hand auftun und ihm reichlich leihen, je nach dem er Mangel hat. (5. Mose 15,4-5.6-7).
Was für Aussagen des Wohlwollens, der guten Anweisungen, die wir heute kaum noch kennen und auch nur wenige sie erfüllen.
Gottes Wille ist es, Sein Volk mit Segen zu überschütten.
Niemand soll unter Seiner Regierung in Armut leben, niemand soll einen Mangel haben.
Doch Er weiß auch, dass wir in der Lage sind, unser Herz zu verschließen, sodass wir zumindest einen Teil Seiner Segnungen nicht empfangen können.

Der Abschlusssatz für diesmal wäre, dass wir heute im Haus des HERRN lernen dürfen, was es bedeutet in Freiheit und im Überfluss zu leben, denn wir werden nicht als Sklaven behandelt, sondern als Teil der Familie – als Söhne und Töchter des lebendigen Gottes.



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Siebtzehnte Wochenlesung - Yitro (Jethro)

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02.02.2024, 21:16

2. Mose 18,1–20,3; Jes. 6,1–13,6; 9,5–6; 1.Kö. 12-25; Psalm 66+67+68; 1. Joh. 5,1–11; 2.Kor 1-5; Matthäus 6,1-8,1

Auch zu dieser Woche könnt ihr im Vitamine Buch bereits die vielen Impulse vom letzten Jahr nachlesen. Dieses Jahr wollen wir uns weiter mit dem Verhältnis Mose mit Jitro, dem Ruf Gottes an Mose hinauf auf...   mehr




Sechzehnte Wochenlesung - Beschalach "Als er ziehen ließ"

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26.01.2024, 19:13

2. Mose 13,17-17,16; Richter 4,4–5,13; Lukas 2,22-24; 1.Korinther 10,1-13; Offenbarung 15,1-4. Matthäus 5,1-48; 2. Petr. 1

Schon im letzten Jahr konnten wir einiges über den Pharao, seinen Zorn nachdem die Israeliten geflohen waren, lesen. Immerhin hatte er gerade zehn Plagen durchlaufen, seinen ältesten, also erstgeborenen Sohn...   mehr




Fünfzehnte Wochenlesung - Parasha Bo "Komm"

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22.01.2024, 18:00

Teil 2

Israel ist, im rechtlichen und tatsächlichen Sinn, nicht die erstgeborene Nation in der Welt. Es gab schon lange vorher andere Nationen. Aber diese Nation ist von YHWH ins Leben gerufen worden, damit die...   mehr


18.01.2024, 18:48

2. Mose 10,1 – 13,16; Jeremia 46,13–28; Psalm 58+59+60+61; 2.Sam 21-24; Joh. 19,31-37; 1.Kor 6-10; Offenbarung 9,1–21+ 16,1-21.

Im letzten Parascha oder Wochenlesungskreislauf gab es für die 15te Woche schon viel zu lesen und zu erkennen. Die letzte Woche hatten wir mit einer erstaunlichen Frage abgeschlossen. Es ging um den freien...   mehr




Vierzehnte Wochenlesung - Wa´era "und ich erschien"

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16.01.2024, 19:12

Teil 2

In allem, was wir gelesen haben, lernen wir immer besser, das GOTT sehr genau weiss, was ER an Gaben in uns platziert hat und dass ER unsere Charakterzüge sehr wohl kennt, wie auch die Umstände, in die er uns...   mehr


12.01.2024, 17:16

2. Mose 6,2 – 9,35; ;  Hesekiel 28:25 - 29:21; Psalm 55+56+57; 2.Sam 9-20; 1.Kor 1-5; Offenbarung 15:1–16:20

„Und YHWH redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin YHWH und ich bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der mächtige Elohim, aber mit meinem Namen YHWH habe ich ihnen nicht offenbart.“ (2. Mose...   mehr




Dreizehnte Wochenlesung - Shemot

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09.01.2024, 18:01

Teil 2

Holen wir uns in Erinnerung, dass die Nachkommen Jakobs nur insgesamt 70 Personen ausmachten, die gemäß zweiter Mose 1,5 nach Goshem kamen. Josef war ja bereits dort. Aber sie hatten sich so enorm vermehrt,...   mehr


07.01.2024, 16:35

2. Mose 1,1 – 6,1; Psalm 110+111+112; 2.Sam 1-8; ; Jesaja 27,6–28,13, 29,22–23; Jeremia 1,1–2,3 ; Matthäus 22,23-33; Lukas 20,27-44; Hebräer 11,23-26; Römer 12,1–21; 2.Thess + Apg 19;

Diese Wochenlesung Shemot hat einige Besonderheiten. Sie verbindet uns mit den anderen Hauptbestandteilen der Tora, indem sie uns mit den Propheten und dem Neuen Testament verknüpft und uns zurück zum Anfang...   mehr




Zwölfte Wochenlesung - Wajechi "und er lebte"

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02.01.2024, 11:19

Teil 2

Kommen wir jetzt noch mal auf die Vaterrolle und damit zu Jakob zurück. Ein interessanter Satz von ihm, gerade in Bezug auf seinen Tod war, dass er sicher stellen wollte, dass seine Knochen nicht in einem...   mehr


29.12.2023, 18:58

1.Mose 47,28 – 50,26; 1.Thess. … ; Psalm 52+53+54; 1.Sam 21-31; 1 Könige 2,1–12; 1. Pet. 1,3-9; Joh. 10,1–21;

Im der letzten Jahresparaschazyklus, der im Buch „Vitamine für die Woche“ festgehalten ist, lesen wir zu dieser Wochenlesung schon sehr viel Interessantes. Zuletzt wurde erzählt, dass Josef seine Brüder und...   mehr




Elfte Wochenlesung - Vayigash "und er kam nahe/trat heran"

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26.12.2023, 23:15

Teil 2

Wir können also schon erahnen, dass die verschiedenen Geschichten aus dieser Wochenlesung zusammenhängen. Obwohl sie so unterschiedlich scheinen, ergänzen sie sich doch. Wir haben uns im ersten Teil diesmal...   mehr


22.12.2023, 06:43

1. Mose 44,18—47,27; Psalm 116+117+118; 1.Sam. 11-20; Hesekiel 37,15-28; Eph. 2,1–22; Apg. 16-18; Joh. 5,1-47

Diese Wochenlesung zeigt uns wieder einige neue Facetten in der Geschichte Israels und speziell Josefs und seinen Brüdern. Wir lesen darüber, wie Juda aufsteht und seinen kleinen Bruder Benjamin...   mehr




Zehnte Wochenlesung - Mikez " Am Ende"

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19.12.2023, 16:13

Teil2

Bleiben wir weiter bei Josef, dem Vorschatten auf Yeshua, wenn auch mit vielen Parallelen und doch bei weitem nicht gleich. Aber die Tatsache, dass Josef, unerwartet und plötzlich, innerhalb eines Tages...   mehr


14.12.2023, 16:34

1. Mose 41, 1 – 44,17; 4.Mose 28,9 – 15+ 7,42-47 ; 1.Könige 3,15-4,1; Psalm 108+109; 1.Sam 1-10; Sacharja 2,10-4,7; Johannes 1,1-18+ 10,22-28; Lukas 24, 13-29.

Letzten Jahr haben wir für diesen Parashakreislauf schon sehr viel Punkte gefunden. Nachlesen ist empfehlenswert. Also lernen wir, dass das Licht der Torah, der 5 Bücher Mose, vor allem auch in seinen...   mehr




Neunte Wochenlesung - Vayeshev "und er ließ sich nieder/ er lebte/ wohnte"

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12.12.2023, 06:34

Teil 2

Bevor wir nochmals mit Josef weitermachen, einen kurzen Hinweis auf Juda. Juda hatte letztlich das Leben von Josef gerettet. Aber da dieser dann doch in die Sklaverei verkauft war, hat er sein zu Hause...   mehr


07.12.2023, 21:06

1.Mose 37,1–40,23; Amos 2,6–3,8; Psalm 106+107, Ruth 1-4; Apg. 7,9-16; Römer 8,18–39; Jakobus 3-12

Ich empfehle zuerst die Wochenlesung von letztem Jahr zu lesen, weil hier schon einiges ausgeführt ist. Zu finden im Buch „Vitamine fürs Jahr“ (in meinem Verlag), als Voraussetzung für die aktuelle Parasha,...   mehr




Achte Wochenlesung - Vayeslach

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05.12.2023, 16:46

Teil 2

Im zweiten Teil wollen wir noch ein wenig mit der sich nur sehr langsam erkennbaren Veränderung des Charakters Jakobs, nach dem Ringen mit dem Engel des Herrn, befassen. Denn das hat für uns heute noch...   mehr


02.12.2023, 10:21

1. Mose 32,4-36,43; Obadja 1,1-21; Matthäus 2,13-23

In dieser Wochenlesung haben wir vor allem mit zwei grossen Bereichen zu tun. Die Überquerung des Jakob vom kleinen Fluss Jabokk, um seinem Bruder Esau zu treffen und damit die Begegnung von Jakob und Esau,...   mehr




Siebte Wochenlesung - Vayera "und er zog aus"

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28.11.2023, 10:41

Teil 2

In Teil 2 werden wir uns erneut mit der Kraft von Träumen beschäftigen. Über die Jakobsleiter haben wir ja schon etwas lesen können. Wenn Gott Träume nutzt, um uns Nachrichten zu übermitteln, gibt es...   mehr


24.11.2023, 15:22

Wajeze „Und er zog aus“: 1.Mose 28,10 – 32,3; Apg. 6-10; Psalm 119,1-88; Richter 1-9¸ Hosea 12,13 – 14,10; Psalm 119,1-88; Johannes 1,43-51; Epheser 4,1–32

Schon im letzten Jahr konnten wir in dieser Wochenlesung einiges über Jakob erfahren, der mit Josef zusammen, die Hauptperson in dieser Parascha sind. Jakob wird während seines Lebens von einem sehr unreifen...   mehr




Sechste Wochenlesung - Toldot "Generationen/Geschlechter"

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22.11.2023, 17:27

Teil 2

Weil wir uns nun schon mit einigen Ehen beschäftigt haben, machen wir diesbezüglich auch eine Art Abschluss und gehen erst im nächsten Kreislauf wieder auf die (dienende) Verwalterschaft ein. Ehe und der...   mehr


19.11.2023, 10:50

1.Mose 25,19 – 28,9; Josua 13-24; Maleachi 1,1–2,7; Römer 9,6–29; Hebräer 12,14-17; Psalm 1+2+5; Apg. 1-5;

Toldot, Geschlechter oder auch Generationen. Ein ganz wichtiges Prinzip Gottes. ER nennt sich bewusst und bestimmt: „der Gott Abraham, Isaaks und Jakobs“, also der Gott der drei Generationen. Wir haben in...   mehr




Fünfte Wochenlesung - Chaje Sara "Das Leben Saras"

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17.11.2023, 07:21

Teil 2

Im zweiten Teil möchte ich noch mehr auf die Aussage Abrahams, dass er ein Fremder in diesem Land wäre, eingehen. Denn es betrifft auch uns. Wir sind ja auch NICHT von dieser Erde, sondern leben nur AUF dieser...   mehr


11.11.2023, 17:00

1.Mose 23,1 – 25,18; Psalm 22+40+41; Josua 1-12; 1 Könige 1:1–31; 1.Petrus 3:1–7; Matthäus 8:19-22; Lukas 9:57-62 + 21-24.

In dieser Wochenlesung geht es um das Leben Sarahs, „Chaje Sarah“. Wir haben letztes Jahr schon einiges, speziell über Sarah, lesen dürfen. Es startet mit 1. Mose 23.1 … “und das Leben von Sarah…“ Aber auch...   mehr




Vierte Wochenlesung - Wajera "...und es erschien"

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07.11.2023, 19:53

Teil 2

Kommen wir nun zu den Frauen in dieser Wochenlesung. Wir haben Sarah und Hagar. Nehmen wir als erstes Sarah. Die persönliche und psychologische Betrachtung des Lebens von Sarah und dem auf der...   mehr


05.11.2023, 11:53

1. Mose 18,1 – 22,24; 2 Kings 4:1–37; 2 Peter 2:4-10; Psalm 113+114+115 Hiob 32-42; Lukas 1:26–38, 24:36–53 + 16-20; 2 Peter 2:4-10; Hebrews 6:13-20

Wie im letzten Jahresparaschakreislauf haben wir vertiefend über das Leben Abrahams gesprochen. Tatsächlich sind in diesem Wochenlesekreislauf wieder Abraham, Lot, Sarah und Hagar die Hauptpersonen. Von allen...   mehr




Dritte Wochenlesung - Lech Lecha "Geh hin-Geh für dich"

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28.10.2023, 13:43

1.Mose 12,1–17,27; Jesaja 40,27–41,16; Johannes 8,51-58; Kolosser 2,11-15; Hebräer 7,1-19; 11,8-12; Matthäus 1,1–17

Über den Mann Abraham, um den es hauptsächlich in dieser Wochenlesung geht, gibt es sehr viel zu sagen. Schon in der letzten Jahresreise haben wir uns auch mit seiner Ehe und seinem Verrat an Sarah und dessen...   mehr




Zweite Wochenlesung - Noach "Noah/Ruhe"

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23.10.2023, 09:22

. Mose 6:9–11:32; Psalm 104+105; Hiob 11-21Isaiah 54:1–55:5+ 66,1-24; Lukas 1:5–10+ 17,20—27

In dieser zweiten Wochenlesung haben wir es mit Noah zu tun. “Dies ist die Geschichte von Noahs Geschlecht. Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten; er wandelte mit Gott. (1. Mose 6:9) Eine...   mehr




Bereshit - "Im Anfang"

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18.10.2023, 09:51

Teil 2

In der Zusammenfassung haben wir es in dieser ersten Woche der Jahreskreislauf-Paraschalesung auch mit der Verwalterschaft oder mit der dienenden Leidenschaft zu tun. Immerhin hatte der erste Adam diese...   mehr


16.10.2023, 17:47

1. Mose 1,1-6,8 Jesaja 42,5-43,10; Matthäus 1:1-17; Offenbarung 1:1-5; 22:1-21 Johannes 1,1-17

Wir beginnen einen neuen Lesekreislauf für 2024/25 oder 5784 im Hebräischen.
Jedes Parascha- oder Lesejahr beginnt mit dem ersten Buch Mose oder Genesis, Kapitel 1 „Bereshit“.
Wir werden dieses Mal ein...

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