Paraschas-
Biblische Wochenlesung
EINFÜHRUNG
In der Tora, den fünf Büchern Mose, die wichtigsten Bücher des AT (zusammen mit den Propheten) für die Juden, genauso wie für die Christen in der Bibel, als die Gesamtheit von Altem und Neuen Testament, gibt es sehr viel zu lernen. Es sind nicht nur spannende Geschichten und inhaltsreiche Briefe, sondern es sind sehr viele Schlüssel und Prinzipien in diesen verschiedenen einzelnen Büchern der gesamten Bibel verborgen.
Viel Freude somit bei diesen wöchentlichen Gedanken !!!
Nach Sukkot also im Oktober beginnt ein neuer Jahreskreislauf der Parashalesung
DIE PARASHAS DES BIBLISCHEN KREISLAUFS
2022 BIS 2023 FINDEN SIE HIER!
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Die Druckausgabe des zweiten Teils (Vitamine Teil 2)
DEN ZWEITEN JAHRESKREISLAUF 2023 BIS 2024 FINDEN SIE HIER!
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Dreiundfünfzigste Wochenlesung - Bracha/Wesot HaBracha "Dies ist der Segen"
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28.10.2025
Wezot Ha’Bracha: 5. Mose 33,1-34,12+ 3. Mose 23, 24-36 + 39; Josua 1,1-18; 2. Chronik 7,9; Zephanja14; Johannes 7,37-39; Lukas 24,44-53; Apg. 1,1-14; über den Shabbat Chol Hamoed Sukkot wird in 2. Mose 33,12–34,26; Hesekiel 38,18–39,16; Offenbarung 21,1–22,21 berichtet
Es ist wirklich erstaunlich. Eigentlich sollte man meinen, dass nach 3 kompletten Jahreskreisläufen doch nicht mehr viel zu sagen und zu schreiben übrig bleibt. Ich stelle dies immer wieder fest. Gerade auch bei diesem letzten Teil der Segnungen.
Das Gegenteil war der Fall. Ich musste sogar streichen, weil es noch so viel mehr für diesen kurzen Abschnitt zu sagen gäbe.
Soviel Reichtum und Tiefe, die wir gar nicht erst kennen. Die Bibel sagt uns auch, dass wir die Ewigkeit verbringen können, ohne das Wesen und das Wort völlig ausloten zu können. Dennoch starten wir nun diese Woche mit einigen schönen Abschlußgedanken.
1. ein besonderer Shabbat - Shabbat Chol Hamoed Sukkot
2. die Segnungen Mose für einige Stämme und
3. ein Paradebeispiel für uns heute - SIMEON
4. Erneut die Analyse von nur einem Vers aus der Parasha, nämlich – der größte Ruf JHWHs an uns – SEGNET ANDERE - 5. Mose 33,2-5
5. Sukkot als Grundgedanke und in der Haftarah für die Endzeit.
In dieser Parasha Wezot Ha’Bracha erfahren wir erneut, dass Israel tatsächlich ein außergewöhnliches und einzigartiges Volk ist. „Wohl dir, Israel! Wer ist dir gleich, du Volk, das durch JHWH gerettet ist? Er ist dein hilfreicher Schild und dein siegreiches Schwert. Deine Feinde werden dir Ergebung heucheln, du aber sollst über ihre Höhen hinwegschreiten!« (5. Mose 33,29).
Israel wurde und wird durch IHN immer wieder gerettet. Das gilt bis heute.
Das war von Anfang an schon zu erkennen, denn bereits der Name des Gottesvolkes drückt seine besondere Stellung aus. Als Jakob seinen neuen Namen Israel erhielt, be gründetete der HERR dies, indem ER sprach:“ Dein Name soll nicht mehr Jakob sein, sondern Israel; denn du hast mit Gott und Menschen gekämpft und hast gewonnen! (1. Mose 32,29). Israel wird aus all diesen Auseinandersetzungen letztlich als Gewinner hervorgehen. Wie wir in obigem Vers aus Wezot Ha’Bracha sehen, ist allein JHWH, Schild und Schwert für sein Volk. Und auch wenn die Feinde versuchen werden, Israel durch Lüge zu Fall zu bringen, so wird dieses Volk von Gott doch erhöht werden. Und so gilt es auch uns, wie wir im Laufe dieser Auslegung mehrfach lesen können.
Starten wir mit 2. Mose 34,10, in dem es um den Bund geht, den der Herr mit Israel einging. In dieser speziellen Sukkotlesung bittet Mose den Herrn darum, dass seine Gegenwart immer mit dem Volk Israel sei und ER, der HERR, sie beschützt. Durch die positive Antwort ermutigt, bittet Mose um die Herrlichkeit des HERRN. Und wieder stimmt Gott gnädig zu und lädt Mose ein den Berg Sinai mit zwei neu gehauenen Stein tafeln hinauf zu steigen so, dass ER die Zehn Gebote erneut eingravieren kann. Dabei zeigt sich der Herr in seine Herrlichkeit dem Mose in einer solch ehrfurchtgebietenden Art, dass Gott Mose sogar schützen muss, damit er nicht zerstört wird. (2. Mose 33,21- 23). Mose wurde mit der Hand Gottes abgedeckt. Und somit hat Mose die Allmacht Gottes erfahren dürfen und begriffen, dass diese Gegenwart mehr als ausreichend ist um Israel und auch uns heute, sein Volk das IHM in Treue und Gehorsam folgt, zu beschützen. Unabhängig ob es im oder außerhalb des verheißenen Landes ist. Aber wir haben auch die Herausforderung durch Gog und Magog, die die Wiederherstellung Israels verhindern wollen (Hes. 38,18), die ich am Ende näher ausführe.
Kommen wir nun zu den Segnungen der Söhne Jakobs durch Mose, bevor dieser den Berg Nebo bestieg und zu seinen Vätern versammelt wurde (5. Mose 34,1-5). Es gibt sichtbare Parallele zu den Segnungen Jakobs. Auch Jakob versammelte seine Söhne zu sich, um sie zu segnen, genau wie Mose das Volk (1. Mose 49,1). Im damaligen Israel waren diese Segnungen vor dem Tod des Vaters von entscheidender Bedeutung für die weitere Ordnung der Familie. Wer sollte nun nach dem Tod des Vaters und alten Hauptes das neue Oberhaupt, der Familie sein. Es ging wieder um das Erstgeborenen Recht, denn der Erstgeborene bekam den doppelten Anteil des Erbes (5.Mose 21,15-17) Er würde die Familie weiterführen. Wenige wissen warum der Erstgeborene einen doppelten Anteil bekommt. Es hat mit der Auslösung seiner Brüder zu tun, wenn diese in Notlagen kommen sollten oder würden.
Des Weiteren waren die Segensprüche an alle anderen Brüder wichtig, denn jeder Sohn Jakobs erhielt vor den Ohren der anderen Geschwister eine persönliche Einschätzung ihres Vaters für deren Zukunft, und welche Rolle Jakob ihnen in der Familie zuteilte. Es waren auch Prophetien für die Entwicklung der aus den Söhnen zukünftig hervorgehen den Stämme, bis in die letzte Generation hinein (1.Mose 49,1). An Hand einiger Bei spiele von diesen Segnungen Jakobs und den zugehörigen Segnungen Moses können wir verschiedenes erkennen. Z.B. in original Texten:
Stamm
Jakobs Segen
Moses Segen
Ruben
Simeon,
Levi
Juda
Joseph
Ruben: Du bist mein erstgeborener Sohn, meine Kraft und der Erstling meiner Stärke, von hervorragender Würde und vorzüglicher Kraft. Du warst wie brodelndes Wasser, du sollst nicht den Vorzug haben! Denn du bist auf das Bett deines Vaters gestiegen, du hast es dort entweiht; er stieg auf mein Lager! (1. Mose 49,3-4)
Simeon und Levi sind Brüder, Waffen der Gewalt sind ihre Schwerter! Meine Seele komme nicht in ihren geheimen Rat, und meine Ehre vereine sich nicht mit ihrer Ver sammlung! Denn sie haben Männer gemordet in ihrem Zorn und Stiere verstümmelt in ihrer Willkür. Verflucht sei ihr Zorn, weil er so hef tig, und ihr Grimm, weil er so hart ist! Ich will sie verteilen unter Jakob und zerstreuen unter Israel. (1. Mose 49,5-7).
Dich, Juda, werden deine Brüderpreisen! Deine Hand wird auf dem Nacken deiner Fein de sein; vor dir werden sich die Söhne deines Vatersbeugen. Juda ist ein junger Löwe, mit Beute beladen steigst du, mein Sohn, empor! Er hat sich gekauert und gelagert wie ein Löwe, wie eine Löwin, wer darf ihn aufwe cken? Es wird das Zepter nicht von Juda wei chen, noch der Herrscherstab von seinen Füßen, bis der Schilo kommt, und ihm werden die Völker gehorsam sein. Er wird sein Füllen an den Weinstock binden und das Junge seiner Eselin an die Edelrebe; er wird sein Kleid im Weinwaschen und seinen Mantel in Traubenblut; seine Augen sind dunkler als Wein und seine Zähne weißer als Milch. (1. Mose 49,8-12)
Joseph ist ein junger Fruchtbaum, ein junger Fruchtbaum an der Quelle; seine Zweige klettern über die Mauer hinaus. Zwar reizen ihn die Bogenschützen und beschießen und bekämpfen ihn; aber sein Bogen bleibt unerschütterlich, und gelenkig sind die Arme seiner Hände, von den Händen des Mächtigen Jakobs, von dorther, wo der Hirte, der Fels Israels, ist; von dem Gott deines Vaters — er wird dir beistehen; von dem Allmächtigen — er wird dich segnen mit Segnungen vom Him mel herab, mit Segnungen der Tiefe, die unten liegt, mit Segnungen der Brüste und des Mutterschoßes! Die Segnungen deines Vaters übertreffen die Segnungen meiner Voreltern, sie reichen bis an die Köstlichkeit der ewigen Hügel. Sie sollen auf das Haupt Josephs kommen, auf den Scheitel des Geweihten unter seinen Brüdern! (1.Mose 49,22-26)
Ruben lebe und sterbe nicht; seine Leute sollen zu zählen sein! (5. Mose33,6)
Simeon bekam keinen Segen
Für Levi heißt es - Deine Thumim und deine Urim gehören dem Mann, der dir Liebe erweist, den du versucht hast bei Massa, mit dem du gehadert hast am Hader wasser; der von seinem Vater und von seiner Mutter sagt: Ich habe sie nicht gesehen! und seine Brü der nicht kennt und von seinen Söhnen nichts weiß; denn sie haben dein Wort befolgt und deinen Bund bewahrt. Sie werden Jakob deine Rechtsbestimmungen, lehren und Israel dein Gesetz; sie werden Räucherwerk vor dein Angesicht bringen und Ganzopfer auf deinen Altar. Segne, JHWH, seine Kraft, und lass dir das Werk seiner Hände gefallen; zerschmettere die Lenden seiner Widersacher und seiner Hasser, damit sie nicht mehr aufstehen!« (5. Mose33,8-11)
JHWH, höre auf die Stimme Judas und bringe ihn zu seinem Volk! Seine Hände seien mächtig für ihn, und hilf du ihm vor seinen Feinden!« (5. Mose 33,7)
»Der Liebling JHWH’s wird sicher bei Ihm wohnen; Er beschirmt ihn den ganzen Tag, und zwischen seinen Schultern wohnt er.« »Sein Land sei von JHW gesegnet mit dem Köstlichsten des Himmels, mit Tau, und mit der Flut, die drunten ruht; mit der köstlichen Frucht ,die in der Sonne reift, und mit denköstlichen Früchten, wel che die Monde sprossen lassen; mit dem Besten der uralten Berge und vom Köstlichsten der ewigen Hügel und vom Kostbarsten des Landes und seiner Fülle; und das Wohlgefallen dessen, der im Dorn buschwohnt, es komme auf das Haupt Josephs und auf den Scheit el des Geweihten unter seinen Brüdern! Prächtig ist er wie sein erstgeborener Stier, Hörner hat er wie ein Büffel; damit stößt er die Völker nieder, sie alle, [bis an] die Enden der Erde. Das sind die Zehn tausende von Ephraim, und das sind die Tausende von Manasse!« (5.Mose 33,12-17)
Wir sehen z.B., dass Ruben, der eigentliche Erstgeborene Jakobs, nicht den Erstgeburts segen bekam, weil Jakob ihn als stürmischen Mann sah, der seine Leidenschaften kaum zügeln konnte und auch Mose konnte Ruben nur Leben zusprechen und die Hoffnung, dass er nicht untergehen wird. Levi und Simeon wurden zusammen gesegnet bzw. ver flucht, denn Jakob verfluchte ihren schnellbrennenden und aufflammenden Zorn, den wir heute Jähzorn nennen würden, mit dem sie die Stadt Sichem auslöschten. Ihre Bestimmung sollte es sein, in Israel zerstreut zu sein und kein eigenes Erbteil zu haben. Das traf zumindest auf Levi zu. Der Stamm Simeon bekam dann sein Erbteil von Josua doch inmitten des Erbteils von Juda zugeteilt (Josua 19,9). Leider müssen wir später fest stellen, dass Simeon später nicht weiter zu Juda gehalten hätte, sondern wahrschein lich sich eher dem Nordreich angeschlossen hatte und damit diesen Erbteil, den er eigentlich bekam, verachtete. Wo Jakobs Segen für die beiden, der doch eher schon einem Fluch glich, war, schwieg Mose gänzlich. Wie auch Simeon wurde Levi bei der Vergabe des Erstgeburtssegens von Jakob übergangen. Auch diese beiden wurden als ungestüm und zügellos in seinem Zorn beschrieben, weshalb Jakob Levi eine Zukunft als verstreuten Stamm prophezeite. Doch hier gab es am Berg Sinai als Levi zu Mose stand eine Umkehr, so dass Levi somit Buße getan hatte und von Mose nun berufen wurde, die Rechtsbestimmungen Gottes zu lehren. Welche Ehre. Der scheinbare Fluch Jakobs wurde durch die Umkehr Levis zum Segen für ganz Israel. Und das gilt auch für uns heute. Busse, wahre Reue und Umkehr von falschen Entscheidungen und Wegen kann dennoch zum späteren Segen führen.
Juda wurde nun von Jakob zum Haupt über seine Brüder gesetzt. Seine Brüder würden ihn preisen und das Zepter d.h. die Regentschaft und Kraft würde in seiner Hand bleiben, bis der Schilo (Messias) käme. Mose sah die enorme Verantwortung, die Juda nun tragen würde und bat die Hilfe des Allmächtigen für diesen Stamm mit einer besonderen, schnellen Kommunikation zwischen dem HERRN und Juda.
Sowohl Jakob als auch Mose sahen für Joseph einen reichen Segen – materiell und geist lich. Joseph war durch den Ruf GOTTES in diese besondere Position innerhalb der Welt (Ägypten) als Stellvertreter des Pharaos, von Anfang an ein Geweihter (im Hebräischen Nasiräer) unter seinen Brüdern. Josef hatte den HERRN bis zu seiner Berufung immer hochgehalten. Erst später verlor er, mehr und mehr, den Bezug zu seinen Wurzeln. Josef hatte im Ausland (in den Nationen, wie die 10 verlorenen Stämme) seine Identität verlo ren. Er fand sie erst wieder als er seinen Vater, seinen Ursprung, seine Wurzeln, wieder sah und damit wirklich seine Wurzeln wiederfand. Er wurde, wie vom HERRN gewollt und vorhergesagt, zum Segen für seine anderen Brüder. Josef würde gemäß den Segnun gen von Jakob und Mose fruchtbar sein und sich bis an die Enden der Erde ausbreiten. Das ist ihre Position in den Nationen auch heute noch. Deshalb ist es so maßgeblich, dass diese 10 verborgenen Stämme nun wieder aufgeweckt werden und zu ihren Wurzeln und den Ursprüngen ihres Glaubens an JHWH zurückkehren. Das ist heute die große Frage und Aufgabe. - Erkenne und frage nach deinen Wurzeln!! Bestürme den HERRN mit Ausdauer das heraus zu finden, denn es birgt Segen aber auch Fluch. Über beides muss man Bescheid wissen, denn wir können hier sehen, dass der Segen des „(geistlichen) Vaters über seine Söhne/Töchter“ großen Einfluss auf diese hat. Simeon und Levi wurden tatsächlich beide in Israel zerstreut. Levis Umkehr und Buße, wurde also gemäß der Prophetie Jakobs wirklich zum Segen für ganz Israel, aber für Simeon hatte Mose später keine Worte mehr.
Joseph und Juda hatten nun beide eine Rolle als Erstgeborene bzw. Geweihte. Mose sah in Juda die Bedürftigkeit und Notwendigkeit der Hilfe Gottes, um seine Berufung erfüllen zu können, weil sie so umfassend war. Auch bei der Lagerordnung brach Juda zusammen mit Issaschar und Sebulon als Erste auf. In Joseph sah er vor allem den Segen. Wenn Josef ein Sinnbild für die 10 verstreuten Stämme in den Nationen ist, müssen wir hier mit all dem Antisemitismus, der aktuell wieder so deutlich zu sehen ist, erst noch die Erfüllung dieses Segens für Israel heute sehen. Es wird wohl leider eher ein Überrest sein, der aber noch steigerbar wäre.
Was können wir nun aus dieser Gegenüberstellung für uns schließen?
Die Worte unserer Väter über uns haben Macht, so wie Worte generell Macht haben, vor allem wenn sie in Einheit mit den Gedanken von ganzen Menschengruppen sind.
Sie haben Einfluss auf unser weiteres Leben. Aber es ist unsere Verantwortung, die wir für unser Leben haben und entscheiden, wie wir uns dazu stellen. Selbstverantwortung ist wichtig, muss gelehrt und gelernt werden. Daran mangelt es uns heute gehörig.
Manch einer mag von seinem Vater mehr Flüche als Segnungen gehört und eine schlimme Kindheit gehabt haben, aber das ist nicht das letzte Wort. Am Beispiel Levis sehen wir, wie der himmlische Vater einen ursprünglichen Fluch in einen Segen verwandeln kann. Noch eines fällt auf.
Jakob segnete seinerzeit zwölf Söhne. Mose jedoch segnete elf Stämme. Der komplette Stamm Simeon fehlt in Moses Segen. Warum?
Eine Spurensuche finden wir in der Geschichte des Stammes Simeons. Folgende Indi zien zeigen, warum Mose Simeon eben nicht segnete. Simeon war der zweite Sohn Jakobs, den er mit Lea gezeugt hat (1. Mose 29,33) und hätte nachdem Ruben das Erstgeburtsrecht bekommen müssen. Aber das geschah wegen seines Jähzorns in Sichem nicht. (1. Mose 34). Jakob sah in Simeon – und in Levi – dieses unberechenbare Temperament, dass er ihnen sogar kein Erbteil zudachte. Wie oben beschrieben hatte Josua ihnen dennoch einen Teil innerhalb Judas zugesprochen das sie wohl verachte
ten, denn nach der Reichsteilung haben sich wohl ein Großteil Simeons dem Nordreich unter Jerobeam angeschlossen, denn es heißt: Und Rehabeam regierte nur über die Kinder Israels, die in den Städten Judas wohnten...und niemand folgte dem Haus Davids als allein der Stamm Juda (1. Könige 12,17.20b)
Somit verließ Simeon sein Erbe und bekam auch wegen dieser Undankbarkeit kein NEUES. Undankbarkeit und Unehrenhaftigkeit sind große Frevel, denen wir uns immer mehr bewusst sein sollten. Auch als Fluch bei unseren Vorfahren.
Wir gehen noch weiter in der Spurensuche, denn das ist oftmals auch unsere Spuren suche heute bei Segen und Fluch. Jakob starb in Ägypten, wo er mit seiner ganzen Familie hingezogen war. Simeon, zu diesem Zeitpunkt selbst schon Familienvater, nahm all seine Söhne mit nach Ägypten: … Die Söhne Simeons: Jemuel, Jamin, Ohad, Jachin, Zohar, und Saul, der Sohn von der kanaanäischen Frau. (1. Mose 46,8.10) Simeon kommt also mit insgesamt sechs Söhnen nach Ägypten. Ganz nebenbei erfa hren wir, dass er sich mit einer kanaanäischen Frau eingelassen hatte. Das war aus drücklich verboten (2. Mose 23,32) und mit dem auch seine Großmutter Rebekka schon einige Mühen hatte (1. Mose 27,46). Ein weiterer Minuspunkt für Simeon.
Wir sehen gerade auch in diesen sehr unglücklichen Ehen damals, die vom HERRN nicht angeordnet worden waren oder außerhalb seiner Gebote und Regeln, dass diese Ver mischungen nur Unheil brachten. Aber durch Lust (gerade auch der Augen), Leiden schaft und manchmal auch Unglücklich Sein sind wir vorschnell, und die Ehe/Verbin dung läuft schief. Diese Prinzipien gelten auch heute noch.
Wie sieht es nun mit den Nachkommen Simeons aus. Haben sie aus den Fehlern ihres Vaters gelernt? Denken wir nur an Simri, Sohn des Sauls aus dem Haus Simeons, über den wir folgendes lesen: Und Israel ließ sich in Sittim nieder; und das Volk fing an, Unzucht zu treiben mit den Töchtern der Moabiter, und diese luden das Volk zu den Opfern ihrer Götter ein. Und das Volk aß [mit ihnen] und betete ihre Götter an. Und siehe, ein Mann aus den Kindern Israels kam und brachte eine Midianiterin zu seinen Brüdern, vor den Augen Moses und vor den Augen der ganzen Gemeinde der Kinder Israels, während sie vor dem Eingang der Stiftshütte weinten. Als Pinhas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, dies sah, stand er aus der Mitte der Gemeinde auf und nahm einen Speer in seine Hand; und er ging dem israelitischen Mann nach, hinein in das Innere des Zeltes, und durchbohrte sie beide durch den Unterleib, den israelitischen Mann und die Frau. Da wurde die Plage von den Kindern Israels abgewehrt. Der Name des getöteten israelitischen Mannes aber, der samt der Midianiterin erschlagen wurde, war Simri – ein Sohn Sauls, ein Fürst des Vaterhauses der Simeoniter. (4. Mose 25,1-2.6-7.14)
Warum führe ich diese Bibelstelle so ausführlich auf? Weil wir hier alle Gründe für unseren heutigen Abfall und dessen Folgen erkennen können. Erkennen und nicht nur lesen, wenn wir tiefer graben!! Simri war eher ein Nachahmer der Sünde seines Stamm vaters, als der umkehrende, bereuende Sohn. Simri war sogar ein Fürst über den Stamm Simeon. Er sollte ein Vorbild für seinen Stamm sein und versagte in dieser Aufgabe. Es ist außerdem auffällig, dass der Stamm Simeon enorme Verluste innerhalb der 40 Jahre der Wüstenwanderung hinnehmen musste. Von allen Stämmen hatte Simeon den größten Verlust. Götzendienst und Unzucht bringt massive Flüche in die Blutslinie. DA hilft nicht nur ein Gebet, sondern der Lebensstil muss geändert und das Alte in unseren Genen und DNA überwunden werden.
Nach der ersten Musterung des Volkes heißt es: ...die Gemusterten vom Stamm Simeon waren 59 300 (4. Mose 1,23) Nach der letzten Musterung im 40. Jahr heißt es: … Saul, von ihm kommt das Geschlecht der Sauliter. Das sind die Geschlechter der Simeoniter, 22 200. (4. Mose 26,12-14). Simeon hat nicht nur einen Verlust von 37 100 wehrhaften Männern, sondern verliert sogar eine ganze Sippe. Aus den einst sechs Söhnen mit denen Simeon nach Ägypten gekommen ist, sind nun fünf Geschlechter geworden. Kann es also eventuell sein, dass Mose für Simeon, in Betracht all dieser Entwicklungen im Stamm, einfach keinen Segen hatte? Mose hatte das erkannt, und wusste auch wie sich schon existierende Flüche weiter ausbreiten und vervielfachen können. Das wollte er deshalb sicher auch vermeiden und es sollte uns eine LEHRE SEIN!!!
DAS IST WURZELSUCHE!! DENN letztlich bleibt noch die Gnade GOTTES, die er uns in der Haftarah ja auch zuspricht. (s. unten) Egal wie groß unsere oder die Sünden unserer Väter sind. Egal wie zornig unser (himmlischer) Vater auf uns oder unsere Väter ist. ER hat einen Weg für uns geschaffen, durch welchen Versöhnung möglich ist. Dafür hat
Yeshua Sein Blut für uns vergossen, damit unsere Sünden legal vertilgt werden konnten.
Durch das Bekenntnis unserer und der Sünden unserer Väter und der Umkehr zum Gehorsam gegenüber den Anweisungen Gottes durch den Heiligen Geist, haben wir erneut Zugang zu dem Erbe, welches wir und unsere Väter einst verworfen haben.
Wir lesen schon in 3. Mose 26,40-42: Dann werden sie ihre Schuld und die Schuld ihrer Väter bekennen samt ihrer Untreue, die sie gegen mich begangen haben, und dass sie sich mir widersetzten, weswegen auch ich mich ihnen widersetzte und sie in das Land ihrer Feinde brachte. Und wenn sich dann ihr unbeschnittenes Herz demütigt, sodass sie dann ihre Schuld annehmen, so will ich an meinen Bund mit Jakob gedenken, und auch an meinen Bund mit Abraham, und ich will an das Land gedenken.
Das ist sehr wichtig für uns heute, denn so wie Simeon sein Erbteil im messianischen Reich zurückerlangen wird, (Hes 48,24-25), so dürfen auch wir ein Erbe empfangen. Aber wir müssen die Voraussetzungen erfüllen!!
Wir müssen wissen, was der Bund ist, welche Bundesbedingungen dazu gehören, wann wir den Bund gebrochen haben und wie es da mit unseren Vorfahren steht! Wie Simeon sind auch wir verlorene Söhne und Töchter, über die unser Vater sich freut, wenn wir zu Seinen Unterweisungen umkehren und das empfangen wollen, was Er für uns vorberei tet hat.
Kommen wir noch zu dem speziellen Vers aus 5. Mose 33,2 bis 5. Hier sind herausragen de, segnende Aussagen zu finden, die in dieser Form durch und in Yesuah erfüllt wur den, der durch sich und mit seinen Opfer den Weg für jedermann frei gemacht hat, ein Sohn oder eine Tochter des Bundes zu werden. Es heisst u.a .... ER liebt sein Volk - als Seine Heiligen, die in seiner Hand sind, sitzen zu seinen Füssen, und die Weisungen, die Torah, die Mose uns als Erbe für die Gemeinschaft der Heiligen von Jakob und seinen Nachkommen gegeben hat, erhaltend.
Wir finden auch in Markus 9, 1-10 solche direkten und indirekten Segnungen.
„Wenn ich den Geschmack des Todes nicht mehr haben werde“, ist das eine Segnung.....
Wir müssen also bedenken, dass die ermutigenden und zurüstenden Handlungen, die ein Vater oder Leiter tun kann, immer mit Segnungen verbunden ist. Es ist seine/ihre Hauptaufgabe zu segnen. Aber diese Segnung muss auch bedeutungsvoll, mit Inhalt und durch den Heiligen Geist unterstützt sein.
Stellen wir uns das nur einmal vor, wenn endlich reife Leiter bereit wären und sind, ande ren aufzuzeigen, wie wichtig sie doch in den Augen Gottes sind, indem sie ihr Knie beugen und vom Ort der Demut aus sprechen und doch eine Vision für diejenigen, die der Leiter segnen will, auszusprechen. Denn das Wort „Baruch“ im Hebräischen heisst segnen oder gesegnet sein, aber auch das Knie zu beugen. Daher kommt dieses Bild.
Schauen wir uns nun ein paar Segnungen an.
Die erste bedeutsame Segnung wäre eigentlich für Esau gewesen, der aber sein Erst geburtsrecht verspielte. Und wir müssen uns tatsächlich fragen, ob Isaak vielleicht schon indirekt wusste, dass Esau eigentlich gar nicht geeignet war Leiter und Führer von dem gesamten Stamm Jakobs zu werden.
Schauen wir uns diese Segnung doch einmal im besonderen an.
Es ist also keine Segnung des Landes und es ist keine Segnung für die Nachkommen, betrifft also nicht dass Erbe.
Im ersten Mose 27, 28.29 wird daher diese erste Segnung an Jakob weitergegeben und erst die Zweite an Esau.
Jakobs Segnung von Isaak war überfliessend. In allen Bereichen. In der Segnung von Esau hat Isaac Esau nur mit der Fülle des Landes und dem Potenzial ein geistiges Erbe zu hinterlassen, wenn er dies wünscht, gesegnet. Isaak wusste, dass seine beiden Söhne sehr unterschiedliche Pfade in ihrem Lebens gehen würden und dass dies wohl auch einen internen Familienkonflikt geben würde, der lange dauerte, vielleicht sogar ewig. Er hatte, wohlwissend dass Esau auch den Familienvorgaben ungehorsam war, indem er eine kanaanitische Frau heiratete, (was verboten war), dies wohl auch in seine Entscheidung mit einfliessen lassen. Wir finden das im ersten Mose 27,39 + 40.
Dann gibt es einen dritten Segen, der Jakob galt, nämlich in der Fortführung von Abra hams Segnungen das Land und seinen Nachkommen, also die Nationen, zu segnen.
Es würden diese 12 Söhne Jakob sein, die zu einem späteren Zeitpunkt dieses Land einnehmen und dort leben werden. Aber es wäre Juda, der sie dann beschützt und das Wort treu einhält, so dass wir auch heute noch die praktischen Anwendungen für Israel daraus entnehmen können. (1. Mose 28,3 + 4).
Was können wir also aus dieser Geschichte lernen?
- dass ein Segen eine öffentliche Deklaration eines Vaters oder Leiters ist, der er dem Kind oder dem Schülern gibt und das damit seinen Status mit JHWH definiert
- das ein Segen wie ein Pflock ist, der im geistigen Raum platziert wird und der dann als Leitstock das Kind/Schüler in seinem weiteren Leben führen soll.
- dass ein solcher Segen das Kind/ Schüler für ein Überwinter-Leben ermächtigen soll, kann und darf
- Kinder sollten und wollen die Segnungen ihres Vaters, der doch Identität gibt, hören. Das wäre dann der Treibstoff, der das Kind Schüler für ein ereignisreiches, abenteuerli ches Leben zurechtbringt. Lesen wir dazu auch Epheser 6,2 bis 4.
Nun gehen wir noch mal zurück zu den Segnungen Mose für die Kinder Israels.
Was erhielten sie dadurch?
1. Sie erhielten ihre eigene Identität und ihr Selbstbewusstsein. Jedermann braucht irgendeine Form von Unterstützung, Hinweise und Ermutigung, dass sie/er/du auf dem richtigen Weg bist/sind. Und so möchten die Menschen auch göttliche Direktion bekom men und wissen, dass sie würdig und wertvoll sind. Daher geben prophetisches Segnun gen göttliche Richtungsweisung und sind wie Pfeile, die dir den Weg durch die Wüste und Wildnis zeigen können.
2. Menschen verstehen dann, dass sie anders sind. Unterschiedlich, aber letztlich doch in grosser Einheit zusammenstehen sollen. Wir sehen das an den 12 Stämmen, die für 40 Jahre durch diese Wüste und Wildnis wandern mussten. Sie haben sich mehr und mehr an ihre Positionierung um den Campus und das Lager gewöhnt, als sie von Ort zu Ort weiterzogen und immer wieder aufbrachen und sich niederliessen. B
Beide, Jakob und Mose haben einzigartige und spezifische Anweisungen für jeden Stamm gegeben.
Aber sie hatten auch verstanden, dass die Einheit aller zwölf Stämme massgeblich wäre, damit noch weitere Segnungen kommen können. Als sie das Land betraten, mussten sie zusammenkommen und jeder Stamm viele Krieger für den Kampf, der vor ihnen lag, beisteuern.
3. Sie erhielten eine Identität in diesem Land, das ihnen als Berufung und Verheissung gegeben wurde. Das Eigentum von Land kann die Sicht eines Menschen und Mannes auf und im Leben verändern. Zum Positiven oder Negativen. Denn es kann auch Spaltung und Hass hervorbringen, wie wir es bei Israel bis heute sehen.
JHWH hat nämlich bestimmte Handlungen an dieses Land gebunden als jede Familie, jeder Stamm ein gewisser Teil gegeben wurde, den sie dann auch gebrauchen und bearbeiten sollten. Aber innerhalb dieses Prozesses waren sie gleich.
Aber dennoch lesen wir, dass einige Stämme schon vorab beschlossen hatten, dieses verheissene Land nicht einzunehmen und zu betreten, weil sie von dem schönen, grünen, saftigen Gras zuvor, so geblendet und verführt worden waren, dass sie nicht erkannten, dass Gottes Versprechen so viel besser sind.
Lesen wir dazu Joshua 1,10 bis 15.
Hier ging es eindeutig schon im Vers 10 um die Einnahme des Landes, nachdem sie den Jordan überschritten hatten. Ruben und Manasse durften dieses vorab in Anspruch genommene Land nur behalten, wenn sie dem Rest der Brüder für die weitere Kämpfe vorausgingen. Aber dann war es zu spät, doch noch zu sehen, dass es auf der anderen Seite, die unbekannt und unsicher gewesen war, wohl noch um einiges besser war. Das Zeitfenster, dass im Glauben und Vertrauen genutzt werden musste, ganz unwissend was kommen würde, war geschlossen.
Und genau diese Prinzipien gelten bis heute.
Wenn wir in ein unbekanntes Land und eine unbekannte Berufung aufbrechen müssen, dürfen wir uns der Gnade, Güte und des wohlwollen Gottes einfach bewusst und sicher sein. ER wird uns keine Schlangen oder Steine geben. Sondern etwas wertvolles, wichtiges, bedeutsames, ernährendes und vieles mehr. Auch wenn du das Ziel und den Inhalt noch nicht kennen solltest, musst du dich nur vergewissern, dass der Anweisung wirklich von Gott sind und dann gehen.
Wir können also aus dieser Lesung wieder einiges lernen, das wäre auf uns selbst beziehen sollten.
Nämlich wie weit wir, in diesem vergangenen Jahr, in unsere Beziehung mit dem HERRN, mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist gewachsen sind. Die Segnungen basie ren ja auf dem, was ich in dem vergangenen Jahr tat, wie ich handelte und sollen für das nächste Jahr vorausschauend sein.
Wir müssen uns auch fragen, wenn wir Leiter, Führer, ob für Familien, Gruppen oder ganze Kirchen sind, wie weit wir wahrlich ein Licht für diese Menschen sind.
Wie weit wir durch unser eigenes Leben und Beispiele den anderen vermittelt haben, dass Gott gut ist und zwar zu jeder Zeit. Auch wenn es mal schwierig wird. (5. Mose 33,26 + 27).
Vielleicht noch ein etwas ungewöhnlicher letzter Gedanke betreffend der Segnungen Jakobs für seine Söhne. Er war bereits auf seinem Totenbett, aber nahm sich noch die Zeit jeden einzelnen mit einem speziellen Wort zu segnen. Aber was war mit Dina seiner Tochter? Von ihr hatten wir gar nichts mehr von ihr gehört.
Wir können nur davon ausgehen, dass Jakob sie ebenfalls in irgendeiner Weise gesegnet hat. Immerhin hatte sie diesen enormen Schmerz des Missbrauches und ein Leben voller Ablehnung, verschmutzt zu sein, innerhalb der Gemeinde durch die Vergewalti gung er- und weiterleben müssen. Aber sie überlebte und hat sich diesen Herausfor derungen des Lebens wohl auch stellen müssen. Genau wie ihr Vater.
Sie war und blieb Teil seines eigenen Geistes und seiner Seele, wie auch diese zwölf Söhne, als Jakob anfangs mit dem Engel des Herrn rang. Wir können nur vermuten, dass er sie mit der Fähigkeit segnete, anhand ihres eigenen Lebens anderen zu helfen, die schwer verwundet waren. Und mit den Konsequenzen von Missbrauch in ihrem Leben zu ringen und zu kämpfen hatte.
Immerhin müssen wir bedenken, dass Leidenschaft, Mitgefühl und Gnade die drei wichtigsten Kriterien sind, die ein ausgesonderten Sohn/ Tochter des Bundes auszeichnen.
Merken wir uns also vor allem
Gott segnet uns damit wir ein Segen für andere sind. Dann sind wir Licht!!
Es bleibt och die Haftara -Lesung für diesen besonderen intermediären (Shabbat) Shabbat Chol Hamoed Sukkot Tages, des Sukkotfestes, in dem wir uns gerade befinden. Das Endzeit-Szenario, was hier beschrieben wird, in dem alle Armeen des Nordens unter der Leiterschaft von Gog und Magog, also Russland etc. (s.unten) die Wiederherstellung Israels herausfordern wollen.
Gog war ein Hauptprinz der im Land Magog lebte. (Hesekiel 28.2). Wir erkennen heute diese Hinweise auf Russland. Das Land Gomer, das überfallen wird, glauben viele Gelehrte und Ausleger, wäre Deutschland. Einige Länder, die diese zusammenarbeiten den Armeen ausmachen sind leicht zu identifizieren, wie Iran als Persien, der nördliche Sudan war das alte Äthiopien oder Kusch, Libyen war damals Put und die Türkei Togar mah. Heute hat Russland ein dauerhafte Luftbasis in Syrien und eine Seebasis-in Tartus. Iran hat nicht nur einen signifikanten Einfluss auf den Irak und Libanon durch die verschiedenen Streitkräfte, sondern ist auch ein so radikales Regime, dass Billionen in die Infrastruktur für militärische Operationsbasen in Syrien investiert hatte. Dort sind sogar Raketenfabriken gebaut worden.
Es steht geschrieben, dass diese Nationen sich einigen, um gegen Israel in den Krieg zu ziehen und „wie eine Wolke, die das Land bedeckt“, um Wohlstand der Nation, der in diesen letzten 80 Jahren zusammengekommen ist, zu plündern.
Aber Gott wird sein Volk nicht verlassen. ER wird diese Koalitionsmächte und Armeen von GOG so vollkommen zerstören, dass alle Nationen die Heiligkeit des Herrn erken nen können. (Hes 8,7; 38, 18 bis 23). Alle die Mächte und Armeen, die gegen Israel in so einer immensen Zahl ziehen werden, werden am Tag ihrer Niederlage mit ihrem militäri schen Material Israel für die nächsten Jahre versorgen. (Hes39,9).
Israel wird also keinen Bedarf mehr haben „Holz auf den Feldern zu sammeln oder in den Wäldern zu schlagen“, weil sie alte Waffen als Brennmaterial/Holz nutzen können. Und sie werden die ausrauben und plündern, die eigentlich Israel ausräumen und plündern wollten, erklärte der allmächtige Gott. (Hes 39,10). Und es wird gesagt, dass so viele Soldaten in diesem Kampf sterben werden, dass Israel 7 Monate brauchen wird, um sie alle zu begraben und ihr Land wieder zu reinigen. (Hes 39,12).
Warum also lesen wir ausgerechnet an Sukkot von diesen Endzeitkämpfen? Weil Gott diese schützende Abdeckung für Israel ist und dies an Sukkot besonders deutlich werden soll.
Nach traditionellen rabbinischen Auslegungen wird dieser Krieg im Monat Tischri statt finden, welches auch der Monat der heiligen Festtage und von Sukkot ist.
Interessanterweise wird dieser Krieg in Hesekiel beschrieben, der dem Krieg im 14ten Kapitel vom Buch Sacharja ähnelt. Diese Haftara wurde am ersten Tag von Sukkot, dieses Jahr 2025, letzten Dienstag gelesen. In Sacharia lernen wir, dass die Heiden die diesen Krieg überleben, der gegen Israel ging, dann die Festtage des Sukkot jährlich halten werden und in die Heilige Stadt Jerusalem kommen, um dem Herrn anzubeten. (Sacharia 14,16+17). In Psalm 27,5 lesen wir von der deutlichen Verbindung zwischen Sukkot und Gottes Schutz für Israel und alle die IHM vertrauen. Im hebräischen über setzt wird ist das „sukkah/ (סכה)“.
Wenn das Böse oder Schaden Gottes Volk bedroht, wird ER sie in seiner „Sukka“ verber gen, die für den Feind als „Fels seiner Gegenwart“ nicht erreichbar ist. Damit können wir IHM wirklich vertrauen.
Im Kampf von Armageddon (Offenbarung 20,17+18) wird dies auch im neuen Testament genannt. Da wird dann der endgültige Kampf der Mächte von Gut und Böse sein. Dieser Krieg von Gog und Magog ist aber nicht dasselbe der in Hesekiel 38 beschrieben wird, sondern der Endkampf nach dem tausendjährigen Reich von Yeshua Ha Maschiach.
Der Sohn aus den Wurzeln David kommt zum 2ten Mal zurück. Aber diesmal als erobernder Messias, um alle einströmenden Mächte und Kräfte für immer zu vernich ten. Alle, die an ihren Retter und Erlöser Yeshua glaubten, werden die Ewigkeit im neuen Jerusalem erben, einen wiederbelebten Garten Eden, in dem die Bäume des Lebens und das reine lebendige Wasser für immer zu finden sind.
Armageddon wird nur einmal im neuen Testament im Kapitel 16,14+16 im Buch der Offenbarung genannt. Das Wort Armageddon wird vom hebräischen „Hat magefon“, genommen, das auch den Berg von Megiddo bezeichnet. Dieser wird in der Tanak, also dem Alten Testament viele Male genannt. Megiddo kommt vom hebräischen Wort „gadad“, welches durchdringen, Truppen zusammenstellen und einfallen, bedeutet.
In dieser Endzeitinvasion sehen wir wieder, wie die Feinde Israels im Krieg gegen Jerusa lem einströmen. Aber diesmal sehen wir auch die geistigen Mächte, die hinter dieser Rebellion gegen Gott stehen. (Off 9, 11). Und dieses Mal wird Gott dem Zerstörer und allen Rebellen die volle Kraft seines Gerichtes Übergießen und auch die immerwähren de Folter satans, des Biestes und des falschen Propheten veranlassen. (Off 20,9 + 10). Wir lesen, dass Gott seinen vollen Zorn gegen Gott mit Pest und Blut, Fluten, giganti
schen Hagelstürmen, Feuer etc. auf sie nieder regnen lassen wird.
Wir sehen also leicht aus dieser Haftara-lesung, dass Gott wild, wütend und grimmig gegen alle Feinde Israels gehen wird. (Hes 28,22).
Tatsächlich sehen wir einige Parallelen zwischen Gottes Befreiung von Israel aus Ägyp ten, was schon so viel früher geschah, und der zukünftigen Befreiung Israels von Gogh in den Endzeiten. In beiden Fällen lesen wir, dass Gott sein Volk „befreit und rettet mit einer starken Hand und ausgestreckten Arm“. Diese Ausdrucksweise (בְּיָ֣ד חֲ֭זָקָה וּבִזְר֣וֹעַ נְטוּיָ֑ה) hat eine besondere Bedeutung in der jüdischen Tradition. Sie symbolisiert die Kraft Gottes, die er für sein Volk einsetzt. Der Arm des Herrn repräsentiert also seine Errettung, welche im Hebräischen Yeshua heißt. (Jeremia 32,21, 5.Mose 4,34+26,8;
2. Mose 6,6)
Aber Russland wird weiterhin seinen Einfluss in dieser Region und den benachbarten
Nationen geltend machen, um gegen Israel Verschwörungen anzuzetteln. Und wir können heute sehen, dass die Schatten und ersten Anzeichen von Hesekiel 38 am Horizont zu sehen sind. Aber in dieser Sukkot Parascha wird Gottes göttliche schützende Gegenwart über Israel aufgezeigt, die nie endete, sondern auch weiterhin von der Vergangenheit in die heutige Zeit reicht, der bei weitem noch nicht mit dem jüdischen Volk und Israel fertig ist.
Wir können die Beweise von biblischen Prophetien, die Israel betreffen mehr und mehr in diesen Endzeiten vor unseren Augen erfüllt sehen. Das Neue Testament sagt uns ebenfalls, dass Gottes Plan, die Unerreichten durch Israel zu erreichen, keinesfalls mit Tod und Auferstehung des Messias beendet war, sondern bis in die heutige Zeit und das was kommen wird hineinreicht. (Römer 11,15)
Der Brief an die Römer verspricht, dass wenn das jüdische Volk Yeshua erkennen wird, sich dies aus dem Tod zum Leben in dieser Welt zeigen wird.
Aber bevor dies geschehen kann, müssen sie erstmal diese gute Nachricht, das Evange lium von Yeshua hören. (Römer 10,14).
Aus all dem was wir nun gelesen haben, können wir nur schlussfolgern –
Uns steht ein gutes Erbe bevor!
Lasst uns den alten Menschen ablegen und im erneuerten Gehorsam gegenüber Gottes Wort wandeln! Das hat auch mit der Bedeutung vom hebräischen Jahr 5786 zu tun.
6 mit der Zahl des Menschen soll uns erneut die Wahl von Segen und Fluch, vom NEUEN MENSCHEN IN YESHUA berichten.
PS
Als jetzt, in der Zeit nach Yom Kippur nun tatsächlich klar wurde, dass aus diesen Vitaminbüchern eine neue, erweiterte Reihe dieser Bücher entstehen wird, in denen jeweils pro Woche alle 3 Jahr gänge aufgeführt werden, so dass ihr in Bd 1 dieser Studie nbücher pro Woche alle 3 Jahrgänge in der jeweiligen Woche 1, dann 2, dann 3 etc. haben werdet und dadurch eine kleine erweiterte Bibelschule ent standen ist, war ich doch nervös. Denn ich werde diese dann in „Vor Ort“ Lehrein heiten tatsächlich wie eine kleine wöchentliche oder monatliche Lehreinheit weiter geben werde, die eventuell sogar in täglichen Kurz- YouTube Clips kleine Ausschnitte zeigen und hören lassen wird. Es bleibt für 2026 also noch einiges zu tun. Darüber wird über die Webseite und mit persönlichen Einladungen in 2026 informiert. Dennoch muss ich mit dieser Einheit nun enden. Zusammengerechnet habe ich in diesen 3 Jahren fast ein ganzes Jahr meines Lebens mit diesen Bibelwo chenlesungen und Auslegungen zugebracht, um sie Euch hoffentlich in verständli chen Happen zu präsentieren. Auch wenn manche sicher meinen, dass die wöch entlichen Happen doch ganz schön happig und lang waren.
Aber DAS IST das WORT GOTTES! L
Es ist wertvoll und reichhaltig. Lebenswichtige Vitamine eben...
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Zweiundfünfzigste Wochenlesung - Ha´azinu "Höret - leih mir dein Ohr, denn oh ihr Himmel..." | ![]() |
02.10.2025, 18:28
5.Mose 32,1-52; 2. Samuel 22,1-32; Hosea 14,2-10; Micha 7,18-20; Joel 2,15-27; Matthäus 18,21-35; Römer 10,14-21; 11,1–36; 12,14-21;
Bevor wir nun in die letzte Wochenlesung des dritten Kreislaufes gehen, möchte ich noch zu der aktuellen Lage kommen. Wir sind heute, in 2025, wenn diese Wochen lesung startet, am 2ten Yom Kippur(YK) Tag. Wir... mehr
Einundfünfzigste Wochenlesung - Wajelech "Er ging" | ![]() |
26.09.2025, 17:19
5. Mose 31,1-30; Josua 7,10-12; Hosea 14,2 -10; Joel 2,15-17; Jesaja 55,6-56,8 + 61,10-63,9; Micha 7,18-20; Joel 2,15-27; Apg 18,21; Matthäus 21,9-17; Röm 9,30-10,13+ 10,14–21; Hebr. 12,14-15; 13,5-8; Jakobus 4,13 - 16;
Diese letzte Parasha des dritten Jahreskreislaufes “Vayelech” ist die kürzeste der Torah- lesung und hat nur ein Kapitel. Sie fällt genau zwischen die ersten zwei Herbstfeste, d.h. nach Rosh Hashanah (Yom... mehr
Fünfzigste Wochenlesung - Nitzavim | ![]() |
18.09.2025, 18:19
5. Mose 29,9-30,20; Jesaja 61,10-63,9; Hosea 14,2-10; Micha 7,18-20; Lukas 3,7+8 Römer 9,30-10,13; 1.Kor. 6,20 Hebräer 12,14-15; 13,5-8.; Johannes 12,41-50;
Wir gehen jetzt nach zwei Wochenlesungen in die Feiertage hinein und wollen in dieser Zeit nicht nur Erholung, sondern auch eine Erneuerung unseres Glaubens und Vertrauens in Yeshua, in den Vater durch die... mehr
Neunundvierzigste Wochenlesung - Ki Tavo "Wenn du eintrittst/hereinkommst/kommst" | ![]() |
13.09.2025, 18:52
5. Mose 26,1-29, 8 Jesaja 60,1-22; Lukas 23,26-56; „Wenn du kommst“ 5. Mose 26,1 – 29,8; Psalm 137-141, 2. Chronik 1-9; Jesaja 60,1-22; Off. 1-3; Matthäus 13,1-23; Apg 28,17-31; Römer 11,1-15; 1. Petrus 2,1–25
In der letzten Woche Ki Tetze, gab GOTT den Israeliten 74 der sogenannten 613 Gebote, die mehrheitlich Ergänzungen und Erklärungen der 10 Gebote sind. Somit gab ER in dieser Woche mehr Anweisungen dieser Art... mehr
Achtundvierzigste Wochenlesung: Ki Tetze "wenn du ziehst" | ![]() |
05.09.2025, 16:22
5. Mose 21,10-25,19; Jesaja 54,1–10; Psalm 131-136, 1. Chronik 21-29; Apg 5,30; Matt.5,31-32 + 19,3-12 + 22,23-32; Gal. 3,9-14; 1. Tim. 5,17-1; Joh. 18-21; 1. Kor. 5,1–5+9,4-18; Lukas 23,1-25;
Wie in früheren Wochenlesungen schon mehrfach erwähnt, sind die Grundlagen für diese Woche ebenfalls in Vitamine 2 und 4 nachzulesen. In diesem Jahreskreislauf schauen wir uns meistens einzelne Sätze oder... mehr
Siebenundvierzigste Wochenlesung: Shoftim "Richter" | ![]() |
30.08.2025, 14:31
5. Mose 16,18 – 21,9; Psalm 69-71+130; 1. Chronik 10-20; Jesaja 51,12- 52,12; Lukas 14 + 15; Joh. 13-17; Matthäus 26,36-27,10+ 5,38-42+18,5-20; Markus 14,53–64; Apg 3,13-26; 1. Tim. 5,7-22;
Das ist die Einführung zu diese Wochenlesung und wir können bereits einiges daraus entnehmen, das für uns heute gültig ist. Es geht ganz bestimmt nicht nur um das jüdische Volk damals und heute, sondern es... mehr
Sechsundvierzigste Wochenlesung - Re`eh "Siehe!" | ![]() |
22.08.2025, 13:38
5. Mose 11,26 – 16,17; Psalm 96-100, 1.Chronik 1-9; Jesaja 54,1-5,57; Johannes 15,1-17+ 26,9-12; Apg 25,8 + 28 17; Römer 3,29 – 31; Matthäus 7,7-29; 1.Korinther 5,9-13; 1.Johannes 4,1-6.
Das erste Wort dieser Wochenlesung heißt „siehe“. (5.Mose 11,26-28). Es ist eine Aufforderung von Mose, dass ihnen etwas Wichtiges vorgelegt wird. Erneut wird ihre Aufmerksamkeit benötigt. Noch in der Woche... mehr
Fünfundvierzigste Wochenlesung - Eivek "Weil/Sobald/Folgen/Konsequenzen"" | ![]() |
22.08.2025, 13:35
5. Mose 7,12-11,25; 2. Mose 16,10+19,9+24,16, 3. Mose 16,13 Jesaja 49,14-51,3, Matthäus 4,1-11, Lukas 4,1-13 +7; Johannes 13,31-14,31; Matthäus 7; Jakobus 5,7-11.
Langsam nähern wir uns dem Ende des dritten Jahreskreislaufes und gehen auf die Herbstfeste zu. Wir durften in diesem Jahr wieder einiges lernen. In dieser Wochenlesung möchte ich mich weiter und tiefer mit... mehr
Vierundvierzigste Wochenlesung - Va Etchanan "Und ich flehte" | ![]() |
22.08.2025, 13:32
5. Mose 7,12-11,25; Jesaja 49:14-51:3, Matthäus 4:1-11, Lukas 4:1-13; Johannes 13,31-14,31 und Jakobus 5:7-11.
..Und dann hatte ich mit dem Herrn gehandelt und ihn gebeten/zu IHM gefleht ... (5. Mose 3,23+24). Hier haben wir wieder die Bibelstelle, aus dem der Name dieser Torah Lesung abgeleitet wird. Diese Woche geht... mehr
Dreiundvierzigste Wochenlesung - Devarim | ![]() |
22.08.2025, 13:28
5. Mose 1,1–3,22; Jesaja 1,1 – 27; Sacharia 7; Jes 1,18; Jer 31,33 + 34; Sach 12,10; Hes 20,25,35+39,22 - 27; Markus 14,12–26; Matthäus 23, 37 -24,1-28; Johannes 15,1-11.
Wir starten nun mit dem fünften und letzten Buch in der Torah, Devarim, dessen Name aus den zwei griechischen Worten - deuteron, was der Zweite, der Folgende bedeutet und nomos, was Gesetz/Gebot bedeutet.... mehr
Einundvierzigste Wochenlesung - Matot | ![]() |
27.07.2025, 10:36
4. Mose 30,2 – 36,13; Josua 6,1; 2. Samuel 5,6-8; Jeremia 1,1- 2,28; 3,4 + 4,1-2; Hesekiel 37,22-23; Psalm 124-126, Esra; Matthäus 5,33-37+ 23,1-25,46; Röm 11; 2.Timotheus; Jakobus 4,1-12; Off 22,17
In Vitamine 2 und 4 lesen wir bereits sehr viel über die Themen in dieser Doppel- lesung Matot, das in der erweiterten Übersetzung auch „Stämme“, und Masei „Reisen“ bedeutet. Als ich mich für diesen 3ten... mehr
Vierzigste Wochenlesung - Pinchas | ![]() |
14.07.2025, 16:01
4. Mose 25,10-30,1; Jeremia 1,1-2,3; 1. Könige 18,46-19,21; Psalm 120-123, Haggai + Maleachi; Jona 2,13-22; Markus 11,27-12,37; 1. Petr. 3,8–4,19; Matthäus 26,1-30; Lukas 22,1-20; 1. Korinther 5,6-8.
Pinchas ist wieder eine der wenigen Personen, die namentlich eine Parasha prägen und das hat mit dem zu tun, was er für den Namen und die Ehre Gottes tat. Wir werden dieses Mal etwas weiter auf Pinchas... mehr
Achtunddreißigste/neunnddreißigste Wochenlesung: Chukat und Bileam | ![]() |
03.07.2025, 17:23
Chukat: 4. Mose 19,1 – 22,1; Richter 11,1-33; Psalm 79-82; Daniel; Hebr. 9,1–28; Titus; Matthäus 21,1-17 TEIL 2 – 2.te Woche: Balak: 4. Mose 22,2–25,9; Micha 5,6–6,8; Johannes 3,9-21+ 4,3-30+ 12,27-50; Off 2,14-15; 2. Petr. 2,1–22
Immer wenn man selbst der Meinung ist, dass schon alles gesagt ist kommt auch bei gleicher Grundlage ein neuer Blickwinkel für die Wochenlesung daher. Und es gibt noch mehr zu entdecken. Das Hauptthema der... mehr
Sechsunddreißigste Wochenlesung - Korach | ![]() |
26.06.2025, 17:08
4. Mose 16,1-18,32; 1. Samuel 11,14–12,22; Jesaja 66,1-24; Psalm 75-78, Hesekiel 40-48; 1. Samuel 11,14-12,22; Johannes 19,1-17; 2.Tim. 2,8-21; Judas 1,25; Hebr. 9-13; Luk. 18,35-19,28; Apg. 5,1–11; Johannes 19,1-17
In der letzten Woche mussten wir erkennen, dass die Saat der Rebellion bei den Israeliten bereits gelegt war, um Moses als ihren Leiter zu ab- und zu ersetzen. Tatsächlich war sogar die Sünde, die sie Mose... mehr
Fünfunddreißigste Wochenlesung - Schelach "Schicke" | ![]() |
23.06.2025, 16:23
4. Mose 13,1 – 15,41; Josua 2,1–24; Psalm 93-95; Hesekiel 33-39; Lukas 17,1-18,43; Markus 10,1-14; Hebräer 3,7-19+ 5-8; Römer 4,1–25
Es gibt erneut sehr viel in dieser Woche zu entdecken. Deshalb gehen wir diesmal Kapitelweise durch. Auch hier gilt, dass in den anderen Vitamine Büchern 2 und 4 für diese Parascha schon viel Grundwissen... mehr
Vierunddreißigste Wochenlesung - Beha´alotcha "Wenn du aufsetzt" | ![]() |
19.06.2025, 11:55
4. Mose 8,1-12,16; Sacharia 2,14-4,7; 1. Timotheus 4,14+5,22 und Markus 16,18; Lukas 17,11-18,14; 4. Matthäus 5:14-16, 1. Joh. 1,5-7 + 2:3-11; Joh. 19,31-37; Hebräer 3,1-6. Philipper 2,1–18; Römer 12,1+2.
Wir haben in den letzten Wochenlesungen viel lernen dürfen und auch Gottes übernatürliche Gegenwart und seine Versorgung mit Manna kennengelernt. Trotzdem haben die Israeliten mit Jammern, Klagen in der Wüste... mehr
Dreiunddreißigste Wochenlesung - Nasso "Erhebe" | ![]() |
11.06.2025, 15:33
4. Mose 4,21 – 7,89; Hesekiel 14-24; Richter 13,2–25; Johannes 11,1-54+ 7,53 -8.11; Apg. 21,7-32; Epheser 1,1–23; 1.Timotheus; Sprüche 25-28; Lukas 1,11-20
Wir lesen in dieser Woche von drei sehr unterschiedlichen Themen, die scheinbar nicht miteinander zu verbinden sind. Einmal der Schluss der priesterlichen Aufgaben von Leiterschaft, die uns letztlich zeigen,... mehr
Zweiunddreißigste Wochenlesung - Bamidbar "In der Wüste" | ![]() |
05.06.2025, 16:40
4. Mose 1,1 – 4,20; Mt. 24-28; Sprüche 21-24, Hesekiel 1-13; Hosea 1,10–2,20 + 2,1-22 (heb. Bibel); Luk 2,1-7+16,1-17; 1. Korinther 12,12-31; Matthäus 4,1-17; Römer 15,1–7; 2. Timotheus 2,2
Wir beginnen mit dem vierten Buch Mose. In der Septuaginta, einer ursprünglich römisch-katholischen Zusammenstellung der biblischen Bücher, wird es „Nummer“, bezeichnet weil die ersten vier Kapitel, die auch... mehr
Einunddreißigste Wochenlesung - Behar / Bechotai | ![]() |
27.05.2025, 17:41
3.Mose 25,1–26,2; Jeremia 16,19–17,14+ 32,6–27+46-52; Sprüche 13-16; Jeremia 16,19-17,14+ 32,6–27; Matthäus 13-17+ 21,33–46; Lukas 13,1-33; 14,1-15,32; Galater 6,7-10; Johannes 14,15-15,12. Römer 6,1–23 ; 2. Korinther 6,14-18
Wieder haben wir eine Doppellesung und sind in der Schlussrunde der Omerzählung mit Psalm 119. Wir lesen aktuell die zwei letzten Bücher aus dem dritten Buch Mose und bekommen wieder wichtige... mehr
Dreißigste Wochenlesung - Emor "Rede" | ![]() |
26.05.2025, 16:15
3.Mose 21,1-24,23; Hesekiel 44,15-31; Lukas 11,1-12,59; Mt. 7-12; Sprüche 9-12; 2.Kö 22-25; Jakobus 1:1–18
In der jüdischen Auslegung biblischer Texte gibt es verschiedene Methoden und Prinzipien, um die verschiedenen Bedeutungsebenen eines Verses auszuleuchten. Eine dieser Prinzipien ist die Unterscheidung... mehr
Neunundzwanzigste, dreißigste Wochenlesung - Acharei Mot "Nach dem Tod", Kedoshim "die Heiligen" | ![]() |
12.05.2025, 16:19
Acharei Mot (Nach dem Tod) 3. Mose 16,1–20,27; Hesekiel 22,1-16; Amos 9,7–15; Hesekiel 22:1–22:19; Römer 3,19-28; 1 Kor. 5,1-13+ 6,9-20; 1.Petrus 1,13-21.; Joh. 7,1–10,2 KEDOSHIM (die Heiligen) 3. Mose 19,1–20,27; Amos 9,7–9,15 (Ashkenazi); Hesekiel 20,2–20,20 (Sephardic); Hebräer 12,1–17; Matthäus 15,10-20; Markus 12,28-34; Lukas 13,1-33; 14,1-15,32
Dieser Teil der Torah weist noch andere Aktionen im Zusammenhang mit Heiligkeit auf wie z.B. Shabbat, Gottes Heiligtum zu ehren, Respekt für die älteren Menschen zu zeigen, die Eltern zu ehren, die Armen zu... mehr
Siebenundzwanzigste/ achtundzwanzigste Wochenlesung - Tazria "Sie empfängt" / Metzora "Aussätzige" | ![]() |
30.04.2025, 06:45
TAZRIA (Sie empfängt“) 3.Mose 12,1–13,59; 2.Mose 12,1-20; 2. Könige 4,42–5,19, 7,3–20+ 7,3-20;: Psalm 23+24; Jesaja 49-66; Hesekiel 45,16-46,18; Apg. 20-23; Markus 9,14-50; Matthäus 8,1-4; 11,2-6; Lukas 2,22-24; 5,12-16; 7,18-23+ 9,51-10,42 METZORA (Aussätzige) 3.Mose 14,1-15,33; Maleachi 3,4-24; Matthäus 8,1-4, 11,2-6; Joh. 1,19-34
Ich frage mich manchmal, ob wir Jakobus 2019 wirklich schon gelesen und verstanden haben. Darin steht, dass Gemeinschaft mit IHM und die Tatsache, dass ER in uns wohnt, dass du gerettet bist oder einfach an... mehr
Sechsundzwanzigste Wochenlesung - She´mini "Achter" | ![]() |
26.04.2025, 08:47
3. Mose 9,1–11,47; Psalm 18–21; Jesaja 31-48; 2.Samuel 6,1-7,17; Apg 10:9-22, 34-35; 2. Korinther 6,14-7,1; Galater 2,11-16; 1.Petrus 1,14-16. Markus 7,1–23,2+9,1-13; Römer 12-16;
Diese Wochenparasha wird Shemini, also ACHTER genannt und kommt vom beginnenden Vers aus 3.Mose 9,1. Zuletzt in Tzav hatte der HERR Mose geboten, wie Aaron und seine Söhne sich präsentieren und ihre Pflichten... mehr
Fünfundzwanzigste Wochenlesung - Tzav "Gebiete/Befehle!" | ![]() |
13.04.2025, 15:00
3.Mose 6,1 – 8,36; Maleachi 3,4-24; Psalm 12-17; Jesaja 17-30; Jeremia 7,21 – 8,3; 9,22 – 9,23; 1. Korinther 15,1–58; Matthäus 17,9-13; Markus 7,31-9,1+12,28-34; Johannes 3,29; Röm. 9-11; Hebr. 8,1-6
Wir sind fast in der Hälfte des Jahres und kurz vor Pessach. Es geht weiter mit Woche 25. Die Wochenlesung beendet nun die letzten Opfergaben der 5 Opfergaben. In der letzten Woche hatte der HERR vom Zelt der... mehr
Vierundzwanzigste Wochenlesung - Vayikra "Er rief" | ![]() |
05.04.2025, 16:21
3. Mose 1,1-5,26; (Haftara, prophetische Lesung) Jes. 43,21-44,23;Jes. 43:21-44:23;Hesekiel 45,16-46,18; Lukas 22,1-13; Römer 8,1-13; Hebräer 9,1-28; Markus 7,1-30
Wir hatten eine Doppelportion mit der Woche 22+23. Wir gehen weiter in dem Aufbau von Gottes Königreich. Die Kinder Israels d.h alle Söhne Jakobs, ihre Familien und mind. 400 000 andere Personen, die... mehr
Ergänzung zur zweiundzwanzigsten/dreiundzwanzigsten Wochenlesung Pekudai | ![]() |
31.03.2025, 17:32
Wir hatten letzte Woche eine etwas längere Lesung, da es eine doppelte Wochen lesung war. Aber die restlichen Gegenstände der Stiftshütte möchte ich dennoch kurz in ihrer geistigen Bedeutung anfügen.
Von der Menora haben wir schon sehr viel gelesen. Sie war vollständig aus Gold. Ihre Form ähnelt der eines Baumes und steht für den Baum des Lebens. Der Stab und dann die Verzierungen bei den Einfüllstutzen... mehr
Zweiundzwanzigste/Dreiundzwanzigste Wochenlesung - Vayakhel und Pekudei "Und er versammelte" | ![]() |
21.03.2025, 20:52
2. Mose 30,11–34,35; 1. Könige 18,1–39; 4. Mose 19,1–22; Hesekiel 36,16-38 Psalm 44+45+46; Hosea+ 2. Könige 14–17; Lukas 1,14-20; Markus 6-10; Römer 8,5-17; 1. Petrus 2,5+6+7; Hebräer 8,1-2+6; Offenbarung 21,22-26
Wir haben diese Woche, mit 2. Mose 35,1-40, eine doppelte Tora Lesung. Mose listet alle Arbeiten und Werkzeuge für die Stiftshütte auf, die am Berg Sinai gebaut wurde. Sozusagen ein Bauherrenkatalog aller... mehr
Einundzwanzigste Wochenlesung - Ki Tisa "Wenn du erhebst" | ![]() |
18.03.2025, 15:38
2. Mose 30,11–34,35; 1. Könige 18,1–39; 4. Mose 19,1–22; Hesekiel 36,16-38; Psalm 44+45+46; Hosea + 2.Könige 14–17; Lukas 1:14-20; 1. Kor.10,2–1,1–18; Markus 6-10
Wir haben wieder einmal einen besonderen Shabbat. Er wird „der Shabbat der roten Kuh“ genannt. Deshalb lesen wir besonders auch in 1. Könige. Vielleicht noch einen Gedanken vorab, der wieder erinnern soll,... mehr
Zwanzigste Wochenlesung - Tetzaveh "Du sollst gebieten" | ![]() |
06.03.2025, 19:32
2. Mose 27,20 – 30,10; Psalm 3+4+7; Hes. 43,10-27; 1.Samuel 15,2-34; Markus 1-5,43; 1. Petrus 2,1–25; Philipper 4,10–20
Ich habe mit der letzten Wochenlesung bereits ein wenig auf diese neue Wochen -lesung vorgegriffen, indem ich Teile der Stiftshütte und der priesterlichen Kleidung dort schon tiefer beleuchtet hatte. In... mehr
Neunzehnte Wochenlesung - Therumah "Hebegabe" | ![]() |
01.03.2025, 08:33
2. Mose 25,1 – 27,19; Psalm 6+38+51; 2.Könige 1-13; 1.Könige 5,26-6,13; Heb. 9,1–28; Markus 12,35-44; Matthäus 12,46-13,58; 2.Korinther 10-13
Auch im Text dieser Wochenlesung wollen wir uns dieses Jahr den Prinzipien und Schlüsseln zuwenden, die in dem Text verborgen sind. Es ist eine schöne Übung den gedruckten „schwarzen“ Text mit dem... mehr
Achtzehnte Wochenlesung - Mishpatim | ![]() |
21.02.2025, 18:34
2. Mose 21,1-24,18; 3. Mose 25,46; Jeremia_ 34,8-22+33,25-26; Matthäus 5,38-42; Markus 7,1-23; Apg. 23,1-11 und Hebräer 10,28-39; Kolosser 3,1-25; Römer 6,23+11; Epheser 2; 2.Kor.6-9; Psalm 72+73+74; Obadja + Joel
Nachdem also die Thora am Berg Sinai Moses übergeben worden war, arbeitete dieser nun die praktischen Details in der Bedeutung der Gebote/ Gesetze aus. Deshalb wird Misphatim auch als Rechtsordnungen... mehr
Siebzenhnte Wochenlesung - Jitro | ![]() |
18.02.2025, 16:18
2. Mose 18,1 – 20,26 ; Psalm 66+67+68+ 97.3 ; 1.Könige 12-25; Daniel 3,19 bis 27.; Jesaja 1+2; 6,1-7,6; 9,5-6; Hiob13,15; 1. Tim.3,1-14; 1. Petr. 2,9-10; Jakobus 2,8-13; Matthäus 19,16-26; 2. Kor 1-5; 1. Joh. 5,1–11
Wie in den letzten Wochen wollen wir uns auch diese Woche ein, zwei Verse in dieser Parascha besonders in der Tiefe anschauen. Wir haben die Person von Jitro bereits in den früheren Jahreskreisläufen... mehr
Sechzehnte Wochenlesung - Beshalach "Als er sie gehen liess" | ![]() |
11.02.2025, 17:06
2.Mose 13,17–17,16; Richter 4,4–5,31; Psalm 62+63+64+65; 1.Könige 1-11; Lukas 2,22-24; 1. Korinther 10,1-13 +11; Offenbarung 15,1-4. Matthäus 5,1-48; 2. Petrus 1
Wir sind auch in dieser Woche noch beim Pharao, seinem Stolz und seiner Überheblichkeit, die Dinge selbst regeln zu können. Leider muss man bei sich selbst immer wieder feststellen, dass im einen oder anderen... mehr
Fünfzehnte Wochenlesung - Bo "Komme" | ![]() |
04.02.2025, 19:57
Teil 2
Gott eröffnet also bereits in den ersten Versen dieser Wochenlesung Mose seine Karten. Wir haben in der letzten Woche einiges Neues über die wahren Intentionen und Absichten GOTTES, das Herz des Pharaos zu... mehr
31.01.2025, 13:03
2.Mose 10,1-13 und 16; Jeremia 46, 13-28; Psalm 58+59+60+61; 2.Samuel 21-24; Johannes 19, 31-37, Lukas 22,7-30; 1.Kor 6-10; Offenbarung 9,1–21+16,
Zusammenfassung der Parasha In diesem Teil lesen wir von den letzten Plagen, die auf den Pharao und die Ägypter fallen werden. Aber es ist auch ein Sinnbild für das Gericht, das alle befällt, die es vorziehen,... mehr
Vierzehnte Wochenlesung - Wa`era "Und ich erschien" | ![]() |
31.01.2025, 13:01
Teil 2
Wir sind jetzt geschichtlich sogar ein wenig früher dran. Wir starten mit dem Beginn des Dienstes von Aaron und Mose beim Pharao. Zuvor war Moses 40 Jahre lang intensivst vom HERRN in Midian trainiert... mehr
27.01.2025, 16:10
2. Mose 6,2 – 9,35; Psalm 55+56+57; 2.Samuel 9-20; Hesekiel 28,25-29,21; Off. 15,1–16,20; Lukas 11,14-22; 1.Kor.1-5; 2.Kor, 6:14-7:1
Auch in der 14ten Woche schauen wir uns wieder zwei Stellen intensiver und tiefer an. Viele weitere Grundlagen und Details findet ihr in Vitamine 1 und 3. Wir finden in zweiter Mose 10,1 die Aussage, dass... mehr
Dreizehnte Wochenlesung - Winter 2025 | ![]() |
21.01.2025, 06:40
Teil 2
Jetzt in diesem zweiten Teil der Wochenlesung geht es um Bedrängnis, Bedrückung, Leid, Drangsal, Trübsal. All die Dinge, die mit der neuen Situation der Israeliten unter dem neuen Pharao zu tun haben. Und das... mehr
18.01.2025, 09:18
2. Mose 1,1 – 6,1; Richter 9,7-15; Psalm 110+111+112; 2.Sam 1-8; Jesaja 27,6-28,13+ 29,22-23; Jeremia 1,1-2,3; Apg. 2+19; Röm 12,1–21; Matt. 2,1-12+ 22,23-33; Luk 20,27-44; Epheser 6,16 bis 17; Hebr. 11,23-26.; 2.Thess
Wir fangen mit dieser Parasha mit dem zweiten Buch Mose an. Vieles dazu findet ihr in Vitamine 1 und 3. Aber in diesem Jahreskreislauf wollen wir uns vor Allem mit zwei Themen innerhalb dieser Wochenlesung... mehr
Zwölfte Wochenlesung - Wajechi „Und er lebte“ | ![]() |
14.01.2025, 14:35
Teil 2
Machen wir noch ein wenig weiter mit der Josefsgeschichte, die uns jetzt schon intensiver beschäftigt hat. Der Verrat von Josef durch seine Brüder findet im Neuen Testament durch den Verrat von Judas an Yeshua... mehr
10.01.2025, 06:36
1.Mose 47,28 – 50,26; Psalm 52+53+54; 1.Sam. 21-3; 1. Könige 2,1–12; Joh. 10,1–21+14,1-19; 1.Thess.
Wir wollen in dieser Wochenlesung die Betrachtung von Josef beenden, da auch sein Leben und das seines Vaters Jakobs, der die zwölf Söhne segnete, hier endete. Die Basisdaten können wir in den vorherigen zwei... mehr
Elfte Wochenlesung - Wajigasch „Und er trat heran“ | ![]() |
03.01.2025, 12:22
1. Mose 44,18 - 47,27; Psalm 116+117+118; 1.Sam. 11-20; Hesekiel 37,15-28; Luk 24:30-48; Apg. 16-18; Joh. 5,1-47; Eph.
Den Überblick über die 11te Wochenlesung findet ihr im letzten Jahreskreislauf von Vitamine 3. Dort haben wir uns auch die Person von Juda und nicht nur Josef näher angeschaut. Wir können also gleich die... mehr
Zehnte Wochenlesung - Winter 2024 | ![]() |
02.01.2025, 10:19
Teil 2
In Teil 2 geht es um einzelne Worte und deren Bedeutung in dieser Wochenlesung, aber aus dem Hebräischen heraus. Gerade auch in Bezug auf Josef; aber auch auf die Bedeutung für heute. Josef erwarb zunehmend... mehr
28.12.2024, 23:53
1.Mose 41,1-44,17; 1.Könige 3,15-4,1; Sacharja 2,14-4,7; Psalm 3,13 bis 18 + 8,9; 108+109; 1.Sam. 1-10; Sacharia 2,10–4,7; 4.Mose 7,42-47+ 14,8 + 9+28,9-15; Joh. 1,1–18+ 10,22-28; Röm. 10,1-13; Galater 5,19 - 25
In dieser vorletzten Parascha-Wochenlesung des Jahres schauen wir uns das Herzstück der Josefsgeschichte in Ägypten an. Wie immer gibt es viel zu lernen. Die Haftara, also die prophetische Ergänzungslesung... mehr
Neunte Wochenlesung - Vayeshev "und er wohnte" | ![]() |
18.12.2024, 18:57
1.Mose 37,1 – 40,23; Psalm 106+107; Ruth 1-4; Amos 2,6–3,8; Micha 6,8; Matthäus 1,18-25; Römer 8,18–39
Starten wir diese 9te Wochenlesung mit einer kurzen Zusammenfassung, die wir in einzelnen Kapiteln schon teilweise in den vorherigen beiden Jahren beleuchten konnten. Die Geschichte von Josef und seinen... mehr
Achte Wochenlesung - Vayishlach "und er ging/schickte/sandte" | ![]() |
15.12.2024, 18:23
Teil 2
Jetzt erneut zum Thema Träume, das wir in Vitamine 3 Teil 2 schon intensiver ausgearbeitet haben. Wir müssen verstehen, dass Träume unsere Realitäten, Notwendigkeiten, Nöte, Bedürfnisse abdecken. Aber immer... mehr
12.12.2024, 18:35
1. Mose 32,4-36,43; Psalm 119,89-176; Ri 10-21; Obadia 1:1–21; Eph. 4:1–32; Apg. 11-15; Matthäus 2,13-23+ 5,23 + 24
Diese Woche geht es um Wiederherstellung. Wir hatten die Geschichte von Esau und Jakob schon letzte Woche kurz auf der Agenda. Die Versöhnung war kurz. Versöhnung und Wiederherstellung sind noch nicht... mehr
Siebte Wochenlesung - Vayetzei "Und er verließ/ging los/floh" | ![]() |
10.12.2024, 15:51
Teil 2
Jetzt erneut zum Thema Träume, das wir in Vitamine 3 Teil 2 schon intensiver ausgearbeitet haben. Wir müssen verstehen, dass Träume unsere Realitäten, Notwendigkeiten, Nöte, Bedürfnisse abdecken. Aber immer... mehr
07.12.2024, 17:04
1.Mose 28,10 – 32,3; Maleachi 1,1–2+7; Richter 1-9, Hosea 12,13-14,10; Römer 9,6–29; Apg. 6-10; Psalm 119,1-88; Johannes 1:43-51; 4,1-26+1,43-51; Epheser 4,1–32
Es geht in dieser Woche u.a. um Konflikte. Konfliktmanagement zwischen Brüdern könnte man sagen. Die Kurzzusammenfassung dieser Parascha umfasst die Geschichte Jakobs, nachdem er von den vermeintlich... mehr
Sechste Wochenlesung - Toldot "Generationen" | ![]() |
03.12.2024, 16:30
Teil 2
Im Hebräischen verstehen wir eigentlich darunter auch ein Konzept - als Kette von Ereignissen-, wo ein Ereignis letztlich zum Nächsten und zum Nächsten führt und es dafür auch Ursächlichkeiten und... mehr
28.11.2024, 17:11
1.Mose 25,19 – 28,9; Jes. 1,12; Psalm 1+2+5; Jos. 13-24; Maleachi 1,1–2,7; 1.Samuel 20,18-42; Lukas 21,1-4; Hebr. 12,14-17; Matthäus 10,21-38; Apg. 1-5; Eph. 5,25-28+32+33; Röm 9:6–29
In Vitamine 1 und 3 lesen wir einiges über die Grundvoraussetzung für diese Wochenlesung „Generationen“ oder auch „Nachkommen, Geschichte, Genealogien. Alles Wörter und Übersetzungen, die mit dieser Lesung zu... mehr
Fünfte Wochenlesung - Chayei Sarah "Das Leben Sarahs" | ![]() |
26.11.2024, 06:33
Teil 2
Jetzt kommen wir zu einem anderen Teil der Lesung. Der Ankunft der Braut. Der Hintergrund dazu war 1. Mose 24,62 + 63. „Isaak lief auf dem Felde, als er aufsah und Kamele herankommen“. Diese Karawane brachte... mehr
22.11.2024, 17:34
1.Mose 23,1-25,18; 1. Könige 1,1-31; Psalm 22+40+41; Jos. 1-12; Matt 8:19-22; Luk 9,57-62; Johannes 4,3-14; 1.Petr. 3,1–7
Wir haben nun schon einiges über Sarah und Rebecca in dieser fünften Woche durch die letzten zwei Kreisläufe gelesen. Der Inhalt der Wochenlesung wäre also: Tod und Begräbnis von Sarah Den Kauf der... mehr
Vierte Wochenlesung - Wajera "Und es erschien" | ![]() |
18.11.2024, 17:33
Teil 2
Lass uns in diesem zweiten Teil nur einen Satz aus der aktuellen Lesung herausgreifen, um einmal zu sehen, was wir darin alles an versteckten Infos finden können. Der Vers wäre in 1. Mose 21,33 + 34. Abraham... mehr
14.11.2024, 17:43
1.Mose 18,1–22,24; Psalm 113+114+115; Hiob 32- 42; 2.Könige 4,1-37; 2.Petr.2,4-10; Hebr. 6:13-20; Lk. 16-20+ 17,28-37;
Wir gehen weiter in den Wochenlesungen mit Abraham, der für Sodom und Gomorrha Fürbitte leistet und der drei Engel, die im Eingang von Abrahams Zelt in der Hitze des Tages erschienen. Die alten jüdischen... mehr
Dritte Wochenlesung - Lech Lecha "Zieh hin! / Geh für dich" | ![]() |
12.11.2024, 19:00
Teil 2
Wir haben bereits über einige Punkte von göttlicher Leiterschaft gesprochen. Das Konzept Gottes für göttliche Leiterschaft, um gute, weise und noch auszubildende Attribute und Charaktereigenschaften zu... mehr
11.11.2024, 16:33
1.Mose 12,1–17,27; Jes. 40,27–41,16; 16: Apg 7,1-8; Röm 3,19-5,6; Gal 3,15-18; Kolosser 2,11-15; Mat 1,1–17; Johannes 8,51-58
Der Wechsel vom Alten ins Neue, das Überqueren in unbekanntes Land Wir haben bereits in den letzten zwei Jahren über das Leben von Abraham und Sarah berichtet. Nachzulesen in... mehr
Zweite Wochenlesung - Noach "Noah" | ![]() |
31.10.2024, 14:55
1.Mose 6,9 – 11,32; Jes. 54,1-55,5; Psalm 104+105; Hiob 11-21; Luk. 1,5-8+ 3,23-38+ 6-10; 2.Petr. 3,3-14; Jakobus 3,13-17 +4,4+5
Wir endeten letzte Woche mit der ersten Wochenlesung Bereschit damit, dass Adam und Eva aus dem Garten Eden, wegen ihrer schweren Sünde des Ungehorsams und der Rebellion, der Angst, der Scham und so vieles... mehr
Erste Wochenlesung - Bereschit „Im Anfang“ | ![]() |
29.10.2024, 14:48
Teil 2
Zusammenfassend können wir also in diesem zweiten Teil sagen, dass diese Wochenlesung die Schöpfungsgeschichte des Universums umfasst. Die Rolle und das Mandat der Menschheit über alle Tiere, Fische, Vögel,... mehr
27.10.2024, 16:54
1.Mose 1,1-6,8; Psalm 33+88+89; Hiob 1-10; Jesaja 42,5-43,10; Luk 1-5; Johannes 1,1-17; Off 21:1-5
Überall in der Welt und immer am Schabbat beginnt jetzt, durch das Einsetzen der Thora(rolle), und damit eines neuen Jahreskreislaufs wieder die erste Wochenlesung im ersten Mose 1:1. Aber auch die... mehr

