fire and flame

Verlag, Seminare und interreligiöser Austausch



Parashas – biblische Wochenlesungen

EINFÜHRUNG

In der Tora, den fünf Büchern Mose, die wichtigsten Bücher des AT (zusammen mit den Propheten)  für die Juden, genauso wie für die Christen in der Bibel, als die Gesamtheit von Altem und Neuen Testament, gibt es sehr viel zu lernen. Es sind nicht nur spannende Geschichten und inhaltsreiche Briefe, sondern es sind sehr viele Schlüssel und Prinzipien in diesen verschiedenen einzelnen Büchern der gesamten Bibel verborgen.

Viel Freude somit bei diesen wöchentlichen Gedanken !!!

Nach Sukkot also im Oktober  beginnt ein neuer Jahreskreislauf der Parashalesung

DIE PARASHAS DES BIBLISCHEN KREISLAUFS 
2022 BIS 2023 FINDEN SIE HIER!
 

oder als Druckausgabe in unseren Buchshop

Neunzehnte Wochenlesung - Terumah "Hebeopfer"

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16.02.2024, 16:32

2.Mose 25,1–27,19; 2.Kor.10-13; Psalm 6+38+51; 2.Kö.1-13; 1.Kö.5,26-6,13; Matthäus 12,46-13,58; Hebräer 8,1-6, 9,1-28+10,1

Das Wort „Terumah“ als Titel dieser Parasha heißt im hebräischen „geben, spenden, einlegen, mitwirken“. Diese Gabe des „Gebens und Mitwirkens“ ist ein sehr wichtiges und sehr großes Ding, weil es generell das...   mehr




Achtzehnte Wochenlesung - Mischpatim "Rechtsordnung"

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12.02.2024, 10:08

2. Mose 21,1-24,18; 2. Könige 12,1-17; Jeremia 34,8-22; and Matthäus 5,38-42; Markus 7,1-23; Apg 23,1-11 and Hebräer 10,28-39. Lukas 7,1-8,3; Kol. 3,1–25

Wir haben über Mischpatim, also Gesetzesordnungen und viele andere Bedeutungen dazu, im letzten Jahr ausführlich gesprochen. Die entsprechende Wortbedeutung und vieles mehr könnt ihr auf der Webseite oder in...   mehr




Siebtzehnte Wochenlesung - Yitro (Jethro)

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02.02.2024, 21:16

2. Mose 18,1–20,3; Jes. 6,1–13,6; 9,5–6; 1.Kö. 12-25; Psalm 66+67+68; 1. Joh. 5,1–11; 2.Kor 1-5; Matthäus 6,1-8,1

Auch zu dieser Woche könnt ihr im Vitamine Buch bereits die vielen Impulse vom letzten Jahr nachlesen. Dieses Jahr wollen wir uns weiter mit dem Verhältnis Mose mit Jitro, dem Ruf Gottes an Mose hinauf auf...   mehr




Sechzehnte Wochenlesung - Beschalach "Als er ziehen ließ"

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26.01.2024, 19:13

2. Mose 13,17-17,16; Richter 4,4–5,13; Lukas 2,22-24; 1.Korinther 10,1-13; Offenbarung 15,1-4. Matthäus 5,1-48; 2. Petr. 1

Schon im letzten Jahr konnten wir einiges über den Pharao, seinen Zorn nachdem die Israeliten geflohen waren, lesen. Immerhin hatte er gerade zehn Plagen durchlaufen, seinen ältesten, also erstgeborenen Sohn...   mehr




Fünfzehnte Wochenlesung - Parasha Bo "Komm"

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22.01.2024, 18:00

Teil 2

Israel ist, im rechtlichen und tatsächlichen Sinn, nicht die erstgeborene Nation in der Welt. Es gab schon lange vorher andere Nationen. Aber diese Nation ist von YHWH ins Leben gerufen worden, damit die...   mehr


18.01.2024, 18:48

2. Mose 10,1 – 13,16; Jeremia 46,13–28; Psalm 58+59+60+61; 2.Sam 21-24; Joh. 19,31-37; 1.Kor 6-10; Offenbarung 9,1–21+ 16,1-21.

Im letzten Parascha oder Wochenlesungskreislauf gab es für die 15te Woche schon viel zu lesen und zu erkennen. Die letzte Woche hatten wir mit einer erstaunlichen Frage abgeschlossen. Es ging um den freien...   mehr




Vierzehnte Wochenlesung - Wa´era "und ich erschien"

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16.01.2024, 19:12

Teil 2

In allem, was wir gelesen haben, lernen wir immer besser, das GOTT sehr genau weiss, was ER an Gaben in uns platziert hat und dass ER unsere Charakterzüge sehr wohl kennt, wie auch die Umstände, in die er uns...   mehr


12.01.2024, 17:16

2. Mose 6,2 – 9,35; ;  Hesekiel 28:25 - 29:21; Psalm 55+56+57; 2.Sam 9-20; 1.Kor 1-5; Offenbarung 15:1–16:20

„Und YHWH redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin YHWH und ich bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der mächtige Elohim, aber mit meinem Namen YHWH habe ich ihnen nicht offenbart.“ (2. Mose...   mehr




Dreizehnte Wochenlesung - Shemot

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09.01.2024, 18:01

Teil 2

Holen wir uns in Erinnerung, dass die Nachkommen Jakobs nur insgesamt 70 Personen ausmachten, die gemäß zweiter Mose 1,5 nach Goshem kamen. Josef war ja bereits dort. Aber sie hatten sich so enorm vermehrt,...   mehr


07.01.2024, 16:35

2. Mose 1,1 – 6,1; Psalm 110+111+112; 2.Sam 1-8; ; Jesaja 27,6–28,13, 29,22–23; Jeremia 1,1–2,3 ; Matthäus 22,23-33; Lukas 20,27-44; Hebräer 11,23-26; Römer 12,1–21; 2.Thess + Apg 19;

Diese Wochenlesung Shemot hat einige Besonderheiten. Sie verbindet uns mit den anderen Hauptbestandteilen der Tora, indem sie uns mit den Propheten und dem Neuen Testament verknüpft und uns zurück zum Anfang...   mehr




Zwölfte Wochenlesung - Wajechi "und er lebte"

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02.01.2024, 11:19

Teil 2

Kommen wir jetzt noch mal auf die Vaterrolle und damit zu Jakob zurück. Ein interessanter Satz von ihm, gerade in Bezug auf seinen Tod war, dass er sicher stellen wollte, dass seine Knochen nicht in einem...   mehr


29.12.2023, 18:58

1.Mose 47,28 – 50,26; 1.Thess. … ; Psalm 52+53+54; 1.Sam 21-31; 1 Könige 2,1–12; 1. Pet. 1,3-9; Joh. 10,1–21;

Im der letzten Jahresparaschazyklus, der im Buch „Vitamine für die Woche“ festgehalten ist, lesen wir zu dieser Wochenlesung schon sehr viel Interessantes. Zuletzt wurde erzählt, dass Josef seine Brüder und...   mehr




Elfte Wochenlesung - Vayigash "und er kam nahe/trat heran"

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26.12.2023, 23:15

Teil 2

Wir können also schon erahnen, dass die verschiedenen Geschichten aus dieser Wochenlesung zusammenhängen. Obwohl sie so unterschiedlich scheinen, ergänzen sie sich doch. Wir haben uns im ersten Teil diesmal...   mehr


22.12.2023, 06:43

1. Mose 44,18—47,27; Psalm 116+117+118; 1.Sam. 11-20; Hesekiel 37,15-28; Eph. 2,1–22; Apg. 16-18; Joh. 5,1-47

Diese Wochenlesung zeigt uns wieder einige neue Facetten in der Geschichte Israels und speziell Josefs und seinen Brüdern. Wir lesen darüber, wie Juda aufsteht und seinen kleinen Bruder Benjamin...   mehr




Zehnte Wochenlesung - Mikez " Am Ende"

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19.12.2023, 16:13

Teil2

Bleiben wir weiter bei Josef, dem Vorschatten auf Yeshua, wenn auch mit vielen Parallelen und doch bei weitem nicht gleich. Aber die Tatsache, dass Josef, unerwartet und plötzlich, innerhalb eines Tages...   mehr


14.12.2023, 16:34

1. Mose 41, 1 – 44,17; 4.Mose 28,9 – 15+ 7,42-47 ; 1.Könige 3,15-4,1; Psalm 108+109; 1.Sam 1-10; Sacharja 2,10-4,7; Johannes 1,1-18+ 10,22-28; Lukas 24, 13-29.

Letzten Jahr haben wir für diesen Parashakreislauf schon sehr viel Punkte gefunden. Nachlesen ist empfehlenswert. Also lernen wir, dass das Licht der Torah, der 5 Bücher Mose, vor allem auch in seinen...   mehr




Neunte Wochenlesung - Vayeshev "und er ließ sich nieder/ er lebte/ wohnte"

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12.12.2023, 06:34

Teil 2

Bevor wir nochmals mit Josef weitermachen, einen kurzen Hinweis auf Juda. Juda hatte letztlich das Leben von Josef gerettet. Aber da dieser dann doch in die Sklaverei verkauft war, hat er sein zu Hause...   mehr


07.12.2023, 21:06

1.Mose 37,1–40,23; Amos 2,6–3,8; Psalm 106+107, Ruth 1-4; Apg. 7,9-16; Römer 8,18–39; Jakobus 3-12

Ich empfehle zuerst die Wochenlesung von letztem Jahr zu lesen, weil hier schon einiges ausgeführt ist. Zu finden im Buch „Vitamine fürs Jahr“ (in meinem Verlag), als Voraussetzung für die aktuelle Parasha,...   mehr




Achte Wochenlesung - Vayeslach

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05.12.2023, 16:46

Teil 2

Im zweiten Teil wollen wir noch ein wenig mit der sich nur sehr langsam erkennbaren Veränderung des Charakters Jakobs, nach dem Ringen mit dem Engel des Herrn, befassen. Denn das hat für uns heute noch...   mehr


02.12.2023, 10:21

1. Mose 32,4-36,43; Obadja 1,1-21; Matthäus 2,13-23

In dieser Wochenlesung haben wir vor allem mit zwei grossen Bereichen zu tun. Die Überquerung des Jakob vom kleinen Fluss Jabokk, um seinem Bruder Esau zu treffen und damit die Begegnung von Jakob und Esau,...   mehr




Siebte Wochenlesung - Vayera "und er zog aus"

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28.11.2023, 10:41

Teil 2

In Teil 2 werden wir uns erneut mit der Kraft von Träumen beschäftigen. Über die Jakobsleiter haben wir ja schon etwas lesen können. Wenn Gott Träume nutzt, um uns Nachrichten zu übermitteln, gibt es...   mehr


24.11.2023, 15:22

Wajeze „Und er zog aus“: 1.Mose 28,10 – 32,3; Apg. 6-10; Psalm 119,1-88; Richter 1-9¸ Hosea 12,13 – 14,10; Psalm 119,1-88; Johannes 1,43-51; Epheser 4,1–32

Schon im letzten Jahr konnten wir in dieser Wochenlesung einiges über Jakob erfahren, der mit Josef zusammen, die Hauptperson in dieser Parascha sind. Jakob wird während seines Lebens von einem sehr unreifen...   mehr




Sechste Wochenlesung - Toldot "Generationen/Geschlechter"

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22.11.2023, 17:27

Teil 2

Weil wir uns nun schon mit einigen Ehen beschäftigt haben, machen wir diesbezüglich auch eine Art Abschluss und gehen erst im nächsten Kreislauf wieder auf die (dienende) Verwalterschaft ein. Ehe und der...   mehr


19.11.2023, 10:50

1.Mose 25,19 – 28,9; Josua 13-24; Maleachi 1,1–2,7; Römer 9,6–29; Hebräer 12,14-17; Psalm 1+2+5; Apg. 1-5;

Toldot, Geschlechter oder auch Generationen. Ein ganz wichtiges Prinzip Gottes. ER nennt sich bewusst und bestimmt: „der Gott Abraham, Isaaks und Jakobs“, also der Gott der drei Generationen. Wir haben in...   mehr




Fünfte Wochenlesung - Chaje Sara "Das Leben Saras"

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17.11.2023, 07:21

Teil 2

Im zweiten Teil möchte ich noch mehr auf die Aussage Abrahams, dass er ein Fremder in diesem Land wäre, eingehen. Denn es betrifft auch uns. Wir sind ja auch NICHT von dieser Erde, sondern leben nur AUF dieser...   mehr


11.11.2023, 17:00

1.Mose 23,1 – 25,18; Psalm 22+40+41; Josua 1-12; 1 Könige 1:1–31; 1.Petrus 3:1–7; Matthäus 8:19-22; Lukas 9:57-62 + 21-24.

In dieser Wochenlesung geht es um das Leben Sarahs, „Chaje Sarah“. Wir haben letztes Jahr schon einiges, speziell über Sarah, lesen dürfen. Es startet mit 1. Mose 23.1 … “und das Leben von Sarah…“ Aber auch...   mehr




Vierte Wochenlesung - Wajera "...und es erschien"

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07.11.2023, 19:53

Teil 2

Kommen wir nun zu den Frauen in dieser Wochenlesung. Wir haben Sarah und Hagar. Nehmen wir als erstes Sarah. Die persönliche und psychologische Betrachtung des Lebens von Sarah und dem auf der...   mehr


05.11.2023, 11:53

1. Mose 18,1 – 22,24; 2 Kings 4:1–37; 2 Peter 2:4-10; Psalm 113+114+115 Hiob 32-42; Lukas 1:26–38, 24:36–53 + 16-20; 2 Peter 2:4-10; Hebrews 6:13-20

Wie im letzten Jahresparaschakreislauf haben wir vertiefend über das Leben Abrahams gesprochen. Tatsächlich sind in diesem Wochenlesekreislauf wieder Abraham, Lot, Sarah und Hagar die Hauptpersonen. Von allen...   mehr




Dritte Wochenlesung - Lech Lecha "Geh hin-Geh für dich"

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28.10.2023, 13:43

1.Mose 12,1–17,27; Jesaja 40,27–41,16; Johannes 8,51-58; Kolosser 2,11-15; Hebräer 7,1-19; 11,8-12; Matthäus 1,1–17

Über den Mann Abraham, um den es hauptsächlich in dieser Wochenlesung geht, gibt es sehr viel zu sagen. Schon in der letzten Jahresreise haben wir uns auch mit seiner Ehe und seinem Verrat an Sarah und dessen...   mehr




Zweite Wochenlesung - Noach "Noah/Ruhe"


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23.10.2023

. Mose 6:9–11:32; Psalm 104+105; Hiob 11-21Isaiah 54:1–55:5+ 66,1-24; Lukas 1:5–10+ 17,20—27

In dieser zweiten Wochenlesung haben wir es mit Noah zu tun.
“Dies ist die Geschichte von Noahs Geschlecht. Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten; er wandelte mit Gott. (1. Mose 6:9)
Eine der wenigen Lesungen, die einen Personennamen tragen.
Unglücklicherweise hatte Kain 1ste Lesung Ende) die Gelegenheit vor GOTT Busse zu tun, nicht angenommen d.h. sein Denken, seine Gedanken haben sich nicht geändert.
Er blieb stur und wollte Gott und sein Angebot zur Busse nicht annehmen.
Das hat dazu geführt, dass Gewalt und Mord sich bereits 5 Generationen später (bei Lamech) manifestierten, der ebenfalls ablehnte Busse zu tun.
Jetzt in der damaligen Zeit Noahs war die Erde auch wieder voll von Gewalt und Hass (hebr. hamas – חָמָ֖ס).

Der Text selbst vom ersten Mose 6,9 bis 11,24 ist nicht ganz einfach zu verstehen, und er hat vor allem eine sehr traurige, tiefgründige Grund-lage, nämlich die immense, alles zerstörende Flut.
JHWH fand Gottlosigkeit und Bosheit auf der ganzen Welt und beschloss, dass es so nicht weiter gehen konnte.
„Als aber JHWH sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse, da reute es JHWH, dass Er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte Ihn in Seinem Herzen“. (1. Mose 6,5-6)
Deshalb hatte sich Gott dann durch Gericht, die Flut, dazu entscheiden müssen, diese „hamas” zu beenden.
Aber das bedeutete nun auch Zerstörung des Bösen, des Bösartigen, des Gott- und Gesetzlosen!!
Daher musste Gott zu Noah sagen: 1.Mose 6,13; „Diesmal geht ihr zu weit. Die Erde ist voller Frevel/Gewalt [hamas]. Deshalb muss ich sie verderben“.
Als Folge des Gerichtes gab es die Aussage JHWHs, dass es IHM leidgetan hätte, dass ER den Menschen geschaffen hatte.
Kein sehr gutes Zeugnis für die Menschheit.
Die Menschheit war zwischenzeitlich so bösartig geworden, dass ein solches Urteil kam.(1.Mose 6, 6)
In Genesis 6,9 wird gesagt, dass Noah ein gerechter Mann, perfekt in seiner Generation war.
Das bedeutet, dass Noah in dieser bösartigen Generation, in der er lebte, als gerecht angesehen werden musste.
Im Hebräischen heißt NOAH: Ruhe/Annehmlichkeit/Wohlbefinden etc. und wird mit dem Wort Trost verbunden.
Deshalb hatte ihn sein Vater auch so genannt, weil er ein wenig Ruhe und mehr Bequemlichkeit von der harten Arbeit mit der Erde, die ja verflucht war, haben wollte. (1. Mose 5,29)
Möglicherweise hatte sein Vater sogar Noahs Berufung schon erahnen können.
Wie sieht es da mit uns als Eltern aus?
Wieweit unterstützen und entfalten wir die Fähigkeiten und Gaben unserer Kinder, damit sie in eine solche Berufung kommen können?

Immerhin wissen wir, dass tatsächlich alle, die Noah in die Arche folgen durften!!, Ruhe und Frieden vor dem Gericht hatten und überlebten, denn als alle Überlebenden schliesslich die Arche verlassen konnten, betraten sie EINE NEUE WELT.

Auch wenn Noah zur damaligen Zeit gerecht war,heißt es nicht, dass er in der Zeit Abrahams, in der Zeit von Mose oder von David, ebenfalls noch als außergewöhnlich gerecht bezeichnet worden wäre.
Vielleicht wäre er innerhalb dieser Zeit nur noch als relativ durchschnittlich betrachtet worden, denn immerhin lesen wir von Noah keine große Für¬bitte oder andere Worte.
Bei Abraham lesen wir, dass er mit Gott wegen Sodom und Gomorra regelrecht mit JHWH handelte, um die Stadt zu retten.
Von Mose lesen wir im zweiten Mose 32,32, dass er Gott fast erpresste, denn wenn Gott die Sünden des Goldenen Kalbes und all dem, was das Volk getan hatte nicht vergeben würde, war Moses Angebot, dass er auch mit ihnen ausgerottet würde.
Also wir haben hier die erste außergewöhnliche Fürbitte für das Volk Israel selbst, das schon nach so kurzer Zeit von Gott abgefallen war.
Während Abraham eben für das sündige Sodom und Gomorrha eintrat. Denn es gab noch kein Volk Israel.
Deshalb wird Noah zwar als gerecht bezeichnet, aber von Auslegern und Kommentatoren nicht weiters berücksichtigt, weil es in vielen Augen nicht ausreichte.
Aber ist ein solches Richten annehmbar?
Abraham wurde auch im Neuen Testament noch namentlich als gerecht bezeichnet, obwohl wir zu dem Zeitpunkt ja noch nicht das Blut Jesu hatten.
Sowohl Abraham wie Mose dachten also vor allem auch an die Anderen, während Noah doch ganz still war und letztlich nur den Auftrag Gottes ausgeführt hatte.

Was ist mit uns? Mit dir und mir?
Sind wir so selbstsüchtig und egoistisch, dass es nur um uns, unsere Be-dürfnisse, unsere Nöte, unsere Freuden, unsere Pläne etc. geht, was bis in den Narzissmus führen kann, oder schauen wir über den Tellerrand - vergessen unser eigenes Leid oder legen es zumindest kurz zur Seite- und kümmern uns um das, was um uns herum geschieht.
Starten mit der eigenen Familie, mit dem Wohl des Ehepartners und Kinder (sofern da).
Denn wie drückte sich diese Boshaftigkeit aus?
Im Trachten der Gedanken des Herzens, also unserer Herzensmotive und deren Folgen!
Im Römerbrief heißt es; Ihre Gedanken waren nicht auf himmlische, sondern irdische, fleischliche Dinge gerichtet. Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden, weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist, denn es unterwirft sich dem Gesetz [der Torah] nicht, und kann es auch nicht. (Römer 8,6-7)
Das Fleisch d.h. wir selbst, mit unseren Gedanken und Gefühlen ist nicht gewillt uns Gott und der Torah/Bibel unterzuordnen.
Unser Herz und Wille kämpft daher gegen Gott und versucht jeden von uns durch vielfältige Gedanken auf den Irrweg und in Versuchung zu führen.
In vielen Gedankenspielen, die wir so über Tag haben, können wir uns selbst einmal betrachten und analysieren.
Es ist erstaunlich wie viele Argumente wir für unser Verhalten aufbringen können.
Doch stimmen diese mit dem Wort Gottes überein?
Befinden wir uns im Willen des Vaters?
JHWH richtete die Welt durch die Flut nicht allein auf Grund von (auch gutgemeinten) Taten der Menschen, sondern auf Grund des Trachtens ihrer Gedanken!
Eine Freundin sagt immer: gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht.
Dieses Wollen, diese (Hab)gier ist das effektivste Werkzeug Satans, uns vom Willen Gottes zu entfernen.
Durch solch unreine Gedanken graben wir uns unsere eigene Grube und spielen dem Feind in die Hände.
Darüber sollten wir uns nicht nur Gedanken machen, sondern dies einmal für uns selbst auch prüfen.
Wenn unsere Gedanken der Menschen, nicht mit dem Willen Gottes über-einstimmen, können wir JHWH auch heute noch durchaus erzürnen.
Und dann folgt Gericht.
Ob wir es haben wollen oder nicht.

Noah dagegen war untadelig.
Er befleckte sich nicht mit der Gedankenwelt seiner Mitmenschen, sondern wandelte mit Gott. Er ging mit Ihm.
Er kannte Ihn und suchte Seinen Willen.
Und so trug JHWH dem Noah auf, eine Arche als Zuflucht vor dem Gericht zu bauen.
Nur durch diese Arche würde Noah und die seinen überleben können.
Auch heute werden wir wieder dringendst solche Archen brauchen.
Nicht nur Fluchtpunkte oder Ruheorte.
Die sind unbedingt wichtig, ABER Archen, die diejenigen bergen werden, die dem Wort Gottes und seinen Anweisungen folgen (wollen).
Denn wenn auch wir durch die so immens zunehmende Gott- und Gesetzlosigkeit so schwer sündigen, dass es zum Himmel schreit, ist Gericht unausweichlich.
Die Arche ist somit auch ein Bild für uns, wie wir Gottes Gericht entgehen können.

Die Arche war ein großes Bauwerk, welches durch die Räume genug Platz für die Tiere und jeden, der sich JHWH doch noch hätte anschließen wol-len, bieten sollte.
Wir wissen, dass aber letztlich nur Noah und seine Familie, also insgesamt acht Personen, in dieser Arche Zuflucht fanden.
Dies war keine Masse, es war ein kleiner Überrest, so wie wir auch am Ende der Zeiten wieder nur ein Überrest sein werden.
Und doch können wir selbst und auch durch Fürbitte, diesen Überrest an Personen vergrößern.
Wir und nicht Satan haben es letztlich in der Hand.
ABER, wenn wir uns mit Satans Absichten und Plänen EINS machen, indem wir mehr dem Engel des Lichts und seinen Verführungen, auch als Christen und messianische Juden folgen, nicht massiv und entschieden entgegenstehen, sind wir davon leider nicht ausgenommen.
Nach dem Bau der Arche sollte Noah sie von innen und außen mit Pech abdichten.
Das macht Sinn, denn es ging ja auch darum, sie wasserdicht zu machen.
Aber warum auch Innen? Hätte die „Verpichung“ äußerlich nicht auch genügt.
Dazu brauchen wir den Wortstamm für „verpichen“, welches von der hebräischen Wurzel כפר stammt und so viel wie „vergeben oder sühnen“ bedeutet (Vgl. 3. Mose 23,28).
Die Sühnung einer Sünde geschieht immer durch ein Opfer und dessen Blut.
Fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt, und ohne Blutver-gießen geschieht keine Vergebung. (Hebräer 9,22)
Wir wissen, dass Yeshua unser vollkommenes Opfer ist und unsere Sünden durch Sein Blut vergeben sind.
Doch gleichzeitig soll uns Sein Blut auch reinigen.
Welch ein Hinweis also schon damals bei der Arche, die wir auch heute wieder bald brauchen werden.
Lesen wir dazu auch Matthäus 23, 25 ff, wo Yeshua die Pharisäer und Schriftgelehrten rügt. „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln außen reinigt, innen aber sind sie voller Raub und Gier! 26 Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Innere des Bechers, damit auch das Äußere rein werde! 27 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch scheinen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat! 28 So auch ihr: Von außen scheint ihr vor den Menschen gerecht, aber innen seid ihr voller Heuchelei und missachtet das Gesetz.“ (Luther 2017)
Somit ist dieses verpichten/mit Pech ausstreichen ein wichtiges Bild für unser inneres „abgedichtet sein“ durch Sünde.
Wir sollen aber das Gegenteil machen.
Alles rausräumen, Flecken und Runzeln, Sünden/Schuld und Sorgen etc. entfernen und in das geräumte, gesäuberte Haus dann den Hl. Geist ausfüllen lassen und all das Neue dann von innen her durch Yeshua verdichten lassen, damit der Feind nicht wieder in das gesäuberte Haus hineinkommen kann und 7 noch schlimmere Dämonen mitbringt, die dich dann noch mehr plagen und hetzen!!

Und all das lesen wir gleich hier am Anfang in der 2ten Wochenlesung.
Aber nur, wenn wir die ganze Bibel kennen und mehrfach und intensiver studieren, kommen wir auch auf solche Zusammenhänge und Bildver-gleiche, die Yeshua so gern auch im NT zieht, damit wir es leichter verstehen können.
Das gab es schon im AT.
Nur haben wir den Kontext und alles was die Juden schon kannten und kennen, nicht mehr, weil wir das AT/die Thora mehr und mehr aus unserem Leben entfernt haben.
Sie nicht mehr wollen, weil wir sie nicht mehr verstehen.
Aber viele junge Leute, vor allem auch messianische Juden, verstehen die heutigen Zusammenhänge und Ereignisse durchaus schon wieder durch das Licht der Torah. (siehe auch in eng. You tube https://www.youtube.com/watch?v=-GzZlI-Dzkg als ein Bsp.).
Wir können das zum großen Teil noch nicht.

Sehen wir uns gerade jetzt die Situation in Israel an.
Wir wissen sehr wohl, dass Israel nicht gerade hervorsticht durch göttliche Gerechtigkeit, indem sie viel zu weltlich geworden sind und somit einiges an Schuld auf sich geladen haben und jetzt auch in diesen Krieg hinein-geraten sind, da kann und darf und soll sich jeder seine eigenen Gedanken machen.
Aber wie Pierrot Fey und auch Apostel John, zwei bekannte Männer Gottes es zur heutigen Zeit, ganz klar ausdrücken: Israel ist und bleibt der Bun-despartner Gottes.
Auch wenn sie und auch wir als erweiterter und erneuerte Bund durch Jesus Christus untreu geworden sind, bleibt ER dennoch treu.
Israel sogar im besonderen Masse, denn es wird auch Sein Augapfel genannt.
Es ist Gottes Aufgabe allein hier wach zu rütteln und zu strafen, aber nicht unsere Aufgabe zu richten.
Das macht Gott schon selbst.
Im Blick auf die Arche müssten wir uns jetzt spirituell und geistig den Bau und die Baumaterialien der Arche anschauen und auslegen.
Dazu das nächste Mal.

Schauen wir uns aber Noah noch einmal näher an.
Auch wenn wir es nicht so direkt lesen, war Noah ein Mann des Gehor-sams im Glauben.
Nicht anders wie Abraham, nur schweigsamer und stiller.
Sicherlich konnte er nicht die heftige, schwere, alles verschlingende Flut voraussehen, die alles auf dieser Erde tatsächlich und real zerstören würde.
Wie Atombomben und nukleare Sprengköpfe heute auch.
ABER Noah gehorchte GOTT, arbeitete Tag für Tag, Jahr für Jahr an dieser Arche.
Bei Wind und Wetter, heißer Sonne, Trockenheit etc.
Erinnert uns das nicht auch an Ruth, die unter diesen Bedingungen auch die Ernte einbrachte und Naomi damit diente.
Hier diente Noah Gott und dem Überrest der Menschheit, der überleben durfte. WEGEN NOAH!!
Gibt es heute auch solche Personen, solche Hinweise?
Sicher !! Gott warnte damals und tut es heute noch.
ABER wollen wir es auch sehen und hören???

Noah hatte keinen Vorabbeweis, dass eine Flut als Gericht kommen würde.
Sowenig wie wir.
ABER das Gericht kam.
In Hebräer 11,7 lesen wir, dass Noahs großer Glaube und seine Treue ihn dazu anleiteten, in göttlicher Ehrfurcht diese Arche zu bauen um sich, seine Familie und die Schöpfung zu retten.
Wie sieht es da mit uns aus?
Wissen wir die Zeichen der Zeit, der Endzeit wirklich ein-zu-schätzen.
Noahs ERRETUNG in und mit der Arche (Tevat Noach) nur fleischlicher Art war d.h. sein Körper etc. wurde gerettet.
Wir jedoch werden durch das Blut Yeshuas auch geistig gerettet.
Somit scheint uns die Arche doch auch wie ein Vorschatten des Schutzes den die Israeliten später durch den Auszug aus Ägypten und das Bestreichen der Türpfosten mit Blut hatten, zu sein.
Wie bei der Arche, hatte damals dieses Blut aber auch die Israeliten nur in ihrer körperlichen Unversehrtheit und Rettung aus Ägypten herausge-bracht.
Sie wurden vor allem von der letzten Plage verschont, aber ohne die Garantie, dass sie nach dem Auszug auch wirklich das verheißene Land sehen oder betreten würden. (2.Mose 12,12 etc.)
Wir lesen ja später, dass tragischerweise, so wie alle Menschen in der Flut umkamen, auch alle Israeliten der alten Generationen, die konstant durch Unglauben und Herausforderung Gottes unrühmlich handelten, ebenfalls dann in der Wüste umkamen.
Nur die Zwei - Kaleb und Josua - die wirklich mit Gott wandelten und IHM mit ganzem Herzen folgten, wurde erlaubt, das verheißene Land zu betreten.
Sie waren die guten und hilfreichen Spione!!
Wir sehen also
UNGLAUBE führt zu UNGEHORSAM und vielen weiteren Un..wörtern, die uns letztlich aber auch die Ruhe Gottes, seinen inneren Frieden und vieles mehr rauben.
Das lesen wir schon in Hebräer 3,18-19

Das wird uns auch so gehen.
Errettung allein, ist nicht unser Ziel.
Ein gottesfürchtiges Leben mit Fülle und Freude sollen wir anstreben.
Dazu gehört aber einiges mehr.
Auch Anstrengungen etc., denn jeder hat Selbstverantwortung und ist damit durch seinen eigenen Weg in sein verheißenes Land auf dem Weg mit dem Hl. Geist!!
Nochmals später, in der Zeit Yeshuas und bis heute bestreichen wir unsere Herzenstüren mit dem Blut des Lammes, das für uns alle vergossen wurde, zur Vergebung der Sünden, die wir so vielfältig auch heute noch tun.
Auch als Christen, denn wir sind oftmals viel zu blind, unsere eigenen Vergehen, Schuld und Sünde zu erkennen und deshalb ehrlich mit uns selbst zu sein.
Unsere d.h deine/meine Herzensmotive sind den wenigsten bekannt.

Aus dem Neuen Testament kennen wir Paulus als Prediger, Kommentator, Weiser der Schrift.
Im Alten Testament können wir auch noch eine ganze Reihe von Prophe-ten, Philosophen und andere Männer Gottes finden.
All das können wir von Noah nicht sagen, denn er war eigentlich mehr der Mann, der etwas arbeitete, der baute.
Ein Mann von körperlicher Arbeit.
Sonst wäre die Arche kaum entstanden.
Und diese Arche bedurfte enorm viel körperlichen Einsatzes.
Auch die Weisheit innerhalb Gottes Führung, all die kleinen Boxen für die verschiedenen Tiere zu schaffen, war sicherlich nicht ganz einfach.
Im Auftrag Gottes rettete also dieser Mensch (nur mit den anderen sechs seiner Familie) die menschliche Rasse, aber auch die Tiere, die Vegetation und mit all seiner Weisheit dadurch die Schöpfung Gottes.
Und Gott wählte Noah und niemand anderen, innerhalb dieser Zeit.
Wir müssen durch Noah für diese Zeiten und dann später auch Kirchen-geschichte feststellen, dass jedes Mitglied einer Gemeinde oder Gemein-schaft eine bestimmte Rolle hat.
In der augenblicklichen Situation, wie auch in der Entwicklung der Menschheitsgeschichte finden wir im Neuen Testament verschieden Listen, in denen Talente, Gaben, Geschenke, Fähigkeiten und mehr aufgeführt werden.
Dabei sind einige Fähigkeiten, die mit praktischer, körperlicher Arbeit, aber viele, mit geistigen Fähigkeiten zu tun haben.
Dennoch sind wir alle Mitglieder in ein und demselben Leib.
Haben aber nicht alle auch dieselbe Funktion.
Der Leib Christi in sich ist so verschieden wie der Leib eines Menschen und individuelle Mitglieder oder Glieder dieses Leibes müssen einander schätzen lernen.
In Römer 12,4 bis 8 heißt es, dass diese Gaben gemäß der Gnade Gottes gegeben wurden.
Ob es nun Prophetie wäre, Glauben oder Dienst.
Lehrer oder Ermahner/Ermutiger oder den Geber, den Leiter/Herrscher und natürlich auch die Person voller Gnade und Barmherzigkeit, die in einer gefallenen Welt, vor allem auch wieder aufmuntern und Freude bringen.

Noah können wir als Mann der Pflicht bezeichnen.
Ohne große Worte, aber im Einsatz.
In einer gebrochenen Welt ist aber Pflicht-(bewusstsein), Gesetz, Dogma allein bei weitem nicht mehr ausreichend.
Wir brauchen Barmherzigkeit und Liebe, Heiterkeit und Freundlichkeit.
Wir müssen Freude haben an dem was wir tun, damit wir den Charakter Gottes der Umwelt weitergeben können, denn wir sind dem Ebenbild Gottes gleich gemacht.
Das haben wir schon in der ersten Wochen Lesung angeführt.
Das ist auch mit ganzem Herzen zu tun und nicht mit einem geteilten.
Wie wir also an nur ein paar Charaktereigenschaften Gottes entdecken können, müssen wir uns auch darüber klar sein, dass Vergleichen zwischen den Fähigkeiten und Gaben der einzelnen Menschen und meines Nächsten, nicht viel hilft.
Im Gegensatz; es vergiftet dich nur.
Jede Rolle innerhalb einer Gemeinschaft ist wichtig.
Letztlich ist keiner wichtiger.
Auch nicht der Leiter. Das sagt uns die Bibel.
Das gilt genauso für die nicht ganz offiziellen „Positionen“ und/oder Aufgaben, zu denen vor allem das Ermutigen, aber auch hören können, für die Umwelt Sorge tragen, Gebetsdienste, Kranke und Ältere besuchen zu gehen, gehören.
Das ist in der heutigen Zeit sehr wichtig.
Aber es ist keine Position wie die eines Ältesten oder Pastors.
Gehört aber zum Leib Christi und hat ganz wichtige Aufgaben und Funktionen.
Somit dürfen wir anerkennen, dass schon nach dem Garten Eden, wie auch schon bei Adam, sehr spezifische Aufgaben und Rollen verteilt wurden.
Und alle waren mehr oder minder mit dem Land und der Erde, mit dem Boden aus dem sie geschaffen waren, verbunden.
Ohne Land, ohne Erde, ohne Vegetation, wie Gott sie geschaffen hat, wäre die Schöpfung, und damit wir heute nicht denkbar.
Als dieses Land durch Sünde verunreinigt und das gegenteilige Wesen eingesetzt wurde, womit dann der Charakter Gottes ersetzt werden sollte, wurde es zu einem verfluchten Boden, ein verfluchtes Land.
Das geschah durch die Verführung Satans über Eva, aber mit einer gleich großen Schuld durch Adam.
Obwohl wir eigentlich alle, für alle Tage unseres Lebens durch dieses Land auch versorgt werden sollten.
Indem dieses Land alle Früchte und alles was notwendig ist, hervor-brachte.
Aber mit Dornen und Disteln, die dieser Fluch mit sich brachte, sieht das schon wieder anders aus. (1. Mose 3,17 bis 19).
Weil dieses Land so verseucht war, wurde nun die Flut geschickt.
Das Gericht.

Noah selbst begann noch als Bauer oder Farmer und hat einen Weinberg gepflanzt. (1.Mose 9,20).
Er war also Landwirt. Nicht der Retter der Welt. Auch kein Schiffskapitän oder Manager oder anderes.
Er war ein Mann des Landes, das Arbeit brauchte, damit es etwas her¬vor-bringen konnte.
Noah hatte also den Auftrag Adams schon weitergeführt, indem er ge-pflanzt und gepflegt hatte.
Mit dem Weinbau hat er etwas Neues geschafft und die Schöpfung erhal-ten. Wir dürfen also Noah daher durchaus mit dem ehren, was er ist und war.
Ein Mann der Taten und nicht der Worte.
Philosophie und viele gute Worten bringen uns Nichts auf den Esstisch.
Nur wenn wir Landwirte haben, die sich um das Land kümmern, werden wir auch weiterhin ernährt werden.
Alles künstliche Essen, Fleischersatz uvm., was gerade so aktuell ist, ist gegen die Natur und das, was der HERR geschaffen und gewollt hat.
Unser Körper verträgt diese Chemie und alles aus dem diese „Nahrungs-ersatzmittel“ sind, nicht wirklich.
Die Folgen werden sich erst wieder Jahre später zeigen, wenn die entsprechenden, noch unbekannten Krankheiten auftreten, von denen vorher keiner etwas als Folge gewusst haben will, es aber wohl oft auch wirklich nicht wissen konnte.
Dafür gibt es Langzeittest(phasen), die wir – wie bei den Impfstoffen gegen Covid- uns aber nicht mehr geben.
Schätzen wir wieder was Gott geschaffen hat, und ehren wir auch unsere Landwirte!!!



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