fire and flame

Verlag, Seminare und interreligiöser Austausch



Parashas – biblische Wochenlesungen

EINFÜHRUNG

In der Tora, den fünf Büchern Mose, die wichtigsten Bücher des AT (zusammen mit den Propheten)  für die Juden, genauso wie für die Christen in der Bibel, als die Gesamtheit von Altem und Neuen Testament, gibt es sehr viel zu lernen. Es sind nicht nur spannende Geschichten und inhaltsreiche Briefe, sondern es sind sehr viele Schlüssel und Prinzipien in diesen verschiedenen einzelnen Büchern der gesamten Bibel verborgen.

Viel Freude somit bei diesen wöchentlichen Gedanken !!!

Nach Sukkot also im Oktober  beginnt ein neuer Jahreskreislauf der Parashalesung

DIE PARASHAS DES BIBLISCHEN KREISLAUFS 
2022 BIS 2023 FINDEN SIE HIER!
 

oder als Druckausgabe in unseren Buchshop

Fünfunddreißigste Wochenlesung - Becha`alochta "Wenn du aufsetzt"

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14.06.2024, 19:29

4. Mose 8,1-12,16; Sacharia 2,14-4,7; Lukas 17,11-18,14; 4. Matthäus 14,14-21; Joh. 19,31-37; Hebräer 3,1-6. Philipper 2,1–18

Da wir einige Doppelwochenlesungen hatten bin ich mit der Zählung ein wenig zu kurz geraten und habe oben aufgeholt. Nächste Woche wird dann auch eine Pause sein, damit wir mit den anderen die in den Parashas...   mehr




Zweiunddreißigste Wochenlesung - Nasso "Erhebe"

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10.06.2024, 18:42

Teil 2 Haftarah

In der ergänzenden prophetischen Lesung haben wir die Geschichte Simsons Auch darauf sind wir im letzten Jahr schon kurz eingegangen. In dieser Zeitperiode der Geschichte der Juden, sind sie wieder von JHWH...   mehr


06.06.2024, 15:58

4. Mose 4,21 – 7,89; Hesekiel 14-24; Richter 13,2–25; Johannes 11,1-54+ 7,53 -8.11; Apg 21:7-32. Epheser 1,1–23; 1.Tim; Sprüche 25-28

Der Titel dieser Wochenlesung NASO finden wir wieder im ersten Satz – Erhebe ... Mit diesem Terminus sollte betont werden, dass die Kinder Israels ihre Köpfe zur Zählung hochheben sollten, weil es im...   mehr




Einunddreißigste Wochenlesung - Bamidbar "In der Wüste"

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28.05.2024, 09:20

Teil 2

Den prophetischen Abschnitt finden wir u.a Hosea 1,10, in dem es auch um Nummern und Zahlen geht und der somit zur Parasha eine Brücke schlägt. „Die Anzahl der Kinder Israels soll sein wie der Sand des...   mehr


24.05.2024, 06:26

4. Mose 1,1 – 4,20; Mt. 24-28; Sprüche 21-24, Hesekiel 1-13; Hosea 1,10–2,20 + 2,1-22 (heb. Bibel); Luk. 2,1-7 + 16,1-17; 1. Korinther 12,12-31; Matthäus 4,1-17; Römer 15,1–7

Auch diese Wochenlesung ist interessant für unsere heutigen Tage. Wir haben im letzten Jahr schon über die verschiedenen Aspekte gesprochen. Über das Volk Israel und den Rest der anderen vermischten...   mehr




Dreißigste Woche - Behar "Auf dem Berg" + Bechukotai "In meinen Satzungen"

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24.05.2024, 06:25

Teil 2

Wir wollen uns auch dieses Jahr noch einmal mit der 50 Tage Reise des Omer Zählens Richtung Shavuot befassen, um in den Weg zur Freiheit zu kommen. Im letzten Jahr haben wir deshalb die zwei Konzepte „Dror“,...   mehr


18.05.2024, 07:03

3.Mose 25,1–26,2; Jer.16,19–17,14+ 32,6–27+ 46-52; Sprüche 13-16; Matthäus 13-17+ 21,33–46; Lukas 13,1-33; 14,1-15,32; Galater 6,7-10; Johannes 14,15-15,12. Römer 6,1–23

Auch in dieser Wochenlesung haben wir wieder eine doppelte Portion. Zwei Parashas sind zusammengelegt. Wir beenden damit das 3te Buch Mose. Das dritte Buch Mose begann mit den verschiedenen Arten der...   mehr




Neunundzwanzigste Wochenlesung - Emor "Rede!"

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13.05.2024, 17:04

Teil 2

Wir haben nun schon einiges über die Aufgaben und Regeln bzw. Begrenzungen von und für Priester gehört und gelesen. Dennoch gibt es das ein oder andere, dass ich hier noch erwähnen will. 3.Mose 21,1 bis 4...   mehr


10.05.2024, 15:19

3. Mose 21,1-24,23;Hesekiel 44,15-31; Matthäus 5:38-42, Galater 3:26-29. Lukas 11,1-12,59; Jakobus 1:1–18

Der Prozess der Heiligung Als Priester(innen) im Namen des Herrn, unseres Erlösers und auch Schöpfers JHWH, Yeshua und dem Ruach, sollen wir auch Repräsentanten und Botschafter ,,eine königliche Familie seines...   mehr




Achtundzwanzigste Wochenlesung - Acharei Mot "Nach dem Tod" / Kedoschim "Heilige"

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26.04.2024, 17:10

Teil 2

Wir lesen auch in dem ergänzenden prophetischen Teil der Haftara, wieder einiges über 3.Mose 19,2 B „Sei heilig, weil ich heilig bin“. Gegen Ende finden wir dazu noch mehr. Eigentlich stellen sich nicht nur...   mehr


18.04.2024, 17:34

3. Mose 16,1–20,27; Hesekiel 22,1-16; Amos 9,7–15; Römer 3,19-28; 1 Kor. 5,1-13; 1.Petrus 1,13-21.; Joh. 7,1–10,2 KEDOSHIM (die Heiligen) 3. Mose 19,1–20,27; Amos 9,7–9,15 (Ashkenazi); Hesekiel 20,2–20,20 (Sephardic); Hebräer 12,1–17 / 3.Mose 16,1-20,27; Amos 9,7-15; Lukas 13,1-33; 14,1-15,32

In der letzten Woche lasen wir noch die Gebote/Gesetze von tumah (Unreinheit) and taharah (Reinheit), die ebenso zur Heiligung und Heiligkeit gehören. Diese Woche haben wir erneut eine Doppellesung, die dann...   mehr




Siebenundzwanzigste Wochenlesung - Tazira "Sie empfängt" / Metzora "Aussätzige"

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16.04.2024, 19:20

Teil 2

Kommen wir nun erneut zu den Unreinheiten (metzora) und den dann resultierenden unheilbaren Krankheiten (Tzara`at). Aber zuerst müssen wir uns viel mehr darüber klar werden, was Verunreinigungen eigentlich...   mehr


12.04.2024, 08:47

3. Mose 12,1-15,33; 2. Könige 4,42–5,19, 7,3–20+ 7,3-20; Markus 9,14-50; Matthäus 8,1-4; 11,2-6; Lukas 2,22-24; 5,12-16; 7,18-23+ 9,51-10,42

Die Grundlagen für diese Wochenlesung wurden bereits mit den Basisdaten im letzten Jahreskreislauf gelegt. Es geht um die zwei Hauptthemen, der Unreinheit einer Frau nach der Geburt, aber danach auch um...   mehr




Sechsundzwanzigste Wochenlesung - Shemini "Achter"

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04.04.2024, 19:29

3. Mose 9,1 – 11,47; Psalm 18-21; Jesaja 31-48; 2.Samuel 6,1–7,17; 2.Korinther 6,14-7,1; Galater 2,11-16; 1.Petrus 1,14-16. Markus 7,1-23,2 +9,1–13; Römer 12-16;

Wir starten mit 3. Mose 9,1. In diesem Vers, wird der achte Tag zuerst erwähnt. Sehr vieles über die Bedeutung der Nummer 8, speziell in der Bibel, wurde bereits im letzten Jahr ausgeführt. Der aktive Dienst...   mehr




Fünfundzwanzigste Wochenlesung - Tzav "Gebiete"

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02.04.2024, 06:53

Teil 2

Wir sehen also in dieser Wochenlesung eine Weiterführung der Opfer d.h. heute Gebet und Anweisungen für den priesterlichen Dienst und seine Einhaltung. Wie jeder andere Beruf hat auch der Priesterdienst für...   mehr


29.03.2024, 09:46

3. Mose 6,1-8,26; Maleachi 3,4-24; Jeremia 7,21 – 8,3; 9,22 – 9,23; Markus 7,31-9,1+12,28-34; Römer 12,1-2; Matthäus 17,9-13; 1.Korinther 10,14-23 +15,1–58

Vom letzten Jahr kennen wir bereits einige wesentliche Merkmale, die mit dieser Parascha/Wochenlesung zu tun haben. Zusammenfassung Mose führt die neuen Anweisungen bzgl. Opfer etc., aus der Sicht von...   mehr




Dreiundzwanzigste/Vierundzwanzigste Wochenlesung - Vayikra "Er rief"

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19.03.2024, 21:40

Teil 2

Wir sind bereits im letzten Jahr auf die Bedeutung von Sünde, Schuld und Schuldbewusstsein eingegangen. Wir müssen uns noch ein wenig intensiver in der allgemeinen Empfindsamkeit, gerade auch für alle, die...   mehr


15.03.2024, 16:10

3. Mose 1,1-5,26; (Haftara, proph. Lesung) Jes. 43,21-44,23; Hesekiel 45,16-46,18; Lukas 22,1-13; Römer 8,1-13; Hebräer 9,1–28; Markus 7,1-30

Wir fangen nun mit dem dritten Buch Mose an. Die ersten Kapitel behandeln des Opfersystem. Auch hier gilt es, dass die meisten Christen kein großes Interesse daran haben, weil sie glauben, dass das schon...   mehr




Zweiundzwanzigste Wochenlesung - Vajakhel "und er versammelte"

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11.03.2024, 06:46

Teil 2

Ich würde gerne nochmals auf den Punkt zurückkommen, dass die heutige Parascha den letzten drei so stark ähnelt, dass man sie gerne überspringen würde. Das haben wir doch schon alles gelesen, denkt man sich so...   mehr


09.03.2024, 07:56

2. Mose 35,1 – 38,20; Psalm 47+48; Micha; Hesekiel 45,16-46,18; Haftara - 2.Könige 12,1-17 Markus 6,14-29; Johannes 6,1-71; Markus 11-16; Lukas 21,1-4

Wir haben eine Doppellesung von Wochenparashas. Eine heißt Vajakhel und eine Pekudei. Im letzten Jahr habe ich hierzu einiges ausgeführt. Wir lesen, dass Mose diese gesamten ausgeführten Arbeiten, alle...   mehr




Einundzwanzigste Wochenlesung - Ki Tissa "Wenn du zählst"

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29.02.2024, 16:35

2. Mose 30,11 – 34,35; 1. Könige 18,1-39; 4. Mose 19,1-22; Hesekiel 36,16-38; Psalm 44+45+46; Hosea + 2.Kö 14-17; Lukas 1,14-20; 1. Kor. 10,2-3,1-18; Mk. 6-10

Es erfüllt mich immer wieder mit Freude festzustellen, was wir aus den Wochenlesungen alles herausbekommen können. Beim Durchlesen vom letzten Jahr in Band 1 Vitamine ist mir so viel wieder in den Sinn...   mehr




Zwanzigste Wochenlesung - Tetzaveh "Du sollst befehlen/gebieten"

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23.02.2024, 20:32

2. Mose 27,20 – 30,10; Psalm 3+4+7; Hes. 43,10–27; 1. Sam. 15,2-34; Markus 1-5, 43; 1. Petr. 2:1–25; Philipper 4,10-20

Es ist erstaunlich, wie schnell man vergisst. In der Vorbereitung für diese Wochenlesung zur Priesterkleidung und der besonderen Bedeutungen der Kleidungsstücke bzw. des Priesters insgesamt, machte ich schon...   mehr




Neunzehnte Wochenlesung - Terumah "Hebeopfer"

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16.02.2024, 16:32

2.Mose 25,1–27,19; 2.Kor.10-13; Psalm 6+38+51; 2.Kö.1-13; 1.Kö.5,26-6,13; Matthäus 12,46-13,58; Hebräer 8,1-6, 9,1-28+10,1

Das Wort „Terumah“ als Titel dieser Parasha heißt im hebräischen „geben, spenden, einlegen, mitwirken“. Diese Gabe des „Gebens und Mitwirkens“ ist ein sehr wichtiges und sehr großes Ding, weil es generell das...   mehr




Achtzehnte Wochenlesung - Mischpatim "Rechtsordnung"

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12.02.2024, 10:08

2. Mose 21,1-24,18; 2. Könige 12,1-17; Jeremia 34,8-22; and Matthäus 5,38-42; Markus 7,1-23; Apg 23,1-11 and Hebräer 10,28-39. Lukas 7,1-8,3; Kol. 3,1–25

Wir haben über Mischpatim, also Gesetzesordnungen und viele andere Bedeutungen dazu, im letzten Jahr ausführlich gesprochen. Die entsprechende Wortbedeutung und vieles mehr könnt ihr auf der Webseite oder in...   mehr




Siebtzehnte Wochenlesung - Yitro (Jethro)

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02.02.2024, 21:16

2. Mose 18,1–20,3; Jes. 6,1–13,6; 9,5–6; 1.Kö. 12-25; Psalm 66+67+68; 1. Joh. 5,1–11; 2.Kor 1-5; Matthäus 6,1-8,1

Auch zu dieser Woche könnt ihr im Vitamine Buch bereits die vielen Impulse vom letzten Jahr nachlesen. Dieses Jahr wollen wir uns weiter mit dem Verhältnis Mose mit Jitro, dem Ruf Gottes an Mose hinauf auf...   mehr




Sechzehnte Wochenlesung - Beschalach "Als er ziehen ließ"

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26.01.2024, 19:13

2. Mose 13,17-17,16; Richter 4,4–5,13; Lukas 2,22-24; 1.Korinther 10,1-13; Offenbarung 15,1-4. Matthäus 5,1-48; 2. Petr. 1

Schon im letzten Jahr konnten wir einiges über den Pharao, seinen Zorn nachdem die Israeliten geflohen waren, lesen. Immerhin hatte er gerade zehn Plagen durchlaufen, seinen ältesten, also erstgeborenen Sohn...   mehr




Fünfzehnte Wochenlesung - Parasha Bo "Komm"

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22.01.2024, 18:00

Teil 2

Israel ist, im rechtlichen und tatsächlichen Sinn, nicht die erstgeborene Nation in der Welt. Es gab schon lange vorher andere Nationen. Aber diese Nation ist von YHWH ins Leben gerufen worden, damit die...   mehr


18.01.2024, 18:48

2. Mose 10,1 – 13,16; Jeremia 46,13–28; Psalm 58+59+60+61; 2.Sam 21-24; Joh. 19,31-37; 1.Kor 6-10; Offenbarung 9,1–21+ 16,1-21.

Im letzten Parascha oder Wochenlesungskreislauf gab es für die 15te Woche schon viel zu lesen und zu erkennen. Die letzte Woche hatten wir mit einer erstaunlichen Frage abgeschlossen. Es ging um den freien...   mehr




Vierzehnte Wochenlesung - Wa´era "und ich erschien"

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16.01.2024, 19:12

Teil 2

In allem, was wir gelesen haben, lernen wir immer besser, das GOTT sehr genau weiss, was ER an Gaben in uns platziert hat und dass ER unsere Charakterzüge sehr wohl kennt, wie auch die Umstände, in die er uns...   mehr


12.01.2024, 17:16

2. Mose 6,2 – 9,35; ;  Hesekiel 28:25 - 29:21; Psalm 55+56+57; 2.Sam 9-20; 1.Kor 1-5; Offenbarung 15:1–16:20

„Und YHWH redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin YHWH und ich bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der mächtige Elohim, aber mit meinem Namen YHWH habe ich ihnen nicht offenbart.“ (2. Mose...   mehr




Dreizehnte Wochenlesung - Shemot

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09.01.2024, 18:01

Teil 2

Holen wir uns in Erinnerung, dass die Nachkommen Jakobs nur insgesamt 70 Personen ausmachten, die gemäß zweiter Mose 1,5 nach Goshem kamen. Josef war ja bereits dort. Aber sie hatten sich so enorm vermehrt,...   mehr


07.01.2024, 16:35

2. Mose 1,1 – 6,1; Psalm 110+111+112; 2.Sam 1-8; ; Jesaja 27,6–28,13, 29,22–23; Jeremia 1,1–2,3 ; Matthäus 22,23-33; Lukas 20,27-44; Hebräer 11,23-26; Römer 12,1–21; 2.Thess + Apg 19;

Diese Wochenlesung Shemot hat einige Besonderheiten. Sie verbindet uns mit den anderen Hauptbestandteilen der Tora, indem sie uns mit den Propheten und dem Neuen Testament verknüpft und uns zurück zum Anfang...   mehr




Zwölfte Wochenlesung - Wajechi "und er lebte"

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02.01.2024, 11:19

Teil 2

Kommen wir jetzt noch mal auf die Vaterrolle und damit zu Jakob zurück. Ein interessanter Satz von ihm, gerade in Bezug auf seinen Tod war, dass er sicher stellen wollte, dass seine Knochen nicht in einem...   mehr


29.12.2023, 18:58

1.Mose 47,28 – 50,26; 1.Thess. … ; Psalm 52+53+54; 1.Sam 21-31; 1 Könige 2,1–12; 1. Pet. 1,3-9; Joh. 10,1–21;

Im der letzten Jahresparaschazyklus, der im Buch „Vitamine für die Woche“ festgehalten ist, lesen wir zu dieser Wochenlesung schon sehr viel Interessantes. Zuletzt wurde erzählt, dass Josef seine Brüder und...   mehr




Elfte Wochenlesung - Vayigash "und er kam nahe/trat heran"

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26.12.2023, 23:15

Teil 2

Wir können also schon erahnen, dass die verschiedenen Geschichten aus dieser Wochenlesung zusammenhängen. Obwohl sie so unterschiedlich scheinen, ergänzen sie sich doch. Wir haben uns im ersten Teil diesmal...   mehr


22.12.2023, 06:43

1. Mose 44,18—47,27; Psalm 116+117+118; 1.Sam. 11-20; Hesekiel 37,15-28; Eph. 2,1–22; Apg. 16-18; Joh. 5,1-47

Diese Wochenlesung zeigt uns wieder einige neue Facetten in der Geschichte Israels und speziell Josefs und seinen Brüdern. Wir lesen darüber, wie Juda aufsteht und seinen kleinen Bruder Benjamin...   mehr




Zehnte Wochenlesung - Mikez " Am Ende"

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19.12.2023, 16:13

Teil2

Bleiben wir weiter bei Josef, dem Vorschatten auf Yeshua, wenn auch mit vielen Parallelen und doch bei weitem nicht gleich. Aber die Tatsache, dass Josef, unerwartet und plötzlich, innerhalb eines Tages...   mehr


14.12.2023, 16:34

1. Mose 41, 1 – 44,17; 4.Mose 28,9 – 15+ 7,42-47 ; 1.Könige 3,15-4,1; Psalm 108+109; 1.Sam 1-10; Sacharja 2,10-4,7; Johannes 1,1-18+ 10,22-28; Lukas 24, 13-29.

Letzten Jahr haben wir für diesen Parashakreislauf schon sehr viel Punkte gefunden. Nachlesen ist empfehlenswert. Also lernen wir, dass das Licht der Torah, der 5 Bücher Mose, vor allem auch in seinen...   mehr




Neunte Wochenlesung - Vayeshev "und er ließ sich nieder/ er lebte/ wohnte"

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12.12.2023, 06:34

Teil 2

Bevor wir nochmals mit Josef weitermachen, einen kurzen Hinweis auf Juda. Juda hatte letztlich das Leben von Josef gerettet. Aber da dieser dann doch in die Sklaverei verkauft war, hat er sein zu Hause...   mehr


07.12.2023, 21:06

1.Mose 37,1–40,23; Amos 2,6–3,8; Psalm 106+107, Ruth 1-4; Apg. 7,9-16; Römer 8,18–39; Jakobus 3-12

Ich empfehle zuerst die Wochenlesung von letztem Jahr zu lesen, weil hier schon einiges ausgeführt ist. Zu finden im Buch „Vitamine fürs Jahr“ (in meinem Verlag), als Voraussetzung für die aktuelle Parasha,...   mehr




Achte Wochenlesung - Vayeslach


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05.12.2023

Teil 2

Im zweiten Teil wollen wir noch ein wenig mit der sich nur sehr langsam erkennbaren Veränderung des Charakters Jakobs, nach dem Ringen mit dem Engel des Herrn, befassen.
Denn das hat für uns heute noch massgebliche Erkenntnisse.
Auch wir erleben Gott, von Zeit zu Zeit, durch Wunder oder mächtige Begegnungen. Aber die Frage, die wir uns stellen müssen, ist, ob ein solches Ereignis bei Jakob oder vielleicht auch heute unseren Charakter so verändern kann, dass wir einen neuen Start in unserem Lauf des Lebens beginnen, um die Attribute und Eigenschaften Gottes in unserem täglichen Leben besser zu reflektieren.
Erinnern wir uns, dass Jakob auf seinem Weg zurück ins Land der Verheissung zu seinem Vater war.
Er musste es verlassen wegen schwerer Fehler. Er musste fliehen.
Lange Zeit war Jakob ausserhalb dieses verheissenen Landes und will jetzt zurückkehren.
In der Geschichte Israels können wir solche grossen Einschnitte auch erleben.
Sie kamen erst wieder 1948 zurück, um einen neuen Staat Israel zu gründen. Letztlich aber von Gott geschenkt zu bekommen.
Was geschah damals, auf diesem Weg bis Jakob zurück war und danach?
Und was geschieht heute mit Israel seit ihrer Rückkehr in das verheissene Land bis heute? Können wir da Parallelen ziehen? Geistig wie real? Damals war der physi sche Vater Isaak, der verheissene Sohn.
Da wir aber heute die Dinge unter der geistigen Perspektive sehen müssen, fragen wir natürlich wer unser und ihr himmlischer Vater war, ist und immer sein wird.
Ist Israel schon auf diesem Weg zu JHWH, ihrem Bundesgott?
Aber vertrauen wir IHM wirklich?
Natürlich dürfen wir nicht einfach blind voran gehen und uns mehr oder minder bewusst weigern Fallen vor uns zu erkennen, weil wir uns den Problemen nicht stellen wollen.
ABER der eigentliche Punkt ist doch, dass wir alle Sorgen und Probleme in Gottes Hand geben sollen und IHM vertrauen, dass ER uns in allen Situationen auch hilft. Auch in denen wir besonders gestresst sind oder ängstlich. Lesen sie dazu auch Philipper 4,6.

Jakob wollte seinen Vater wiedersehen, aber er hatte bekanntlich, auf diesem Weg, noch die Schwierigkeiten der Vergangenheit mit Esau auszuräumen.
Welche Schwierigkeiten liegen auf deinem Weg, die dich an Schuld, an Iniquität, an persönlichem Versagen von deinem himmlischen Vater trennen?
Eine wahre Beschneidung unserer Herzen und unseres Denkens kann erst nach einer geistigen Wiedergeburt auf den Weg gebracht werden.
Und das darf sich jeder von uns heute auch fragen.
Bin ich noch auf meinem alten Weg oder bin ich wahrlich vom Heiligen Geist erfüllt worden?
Bin ich schon meinen symbolischen Tod durch die Wassertaufe gegangen, um neu mit Jesus Christus/Yeshua Ha Massiach wieder auf zu erstehen?
Bei Jakob haben wir gemerkt, dass dieses Ringen mit seinen inneren Ängsten und letztlich eben auch mit Gott, ihn zwar hinkend, aber insgesamt stärker hat herauskommen lassen, so dass er diesen Bruderstreit beilegen wollte.
Ihm war klar, dass er für die Wiederherstellung und Wiedergutmachung einiges zu tun hatte.
Aber genauso klar schien ihm auch zu sein, dass er sich mit Esau und dessen schlechten Angewohnheiten und Entscheidungen nicht wirklich verbrüdern und eins machen konnte.
Hier den richtigen Weg zu finden ist äusserst schwer.
Wo liegen hier deine Herausforderungen?
Wer ist gut für dich und/oder in deinem Team?
Wen muss man für die nächsten Schritte und Ebenen loslassen und wer kommt evtl. neu dazu?
Über Beispiele von Veränderung in göttlichen Charakter. haben wir in der letzten Jahreslesung Mose, Abraham und Hiob angeschaut, deren Charakter sich nach ihrer Begegnung mit dem HERRN verändert hatte.
Aber nach dem schweren Ringen mit dem Engel des Herrn und der darauffolgenden Begegnung mit Esau, konnte noch nicht wirklich festgestellt werden, dass sich der Charakter Jakobs schnell, tief und dauerhaft geändert hatte. Warum?
Wir sehen es an seinem Verhalten seiner Tochter Dina gegenüber, die vergewaltigt wurde.
Sicher hatte Dina auch einen Teil Schuld und Verantwortung an ihrem Unglück zu tragen.
Sie wollte ja eigentlich nur die Töchter der Stadt besuchen, was bei 12 Brüdern und deren Verhalten im täglichen Leben Dinas, durchaus verständlich ist.
Endlich mal Frauen, die einen auch verstehen.
Sie wollte nicht die männliche Jugend = na’ar נער , sondern die weibliche Jugend = na’arah נערה besuchen, weil sie doch schon länger sicher und in Frieden in diesem Land wohnten. 
Einer Gefahr eines solchen Besuches war sie sich deshalb nicht bewusst.
Schauen wir uns doch einmal die heutige Jugend an.
Die Zahl der Vergewaltigungen steigt kontinuierlich seit Jahren an.
Alkohol und Drogen, wie ein falsches Verständnis von Sex und Freundschaft tragen hier einen grossen Teil der Schuld.
Aber wer hat es zugelassen, wer erlaubt?
Wieweit sind wir unserer Verantwortung als Eltern hier wirklich gerecht geworden?
Wie weit mahnen wir dies in unseren Kirchen und Gemeinschaften noch an und klären auf?
Die Verletzlichkeit von Mädchen und jungen Frauen ist genau dieselbe und wir müssen sie lehren in Weisheit ihren Lauf zu absolvieren und Situationen zu vermeiden, die gefährlich sein könne.
Die ihre Reinheit von Geist, Seele und Leib verletzten, schädigen und bedrohen können.

Ein Mann von Charakter hätte also seine Familie zusammengerufen, die Tochter zu sich genommen und ihren Schmerz und ihre Scham getröstet.
Ihr Liebe und Unterstützung gegeben. Beratung, Schutz in allen Formen, damit das Gerede und der Tratsch nicht auch noch über sie ergossen wird.
Eben all das Notwendige zu tun, um für sie ihr Leben wieder her zu stellen und damit sie ein wenig für die Schande und den darauffolgenden Schmerz und Scham entschädigt wird, indem man ihr sozusagen ihr Leben wieder zurückgibt.
Das war in der damaligen Zeit nach solchen Vorfällen gar nicht einfach.
Aber was hat Jakob getan? In diesem Sinn nichts.
Der Sohn von Hamor aus Sichem hatte ihr Gewalt angetan, aber wollte es auch wieder gut machen.
Interessanterweise ist die hebräische Bedutung des Namens «Hamor» Esel!
Ein Herdentier, das bekannt ist für seine Stärke, Intelligenz, seine besondere Art von Neugier und auch Sturrheit, welche vor allem dann zu spüren ist, wenn es um Selbstschutz geht.
Obwohl der Vater des Vergewaltigers in Sichem die Familie- und Dinas Ehre wieder herstellen wollte und die Verantwortung für das, was der Sohn getan hatte, übernahm, kam es durch die falschen Wege Jakobs und seiner Söhne anders. (1.Mose 34, 11 + 12).
Jakob selbst hatte sich das Ganze des Regenten Sichems zwar angehört, aber er hat die Rolle als Vater, in seiner Verantwortung, nicht übernommen, sondern seinen Söhnen letztlich die Autorität überlassen, zu antworten und ein Vorschlag zu machen.
Hier ging es dann um die Beschneidung.
Jakob hat also die Position als Leiter: d.h eines Vaters und Führers des Clans nicht wirklich an- und übernommen.
Eine Katastrophe wie sich später herausstellt.
Auf seinem Sterbebett hat er dann die Verantwortlichen, Simeon und Levi, schwerstens dafür, durch die fehlende Segnung, gestraft.
Die eigentliche Verantwortung traf ihn aber selbst. Wie traurig, denn das hatte noch massgebliche Folgen für die späteren Generationen.
Wie steht es da bei dir und mir? Bei unseren Familien und unserem Erbe in dieser Hinsicht? Welche Fehler wurden da gemacht und müssen aufgeräumt und vergeben werden.

Dieser Vorschlag durch Beschneidung in einen Bund mit Gott ein zu treten, den Israel durch Mose auch übernommen hatte, würde auch bedeuten, dass Gott denselben Bund mit diesen Menschen aus Sichem haben würde. (Erster Mose 34-24).
Aber ist das wirklich so? Hat Gott das gewünscht oder von sich aus vorgeschlagen? Nein sicher nicht, denn ER konnte das schlimme Verhalten Jakobs und seiner Söhne nicht decken.
Im Gegenteil, als die Söhne dann die Männer Sichems umgebracht hatten, alle Frauen und Kinder gefangen genommen und sogar das Vieh gestohlen hatten, hat Jakob absolut nichts getan.
Im Prinzip ist das somit ein Bundesbruch mit Gott selbst, durchgeführt von Jakob und seinen Söhnen.
Denn ursprünglich haben diese ja selbst vorgeschlagen, in diesen Bund einzutreten und dann den Bund durch Mord gebrochen. (1. Mose 34, 25 bis 29).
Ist diese Art von Rache erlaubt?
Keineswegs, denn es stellt die Ehre der Schwester in keinster Weise wieder her.
Im Gegenteil. Man hat die Bundesbeziehung entweiht und entheiligt.
Dieser ursprüngliche Bund und wurde zwischen Gott und Abraham geschnitten. (Erster Mose 17,10 bis 14 + 17,23).
Das Wort «Beschneidung» bedeutet gemäss der Strongs H4135 «abgeschnitten sein, beschnitten sein von». Im Hebräischen «mul». (Psalm 118,10).
Diese Übersetzung würde das «Welken oder abschlaffen» in der Wortbedeutung haben, während das hebräische Wort, das gebraucht wird doch «etwas wegschneiden, abschneiden» meint und damit auch das, was unrein gewesen ist weggeschnitten werden musste, damit das, was rein war und ist, übrig bleibt.
Aber wenn unsere Taten nicht länger die Zeichen des Bundes widerspiegeln, dann verwelken wir.
Die Tatsache, dass Jakobs Söhne in Rache die Männer von Sichem weggeschnitten haben, obwohl diese als Bundeszeichen ehrlich das Unreine von ihrem Körper als Zeichen weggeschnitten hatten, hat ein irreparablen Schaden in den Prinzipien des Bundes mit Gott hinterlassen.
Man müsste sich tatsächlich fragen, welche Integrität wir im Wort Gottes dann noch haben könnten.
Wie können wir denn jemand, der solche Zeichen und Bundesbeziehungen schändet und bricht in Zukunft vertrauen?
Das hat ein wirklich tiefgründigen und sehr langanhaltenden Problemfall aufgeworfen.
Ein Mann von Charakter muss nämlich die Zeichen, die er als beschnittenes Herz oder beschnitten am Fleisch angenommen hat, wirklich auch meinen.
Und auch tun was er sagt. Dazu braucht es aber auch entsprechende Lehre.
Somit können wir sagen, dass auch diejenigen, die Zeichen der Beschneidung im reellen, physischen Raum haben, wirklich auch gebunden sind, wieder zu spiegeln wie der geistige Beweis einer solchen beschnittenen Seele oder eines beschnittenen Herzens und Verstandes im täglichen Leben zu sehen ist.
Und auch wenn heute viele gläubige Männer diese Beschneidung am Körper nicht vornehmen und/oder auch nicht mehr haben, müssen sie Yeshua wirklich nachfolgen zu können, die konstante Beschneidung ihrer Herzen, von jeder Sünde/Iniquität vornehmen lassen. Bis hinunter zur Wurzel.
In der Bibel können wir gar nichts mehr darüber lesen und keinen Hinweis darüber erkennen, dass die Kinder Israels je von dieser Tat ernsthaft Busse getan haben oder von diesen gräulichen Taten irgendwelche Rückgaben oder Entschädigungen/ Rückerstattungen vorgenommen haben.
Später ist ein solcher Betrug auch vielfach an ihnen selbst vorgekommen u.a. Joshua 9,3 bis 6, als die Gibeoniter ihnen genauso eine Lüge aufgetischt hatten und den Bund auf eine hinterlistige Weise mit Israel erschlichen haben.
Aber Joshua hat sich wenigstens darangehalten.

Wir haben noch einen weiteren wichtigen Punkt, der dann aber tatsächlich gewisse Erkenntnisse und Umsetzungen als Folgen bei Jakob in seinem Camp erkennen lässt.
Denn bis zu dem Zeitpunkt gewaltigen Treffens mit Gott und auch nach dem Treffen mit Esau und damit indirekt dem Bösen, hatte er sich immer noch nicht mit den Götzen und dem Götzendienst, der weiterhin noch in seinem Lager zu finden war, befasst.
Aber jetzt als er weitergezogen war, befasste er sich mit diesen Sünden in seinem Lager.
Die Kompromisse, die wir auch heute unter den Gläubigen, innerhalb der Gemeinde, oftmals tolerieren, sind mehr als unglücklich.
Wir haben festgestellt, dass auch ereignisvolle, tiefgehende Erfahrungen noch nicht unbedingt den Charakter eines Menschen verändern. (1. Mose 35,1 bis 5).
Aber jeder von uns braucht einen guten, göttlichen Charakter, um tatsächlich auch die richtigen Wahlmöglichkeiten zu treffen.
Deshalb müssen wir auch guten Samen für einen guten Charakter säen und das Schlechte herausreissen.
Es gibt zwei Punkte, die es wert sind, in dieser Debatte betrachtet zu werden, wenn es um Wahlmöglichkeiten geht.
Jede Entscheidung, die wir aufgrund einer solchen Wahl (gut oder schlecht) treffen, auch wenn sie noch so klein und unbedeutend scheint, wird langfristig durchaus Folgen haben können.
Nehmen wir nur Süssigkeiten und Alkohol, weil sie auch einen kumulativen Effekt haben.
Ein süsses Teilchen am Tag scheint wenig, aber wenn ich das kontinuierlich beibehalte, wird es auf meine Gesundheit, meine Zähne und meine Kleidergrösse, innerhalb von zehn Jahren, durchaus Auswirkungen haben.
Wie nun einmal das berühmte kleine Gläschen Wein oder anderen Alkohol.
Und das was wir hier in der hiesigen Realität betrachten, ereignet sich wie Hefe auch im geistigen Raum.
Somit haben wir uns auch die Frage der eigentlichen Folgen, von der angeblichen Wiederherstellung und Wiedergutmachung des Verhaltens Jakobs, gegenüber Esau, erneut zu betrachten.
Wir müssen uns fragen, wann wir in solchen Vorfällen und bei Versöhnungen mit Stärke oder mit Diplomatie vorgehen müssen, oder auch einen Weg dazwischen finden.
Jakob hat seinen Bruder z.B. mehrfach «Mein Herr und Gebieter» genannt.
Diese Art von Unterordnung war absolut nicht notwendig.
Sicher musste Jakob zeigen, dass er ein beschnittenes Herz und eine veränderte Haltung hat.
Dass er für das, was er angestellt hat und den Schmerz, den es bedeutete, eine Wiedergutmachung zu bringen hat.
Aber dennoch sollte diese Art von Wiederherstellung und Gerechtigkeit nicht unterminiert werden.
Eine falsche Art der Unterwürfigkeit kann langfristig schwere Folgen haben.
Diese Art von Beschwichtigungspolitik haben wir leider öfters schon im Verhalten Israels, in den späteren Jahrhunderten, feststellen müssen.
Die endgültige Kompromisslösung der Makkabäer, die sich letztlich doch unter den falschen Vorgaben Roms, nach dieser langjährigen Kriegsepisode beugten.
Wir stehen direkt vor Chanukka, die diesen Partisanenkrieg der Makkabäer gegen die Griechen, versinnbildlichen.
Aber auch die Konzentrationscamps in Deutschland oder die Camp David Vereinbarungen zeigen die Kompromisse im Anschluss, die nicht immer wirklich vorteilhaft, hilfreich und sinnvoll für die Bevölkerung waren.
Es ist ganz klar, dass wir Wiederherstellung und Versöhnung brauchen, wenn wir Fehler gemacht haben oder Schlimmeres, notwendig sind, aber wir müssen dies auch aus der Position der geistigen Stärke, aus der Position im Lager des dritten Himmels, als lebendiger Stein im Tempel Gottes, mit der entsprechenden Auffassung tun. Deshalb müssen wir uns immer fragen, ob ein Akt der Gewalt gerechtfertigt werden kann.
So wie bei der unsauberen Art der Wiederherstellung der Ehre Dinas, mit den Leitern von Sichem, finden wir auch heute noch viele Regenten von Regierungen, die Entscheidungen machen und angebliche Freundschaftsbündnisse eingehen, die letztlich ihren eigenen Vorteil und ihre Machtposition stärken sollen.
Seltener denken Sie in diesen Fällen wirklich an die Mitglieder der Stadt oder die Bürger des Landes und ob sie dies auch so wollten.
Dennoch müssen diese letztlich die Konsequenzen von solchen Entscheidungen, die getroffen wurden, tragen.
Wie oft bekommt man gesagt, wenn solche Verträge und Abschlüsse getätigt werden, dass die Menschen jetzt im Frieden mit uns/Israel sind und wir/Israel angeblich alle davon profitieren würden.
Und doch ist letztlich dieser Friede nur von sehr kurzer Dauer.
Wenn er überhaupt gewährleistet wurde.
Denn Friede kann kaum dauerhaft sein, wenn nicht beide Parteien dasselbe Werte - System und dieselben Erwartungen, wegen der Grundbedingungen haben.
Material/Ware/Gut oder materialistischer Gewinn ist nie eine gute Basis um eine langfristige Bundesbeziehung zu gewährleisten.
Sehen wir Jakob und seine Söhne, als der Mord an Sichems Männern stattfand.
Die Männer wurden ohne Vorwarnung, innerhalb einer Bundesbeziehung, umgebracht.
Da kann man kaum noch etwas sagen.
Das war hinterhältig, gemein und noch einiges mehr.
Wir haben also absolut kein Recht, Rache zu suchen und die Wahl, wie wir diese Rache ausüben wollen, zu wählen.
Denn wie wir sehen, können die Konsequenzen viele Generation später, immer noch wirken.
Daher ist es oft ja auch so, dass jede einzige Wahl und Entscheidung, die ich treffe, speziell aber auch die den geistigen Bereich betreffend, mit einem entsprechenden Grad an innerem Ringen mit dem «alten Menschen» und den fleischlichen Wünschen, Bedürfnissen und Genüssen zu machen ist.
Bei Jakob dauerte es auch bis zum Tagesanbruch.
Hier geht es nicht nur um 6 oder 7 Stunden.
Hier ist eine bestimmte Zeit bis wieder Erkenntnis, bis wieder Licht kommt, gemeint. (Erster Mose 32,25).
Wir sollten also nicht zu schnell reagieren, wenn unsere Taten dann nicht wirkliche Demut, Gerechtigkeit und Leidenschaft in göttlichen Wegen widerspiegeln.
Deshalb will ich zum Abschluss betonen, dass die Wahl, die wir als Menschen oftmals machen müssen, die Tatsache, dass diese Wahl oder diese Wahlmöglichkeiten, die wir zu tun haben, wirklich auch unter einem Generationsaspekt und einen Folgeaspekt für Generationen, betrachtet werden müssen.
Obwohl es manchmal so aussieht, dass diese Wahl uns vielleicht keinen Vorteil bringt, sondern eher sogar einen Schaden, einen Nachteil oder eine Benachteiligung, während unseres Lebens, bedeuten würde.Letztlich ist dieser Aspekt doch kritischer zu sehen und zu prüfen, da es auch Entscheidungen für ein positives oder negatives Erbe der nächsten Generation sein kann



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