fire and flame

Verlag, Seminare und interreligiöser Austausch



Parashas – biblische Wochenlesungen

EINFÜHRUNG

In der Tora, den fünf Büchern Mose, die wichtigsten Bücher des AT (zusammen mit den Propheten)  für die Juden, genauso wie für die Christen in der Bibel, als die Gesamtheit von Altem und Neuen Testament, gibt es sehr viel zu lernen. Es sind nicht nur spannende Geschichten und inhaltsreiche Briefe, sondern es sind sehr viele Schlüssel und Prinzipien in diesen verschiedenen einzelnen Büchern der gesamten Bibel verborgen.

Viel Freude somit bei diesen wöchentlichen Gedanken !!!

Nach Sukkot also im Oktober  beginnt ein neuer Jahreskreislauf der Parashalesung

DIE PARASHAS DES BIBLISCHEN KREISLAUFS 
2022 BIS 2023 FINDEN SIE HIER!
 

oder als Druckausgabe in unseren Buchshop

Neunzehnte Wochenlesung - Terumah "Hebeopfer"

Feed

16.02.2024, 16:32

2.Mose 25,1–27,19; 2.Kor.10-13; Psalm 6+38+51; 2.Kö.1-13; 1.Kö.5,26-6,13; Matthäus 12,46-13,58; Hebräer 8,1-6, 9,1-28+10,1

Das Wort „Terumah“ als Titel dieser Parasha heißt im hebräischen „geben, spenden, einlegen, mitwirken“. Diese Gabe des „Gebens und Mitwirkens“ ist ein sehr wichtiges und sehr großes Ding, weil es generell das...   mehr




Achtzehnte Wochenlesung - Mischpatim "Rechtsordnung"

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12.02.2024, 10:08

2. Mose 21,1-24,18; 2. Könige 12,1-17; Jeremia 34,8-22; and Matthäus 5,38-42; Markus 7,1-23; Apg 23,1-11 and Hebräer 10,28-39. Lukas 7,1-8,3; Kol. 3,1–25

Wir haben über Mischpatim, also Gesetzesordnungen und viele andere Bedeutungen dazu, im letzten Jahr ausführlich gesprochen. Die entsprechende Wortbedeutung und vieles mehr könnt ihr auf der Webseite oder in...   mehr




Siebtzehnte Wochenlesung - Yitro (Jethro)

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02.02.2024, 21:16

2. Mose 18,1–20,3; Jes. 6,1–13,6; 9,5–6; 1.Kö. 12-25; Psalm 66+67+68; 1. Joh. 5,1–11; 2.Kor 1-5; Matthäus 6,1-8,1

Auch zu dieser Woche könnt ihr im Vitamine Buch bereits die vielen Impulse vom letzten Jahr nachlesen. Dieses Jahr wollen wir uns weiter mit dem Verhältnis Mose mit Jitro, dem Ruf Gottes an Mose hinauf auf...   mehr




Sechzehnte Wochenlesung - Beschalach "Als er ziehen ließ"

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26.01.2024, 19:13

2. Mose 13,17-17,16; Richter 4,4–5,13; Lukas 2,22-24; 1.Korinther 10,1-13; Offenbarung 15,1-4. Matthäus 5,1-48; 2. Petr. 1

Schon im letzten Jahr konnten wir einiges über den Pharao, seinen Zorn nachdem die Israeliten geflohen waren, lesen. Immerhin hatte er gerade zehn Plagen durchlaufen, seinen ältesten, also erstgeborenen Sohn...   mehr




Fünfzehnte Wochenlesung - Parasha Bo "Komm"

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22.01.2024, 18:00

Teil 2

Israel ist, im rechtlichen und tatsächlichen Sinn, nicht die erstgeborene Nation in der Welt. Es gab schon lange vorher andere Nationen. Aber diese Nation ist von YHWH ins Leben gerufen worden, damit die...   mehr


18.01.2024, 18:48

2. Mose 10,1 – 13,16; Jeremia 46,13–28; Psalm 58+59+60+61; 2.Sam 21-24; Joh. 19,31-37; 1.Kor 6-10; Offenbarung 9,1–21+ 16,1-21.

Im letzten Parascha oder Wochenlesungskreislauf gab es für die 15te Woche schon viel zu lesen und zu erkennen. Die letzte Woche hatten wir mit einer erstaunlichen Frage abgeschlossen. Es ging um den freien...   mehr




Vierzehnte Wochenlesung - Wa´era "und ich erschien"

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16.01.2024, 19:12

Teil 2

In allem, was wir gelesen haben, lernen wir immer besser, das GOTT sehr genau weiss, was ER an Gaben in uns platziert hat und dass ER unsere Charakterzüge sehr wohl kennt, wie auch die Umstände, in die er uns...   mehr


12.01.2024, 17:16

2. Mose 6,2 – 9,35; ;  Hesekiel 28:25 - 29:21; Psalm 55+56+57; 2.Sam 9-20; 1.Kor 1-5; Offenbarung 15:1–16:20

„Und YHWH redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin YHWH und ich bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der mächtige Elohim, aber mit meinem Namen YHWH habe ich ihnen nicht offenbart.“ (2. Mose...   mehr




Dreizehnte Wochenlesung - Shemot

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09.01.2024, 18:01

Teil 2

Holen wir uns in Erinnerung, dass die Nachkommen Jakobs nur insgesamt 70 Personen ausmachten, die gemäß zweiter Mose 1,5 nach Goshem kamen. Josef war ja bereits dort. Aber sie hatten sich so enorm vermehrt,...   mehr


07.01.2024, 16:35

2. Mose 1,1 – 6,1; Psalm 110+111+112; 2.Sam 1-8; ; Jesaja 27,6–28,13, 29,22–23; Jeremia 1,1–2,3 ; Matthäus 22,23-33; Lukas 20,27-44; Hebräer 11,23-26; Römer 12,1–21; 2.Thess + Apg 19;

Diese Wochenlesung Shemot hat einige Besonderheiten. Sie verbindet uns mit den anderen Hauptbestandteilen der Tora, indem sie uns mit den Propheten und dem Neuen Testament verknüpft und uns zurück zum Anfang...   mehr




Zwölfte Wochenlesung - Wajechi "und er lebte"


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29.12.2023

1.Mose 47,28 – 50,26; 1.Thess. … ; Psalm 52+53+54; 1.Sam 21-31; 1 Könige 2,1–12; 1. Pet. 1,3-9; Joh. 10,1–21;

Im der letzten Jahresparaschazyklus, der im Buch „Vitamine für die Woche“ festgehalten ist, lesen wir zu dieser Wochenlesung schon sehr viel Interessantes. Zuletzt wurde erzählt, dass Josef seine Brüder und sein Vater in großer Freude wieder zusammengeführt und versöhnt worden waren.
Nachdem Josef seinen Brüdern seine wahre Identität aufgedeckt hatte.
Diese Parasha beendet das erste Buch Mose.
Kaum jemand ist es allerdings aufgefallen, dass wir diesmal zwei Todesfälle haben. Vergessen wir auch nicht, dass der Name einer solchen Wochenlesung aus den ersten Worten der Lesung selbst stammt.
Damals war die Schrift noch nicht in die Anzahl von Kapiteln und Versen aufgeteilt. Man erkannte sie also nur durch diese ersten Worte.
Erst im 13ten Jahrhundert hatte Erzbischof Stefan Lenkten die Kapitel nummeriert und im 16ten Jahrhundert wurden durch Robert Eienne?? Den Namen fand ich nicht??? dann die Verse nummeriert. Diese Parascha ins Deutsche übersetzt heißt „und er lebte“, was sich allerdings bei einem intensiven Bibelstudium aus dem Hebräischen als Paradox herausstellt, denn es wird eine biblische Formel erkennbar.
Jedes Mal, wenn ein Vers mit diesem Wortlaut startet, meint es eigentlich, dass jemand gestorben ist.
Das finden wir in Kapitel 5 mit diesem Wortlaut verschiedene Male und in der hebräischen Bibel, diese Formel tatsächlich 50 Mal benutzt wird.
Tatsache ist aber, dass Jakob und auch Josef stirbt.
Soll uns das etwas sagen?
Ein alter Freund von mir hatte einmal die Erkenntnis ausgesprochen, dass wenn die Blätter fallen, auch die Seelen fallen.
Das heißt, dass in diesen kalten, dunklen Monaten, speziell November/ Dezember eine Vielzahl von Menschen diese Erde verlassen.
Wohin? Das ist eine sehr wichtige Frage für jeden von uns.
Ob gläubig oder nicht müssen wir uns, als älteres Semester, regelmäßig vom Heiligen Geist überführen lassen, was wir noch an Unreinheiten und Sünden mit uns schleppen.
Menschen, die noch nicht gläubig sind bekommen oftmals, gerade auch durch Gebet von uns für die Unerretteten, noch mal eine Chance auf unbekannte Weise mit dem Retter und Erlöser Jesus in Kontakt zu treten.
Das sollte immer eines unserer Gebetsanliegen sein.
Wie oft hören wir das Zeugnis von Menschen, die aus einem inneren Impuls heraus, das Evangelium weitergegeben haben, berichten, dass kurz darauf diese Personen gestorben sind.
Ein Freund von mir hatte bei seinem alten Vater auch diese Ehre und konnte ihn sogar als erwachsenen Mann dann noch taufen.
Diese Wassertaufe, die anders ist wie die Babytaufe, ist dann erneut, real und bestimmter, die bewusste Entscheidung seine Sünden loszulassen und mit Jesus in den Tod und danach in die Auferstehung zu gehen.
So kennen wir die Bedeutung der Wassertaufe generell.
Aber als Erwachsener mache ich selbst für mich diese bewusste Willensentschei-dung.
Ein kleines Kind kann dies eben nicht.
Da ist eine solche Taufe sicherlich eine wunderbare Segnung in die Hände des himmlischen Vaters und Yeshuas hinein.
Aber willentliche Entscheidungen treffen wir frühestens ab dem Alter von 13 Jahren, wo wir in unserem Entwicklungsschub, auch die entsprechenden Hormone neu zugeführt bekommen.
Zurück zur Lesung
Die sogenannten Segnungen haben in der jüdischen, rabbinischen Literatur und auch Auslegung massenhaft Widerhall gefunden.
Sehr spannend aber platzmässig hier nicht zu ermöglichen.
Aber es gibt auf alle Fälle schon aus dem Hebräischen heraus, eine höchst interes- sante Parallele zum Neuen Testament in Genesis 48,16.
Dort wird von Jakob prophezeit, dass seine Nachkommen sich - in eine Menge, eine große Anzahl … - multiplizieren werden.
Im Hebräischen kommt dieses Wort „in eine Menge multiplizieren“ vom Wurzelwort „Fisch= hebr.dag“.
Genau dies hat aber Yeshua hier aufgegriffen, als er seinen Jüngern und Aposteln befohlen hatte, Fischer zu werden.
Fischer von einer Menge von Menschen.
Wer hätte also gedacht, dass dieser spezielle Befehl Gottes des Neue Testaments, das Evangelium mit Menschen aller Nationen zu teilen und weiterzugeben, in der Tora bereits verankert ist.
Wir wissen aber, vergessen meist, dass Yeshua nicht nur unser Herr ist, unser Erlöser, unser König, sondern auch unser Lehrer, unser Rabbi und deshalb auch Thoralehrer.
Er hatte nur die Thora, die fünf Bücher Mose, aus denen er genau, wie aus den Propheten seine Lehren ziehen konnte.
Und es ist ganz klar in Matthäus 5 ausgesprochen, dass Yeshua sagte: Er würde dem nichts hinzufügen und nichts wegnehmen.
Ganz zum Schluss der Offenbarungen hören wir genau diesen Satz.
„Wer der Heiligen Schrift etwas hinzufügt oder wegnimmt ist verflucht“.
Der Herr meint dies sehr, sehr ernst.
Alle Bibelübersetzer sollten sich das, gerade über die letzten 100 Jahre hinweg gesehen, sehr gut überlegen, was da an Übersetzungen wirklich korrekterweise alles zu lesen ist.
Zu seiner Zeit war Yeshua noch nicht König und Erlöser, aber er wurde als großer Rabbi durchaus geehrt und vielfach in ganz Galiläa, in die Synagogen eingeladen, um dort am Sabbat zu lehren. (Lukas 4,14 + 15).
Im westlichen und christlichen Bereich ist allerdings genau dieser Teil von Yeshuas Dienst gern verleugnet und vergessen worden.
Aber es ist und bleibt auch einer der beeindruckendsten Aspekte von Jesu Leben und seinem Dienst zu Lebzeiten.
Nun ein neuer Vers.
Jakob hat darauf bestanden, dass Josef dafür sorgte, dass seine Knochen zurück in sein Land kamen.
Das verheißene Land Kanaan.
Das ist ein weiterer Aspekt: die Verheißung des Landes Israel, die Gott Jakob, der auch in „Israel“ umbenannt wurde, gegeben hatte.
Allein im ersten Buch Mose wird diese Verheißung und das Versprechen, dass das ganze Land zwischen dem Jordan Fluss und der dem Mittelmeer Israel gegeben wird 27-mal erwähnt und im Rest der Tora 97-mal.
Zusammen d.h. also der gesamten Tora 124-mal.
Nehmen wir die gesamte Bibel wird diese Zusage 300-mal wiederholt.
Wir sollten uns das als gläubige Christen, ernsthaft vor Augen halten.
Solche starken Aussagen Gottes, die so enorm oft als Zusage für ein bestimmtes Volk ausgesprochen werden, würden jeden Entschluss der Vereinten Nation oder anderer Staaten gegen Israel entgegenstehen.
Als die UN Existenz in kam war ihnen Israel, von Anfang an ein Dorn im Augen.
 Als die UN in Existenz kam, war ihnen Israel von Anfang an ein Dorn im Auge.

Wir dürfen nicht vergessen, dass in der UN, die arabischen und muslimischen Nationen, automatisch eine Mehrheit haben und deren Hass auf Israel, durch die gesamte UN-geschichte zu sehen ist.
Es gibt keinen Grund dafür und offensichtlich braucht es auch keinen Grund, um diesen Hass immer weiter zu verbreiten und zu schüren.
Wir alle müssen uns aber in dem Vertrauen auf Gottes Wort darauf stützen können und wissen, dass Gott gerecht ist

Das gleiche galt dann auch für Josef.
Und wir dürfen uns vor Augen halten, dass Josef der zweite Mann im reichsten Staat bzw. Königreich der damaligen Zeit war.
Die Grabstätten waren die Besten der Welt.
Die Pyramiden suchten ihresgleichen. Und dennoch.
Obwohl er all diesen Reichtum Ägyptens zu seiner Verfügung hatte, wollte Josef zurück und dort begraben sein. Wie sein Vater auch.
In das Land Kanaan, wo sein Start, seine Geburt, seine Heimat und letztlich sein Ziel doch wieder war und wurde. Erstaunlich.
Josef wurde dann tatsächlich im Land Kanaan, in einem Grab, das Abraham schon in Hebron gekauft hatte, beigesetzt.
Somit hatte Josef auch wieder eine neu erwachte enge Bindung zum Land, um zurückzukommen.
Ein Land, das Gott schon seinen Vorfahren Abraham Isaak und Jakob zugesagt hatte. (Erster Mose 13,15 + 16).
Das spricht auch für die, in die Nationen vertriebenen zehn Stämme und letztlich auch für viele Juden, die in der Diaspora als solche leben.
Die Verbindung zum Land und ihren Wurzeln wird wieder wach.
Das ist eine Erweckung ganz anderer Art, wie wir sie nicht erwarten.
Josef hat mit all seiner Geschäftigkeit als zweiter Mann Ägyptens seine Aufgabe zu erfüllen und alle zu versorgen.
Seine Macht und seinen Reichtum hatten ihn sehr wohl sein Heimatland vergessen lassen. Er hatte seine ursprüngliche Identität aufgegeben.
Das sehen wir auch an der Namensgebung seines ältesten Sohnes.
Aber als seine Brüder zurückkamen und er sie erkannte, als sein jüngster Bruder vor ihm stand, erwachte alles wieder.
Als sein Vater kam war es ganz aus.
Er versorgte danach nicht nur seine Familie, wie es im Traum vor so vielen Jahren schon angekündigt war, sondern er erlebte auch eine Art Wiedergeburt, zurück zum Land.
Er hatte, bis zu seiner ins Amt Setzung als zweiter Mann Ägyptens, Gott immer geehrt. Auch vor dem Pharao.
Aber je länger er im Land war, dann mit einer ägyptischen Priestertochter verheiratet wurde und von Wohlstand und Macht umgeben war, hatte dies seine Identität verdrängt.
Er hatte vergessen wollen, denn diese Vergangenheit war mit sehr viel Schmerz verbunden.
Wie steht es damit und bei uns?
Ich habe schon öfters über diese Tatsache der sogenannten Vertriebenen oder verlorenen Stämme gesprochen.
Es gibt ja heiße Diskussionen.
Tatsache ist aber, dass das, was wir in unseren Genen haben, was unsere DNA uns aufzeigt, nicht verloren ist.
Es kann verschüttet sein. Es kann nicht mehr im Bewusstsein sein.
Aber Gott weiß es. ER weiß auch genau, wann er wie, durch welchen Klang wieder die Frequenzen der Erinnerung aktivieren kann.
Dass wir dazu allerdings auch ziemlich viel Müll und Schutt aus uns selbst heraus- werfen müssen, indem wir erkennen und bekennen, was uns der Heilige Geist, Stück für Stück, offenbart, ist klar.
Dieser zeigt ist uns unsere eigene Verantwortung und führt uns in alle Wahrheit.
Aber die nächsten Jahre wird sich das sehr wohl zeigen, welche Entwicklungen wir hier sehen werden.
Bereits im und vor dem Jahr 2000 gab es eine große Welle der sogenannten Erweckung in die hebräischen Wurzeln des Glaubens hinein.
Hier hat es bereits eine ganze Reihe von Menschen erwischt.
Es erwachte eine Liebe zu Israel. Als Land aber auch zu dem Menschen. Nichtsdestotrotz spüren wir danach oft eine Art innerer Zerrissenheit in uns.
Von verdecktem Antisemitismus, der über frühere Jahrhunderte und Generationen in unseren Genen durchaus noch schlummern mag und wir ihn offensichtlich eigentlich gar nicht so wahrnehmen, aber dann mit diesem Erwecken in eine neue Liebe hinein, doch irgendetwas in uns anfängt in Unruhe zu kommen.
Wir wissen, dass die Juden der Nordstämme und viele andere Juden aus dem Südreich schon über 2000 Jahre in der Diaspora, also verstreut in der Welt, lebten. Ganz Europa ist voll von Juden und jüdischwurzlichen Menschen.
Aber auch in Argentinien, Brasilien, Mexiko, USA, Australien finden wir viele.
Gerade auch durch die vielen Völkerwanderungen und Auswanderungen aus Europa nach Nord- und Südamerika.
Und obwohl Israel zwar ein schönes Land ist, wird es definitiv nicht das schönste oder besonders herausragende Land der Welt, genannt werden können.
Allein die Schweiz oder Norwegen, Deutschland oder Teile von Vereinigten Staaten und auch viele andere Teile der Welt sind physisch gesehen, wirklich noch um einiges brillanter und umwerfender.
Dazu kommt, dass die Probleme im Nahen Osten nicht neu sind.
Bereits die Nehemia 6,1 lesen wir, dass genau die gleichen Nachbarn damals schon die Rückkehr der Juden aus der persischen Diaspora widerstanden und sofort mit Krieg und Hass begonnen hatten, um diese Aliya zurück ins Land der Vorväter zu stoppen.
Erinnern wir uns auch noch einmal an die letzten veränderten Verhaltensweisen Jakobs.
Sein Schmerz, sein Klagen waren in der Zeit in Goshem mit etwas Besserem überschrieben worden, so dass er am Ende seines Lebens, gerade auch als er sehen durfte, dass sein verloren geglaubter Sohn Josef nicht nur am Leben war, sondern sogar zwei Söhne, also zwei Enkel für ihn hatte.
Deshalb pries er Gottes Güte laut, weil es weit über seine ursprünglichen Erwar- tungen gegangen war.
In Epheser 3,20 können wir ebenfalls lesen, dass die Herrlichkeit und die Ehre Gottes ist, aber seine Kraft in uns wirkt.
??? so wäre es für mich verständlicher, falls das so gemeint ist?
In Epheser 3,20 können wir ebenfalls lesen, dass die Herrlichkeit und die Ehre Gott gehört, aber seine Kraft in uns wirkt.

Was wir auch nicht schon erkennen konnten, ist die Tatsache, dass durch die Adop- tion von Ephraim und Manasse, Jakobs zwei Enkel im Glauben und die Anbetung an den Gott Israels erzogen wurden.
Ab dem Zeitpunkt auf alle Fälle. Obwohl beide in einer heidnischen götzen- dienerischen Kultur Ägyptens aufgewachsen waren, hatte sich dort ebenfalls etwas verändert.
Wir sehen zwar bei Manasse, dass nicht nur der halbe Stamm Manasse zurückge- blieben ist.
Es war auch gut, dass er nicht in die Erstgeborenenposition der Leiterschaft kam und warum. Auch wenn diese Tatsache ihn später im Erwachsenenleben sicher geärgert hat.
Aber was Jakob nicht wissen konnte, wusste Gott sehr genau.
Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass der Anteil der Gene einer ägyptischen heidnischen götzendienerischen Mutter, mit einem langen Genpool dieser Art und im besonderen Ausmaß war, und diese eher ihre Kinder und ihren Mann in ihren Glauben zog, als umgekehrt.
Das wirkte noch stark in den Genen der Kinder.
Aber bei den Erstgeborenen ist diese Kraft meistens noch stärker.
Das war auch ein Wunsch und eine Hoffnung Jakobs, dass zumindest Ephraim hier sich mit den jüdischen Genen durchsetzen würde.
Aber geht es uns nicht auch so?
Wünschen wir uns nicht für unsere Kinder und Enkel, dass, obwohl sie von einem Meer von sehr fragwürdigen, ethischen und moralischen Grundsätzen in dieser Welt geprägt werden, sie doch mit einem guten Charakter und einem starken Glauben an den einzig wahren Gott aufwachsen werden, um IHN dann auch im Geist und in der Wahrheit anzubeten. , die Gesetze der Schrift zu halten, da diese ja in ihre Herzen geschrieben sind und sie daher auch Yeshua ihrem Erlöser und König leichter folgen könn(t)en. Sofern sie wollen.
. da würde ich einen neuen Satz anfangen, Dann auch die Gesetze der Schrift zu halten, da diese ja in ihre Herzen geschrieben sind und sie daher auch Yeshua ihrem Erlöser und König leichter folgen könn(t)en. Sofern sie wollen.
Ein interessanter Nebensatz.
Die Juden segnen daher ihre Söhne, dass sie sein sollen wie Ephraim und Manasse. Interessant nicht wie Juda oder Ruben.
Durch diese Aussage, dass die Söhne wie Ephraim und Manasse werden sollen, die ja dann mit den 10 Stämmen in das verheißene Land auszogen, ist immer auch die Erwartung und die Grundlage seitens der Eltern mit einbezogen, dass sie den negati ven Vorgaben, dem Druck der Unreinheit und der Unmoral dieser Gesellschaft, in der sie leben, widerstehen können und auch werden.
Stattdessen sollen sie die wahren Werte, die sie in Gottes Wort gelehrt bekommen haben, einhalten und weitergeben. (Römer 12,2).
Durch diese Segnungen hat Jakob tatsächlich seine zwei Enkel auf eine gleiche Ebene mit seinen eigenen leiblichen Söhnen gestellt.
Und beide wurden ja auch Leiter ihrer eigenen Stämme, letztlich das Haus Josefs repräsentierend und mit einem eigenen Anteil im Land der Verheißung gesegnet, wo sie auch ihre eigenen Flaggen und Symbole hochhalten konnten.
Wie steht es da bei uns?
Welche Tradition, welche Familiengeschichten haben wir, die wir auch als wert erachten, weitergegeben zu werden?
Menschen, die sehr viel Vertreibung erleben und das ist ein Schwerpunkt bei diesem ganzen Volk Israel und somit wurzel- und heimatlos sind, tun sich da oftmals sehr schwer.
Nachdem Jakob als erstes Ephraim und Manasse gesegnet hatte, rief er die anderen Söhne und gab entsprechende Prophetien für ihre Zukunft.
Die Segnungen, die sie von Jakob erhielten, sollten ihnen den Weg ins verheißene Land, wo sie ihr Erbe antreten sollten, anzeigen.
Sie waren auf jeden Sohn individuell zugeschnitten.
Ihr vergangenes Verhalten (der Jugend zum Zeitpunkt von Jakobs Tod) wurden allerdings auf ihr späteres Leben übertragen und hatte auch als solches Übertra gungen durch dieses Erbe, in den DNA ihre Nachfahren geprägt.
Obwohl normalerweise der Erstgeborene die doppelte Portion Segen bekommt, war das bei Ruben nicht der Fall.
Es ist eigentlich für den Erstgeborenen reserviert.
Aber Rubens Instabilität hat das verhindert, die doppelte Portion wurde dann letztlich an Josef und an Juda verteilt.
Beide wurden die entsprechenden Leiter für das Nord- und Südreich.
Rubens Lust für Macht und Regentschaft über die Familie war indirekt sichtbar geworden, durch die Art und Weise, wie er sich über den Vater überhoben hatte. Man muss dazu den geistigen Hintergrund kennen, als er mit der Nebenfrau seines Vaters schlief.
Das war für die Juden ein klarer Versuch, dessen Autorität schon vorschnell zu übernehmen.
Aber Jakob hatte dem widerstanden.
Juda hat sich da als zuverlässiger, für die Verantwortung über die Stämme, erwiesen.
Wir sehen das auch bei den nächsten zwei, Simeon und Levi, die für ihren unge rechten Ärger und Zorn indirekt bestraft wurden.
Obwohl der Ärger wegen der Vergewaltigung ihrer Schwester Dinah, im Ursprung sehr wohl eine richtige Antwort gewesen wäre, war er verdreht und bösartig.
Denn sie haben die Männer Sichems in etwas hineingetrickst und einen falschen Friedensvertrag ausgehandelt, um sie in eine Falle zu locken und zu ermorden.
Das hat mit einem gerechten Wesen absolut nichts zu tun und ihre Gewalt war so exzessiv, dass sie sogar die Ochsen umgebracht haben.
Andere Söhne dagegen wurden mit Schönheit und Fruchtbarkeit, wie bei Josef, mit Schnelligkeit wie bei Naphtali, mit der Intensität eines Wolfes, wie bei Benjamin, dem Lehramt wie Issachar oder militärische Kraft und Macht wie bei Gad, gesegnet. Das entsprach auch ihrem Naturell, das sie während ihrer Lebzeit offenbart hatten. Dann wurde Juda von Josef in 1. Mose 49,8 als Leiter der Stämme Israels ernannt. Wir beachten dabei meist gar nicht den Psalm 114,1 bis 2, in dem ausgesagt ist, dass Juda in Gottes Augen zu einem Heiligtum (Kadasho) und Israel insgesamt in seine Herrschaft (Memshalah) gekommen war.
Das Wort, das als Heiligtum (Kadasho) aus dem Hebräischen übersetzt, heißt Heiligkeit oder eine heilige Portion/ Anteil.
Wir wissen, dass das Wort kadosh = heilig oder beiseite genommen/ auserwählt, bedeutet.
Bereits da können wir auch Judas Ruf und Berufung in Heiligkeit leben zu sollen, erkennen. Aber tun sie es wirklich? In Israel selbst oder auch in der Welt?
Wir alle haben Fehler und sind weit von Heiligkeit entfernt.
Juda geht es da leider nicht anders.
Es sollte anders sein, und es könnte anders sein.
Aber hier sind die fleischlichen Triebe und Begierden oftmals so viel stärker. Deshalb ist Selbstkontrolle die wichtige und letzte Eigenschaft bei Galater 5,22.
Als Juda Josefs Leben vor seinen Brüders Rache bewahrte,
… der Rache der Brüder bewahrte, war das ein deutliches Zeichen von guter, innerer Gerechtigkeit und einer gewissen Heiligkeit.
In den Jahrzehnten und Jahrhunderten danach, mangelte es allerdings öfters einmal daran.
Des Weiteren wurde Juda von Jakob ein Löwenjunges genannt.
Daraus stammte dann auch, dass der Stamm Juda als „Gur Ariel“, ein Löwenjunges genannt wird. Im ersten Mose 49,9 können wir das nachlesen.
Und tatsächlich können wir aus dem königlichen Stamm Juda, eine ganze Reihe von Königen, Regenten und letztlich den ersehnten Erlöser, den Messias als Gesalbten König Israels, Yeshua Ha Maschiach ableiten. (Philipper 2, 10).
Im der letzten Jahresparaschazyklus, der im Buch „Vitamine für die Woche“ festgehalten ist, lesen wir zu dieser Wochenlesung schon sehr viel Interessantes. Zuletzt wurde erzählt, dass Josef seine Brüder und sein Vater in großer Freude wieder zusammengeführt und versöhnt worden waren.
Nachdem Josef seinen Brüdern seine wahre Identität aufgedeckt hatte.
Diese Parasha beendet das erste Buch Mose.
Kaum jemand ist es allerdings aufgefallen, dass wir diesmal zwei Todesfälle haben. Vergessen wir auch nicht, dass der Name einer solchen Wochenlesung aus den ersten Worten der Lesung selbst stammt.
Damals war die Schrift noch nicht in die Anzahl von Kapiteln und Versen aufgeteilt. Man erkannte sie also nur durch diese ersten Worte.
Erst im 13ten Jahrhundert hatte Erzbischof Stefan Lenkten die Kapitel nummeriert und im 16ten Jahrhundert wurden durch Robert Eienne?? Den Namen fand ich nicht??? dann die Verse nummeriert. Diese Parascha ins Deutsche übersetzt heißt „und er lebte“, was sich allerdings bei einem intensiven Bibelstudium aus dem Hebräischen als Paradox herausstellt, denn es wird eine biblische Formel erkennbar.
Jedes Mal, wenn ein Vers mit diesem Wortlaut startet, meint es eigentlich, dass jemand gestorben ist.
Das finden wir in Kapitel 5 mit diesem Wortlaut verschiedene Male und in der hebräischen Bibel, diese Formel tatsächlich 50 Mal benutzt wird.
Tatsache ist aber, dass Jakob und auch Josef stirbt.
Soll uns das etwas sagen?
Ein alter Freund von mir hatte einmal die Erkenntnis ausgesprochen, dass wenn die Blätter fallen, auch die Seelen fallen.
Das heißt, dass in diesen kalten, dunklen Monaten, speziell November/ Dezember eine Vielzahl von Menschen diese Erde verlassen.
Wohin? Das ist eine sehr wichtige Frage für jeden von uns.
Ob gläubig oder nicht müssen wir uns, als älteres Semester, regelmäßig vom Heiligen Geist überführen lassen, was wir noch an Unreinheiten und Sünden mit uns schleppen.
Menschen, die noch nicht gläubig sind bekommen oftmals, gerade auch durch Gebet von uns für die Unerretteten, noch mal eine Chance auf unbekannte Weise mit dem Retter und Erlöser Jesus in Kontakt zu treten.
Das sollte immer eines unserer Gebetsanliegen sein.
Wie oft hören wir das Zeugnis von Menschen, die aus einem inneren Impuls heraus, das Evangelium weitergegeben haben, berichten, dass kurz darauf diese Personen gestorben sind.
Ein Freund von mir hatte bei seinem alten Vater auch diese Ehre und konnte ihn sogar als erwachsenen Mann dann noch taufen.
Diese Wassertaufe, die anders ist wie die Babytaufe, ist dann erneut, real und bestimmter, die bewusste Entscheidung seine Sünden loszulassen und mit Jesus in den Tod und danach in die Auferstehung zu gehen.
So kennen wir die Bedeutung der Wassertaufe generell.
Aber als Erwachsener mache ich selbst für mich diese bewusste Willensentschei-dung.
Ein kleines Kind kann dies eben nicht.
Da ist eine solche Taufe sicherlich eine wunderbare Segnung in die Hände des himmlischen Vaters und Yeshuas hinein.
Aber willentliche Entscheidungen treffen wir frühestens ab dem Alter von 13 Jahren, wo wir in unserem Entwicklungsschub, auch die entsprechenden Hormone neu zugeführt bekommen.
Zurück zur Lesung
Die sogenannten Segnungen haben in der jüdischen, rabbinischen Literatur und auch Auslegung massenhaft Widerhall gefunden.
Sehr spannend aber platzmässig hier nicht zu ermöglichen.
Aber es gibt auf alle Fälle schon aus dem Hebräischen heraus, eine höchst interes- sante Parallele zum Neuen Testament in Genesis 48,16.
Dort wird von Jakob prophezeit, dass seine Nachkommen sich - in eine Menge, eine große Anzahl … - multiplizieren werden.
Im Hebräischen kommt dieses Wort „in eine Menge multiplizieren“ vom Wurzelwort „Fisch= hebr.dag“.
Genau dies hat aber Yeshua hier aufgegriffen, als er seinen Jüngern und Aposteln befohlen hatte, Fischer zu werden.
Fischer von einer Menge von Menschen.
Wer hätte also gedacht, dass dieser spezielle Befehl Gottes des Neue Testaments, das Evangelium mit Menschen aller Nationen zu teilen und weiterzugeben, in der Tora bereits verankert ist.
Wir wissen aber, vergessen meist, dass Yeshua nicht nur unser Herr ist, unser Erlöser, unser König, sondern auch unser Lehrer, unser Rabbi und deshalb auch Thoralehrer.
Er hatte nur die Thora, die fünf Bücher Mose, aus denen er genau, wie aus den Propheten seine Lehren ziehen konnte.
Und es ist ganz klar in Matthäus 5 ausgesprochen, dass Yeshua sagte: Er würde dem nichts hinzufügen und nichts wegnehmen.
Ganz zum Schluss der Offenbarungen hören wir genau diesen Satz.
„Wer der Heiligen Schrift etwas hinzufügt oder wegnimmt ist verflucht“.
Der Herr meint dies sehr, sehr ernst.
Alle Bibelübersetzer sollten sich das, gerade über die letzten 100 Jahre hinweg gesehen, sehr gut überlegen, was da an Übersetzungen wirklich korrekterweise alles zu lesen ist.
Zu seiner Zeit war Yeshua noch nicht König und Erlöser, aber er wurde als großer Rabbi durchaus geehrt und vielfach in ganz Galiläa, in die Synagogen eingeladen, um dort am Sabbat zu lehren. (Lukas 4,14 + 15).
Im westlichen und christlichen Bereich ist allerdings genau dieser Teil von Yeshuas Dienst gern verleugnet und vergessen worden.
Aber es ist und bleibt auch einer der beeindruckendsten Aspekte von Jesu Leben und seinem Dienst zu Lebzeiten.
Nun ein neuer Vers.
Jakob hat darauf bestanden, dass Josef dafür sorgte, dass seine Knochen zurück in sein Land kamen.
Das verheißene Land Kanaan.
Das ist ein weiterer Aspekt: die Verheißung des Landes Israel, die Gott Jakob, der auch in „Israel“ umbenannt wurde, gegeben hatte.
Allein im ersten Buch Mose wird diese Verheißung und das Versprechen, dass das ganze Land zwischen dem Jordan Fluss und der dem Mittelmeer Israel gegeben wird 27-mal erwähnt und im Rest der Tora 97-mal.
Zusammen d.h. also der gesamten Tora 124-mal.
Nehmen wir die gesamte Bibel wird diese Zusage 300-mal wiederholt.
Wir sollten uns das als gläubige Christen, ernsthaft vor Augen halten.
Solche starken Aussagen Gottes, die so enorm oft als Zusage für ein bestimmtes Volk ausgesprochen werden, würden jeden Entschluss der Vereinten Nation oder anderer Staaten gegen Israel entgegenstehen.
Als die UN Existenz in kam war ihnen Israel, von Anfang an ein Dorn im Augen.
 Als die UN in Existenz kam, war ihnen Israel von Anfang an ein Dorn im Auge.

Wir dürfen nicht vergessen, dass in der UN, die arabischen und muslimischen Nationen, automatisch eine Mehrheit haben und deren Hass auf Israel, durch die gesamte UN-geschichte zu sehen ist.
Es gibt keinen Grund dafür und offensichtlich braucht es auch keinen Grund, um diesen Hass immer weiter zu verbreiten und zu schüren.
Wir alle müssen uns aber in dem Vertrauen auf Gottes Wort darauf stützen können und wissen, dass Gott gerecht ist

Das gleiche galt dann auch für Josef.
Und wir dürfen uns vor Augen halten, dass Josef der zweite Mann im reichsten Staat bzw. Königreich der damaligen Zeit war.
Die Grabstätten waren die Besten der Welt.
Die Pyramiden suchten ihresgleichen. Und dennoch.
Obwohl er all diesen Reichtum Ägyptens zu seiner Verfügung hatte, wollte Josef zurück und dort begraben sein. Wie sein Vater auch.
In das Land Kanaan, wo sein Start, seine Geburt, seine Heimat und letztlich sein Ziel doch wieder war und wurde. Erstaunlich.
Josef wurde dann tatsächlich im Land Kanaan, in einem Grab, das Abraham schon in Hebron gekauft hatte, beigesetzt.
Somit hatte Josef auch wieder eine neu erwachte enge Bindung zum Land, um zurückzukommen.
Ein Land, das Gott schon seinen Vorfahren Abraham Isaak und Jakob zugesagt hatte. (Erster Mose 13,15 + 16).
Das spricht auch für die, in die Nationen vertriebenen zehn Stämme und letztlich auch für viele Juden, die in der Diaspora als solche leben.
Die Verbindung zum Land und ihren Wurzeln wird wieder wach.
Das ist eine Erweckung ganz anderer Art, wie wir sie nicht erwarten.
Josef hat mit all seiner Geschäftigkeit als zweiter Mann Ägyptens seine Aufgabe zu erfüllen und alle zu versorgen.
Seine Macht und seinen Reichtum hatten ihn sehr wohl sein Heimatland vergessen lassen. Er hatte seine ursprüngliche Identität aufgegeben.
Das sehen wir auch an der Namensgebung seines ältesten Sohnes.
Aber als seine Brüder zurückkamen und er sie erkannte, als sein jüngster Bruder vor ihm stand, erwachte alles wieder.
Als sein Vater kam war es ganz aus.
Er versorgte danach nicht nur seine Familie, wie es im Traum vor so vielen Jahren schon angekündigt war, sondern er erlebte auch eine Art Wiedergeburt, zurück zum Land.
Er hatte, bis zu seiner ins Amt Setzung als zweiter Mann Ägyptens, Gott immer geehrt. Auch vor dem Pharao.
Aber je länger er im Land war, dann mit einer ägyptischen Priestertochter verheiratet wurde und von Wohlstand und Macht umgeben war, hatte dies seine Identität verdrängt.
Er hatte vergessen wollen, denn diese Vergangenheit war mit sehr viel Schmerz verbunden.
Wie steht es damit und bei uns?
Ich habe schon öfters über diese Tatsache der sogenannten Vertriebenen oder verlorenen Stämme gesprochen.
Es gibt ja heiße Diskussionen.
Tatsache ist aber, dass das, was wir in unseren Genen haben, was unsere DNA uns aufzeigt, nicht verloren ist.
Es kann verschüttet sein. Es kann nicht mehr im Bewusstsein sein.
Aber Gott weiß es. ER weiß auch genau, wann er wie, durch welchen Klang wieder die Frequenzen der Erinnerung aktivieren kann.
Dass wir dazu allerdings auch ziemlich viel Müll und Schutt aus uns selbst heraus- werfen müssen, indem wir erkennen und bekennen, was uns der Heilige Geist, Stück für Stück, offenbart, ist klar.
Dieser zeigt ist uns unsere eigene Verantwortung und führt uns in alle Wahrheit.
Aber die nächsten Jahre wird sich das sehr wohl zeigen, welche Entwicklungen wir hier sehen werden.
Bereits im und vor dem Jahr 2000 gab es eine große Welle der sogenannten Erweckung in die hebräischen Wurzeln des Glaubens hinein.
Hier hat es bereits eine ganze Reihe von Menschen erwischt.
Es erwachte eine Liebe zu Israel. Als Land aber auch zu dem Menschen. Nichtsdestotrotz spüren wir danach oft eine Art innerer Zerrissenheit in uns.
Von verdecktem Antisemitismus, der über frühere Jahrhunderte und Generationen in unseren Genen durchaus noch schlummern mag und wir ihn offensichtlich eigentlich gar nicht so wahrnehmen, aber dann mit diesem Erwecken in eine neue Liebe hinein, doch irgendetwas in uns anfängt in Unruhe zu kommen.
Wir wissen, dass die Juden der Nordstämme und viele andere Juden aus dem Südreich schon über 2000 Jahre in der Diaspora, also verstreut in der Welt, lebten. Ganz Europa ist voll von Juden und jüdischwurzlichen Menschen.
Aber auch in Argentinien, Brasilien, Mexiko, USA, Australien finden wir viele.
Gerade auch durch die vielen Völkerwanderungen und Auswanderungen aus Europa nach Nord- und Südamerika.
Und obwohl Israel zwar ein schönes Land ist, wird es definitiv nicht das schönste oder besonders herausragende Land der Welt, genannt werden können.
Allein die Schweiz oder Norwegen, Deutschland oder Teile von Vereinigten Staaten und auch viele andere Teile der Welt sind physisch gesehen, wirklich noch um einiges brillanter und umwerfender.
Dazu kommt, dass die Probleme im Nahen Osten nicht neu sind.
Bereits die Nehemia 6,1 lesen wir, dass genau die gleichen Nachbarn damals schon die Rückkehr der Juden aus der persischen Diaspora widerstanden und sofort mit Krieg und Hass begonnen hatten, um diese Aliya zurück ins Land der Vorväter zu stoppen.
Erinnern wir uns auch noch einmal an die letzten veränderten Verhaltensweisen Jakobs.
Sein Schmerz, sein Klagen waren in der Zeit in Goshem mit etwas Besserem überschrieben worden, so dass er am Ende seines Lebens, gerade auch als er sehen durfte, dass sein verloren geglaubter Sohn Josef nicht nur am Leben war, sondern sogar zwei Söhne, also zwei Enkel für ihn hatte.
Deshalb pries er Gottes Güte laut, weil es weit über seine ursprünglichen Erwar- tungen gegangen war.
In Epheser 3,20 können wir ebenfalls lesen, dass die Herrlichkeit und die Ehre Gottes ist, aber seine Kraft in uns wirkt.
??? so wäre es für mich verständlicher, falls das so gemeint ist?
In Epheser 3,20 können wir ebenfalls lesen, dass die Herrlichkeit und die Ehre Gott gehört, aber seine Kraft in uns wirkt.

Was wir auch nicht schon erkennen konnten, ist die Tatsache, dass durch die Adop- tion von Ephraim und Manasse, Jakobs zwei Enkel im Glauben und die Anbetung an den Gott Israels erzogen wurden.
Ab dem Zeitpunkt auf alle Fälle. Obwohl beide in einer heidnischen götzen- dienerischen Kultur Ägyptens aufgewachsen waren, hatte sich dort ebenfalls etwas verändert.
Wir sehen zwar bei Manasse, dass nicht nur der halbe Stamm Manasse zurückge- blieben ist.
Es war auch gut, dass er nicht in die Erstgeborenenposition der Leiterschaft kam und warum. Auch wenn diese Tatsache ihn später im Erwachsenenleben sicher geärgert hat.
Aber was Jakob nicht wissen konnte, wusste Gott sehr genau.
Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass der Anteil der Gene einer ägyptischen heidnischen götzendienerischen Mutter, mit einem langen Genpool dieser Art und im besonderen Ausmaß war, und diese eher ihre Kinder und ihren Mann in ihren Glauben zog, als umgekehrt.
Das wirkte noch stark in den Genen der Kinder.
Aber bei den Erstgeborenen ist diese Kraft meistens noch stärker.
Das war auch ein Wunsch und eine Hoffnung Jakobs, dass zumindest Ephraim hier sich mit den jüdischen Genen durchsetzen würde.
Aber geht es uns nicht auch so?
Wünschen wir uns nicht für unsere Kinder und Enkel, dass, obwohl sie von einem Meer von sehr fragwürdigen, ethischen und moralischen Grundsätzen in dieser Welt geprägt werden, sie doch mit einem guten Charakter und einem starken Glauben an den einzig wahren Gott aufwachsen werden, um IHN dann auch im Geist und in der Wahrheit anzubeten. , die Gesetze der Schrift zu halten, da diese ja in ihre Herzen geschrieben sind und sie daher auch Yeshua ihrem Erlöser und König leichter folgen könn(t)en. Sofern sie wollen.
. da würde ich einen neuen Satz anfangen, Dann auch die Gesetze der Schrift zu halten, da diese ja in ihre Herzen geschrieben sind und sie daher auch Yeshua ihrem Erlöser und König leichter folgen könn(t)en. Sofern sie wollen.
Ein interessanter Nebensatz.
Die Juden segnen daher ihre Söhne, dass sie sein sollen wie Ephraim und Manasse. Interessant nicht wie Juda oder Ruben.
Durch diese Aussage, dass die Söhne wie Ephraim und Manasse werden sollen, die ja dann mit den 10 Stämmen in das verheißene Land auszogen, ist immer auch die Erwartung und die Grundlage seitens der Eltern mit einbezogen, dass sie den negati ven Vorgaben, dem Druck der Unreinheit und der Unmoral dieser Gesellschaft, in der sie leben, widerstehen können und auch werden.
Stattdessen sollen sie die wahren Werte, die sie in Gottes Wort gelehrt bekommen haben, einhalten und weitergeben. (Römer 12,2).
Durch diese Segnungen hat Jakob tatsächlich seine zwei Enkel auf eine gleiche Ebene mit seinen eigenen leiblichen Söhnen gestellt.
Und beide wurden ja auch Leiter ihrer eigenen Stämme, letztlich das Haus Josefs repräsentierend und mit einem eigenen Anteil im Land der Verheißung gesegnet, wo sie auch ihre eigenen Flaggen und Symbole hochhalten konnten.
Wie steht es da bei uns?
Welche Tradition, welche Familiengeschichten haben wir, die wir auch als wert erachten, weitergegeben zu werden?
Menschen, die sehr viel Vertreibung erleben und das ist ein Schwerpunkt bei diesem ganzen Volk Israel und somit wurzel- und heimatlos sind, tun sich da oftmals sehr schwer.
Nachdem Jakob als erstes Ephraim und Manasse gesegnet hatte, rief er die anderen Söhne und gab entsprechende Prophetien für ihre Zukunft.
Die Segnungen, die sie von Jakob erhielten, sollten ihnen den Weg ins verheißene Land, wo sie ihr Erbe antreten sollten, anzeigen.
Sie waren auf jeden Sohn individuell zugeschnitten.
Ihr vergangenes Verhalten (der Jugend zum Zeitpunkt von Jakobs Tod) wurden allerdings auf ihr späteres Leben übertragen und hatte auch als solches Übertra gungen durch dieses Erbe, in den DNA ihre Nachfahren geprägt.
Obwohl normalerweise der Erstgeborene die doppelte Portion Segen bekommt, war das bei Ruben nicht der Fall.
Es ist eigentlich für den Erstgeborenen reserviert.
Aber Rubens Instabilität hat das verhindert, die doppelte Portion wurde dann letztlich an Josef und an Juda verteilt.
Beide wurden die entsprechenden Leiter für das Nord- und Südreich.
Rubens Lust für Macht und Regentschaft über die Familie war indirekt sichtbar geworden, durch die Art und Weise, wie er sich über den Vater überhoben hatte. Man muss dazu den geistigen Hintergrund kennen, als er mit der Nebenfrau seines Vaters schlief.
Das war für die Juden ein klarer Versuch, dessen Autorität schon vorschnell zu übernehmen.
Aber Jakob hatte dem widerstanden.
Juda hat sich da als zuverlässiger, für die Verantwortung über die Stämme, erwiesen.
Wir sehen das auch bei den nächsten zwei, Simeon und Levi, die für ihren unge rechten Ärger und Zorn indirekt bestraft wurden.
Obwohl der Ärger wegen der Vergewaltigung ihrer Schwester Dinah, im Ursprung sehr wohl eine richtige Antwort gewesen wäre, war er verdreht und bösartig.
Denn sie haben die Männer Sichems in etwas hineingetrickst und einen falschen Friedensvertrag ausgehandelt, um sie in eine Falle zu locken und zu ermorden.
Das hat mit einem gerechten Wesen absolut nichts zu tun und ihre Gewalt war so exzessiv, dass sie sogar die Ochsen umgebracht haben.
Andere Söhne dagegen wurden mit Schönheit und Fruchtbarkeit, wie bei Josef, mit Schnelligkeit wie bei Naphtali, mit der Intensität eines Wolfes, wie bei Benjamin, dem Lehramt wie Issachar oder militärische Kraft und Macht wie bei Gad, gesegnet. Das entsprach auch ihrem Naturell, das sie während ihrer Lebzeit offenbart hatten. Dann wurde Juda von Josef in 1. Mose 49,8 als Leiter der Stämme Israels ernannt. Wir beachten dabei meist gar nicht den Psalm 114,1 bis 2, in dem ausgesagt ist, dass Juda in Gottes Augen zu einem Heiligtum (Kadasho) und Israel insgesamt in seine Herrschaft (Memshalah) gekommen war.
Das Wort, das als Heiligtum (Kadasho) aus dem Hebräischen übersetzt, heißt Heiligkeit oder eine heilige Portion/ Anteil.
Wir wissen, dass das Wort kadosh = heilig oder beiseite genommen/ auserwählt, bedeutet.
Bereits da können wir auch Judas Ruf und Berufung in Heiligkeit leben zu sollen, erkennen. Aber tun sie es wirklich? In Israel selbst oder auch in der Welt?
Wir alle haben Fehler und sind weit von Heiligkeit entfernt.
Juda geht es da leider nicht anders.
Es sollte anders sein, und es könnte anders sein.
Aber hier sind die fleischlichen Triebe und Begierden oftmals so viel stärker. Deshalb ist Selbstkontrolle die wichtige und letzte Eigenschaft bei Galater 5,22.
Als Juda Josefs Leben vor seinen Brüders Rache bewahrte,
… der Rache der Brüder bewahrte, war das ein deutliches Zeichen von guter, innerer Gerechtigkeit und einer gewissen Heiligkeit.
In den Jahrzehnten und Jahrhunderten danach, mangelte es allerdings öfters einmal daran.
Des Weiteren wurde Juda von Jakob ein Löwenjunges genannt.
Daraus stammte dann auch, dass der Stamm Juda als „Gur Ariel“, ein Löwenjunges genannt wird. Im ersten Mose 49,9 können wir das nachlesen.
Und tatsächlich können wir aus dem königlichen Stamm Juda, eine ganze Reihe von Königen, Regenten und letztlich den ersehnten Erlöser, den Messias als Gesalbten König Israels, Yeshua Ha Maschiach ableiten. (Philipper 2, 10).



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16.10.2023, 17:47

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Wir beginnen einen neuen Lesekreislauf für 2024/25 oder 5784 im Hebräischen.
Jedes Parascha- oder Lesejahr beginnt mit dem ersten Buch Mose oder Genesis, Kapitel 1 „Bereshit“.
Wir werden dieses Mal ein...

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