fire and flame

Verlag, Seminare und interreligiöser Austausch



Parashas – biblische Wochenlesungen

EINFÜHRUNG

In der Tora, den fünf Büchern Mose, die wichtigsten Bücher des AT (zusammen mit den Propheten)  für die Juden, genauso wie für die Christen in der Bibel, als die Gesamtheit von Altem und Neuen Testament, gibt es sehr viel zu lernen. Es sind nicht nur spannende Geschichten und inhaltsreiche Briefe, sondern es sind sehr viele Schlüssel und Prinzipien in diesen verschiedenen einzelnen Büchern der gesamten Bibel verborgen.

Viel Freude somit bei diesen wöchentlichen Gedanken !!!

Nach Sukkot also im Oktober  beginnt ein neuer Jahreskreislauf der Parashalesung

DIE PARASHAS DES BIBLISCHEN KREISLAUFS 
2022 BIS 2023 FINDEN SIE HIER!
 

oder als Druckausgabe in unseren Buchshop



Da wir wieder eine Doppellesung hatten, ist diese Woche Balak noch gültig.
Erst nächste Woche lesen wir dann über Pinchas

Achtunddreißigste/Neununddreißigste Wochenlesung - Balak "Zerstörer" / Chukat "Statuen-Dekrete"

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17.07.2024, 20:44

Teil 2

Jetzt geht es mehr um Bileam, der viel zu wenig in unseren Gemeinden beachtet, eher ignoriert, missachtet, dadurch auch nicht erkannt und gelehrt wird, damit wir wachsam werden und bleiben. Vor allem bei uns...   mehr


12.07.2024, 07:02

BALAK (Zerstörer)  4. Mose 22,2–25,9; Micha 5,6–6,8; Joh. 3,9-21+ 4,3-30+ 12,27-50; Off 2,14-15; 2. Petr. 2,1–22 CHUKAT (Statuten-Dekrete) 4. Mose 19,1 – 22,1; Richter 11,1-33; Hebr. 9,1–28; Titus; Psalm 79-82, Daniel; Matthäus 21,1-17

Wir haben wieder eine spannende Doppellesung für die 38te und 39te Woche. Schon im letzten Jahr haben wir uns mit den verschiedenen sehr unterschiedlichen Kapiteln in dieser Doppelparasha befasst. Auch mit...   mehr




Sechsunddreißigste Wochenlesung - Korach

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05.07.2024, 15:50

4. Mose 16,1-18,32; 1 Samuel 11,14–12,22; Jesaja 66,1-24; Psalm 75-78, Hesekiel 40-48; 1. Samuel 11,14-12,22; 2.Tim. 2,8-21; Judas 1,25; Hebr. 9-13; Luk. 18,35-19,28; Apg. 5,1–11; Johannes 19,1-17

UNZUFRIEDENHEIT FÜHRT ZUR REBELLION WAHRE LEITER WERDEN VOM HERRN BESTIMMT und EINGESETZT Korah ist einer der wenigen Wochenlesungen, in dem ein einzelner Name die gesamte Parascha beherrscht. Wir haben im...   mehr




Sechsunddreißigste Wochenlesung - Shelach Lecha "Schicke!"

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28.06.2024, 15:36

4. Mose 13,1 – 15,41; Joshua 2:1–24; Psalm 93-95; Hesekiel 33-39; Lukas 17:1-18:43; Markus 10,1-14; Hebräer 3:7-19+ 5-8; Römer 4:1–25

Bevor wir in die aktuelle Lesung gehen, lasst uns nochmals kurz zurückschauen, was in den letzten beiden Lesungen ins Auge sticht. In der Parasha Beshalach zeigte sich, dass das Volk in einer panikerzeugenden...   mehr




Fünfunddreißigste Wochenlesung - Becha`alochta "Wenn du aufsetzt"

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14.06.2024, 19:29

4. Mose 8,1-12,16; Sacharia 2,14-4,7; Lukas 17,11-18,14; 4. Matthäus 14,14-21; Joh. 19,31-37; Hebräer 3,1-6. Philipper 2,1–18

Da wir einige Doppelwochenlesungen hatten bin ich mit der Zählung ein wenig zu kurz geraten und habe oben aufgeholt. Nächste Woche wird dann auch eine Pause sein, damit wir mit den anderen die in den Parashas...   mehr




Zweiunddreißigste Wochenlesung - Nasso "Erhebe"

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10.06.2024, 18:42

Teil 2 Haftarah

In der ergänzenden prophetischen Lesung haben wir die Geschichte Simsons Auch darauf sind wir im letzten Jahr schon kurz eingegangen. In dieser Zeitperiode der Geschichte der Juden, sind sie wieder von JHWH...   mehr


06.06.2024, 15:58

4. Mose 4,21 – 7,89; Hesekiel 14-24; Richter 13,2–25; Johannes 11,1-54+ 7,53 -8.11; Apg 21:7-32. Epheser 1,1–23; 1.Tim; Sprüche 25-28

Der Titel dieser Wochenlesung NASO finden wir wieder im ersten Satz – Erhebe ... Mit diesem Terminus sollte betont werden, dass die Kinder Israels ihre Köpfe zur Zählung hochheben sollten, weil es im...   mehr




Einunddreißigste Wochenlesung - Bamidbar "In der Wüste"

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28.05.2024, 09:20

Teil 2

Den prophetischen Abschnitt finden wir u.a Hosea 1,10, in dem es auch um Nummern und Zahlen geht und der somit zur Parasha eine Brücke schlägt. „Die Anzahl der Kinder Israels soll sein wie der Sand des...   mehr


24.05.2024, 06:26

4. Mose 1,1 – 4,20; Mt. 24-28; Sprüche 21-24, Hesekiel 1-13; Hosea 1,10–2,20 + 2,1-22 (heb. Bibel); Luk. 2,1-7 + 16,1-17; 1. Korinther 12,12-31; Matthäus 4,1-17; Römer 15,1–7

Auch diese Wochenlesung ist interessant für unsere heutigen Tage. Wir haben im letzten Jahr schon über die verschiedenen Aspekte gesprochen. Über das Volk Israel und den Rest der anderen vermischten...   mehr




Dreißigste Woche - Behar "Auf dem Berg" + Bechukotai "In meinen Satzungen"


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24.05.2024

Teil 2

Wir wollen uns auch dieses Jahr noch einmal mit der 50 Tage Reise des Omer Zählens Richtung Shavuot befassen, um in den Weg zur Freiheit zu kommen.
Im letzten Jahr haben wir deshalb die zwei Konzepte „Dror“, Freiheit aus Ägypten heraus und „Chierut“, Freiheit für den individuellen Menschen, angeschaut.
Wir wollen unsere Reise, in unser Potenzial-Jubeljahr hinein, weitergehen.
Jahr für Jahr. Schritt für Schritt.
In Tages-, Wochen- und Jahresschritten können wir also an Hand der Bibel unsere Reise zu unserem Design, unserer Identität, unserem Potenzial, aber auch unserem Erbe und damit unserem Geburtsrecht vorangehen.
Und in beiden ist Dror und Chierut erhalten.

Im materiellen oder physikalischen Sinn können wir also frei sein, in einem demokratischen Land wählen zu gehen.
Wir haben keine Restriktionen in der Art und Weise, wie, wann und wo wir Land kaufen oder verkaufen möchten und wir sind in der Lage, wenn wir dies wollen, jeder Art von Geschäftsgelegenheiten aufzugreifen und voranzugehen und vieles mehr.
Aber wir sollten in all den reellen, materiellen Möglichkeiten unseres täglichen Lebens das geistige Potenzial und das Ziel nicht vergessen, sondern suchen und erkennen.
Wofür du, als Einzelpersonen, ebenfalls geschaffen worden bist.
Es ist wichtig das zu erfahren und auszugraben.
Auch Yeshua selbst hat uns in Lukas 4,18 + 19 und 1.Korinther 7,21 bis 24 versichert, dass wir diese beiden Formen von Freiheit erfahren dürfen.

Lass uns noch einmal ganz zurück zum Anfang der Schöpfung gehen.
GOTT hat alles geschaffen und innerhalb der Schöpfung, ein Stück Land, das s er den Garten Eden nannte, beiseite genommen.
Dort war seine Gegenwart zu spüren und er liebte es, mit Adam und Eva in der Abendkühle spazieren zu gehen.
Als Adam und Eva sündigten, so wie Israel immer wieder wegen Götzendienst sündigte und Schuld auf sich lud, wurden sie ebenfalls ins Exil, außerhalb vom Garten Eden geschickt.
Ähnliches geschah mit Israel, wenn sie ins Exil geschickt wurden.
In beiden Fällen mussten sie sozusagen aus ihrer Abgesondertheit, die alles was sie brauchten beinhaltete, heraus in eine Welt gehen, die auch ein Teil dessen war, was Gott geschaffen hatte.
Aber nicht Seine Herrlichkeit und Sein Ebenbild in gleicher Weise repräsentierte. Sie hatten einen anderen Status.
Dieser Ort, außerhalb von Eden oder außerhalb von Israel, wie Gott es mit Grenzen benannt hatte, war unerlöst.
Als Gott die Kinder Israels, aus der Sklaverei und Gefangenschaft Ägyptens freigesetzt hatte, sollten Sie ein Stück Land zurückerobern, das ebenfalls mit Begrenzungen von Gott genannt wurde.
Auch dazu sagte ER: „dies ist mein Land!“
Aber dieses Land war unerlöst und die Israeliten waren zu einem bestimmten Zweck in dieses Land gesandt worden.
Sie hatten das Potenzial das Land zu erlösen und wiederherzustellen.
Sie sollten das Land betreten, alles was dort an Götzen und Götzendienst war, zerstören, die damals dortigen Bewohner entfernen.
Dann das Land dann unter den 12 Stämmen aufteilen und dort eine Stiftshütte, ein Ort der Anbetung bauen.
All diese Schritte gehören zu einem Prozess „Land zu erlösen“, so wie der Herr Yeshua uns, als Menschen, erlöst hat.

In diesem Land sollte ein neuer Standard des heiligen Lebensstils von Anbetung, göttlichem Leben, ethnischen Geschäftspraktiken und anderem etabliert werden, so dass mehr und mehr auch die Atmosphäre verändert würde und Ähnlichkeit mit dem Garten Eden bekommen sollte, bzw. könnte.
GOTT wusste natürlich, dass die Menschheit und damit auch Israel weiter, mit der weiteren Waisen- und Sklaven- Mentalität also Opfermentalität lebte, und immer noch offen für die Einflüsse und Manipulationen der Welt, des alten Menschen, des Egos, war.
Dass sie weiterhin auch in die Gefahr laufen würden, zu sündigen.
Deshalb war die priesterliche Anordnung: einen Platz zu schaffen, wo der Mensch Busse tun könnte, Reue zeigen könnte, dann neu, mit einem Neustart eines heiligen, sauberen Lebens sich dem Herrn wieder neu hingeben kann. (3.Mose25,23)

All das ist vergleichbar mit den drei Ebenen oder Stufen der Ehe.
Die Ehe soll eine Exklusivität der Beziehung zwischen zwei Menschen sein und du sollst nur diese Person lieben und keinen anderen.
Es enthält die Verpflichtung, dass jeder Partner dem Anderen, innerhalb eines Ehevertrages, der verschiedene Arten von Regeln beinhaltet, verpflichtet war, und Drittens sollte es eine ewig dauernde Beziehung sein.
Mit dem verbalen Schlusswort: „… bis dass der Tod euch scheidet“.

In gewisser Weise können wir hier auch drei Ebenen oder Stufen der Verbundenheit mit dem Land feststellen.
Wenn du in ein Land, das dir der HERR gegeben hat kommst, dann sollst du in einer gewissen Exklusivität mit diesem Land verbunden bleiben.
Du sollst dort für mehrere Jahre säen und pflanzen.
Nämlich sechs Jahre pflanzen und ein Jahr ruhen, was dem Schmittajahr entspricht.
Das ist die Verbindlichkeit, die man dem Land auch zuordnen kann.
Und dir muss drittens bewusst sein, dass dieses Land die Dauerhaftigkeit des Eigentums Gottes an diesem Land auch reflektiert.

Wenn wir also die Exklusivität des Landes Israel, zum Volk Israels als ein besonderen Platz, indem Gottes Herrlichkeit wohnt, und wohnen soll betrachten, ist das Schmittajahr mehrheitlich für das Land Israel gedacht und kann dieses Prinzip nur bedingt auf einen anderen Zweck, unter diesem Aspekt anders genutzt und anders übertragen werden.
Das heißt aber nicht, dass dem Land immer wieder Ruhe gegönnt werden soll. Oder dass mir ein Fruchtwechsel, bei denen regelmäßig Parzellen des bebauten Landes immer wieder ganz ruhen dürfen, nicht gut sind.
Das sind sogar sehr gute Einrichtungen.

Z.B, wenn wir jetzt dieses Konzept der Ehe, in den drei Stufen, auch noch einmal auf unseren Bräutigam, den Messias Yeshua beziehen, dann ist dieser auf seine flecken- und faltenlose Braut wartend.
Es soll eine Ehe auf Lebenszeit sein und wir sollen uns für diesen Zweck, für dieses Ziel auch vorbereiten.
Geistig gesehen könnte man also dieses Schmitta-Konzept, nicht nur auf die Ehe, so wie es die Weisen Israels an Hand von Abrahams Beispiel, als er das Grab für Sarah kaufte, verbunden haben, sondern auch auf unsere, von Gott gegebenen Talente und Fähigkeiten, beziehen.
Wenn wir also z.B sechs Jahre arbeiten, um für unseren persönlichen Gewinn und Eigennutz vieles zu erwirtschaften, wäre es doch auch gut, ein Jahr oder eine längere Zeit für die Gemeinde und Gemeinschaft zu arbeiten, ohne daraus jetzt persönlichen Gewinn zu ziehen.
In diese Gedankenrichtung kommen wir selten bis nie.
Gemeinde ist aber vor allem Gemeinschaft, Partnerschaft und auch Ehe und Familie. In der Ehe sollen wir uns lieben, respektieren und den anderen für alle Zeit ehren. Das tägliche Leben des Geld Verdienens, Kinder Aufziehens und vieles mehr, zeigt aber oftmals auch eine andere Realität.
Die Realität einer Tretmühle oder eines Hamsterrades.
Wenn wir also diese Lasten reduzieren wollen, und im siebten Jahr wirklich wieder mehr Zeit füreinander, miteinander und die Familie aufbringen würden, weil wir in den sechs anderen Jahren auch Finanzen zurückgelegt haben, ev Stellvertreter gefunden und eingearbeitet haben, um ein Sabbatjahr für die Gemeinschaft zu schaffen, ist es zumindest überlegenswert.
Es wäre jeder Ehe sehr zuträglich wieder feste Fundamente des zu- und miteinander zu bekommen, zu haben und vor allem zu erhalten.
Die Erlösung, die wir in und durch und mit Jesus Christus bekommen haben, soll uns transformieren.

Erlösung und Freisetzung hat immer mit Freiheit aus Gebundenheiten zu tun.
Und deshalb sollen wir unseren Lauf der Erlösung auch auf ein persönliches Niveau herunterbrechen können.
Wir haben unseren Lauf des Gehorsams mittlerweile eher beiseite gelegt und versuchen unserer Wahl, immer wieder durch Vernunftgründe und Rechtfertigungen zu verwässern und zu verschleiern.
Aber letztendlich müssen wir immer erkennen - es ist und war unsere Wahl. (Jeremia 17,1).
Dort ging es nicht nur um Sünde, sondern auch um Landkauf in einer Zeit, wo es unsinnig erschien.
Aber genau dann ist das Land nicht nur sehr günstig, sondern wir können es in aller Ruhe neu bearbeiten und vorbereiten.
Diesen Lauf der Erlösung könnten wir auch an den Erzvätern Abraham, Isaak und Jakob verfolgen.
Starten wir bei Jakob, wo wir uns an die Gebote (Berg Sinai) binden lassen, damit sich auch das Herz zum Vater zurückwenden kann.
Die Israeliten, und wir heute sollen das uns verheissene „Land betreten“ und vor allem das Wort, also die ganze Schrift studieren.
Durch diese Gebote werden wir aufgerufen einen neuen Standard der menschlichen Würde und Reinheit zu leben und in das Land zu legen.
Wir nennen das Heiligung.
Im 3. Mose 25 14 heißt es dann, wir sollen den anderen nicht unterdrücken.
In 19,33 sollen wir den Fremden nicht unterdrücken und im 5. Mose 23,16 +7 sollen wir den Sklaven nicht unterdrücken, also heute auch einen Fronarbeiter oder jemand der für einen Lohn arbeitet.
Gehen wir weiter zu Isaak. Hier begann das Konzept des persönlichen Opfers.
Wir werden vorbereitet unser Leben von dieser Welt abzusondern, um diesen Weg der Heiligung zu gehen.
Wir müssen lernen zu warten und zu harren, damit wir die leise Stimme des Heiligen Geistes hören können und uns vorbereiten, dass wir gegebenenfalls auch Verfolgung für das Heil des Königreiches Gottes, in Kauf nehmen müssen.
Um letztlich bei Abraham zu enden, der den Lauf in der liebenden Freundlichkeit, in der gebenden Gastfreundlichkeit/ Gastfreundschaft für und an alle Fremden weiter zu geben, damit wir weitergehen können.
Ich würde das Rückabwicklung, zurück NACH EDEN nennen.

An all dem müssen wir erkennen, dass wir uns in den Generationen und auch in unserem Leben ursprünglich immer weiter von Gott weg entwickelt haben, und wir nun in einen Prozess kommen sollen, um IHM wieder nahe zu kommen, um wirklich ein Freund Gottes auf dieser langen Lebens Straße zu werden.
Natürlich müssen wir uns nach den letzten Wochenlesungen auch fragen:
Kann etwas, was Unheilig ist, auch wieder heilig - oder etwas, was unrein war, oder wurde, wieder rein werden?
Die Antwort ist natürlich Ja.
Nicht nur durch das Blut Yeshuas, dass unser Hauptmerkmal ist, sondern auch durch den Prozess der Busse, der Reue und der Wiederherstellung.
Auf diesem Weg von Pessach, wo das Brot noch ganz ohne Hefe sein muss, und mit dem Fest der ungesäuerten Brote in Erinnerung kommt, sollen wir dann Richtung Shavuot 50 Tage lang laufen, um in diesem Prozess der Heiligung, auch wieder anderes Brot essen zu können, das aber durch den Heiligungsprozess dann auch heilig werden kann.

In diesem Prozess wird das Böse, der Hass, die Bitterkeit, Unvergebenheit, Unversöhntheit und all die anderen bösartigen Verbindungen aus uns herausgenommen. Regelrecht ausgebrannt.
Dadurch sollen wir mehr und mehr in geistige Wesen transformiert werden, die rein und heilig sind.
Dieser Prozess hat seine Symbolik besonders stark in den 50 Tagen, dass uns diese Heiligung des Lebens wieder voll verfügbar ist.
Aber es ist sicherlich ein Jahreslauf.
 
Haftarah - der prophetische Teil (Jer. 16.19-17,14):
Vertraue nur GOTT für deine Segnungen

Hier geht es um die versprochenen Segnungen für Gehorsam und Strafe für Ungehorsam.
Da uns nur der alleinige, einzige wahre GOTT diese Freiheit und Segnungen garantiert und garantieren kann, weil wir mit ihm im Bund sind, spricht der Prophet Jeremia aus, dass diejenigen, die ihr Vertrauen in Menschen setzen, allein und verlassen und desolat bleiben. (Jeremia 17,5 + 6)
Das ist ein satter Fluch. In Jeremia 17,7 + 8 dagegen lesen wir, dass, wenn wir unser Vertrauen in IHN allein legen, wir wie Bäume sind, die am Wasser gepflanzt sein werden.
Wir stellen also hier eine Verantwortlichkeit unseres Selbst fest, die mit den Segnungen und Flüchen verbunden ist.
Wir sind für unser Tun und unser Denken verantwortlich und müssen die Konsequenzen tragen. Wir müssen Rechenschaft ablegen.
Dieses Wissen sollte uns wirklich helfen, unsere Wahlmöglichkeiten besser zu treffen, um sicherer in unserem täglichen Lauf mit dem Gott Israels voranzukommen.
Dieser prophetische Teil endet mit der wundervollen Proklamation, dass unser HERR, unser GOTT allein, die Hoffnung Israels, auch die Quelle des lebendigen Wassers, des Leben spendenden Wassers, unser Heiler und unser Erretter ist.
Wenn wir auf IHN vertrauen und IHM gehorchen, wird er uns nie verlassen und wir können diese Segnungen und diese Gunst auch erleben. (Jeremia 17,13+14)

In 3. Mose 25,1+2 werden wir wieder an das Land und den Glauben und das Vertrauen haben zu müssen, das Land ruhen zu lassen und dennoch nicht zu kurz zu kommen, erinnert.
Wir können uns einfach nicht vorstellen, dass Land Ruhe brauchen könnte!!

Das betont die Einzigartigkeit des Heiligen Landes.
Das Gebot von dem wir lernen und lesen, dass das Land Ruhe braucht, bedeutet natürlich auch, dass wir in diesem Ruhejahr entsprechende landwirtschaftliche und ökonomische Anpassungen für die zukünftige Zeit vornehmen sollen, und dass wir die Zeit nutzen, um mehr und mehr im Herrn zu ruhen und uns Zeit nehmen sollen, mehr über den Herrn zu lernen.
Somit ist es bei weitem nicht nur die körperliche Ruhe für Land und Leute, damit wir nicht auspowern und uns erschöpfen, sondern es geht um geistige Erfrischung. Mehr davon lesen wir in 5. Mose 31,10 bis 13.
Im Vorjahr haben wir bereits von den sozialen Konsequenzen dieses Ruhejahrs gelesen.
Die Armen konnten das, was übriggelassen wurde und weiter wuchs ebenfalls nehmen, ernten.
Im 50ten Jahr hat dann, sowohl das Land, wie auch die Menschen selbst, geruht.
Es war eine besondere, von Gott angeordnete Zeit der Freiheit und Ungebundenheit, Unabhängigkeit, die auch in Glaubensfreiheit, Religionsfreiheit und Ungezwungenheit resultieren könnte.
Diese Zeit und das Land wurden dadurch geheiligt, beiseite gesetzt und deshalb heilig dem Herrn.
In dieser Zeit blieb das Land unkultiviert, wie auch im Schmittajahr und wurde den ursprünglichen Familien zurückgegeben.
Die Gründe für den Verlust des Landes waren vielfältig.
Leider haben auch die Juden diese Jubeljahre, mit dieser Vorgabe des Zurückgebens von Land und Schulden, immer wieder versucht zu umgehen, auszutricksen oder gar nicht mehr zu halten.
Dadurch sind Ihnen aber auch die Segnungen verloren gegangen.
Den Segen hätten wir immer gerne, aber die Bedingungen davor, wollen wir ungern erfüllen oder wir ignorieren sie einfach, weil die Habgier grösser ist.

Sicher können wir uns in der Nachfolge Jesu fragen, wie weit solche Gebote auch für uns noch gelten könn(t)en.
Aber gleichzeitig müssen wir uns dann fragen, ob wir zum Volk Gottes gehören oder nicht gehören wollen.
Um modern zu sprechen, wäre diese Verwalterschaft mit heutigen Worten eine Art Leasingvertrag.
Das Gesetz war damals wie heute für jeden.
Für Reiche und für Armen gleichermaßen.
Es war entworfen worden um die Rechte für jeden Menschen zu schützen und das Land und den Reichtum nicht in den Händen weniger Reicher akkumuliert zu wissen und zu lassen.
So dass es letztlich nur noch Arme geben würde und wir wieder bewusst oder nicht, willentlich oder nicht Sklaven werden und in (versteckter) Sklaverei landen.
Aber leider steht gerade in den Offenbarungen, dass zum Ende der Zeit die Schere zwischen Arm und Reich enorm weit auseinander gehen wird.
Das ist die Folge vom nicht einhalten der göttlichen Gerechtigkeit und Gebote.

Aber in Joel 3,2 steht ganz klar, dass Gott Sein Gericht über diejenigen, die das Land teilen wollen, ausüben wird und natürlich auch diejenigen, die sich einfach nicht an seine Gebote halten wollen.
Die Hoffnung Jeremias, war die Hoffnung für Israel. (Jeremia 32,15).
Hier wird die Erlösung des Landes angesprochen.
Eigentlich eine etwas außergewöhnliche, bizarre Situation.
Der König Zedekia hatte Jeremia in Jerusalem ins Gefängnis gesteckt, weil er die Zerstörung Jerusalems und das Exil des jüdischen Volkes vorhergesagt hat.
In Jeremia 32,7 wurde diese Hoffnung, aber durch den Kauf eines Feldes, das die zukünftigen Aussichten, dass Juden diese Felder wieder besäen und bepflanzen würden, festgehalten.
Wir dürfen nicht vergessen, dass Jeremia ein Feld kaufte, das eigentlich demnächst zum babylonischen Eigentum durch Eroberungen kommen würde.
Der Mann selber verrottete im Gefängnis.
Aber es war nun einmal kein normaler Kauf, sondern ein prophetischer Akt.
Es kam tatsächlich zu der Zerstörung Jerusalems, wie Jeremia es akkurat vorausgesehen hatte, aber gerade im Angesicht der Entvölkerung wurde dadurch Hoffnung gesät.
Jeremia hat dadurch in der Vorschau und in einem prophetischen Akt das Land bereits erlöst.
Im Gehorsam dies zu tun, hat er seinen Glauben an den EWIGEN bestätigt, der die Erlösung Israels zugesagt hatte. (Jeremia 32,15)
Und obwohl Jeremia voraussichtlich nie dieses Land, während seiner Lebzeit, noch zurückbesiedeln durfte, war dieser Akt ein klares Zeichen sich, nicht von Hoffnungslosigkeit erdrücken zu lassen.
Er vertraute in Gottes Gnade.
Eines Tages wird Gott sein Volk zurück in dieses Land und zu IHM selbst zurückführen. (Jeremia 32, 17).
Dann würde das Volk Israel, das aus dem Exil zurückkehrte, Jerusalem wieder aufbauen und Israel wieder bewohnen.
So wie Gott es zugesagt hatte.
Und sie kamen aus der babylonischen Gefangenschaft zurück.
Aber sie sündigten wieder in der gleichen Weise; verließen die Wege des Herrn und damit IHN selbst und wurden 70 n.Chr. durch die Römer geschlagen, zerstreut und vertrieben.
Auch wenn ein Überrest immer noch im Land blieb. Aber ganz wenige.
Und wieder versprach GOTT, dass er Sein Volk in dieses Land zurückbringen würde. Diesmal nicht von Babylon, sondern von allen vier Ecken der Erde, damit sie niemals wieder von dort vertrieben werden können. (Amos 9,14+15).
Gerade heute können wir die Erfüllung, diese Hoffnung vieler Propheten bezeugen. Die übernatürliche Wiederherstellung der Nation Israel und das Sammeln seiner Leute, von allen vier Enden der Erde, findet genau jetzt statt.

Jetzt fehlt nur noch die Wiedervereinigung unter der souveränen Regentschaft des Messias selbst, der auf dem ewigen Thron seines Vaters David sitzen wird.
Dieser Tag, an dem Israel ihren Erlöser anerkennen und erkennen wird, wird kommen. ER, der sie alle von der Sklaverei der Sünde befreit hat. (Römer 6,6 + 19) 



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Neunundzwanzigste Wochenlesung - Emor "Rede!"

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13.05.2024, 17:04

Teil 2

Wir haben nun schon einiges über die Aufgaben und Regeln bzw. Begrenzungen von und für Priester gehört und gelesen. Dennoch gibt es das ein oder andere, dass ich hier noch erwähnen will. 3.Mose 21,1 bis 4...   mehr


10.05.2024, 15:19

3. Mose 21,1-24,23;Hesekiel 44,15-31; Matthäus 5:38-42, Galater 3:26-29. Lukas 11,1-12,59; Jakobus 1:1–18

Der Prozess der Heiligung Als Priester(innen) im Namen des Herrn, unseres Erlösers und auch Schöpfers JHWH, Yeshua und dem Ruach, sollen wir auch Repräsentanten und Botschafter ,,eine königliche Familie seines...   mehr




Achtundzwanzigste Wochenlesung - Acharei Mot "Nach dem Tod" / Kedoschim "Heilige"

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26.04.2024, 17:10

Teil 2

Wir lesen auch in dem ergänzenden prophetischen Teil der Haftara, wieder einiges über 3.Mose 19,2 B „Sei heilig, weil ich heilig bin“. Gegen Ende finden wir dazu noch mehr. Eigentlich stellen sich nicht nur...   mehr


18.04.2024, 17:34

3. Mose 16,1–20,27; Hesekiel 22,1-16; Amos 9,7–15; Römer 3,19-28; 1 Kor. 5,1-13; 1.Petrus 1,13-21.; Joh. 7,1–10,2 KEDOSHIM (die Heiligen) 3. Mose 19,1–20,27; Amos 9,7–9,15 (Ashkenazi); Hesekiel 20,2–20,20 (Sephardic); Hebräer 12,1–17 / 3.Mose 16,1-20,27; Amos 9,7-15; Lukas 13,1-33; 14,1-15,32

In der letzten Woche lasen wir noch die Gebote/Gesetze von tumah (Unreinheit) and taharah (Reinheit), die ebenso zur Heiligung und Heiligkeit gehören. Diese Woche haben wir erneut eine Doppellesung, die dann...   mehr




Siebenundzwanzigste Wochenlesung - Tazira "Sie empfängt" / Metzora "Aussätzige"

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16.04.2024, 19:20

Teil 2

Kommen wir nun erneut zu den Unreinheiten (metzora) und den dann resultierenden unheilbaren Krankheiten (Tzara`at). Aber zuerst müssen wir uns viel mehr darüber klar werden, was Verunreinigungen eigentlich...   mehr


12.04.2024, 08:47

3. Mose 12,1-15,33; 2. Könige 4,42–5,19, 7,3–20+ 7,3-20; Markus 9,14-50; Matthäus 8,1-4; 11,2-6; Lukas 2,22-24; 5,12-16; 7,18-23+ 9,51-10,42

Die Grundlagen für diese Wochenlesung wurden bereits mit den Basisdaten im letzten Jahreskreislauf gelegt. Es geht um die zwei Hauptthemen, der Unreinheit einer Frau nach der Geburt, aber danach auch um...   mehr




Sechsundzwanzigste Wochenlesung - Shemini "Achter"

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04.04.2024, 19:29

3. Mose 9,1 – 11,47; Psalm 18-21; Jesaja 31-48; 2.Samuel 6,1–7,17; 2.Korinther 6,14-7,1; Galater 2,11-16; 1.Petrus 1,14-16. Markus 7,1-23,2 +9,1–13; Römer 12-16;

Wir starten mit 3. Mose 9,1. In diesem Vers, wird der achte Tag zuerst erwähnt. Sehr vieles über die Bedeutung der Nummer 8, speziell in der Bibel, wurde bereits im letzten Jahr ausgeführt. Der aktive Dienst...   mehr




Fünfundzwanzigste Wochenlesung - Tzav "Gebiete"

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02.04.2024, 06:53

Teil 2

Wir sehen also in dieser Wochenlesung eine Weiterführung der Opfer d.h. heute Gebet und Anweisungen für den priesterlichen Dienst und seine Einhaltung. Wie jeder andere Beruf hat auch der Priesterdienst für...   mehr


29.03.2024, 09:46

3. Mose 6,1-8,26; Maleachi 3,4-24; Jeremia 7,21 – 8,3; 9,22 – 9,23; Markus 7,31-9,1+12,28-34; Römer 12,1-2; Matthäus 17,9-13; 1.Korinther 10,14-23 +15,1–58

Vom letzten Jahr kennen wir bereits einige wesentliche Merkmale, die mit dieser Parascha/Wochenlesung zu tun haben. Zusammenfassung Mose führt die neuen Anweisungen bzgl. Opfer etc., aus der Sicht von...   mehr




Dreiundzwanzigste/Vierundzwanzigste Wochenlesung - Vayikra "Er rief"

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19.03.2024, 21:40

Teil 2

Wir sind bereits im letzten Jahr auf die Bedeutung von Sünde, Schuld und Schuldbewusstsein eingegangen. Wir müssen uns noch ein wenig intensiver in der allgemeinen Empfindsamkeit, gerade auch für alle, die...   mehr


15.03.2024, 16:10

3. Mose 1,1-5,26; (Haftara, proph. Lesung) Jes. 43,21-44,23; Hesekiel 45,16-46,18; Lukas 22,1-13; Römer 8,1-13; Hebräer 9,1–28; Markus 7,1-30

Wir fangen nun mit dem dritten Buch Mose an. Die ersten Kapitel behandeln des Opfersystem. Auch hier gilt es, dass die meisten Christen kein großes Interesse daran haben, weil sie glauben, dass das schon...   mehr




Zweiundzwanzigste Wochenlesung - Vajakhel "und er versammelte"

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11.03.2024, 06:46

Teil 2

Ich würde gerne nochmals auf den Punkt zurückkommen, dass die heutige Parascha den letzten drei so stark ähnelt, dass man sie gerne überspringen würde. Das haben wir doch schon alles gelesen, denkt man sich so...   mehr


09.03.2024, 07:56

2. Mose 35,1 – 38,20; Psalm 47+48; Micha; Hesekiel 45,16-46,18; Haftara - 2.Könige 12,1-17 Markus 6,14-29; Johannes 6,1-71; Markus 11-16; Lukas 21,1-4

Wir haben eine Doppellesung von Wochenparashas. Eine heißt Vajakhel und eine Pekudei. Im letzten Jahr habe ich hierzu einiges ausgeführt. Wir lesen, dass Mose diese gesamten ausgeführten Arbeiten, alle...   mehr




Einundzwanzigste Wochenlesung - Ki Tissa "Wenn du zählst"

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29.02.2024, 16:35

2. Mose 30,11 – 34,35; 1. Könige 18,1-39; 4. Mose 19,1-22; Hesekiel 36,16-38; Psalm 44+45+46; Hosea + 2.Kö 14-17; Lukas 1,14-20; 1. Kor. 10,2-3,1-18; Mk. 6-10

Es erfüllt mich immer wieder mit Freude festzustellen, was wir aus den Wochenlesungen alles herausbekommen können. Beim Durchlesen vom letzten Jahr in Band 1 Vitamine ist mir so viel wieder in den Sinn...   mehr




Zwanzigste Wochenlesung - Tetzaveh "Du sollst befehlen/gebieten"

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23.02.2024, 20:32

2. Mose 27,20 – 30,10; Psalm 3+4+7; Hes. 43,10–27; 1. Sam. 15,2-34; Markus 1-5, 43; 1. Petr. 2:1–25; Philipper 4,10-20

Es ist erstaunlich, wie schnell man vergisst. In der Vorbereitung für diese Wochenlesung zur Priesterkleidung und der besonderen Bedeutungen der Kleidungsstücke bzw. des Priesters insgesamt, machte ich schon...   mehr




Neunzehnte Wochenlesung - Terumah "Hebeopfer"

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16.02.2024, 16:32

2.Mose 25,1–27,19; 2.Kor.10-13; Psalm 6+38+51; 2.Kö.1-13; 1.Kö.5,26-6,13; Matthäus 12,46-13,58; Hebräer 8,1-6, 9,1-28+10,1

Das Wort „Terumah“ als Titel dieser Parasha heißt im hebräischen „geben, spenden, einlegen, mitwirken“. Diese Gabe des „Gebens und Mitwirkens“ ist ein sehr wichtiges und sehr großes Ding, weil es generell das...   mehr




Achtzehnte Wochenlesung - Mischpatim "Rechtsordnung"

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12.02.2024, 10:08

2. Mose 21,1-24,18; 2. Könige 12,1-17; Jeremia 34,8-22; and Matthäus 5,38-42; Markus 7,1-23; Apg 23,1-11 and Hebräer 10,28-39. Lukas 7,1-8,3; Kol. 3,1–25

Wir haben über Mischpatim, also Gesetzesordnungen und viele andere Bedeutungen dazu, im letzten Jahr ausführlich gesprochen. Die entsprechende Wortbedeutung und vieles mehr könnt ihr auf der Webseite oder in...   mehr




Siebtzehnte Wochenlesung - Yitro (Jethro)

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02.02.2024, 21:16

2. Mose 18,1–20,3; Jes. 6,1–13,6; 9,5–6; 1.Kö. 12-25; Psalm 66+67+68; 1. Joh. 5,1–11; 2.Kor 1-5; Matthäus 6,1-8,1

Auch zu dieser Woche könnt ihr im Vitamine Buch bereits die vielen Impulse vom letzten Jahr nachlesen. Dieses Jahr wollen wir uns weiter mit dem Verhältnis Mose mit Jitro, dem Ruf Gottes an Mose hinauf auf...   mehr




Sechzehnte Wochenlesung - Beschalach "Als er ziehen ließ"

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26.01.2024, 19:13

2. Mose 13,17-17,16; Richter 4,4–5,13; Lukas 2,22-24; 1.Korinther 10,1-13; Offenbarung 15,1-4. Matthäus 5,1-48; 2. Petr. 1

Schon im letzten Jahr konnten wir einiges über den Pharao, seinen Zorn nachdem die Israeliten geflohen waren, lesen. Immerhin hatte er gerade zehn Plagen durchlaufen, seinen ältesten, also erstgeborenen Sohn...   mehr




Fünfzehnte Wochenlesung - Parasha Bo "Komm"

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22.01.2024, 18:00

Teil 2

Israel ist, im rechtlichen und tatsächlichen Sinn, nicht die erstgeborene Nation in der Welt. Es gab schon lange vorher andere Nationen. Aber diese Nation ist von YHWH ins Leben gerufen worden, damit die...   mehr


18.01.2024, 18:48

2. Mose 10,1 – 13,16; Jeremia 46,13–28; Psalm 58+59+60+61; 2.Sam 21-24; Joh. 19,31-37; 1.Kor 6-10; Offenbarung 9,1–21+ 16,1-21.

Im letzten Parascha oder Wochenlesungskreislauf gab es für die 15te Woche schon viel zu lesen und zu erkennen. Die letzte Woche hatten wir mit einer erstaunlichen Frage abgeschlossen. Es ging um den freien...   mehr




Vierzehnte Wochenlesung - Wa´era "und ich erschien"

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16.01.2024, 19:12

Teil 2

In allem, was wir gelesen haben, lernen wir immer besser, das GOTT sehr genau weiss, was ER an Gaben in uns platziert hat und dass ER unsere Charakterzüge sehr wohl kennt, wie auch die Umstände, in die er uns...   mehr


12.01.2024, 17:16

2. Mose 6,2 – 9,35; ;  Hesekiel 28:25 - 29:21; Psalm 55+56+57; 2.Sam 9-20; 1.Kor 1-5; Offenbarung 15:1–16:20

„Und YHWH redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin YHWH und ich bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der mächtige Elohim, aber mit meinem Namen YHWH habe ich ihnen nicht offenbart.“ (2. Mose...   mehr




Dreizehnte Wochenlesung - Shemot

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09.01.2024, 18:01

Teil 2

Holen wir uns in Erinnerung, dass die Nachkommen Jakobs nur insgesamt 70 Personen ausmachten, die gemäß zweiter Mose 1,5 nach Goshem kamen. Josef war ja bereits dort. Aber sie hatten sich so enorm vermehrt,...   mehr


07.01.2024, 16:35

2. Mose 1,1 – 6,1; Psalm 110+111+112; 2.Sam 1-8; ; Jesaja 27,6–28,13, 29,22–23; Jeremia 1,1–2,3 ; Matthäus 22,23-33; Lukas 20,27-44; Hebräer 11,23-26; Römer 12,1–21; 2.Thess + Apg 19;

Diese Wochenlesung Shemot hat einige Besonderheiten. Sie verbindet uns mit den anderen Hauptbestandteilen der Tora, indem sie uns mit den Propheten und dem Neuen Testament verknüpft und uns zurück zum Anfang...   mehr




Zwölfte Wochenlesung - Wajechi "und er lebte"

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02.01.2024, 11:19

Teil 2

Kommen wir jetzt noch mal auf die Vaterrolle und damit zu Jakob zurück. Ein interessanter Satz von ihm, gerade in Bezug auf seinen Tod war, dass er sicher stellen wollte, dass seine Knochen nicht in einem...   mehr


29.12.2023, 18:58

1.Mose 47,28 – 50,26; 1.Thess. … ; Psalm 52+53+54; 1.Sam 21-31; 1 Könige 2,1–12; 1. Pet. 1,3-9; Joh. 10,1–21;

Im der letzten Jahresparaschazyklus, der im Buch „Vitamine für die Woche“ festgehalten ist, lesen wir zu dieser Wochenlesung schon sehr viel Interessantes. Zuletzt wurde erzählt, dass Josef seine Brüder und...   mehr




Elfte Wochenlesung - Vayigash "und er kam nahe/trat heran"

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26.12.2023, 23:15

Teil 2

Wir können also schon erahnen, dass die verschiedenen Geschichten aus dieser Wochenlesung zusammenhängen. Obwohl sie so unterschiedlich scheinen, ergänzen sie sich doch. Wir haben uns im ersten Teil diesmal...   mehr


22.12.2023, 06:43

1. Mose 44,18—47,27; Psalm 116+117+118; 1.Sam. 11-20; Hesekiel 37,15-28; Eph. 2,1–22; Apg. 16-18; Joh. 5,1-47

Diese Wochenlesung zeigt uns wieder einige neue Facetten in der Geschichte Israels und speziell Josefs und seinen Brüdern. Wir lesen darüber, wie Juda aufsteht und seinen kleinen Bruder Benjamin...   mehr




Zehnte Wochenlesung - Mikez " Am Ende"

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19.12.2023, 16:13

Teil2

Bleiben wir weiter bei Josef, dem Vorschatten auf Yeshua, wenn auch mit vielen Parallelen und doch bei weitem nicht gleich. Aber die Tatsache, dass Josef, unerwartet und plötzlich, innerhalb eines Tages...   mehr


14.12.2023, 16:34

1. Mose 41, 1 – 44,17; 4.Mose 28,9 – 15+ 7,42-47 ; 1.Könige 3,15-4,1; Psalm 108+109; 1.Sam 1-10; Sacharja 2,10-4,7; Johannes 1,1-18+ 10,22-28; Lukas 24, 13-29.

Letzten Jahr haben wir für diesen Parashakreislauf schon sehr viel Punkte gefunden. Nachlesen ist empfehlenswert. Also lernen wir, dass das Licht der Torah, der 5 Bücher Mose, vor allem auch in seinen...   mehr




Neunte Wochenlesung - Vayeshev "und er ließ sich nieder/ er lebte/ wohnte"

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12.12.2023, 06:34

Teil 2

Bevor wir nochmals mit Josef weitermachen, einen kurzen Hinweis auf Juda. Juda hatte letztlich das Leben von Josef gerettet. Aber da dieser dann doch in die Sklaverei verkauft war, hat er sein zu Hause...   mehr


07.12.2023, 21:06

1.Mose 37,1–40,23; Amos 2,6–3,8; Psalm 106+107, Ruth 1-4; Apg. 7,9-16; Römer 8,18–39; Jakobus 3-12

Ich empfehle zuerst die Wochenlesung von letztem Jahr zu lesen, weil hier schon einiges ausgeführt ist. Zu finden im Buch „Vitamine fürs Jahr“ (in meinem Verlag), als Voraussetzung für die aktuelle Parasha,...   mehr




Achte Wochenlesung - Vayeslach

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05.12.2023, 16:46

Teil 2

Im zweiten Teil wollen wir noch ein wenig mit der sich nur sehr langsam erkennbaren Veränderung des Charakters Jakobs, nach dem Ringen mit dem Engel des Herrn, befassen. Denn das hat für uns heute noch...   mehr


02.12.2023, 10:21

1. Mose 32,4-36,43; Obadja 1,1-21; Matthäus 2,13-23

In dieser Wochenlesung haben wir vor allem mit zwei grossen Bereichen zu tun. Die Überquerung des Jakob vom kleinen Fluss Jabokk, um seinem Bruder Esau zu treffen und damit die Begegnung von Jakob und Esau,...   mehr




Siebte Wochenlesung - Vayera "und er zog aus"

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28.11.2023, 10:41

Teil 2

In Teil 2 werden wir uns erneut mit der Kraft von Träumen beschäftigen. Über die Jakobsleiter haben wir ja schon etwas lesen können. Wenn Gott Träume nutzt, um uns Nachrichten zu übermitteln, gibt es...   mehr


24.11.2023, 15:22

Wajeze „Und er zog aus“: 1.Mose 28,10 – 32,3; Apg. 6-10; Psalm 119,1-88; Richter 1-9¸ Hosea 12,13 – 14,10; Psalm 119,1-88; Johannes 1,43-51; Epheser 4,1–32

Schon im letzten Jahr konnten wir in dieser Wochenlesung einiges über Jakob erfahren, der mit Josef zusammen, die Hauptperson in dieser Parascha sind. Jakob wird während seines Lebens von einem sehr unreifen...   mehr




Sechste Wochenlesung - Toldot "Generationen/Geschlechter"

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22.11.2023, 17:27

Teil 2

Weil wir uns nun schon mit einigen Ehen beschäftigt haben, machen wir diesbezüglich auch eine Art Abschluss und gehen erst im nächsten Kreislauf wieder auf die (dienende) Verwalterschaft ein. Ehe und der...   mehr


19.11.2023, 10:50

1.Mose 25,19 – 28,9; Josua 13-24; Maleachi 1,1–2,7; Römer 9,6–29; Hebräer 12,14-17; Psalm 1+2+5; Apg. 1-5;

Toldot, Geschlechter oder auch Generationen. Ein ganz wichtiges Prinzip Gottes. ER nennt sich bewusst und bestimmt: „der Gott Abraham, Isaaks und Jakobs“, also der Gott der drei Generationen. Wir haben in...   mehr




Fünfte Wochenlesung - Chaje Sara "Das Leben Saras"

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17.11.2023, 07:21

Teil 2

Im zweiten Teil möchte ich noch mehr auf die Aussage Abrahams, dass er ein Fremder in diesem Land wäre, eingehen. Denn es betrifft auch uns. Wir sind ja auch NICHT von dieser Erde, sondern leben nur AUF dieser...   mehr


11.11.2023, 17:00

1.Mose 23,1 – 25,18; Psalm 22+40+41; Josua 1-12; 1 Könige 1:1–31; 1.Petrus 3:1–7; Matthäus 8:19-22; Lukas 9:57-62 + 21-24.

In dieser Wochenlesung geht es um das Leben Sarahs, „Chaje Sarah“. Wir haben letztes Jahr schon einiges, speziell über Sarah, lesen dürfen. Es startet mit 1. Mose 23.1 … “und das Leben von Sarah…“ Aber auch...   mehr




Vierte Wochenlesung - Wajera "...und es erschien"

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07.11.2023, 19:53

Teil 2

Kommen wir nun zu den Frauen in dieser Wochenlesung. Wir haben Sarah und Hagar. Nehmen wir als erstes Sarah. Die persönliche und psychologische Betrachtung des Lebens von Sarah und dem auf der...   mehr


05.11.2023, 11:53

1. Mose 18,1 – 22,24; 2 Kings 4:1–37; 2 Peter 2:4-10; Psalm 113+114+115 Hiob 32-42; Lukas 1:26–38, 24:36–53 + 16-20; 2 Peter 2:4-10; Hebrews 6:13-20

Wie im letzten Jahresparaschakreislauf haben wir vertiefend über das Leben Abrahams gesprochen. Tatsächlich sind in diesem Wochenlesekreislauf wieder Abraham, Lot, Sarah und Hagar die Hauptpersonen. Von allen...   mehr




Dritte Wochenlesung - Lech Lecha "Geh hin-Geh für dich"

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28.10.2023, 13:43

1.Mose 12,1–17,27; Jesaja 40,27–41,16; Johannes 8,51-58; Kolosser 2,11-15; Hebräer 7,1-19; 11,8-12; Matthäus 1,1–17

Über den Mann Abraham, um den es hauptsächlich in dieser Wochenlesung geht, gibt es sehr viel zu sagen. Schon in der letzten Jahresreise haben wir uns auch mit seiner Ehe und seinem Verrat an Sarah und dessen...   mehr




Zweite Wochenlesung - Noach "Noah/Ruhe"

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23.10.2023, 09:22

. Mose 6:9–11:32; Psalm 104+105; Hiob 11-21Isaiah 54:1–55:5+ 66,1-24; Lukas 1:5–10+ 17,20—27

In dieser zweiten Wochenlesung haben wir es mit Noah zu tun. “Dies ist die Geschichte von Noahs Geschlecht. Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten; er wandelte mit Gott. (1. Mose 6:9) Eine...   mehr




Bereshit - "Im Anfang"

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18.10.2023, 09:51

Teil 2

In der Zusammenfassung haben wir es in dieser ersten Woche der Jahreskreislauf-Paraschalesung auch mit der Verwalterschaft oder mit der dienenden Leidenschaft zu tun. Immerhin hatte der erste Adam diese...   mehr


16.10.2023, 17:47

1. Mose 1,1-6,8 Jesaja 42,5-43,10; Matthäus 1:1-17; Offenbarung 1:1-5; 22:1-21 Johannes 1,1-17

Wir beginnen einen neuen Lesekreislauf für 2024/25 oder 5784 im Hebräischen.
Jedes Parascha- oder Lesejahr beginnt mit dem ersten Buch Mose oder Genesis, Kapitel 1 „Bereshit“.
Wir werden dieses Mal ein...

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