fire and flame

Verlag, Seminare und interreligiöser Austausch



Parashas – biblische Wochenlesungen

EINFÜHRUNG

In der Tora, den fünf Büchern Mose, die wichtigsten Bücher des AT (zusammen mit den Propheten)  für die Juden, genauso wie für die Christen in der Bibel, als die Gesamtheit von Altem und Neuen Testament, gibt es sehr viel zu lernen. Es sind nicht nur spannende Geschichten und inhaltsreiche Briefe, sondern es sind sehr viele Schlüssel und Prinzipien in diesen verschiedenen einzelnen Büchern der gesamten Bibel verborgen.

Viel Freude somit bei diesen wöchentlichen Gedanken !!!

Nach Sukkot also im Oktober  beginnt ein neuer Jahreskreislauf der Parashalesung

DIE PARASHAS DES BIBLISCHEN KREISLAUFS 
2022 BIS 2023 FINDEN SIE HIER!
 

oder als Druckausgabe in unseren Buchshop



Da wir wieder eine Doppellesung hatten, ist diese Woche Balak noch gültig.
Erst nächste Woche lesen wir dann über Pinchas

Achtunddreißigste/Neununddreißigste Wochenlesung - Balak "Zerstörer" / Chukat "Statuen-Dekrete"

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17.07.2024, 20:44

Teil 2

Jetzt geht es mehr um Bileam, der viel zu wenig in unseren Gemeinden beachtet, eher ignoriert, missachtet, dadurch auch nicht erkannt und gelehrt wird, damit wir wachsam werden und bleiben. Vor allem bei uns...   mehr


12.07.2024, 07:02

BALAK (Zerstörer)  4. Mose 22,2–25,9; Micha 5,6–6,8; Joh. 3,9-21+ 4,3-30+ 12,27-50; Off 2,14-15; 2. Petr. 2,1–22 CHUKAT (Statuten-Dekrete) 4. Mose 19,1 – 22,1; Richter 11,1-33; Hebr. 9,1–28; Titus; Psalm 79-82, Daniel; Matthäus 21,1-17

Wir haben wieder eine spannende Doppellesung für die 38te und 39te Woche. Schon im letzten Jahr haben wir uns mit den verschiedenen sehr unterschiedlichen Kapiteln in dieser Doppelparasha befasst. Auch mit...   mehr




Sechsunddreißigste Wochenlesung - Korach

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05.07.2024, 15:50

4. Mose 16,1-18,32; 1 Samuel 11,14–12,22; Jesaja 66,1-24; Psalm 75-78, Hesekiel 40-48; 1. Samuel 11,14-12,22; 2.Tim. 2,8-21; Judas 1,25; Hebr. 9-13; Luk. 18,35-19,28; Apg. 5,1–11; Johannes 19,1-17

UNZUFRIEDENHEIT FÜHRT ZUR REBELLION WAHRE LEITER WERDEN VOM HERRN BESTIMMT und EINGESETZT Korah ist einer der wenigen Wochenlesungen, in dem ein einzelner Name die gesamte Parascha beherrscht. Wir haben im...   mehr




Sechsunddreißigste Wochenlesung - Shelach Lecha "Schicke!"

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28.06.2024, 15:36

4. Mose 13,1 – 15,41; Joshua 2:1–24; Psalm 93-95; Hesekiel 33-39; Lukas 17:1-18:43; Markus 10,1-14; Hebräer 3:7-19+ 5-8; Römer 4:1–25

Bevor wir in die aktuelle Lesung gehen, lasst uns nochmals kurz zurückschauen, was in den letzten beiden Lesungen ins Auge sticht. In der Parasha Beshalach zeigte sich, dass das Volk in einer panikerzeugenden...   mehr




Fünfunddreißigste Wochenlesung - Becha`alochta "Wenn du aufsetzt"

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14.06.2024, 19:29

4. Mose 8,1-12,16; Sacharia 2,14-4,7; Lukas 17,11-18,14; 4. Matthäus 14,14-21; Joh. 19,31-37; Hebräer 3,1-6. Philipper 2,1–18

Da wir einige Doppelwochenlesungen hatten bin ich mit der Zählung ein wenig zu kurz geraten und habe oben aufgeholt. Nächste Woche wird dann auch eine Pause sein, damit wir mit den anderen die in den Parashas...   mehr




Zweiunddreißigste Wochenlesung - Nasso "Erhebe"

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10.06.2024, 18:42

Teil 2 Haftarah

In der ergänzenden prophetischen Lesung haben wir die Geschichte Simsons Auch darauf sind wir im letzten Jahr schon kurz eingegangen. In dieser Zeitperiode der Geschichte der Juden, sind sie wieder von JHWH...   mehr


06.06.2024, 15:58

4. Mose 4,21 – 7,89; Hesekiel 14-24; Richter 13,2–25; Johannes 11,1-54+ 7,53 -8.11; Apg 21:7-32. Epheser 1,1–23; 1.Tim; Sprüche 25-28

Der Titel dieser Wochenlesung NASO finden wir wieder im ersten Satz – Erhebe ... Mit diesem Terminus sollte betont werden, dass die Kinder Israels ihre Köpfe zur Zählung hochheben sollten, weil es im...   mehr




Einunddreißigste Wochenlesung - Bamidbar "In der Wüste"


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24.05.2024

4. Mose 1,1 – 4,20; Mt. 24-28; Sprüche 21-24, Hesekiel 1-13; Hosea 1,10–2,20 + 2,1-22 (heb. Bibel); Luk. 2,1-7 + 16,1-17; 1. Korinther 12,12-31; Matthäus 4,1-17; Römer 15,1–7

Auch diese Wochenlesung ist interessant für unsere heutigen Tage.
Wir haben im letzten Jahr schon über die verschiedenen Aspekte gesprochen.
Über das Volk Israel und den Rest der anderen vermischten Mitwanderer, die aber in gewissem Sinn schon geglaubt haben, weil sie auch das Passahfest hielten, um dann mit den Kindern Israels zu gehen.
Jetzt wandern alle von ihrem Ziel dem Berg Sinai weiter in Richtung verheißenes Land.
Die Zählung der Personen war absolut nur auf die eigentlichen Stämme beschränkt und hier auch nur auch die Männer über 20 Jahre.
Diese jungen Männer bekannten sich in ihrer Identität als Israeliten, die bereit waren für die Sache des Allmächtigen, zu kämpfen.
Aus dieser Bereitschaft heraus konnte das Fundament der Stiftshütte gelegt werden.
Mit der zweiten Zählung wurde die Identität und der Platz jedes Einzelnen des Volkes präzisiert und dokumentiert (4. Mose 1,18).
Jeder, der sich zählen ließ, bekam einen Eintrag in die Geburtsregister Israels nach seinem/ ihrem Geschlechter/Familie.

Die Bedeutung der Gemeinschaften, wie und warum sie genau in diesen Dreiergruppen, rund um die Stiftshütte von Gott gesetzt wurden, ist noch zu diskutieren.
Bleibt aber letztlich Gottes Geheimnis und kann mit den verschiedenen Fähigkeiten und Eigenschaften, die in diese einzelnen Stämme gelegt wurden, und die sich zumindest teilweise ergänzen sollten, z.T erklärt werden.
Man kann sich allerdings fragen, wie es sich mit den Nicht- Israeliten, dem restlichen Mischvolk verhielt.
Waren diese schon innerhalb der Stämme vermischt oder noch mal außerhalb.
Darüber wird nichts gesagt.
Ein Schwerpunkt liegt aber in der Einheit aller unter einer Autorität/einer Leitung, zu der wir noch tiefer in der Haftara kommen werden.

Wenn man also ein großes Volk durch eine Art von Wüste führen möchte (auch heute noch), bedarf dies einer gewissen Ordnung.
Um diese Ordnung herzustellen, braucht es eine bestimmte Systematik, die aus verschiedenen Gründen entstand.

Praktischerweise wegen des Aufbau- und Abbaus des Lagers. Dies musste zügig und geordnet geschehen.
Darüber gab es aber auch einige geistliche Botschaften für uns heute.
Eine war die Symbolik der Banner, zu der wir noch ausführlicher kommen. Die Kinder Israels sollen sich jeder bei seinem Banner und bei den Zeichen ihrer Vaterhäuser lagern, … (4. Mose 2,2a)
Jeder Israelit war, wie schon beschrieben, einem Stamm zugehörig. In diesem Stamm sollte er auch verbleiben und sich unter seinem Banner lagern. Somit war das Lager durch die verschiedenen Stämme aufgeteilt und bildete dennoch eine Einheit.
Indem sich jeder Israelit bei seinem Vaterhaus lagern sollte, konnte er sich seiner familiären Pflichten nicht entziehen. Er war aufgefordert, die Beziehungen zu seiner Familie und zu seinen Nachbarn sauber zu halten. Lästerungen oder böses Reden über andere wurden durch eine Zeltwand auch sofort gehört. Heute sind das die dünnen Betonwände.
Alle Israeliten waren mehr oder minder der Stiftshütte zugewandt, weil sie sich doch rings um das Zelt der Begegnung lagern sollten. (4.Mose 2,2b). Somit war jeder Israelit automatisch auf YHWH ausgerichtet, wenn er sein Zelt verließ. Was für eine Symbolik, der wir auch heute noch einiges abgewinnen könnten. Im Klartext bedeutete dies, dass egal aus welchem Vaterhaus oder von welchem Stamm, jeder Einzelne kam, Sein Blick war auf den HERRN aus zu richten war, denn jedes Zelt war nach der Stiftshütte ausgerichtet. Und so ging der erste Blick jedes Israeliten bei Verlassen seines Zeltes nicht zum Nachbarzelt, sondern direkt auf das Zelt der Begegnung.
Dann erinnern die Banner der Stämme in welcher Abteilung des Lagers man sich befand. Sie erinnerten an die eigene Identität und Herkunft. Das bedeutet, dass so unterschiedlich wir auch sind, so unterschiedlich unsere Herkünfte, Biografien, Geschmäcker oder Vorlieben auch sind, so unterschiedlich unsere Sprachen, Denkweisen und Erfahrungen auch sind, wir haben eines gemeinsam: EINEN KÖNIG, EINEN ERLÖSER, der uns alle liebt, völlig unabhängig von all den anderen Unterschiedlichkeiten. Wir sind daher aufgefordert, unsere Unterschiede stehen zu lassen und in Einheit VOR IHN zu kommen und dabei unseren Fokus von unseren Unterschieden und Lebensumständen weg, auf unseren gemeinsamen König zu richten.

Der Name Badmidbar, also „Zahlen oder Nummer“ resultiert aus den ersten vier Kapiteln, in denen die zwei Zählungen der Israeliten erwähnt sind.
Die erste Zählung betraf das Aufstellen einer Armee.
Es ist auch noch interessant, die alte hebräische Bezeichnung für Badmidbar- Sefer Hapikudim, also das „Buch der Zählungen“, das den Prozess des Zählens meint, so wie wir es genau in dieser Zeit des Omer Zählens, also der 50 Tage zwischen Pessach und Shavuot finden.
Im ersten Kapitel des neuen vierten Buch Mose campen alle noch am Berg Sinai, wo sie gerade die Gebote empfangen, die Stiftshütte gebaut haben und die ersten Instruktionen für Lobpreis und Anbetung bekamen.
Danach müssen sie aber weiter in Richtung verheißenes Land ziehen und Gott bereitet sie auf diese neuen Herausforderungen vor.
In diesem Jahreskreislauf möchte ich euch einmal die echten Zahlen der zwölf Stämme aufführen, die zusammen 603.550 Männer ausmachten:
Ruben: 46.500
Simeon: 59.300
Gad: 45.650
Juda: 74.600
Issachar: 54.400
Sebulon: 57.400
Ephraim: 40,500
Manasse: 32.200
Benjamin: 35.400
Dan: 62.700
Asher: 41.500
Naphtali: 53.400 

Wir können uns allerdings vorstellen, dass in diesen über eine Million Menschen, von denen wir jetzt nur 603 550 als Männer ausgezählt haben, ganz schön viel Chaos herrschen würde.
Daher auch die Struktur und die Ordnung, die jetzt von Gott geschaffen wurde, indem er die zwölf Stämme um die Stiftshütte die das Zentrum des Heiligtums enthielt, zu lagern.
Eigentlich ist der Sinn eines solchen Aufrufs einer Zählung in der Wüste auch ein Aufruf sich jetzt einen Überblick zu verschaffen und Ordnung in Sippen und Familien hineinzubringen, denn es gab ja auch noch eine zweite Zählung, die die Israeliten alleine anbetraf.

So etwas würde auch für uns heute gelten, wenn Gemeinschaften, wie bei Erweckungen, wachsen. Meist sogar schnell.
Dann kommt der Punkt, an dem Struktur und Ordnung in das schnell aufkommende Chaos gebracht werden muss.
Anfangs gab es bei diesem Wüstenzug noch keine Regeln untereinander.
Alles war grenzenlos, frei und ohne Vorgaben. Keiner wusste, wie sich die Gemeinschaft miteinander und zueinander verhalten soll(te).
Solche Prinzipien gelten generell auch heute für schnell wachsende Gemeinschaften.
Natürlich gab es in der Wüste tatsächlich nicht allzu viel Eigentum, das man bewachen musste.
Wenn wir heute eine Erweckung hätten, finden wir dabei auch viele Arme, Mittellose, Hoffnungslose, Zerbrochene etc., die sonst keine Möglichkeiten haben und auch nicht sehen, angenommen und willkommen geheißen zu werden.
Das sind aber die Kranken, von denen das Neue Testament spricht, die Jesus auch tatsächlich ruft, weil die Gesunden keinen Arzt brauchen.
Für diejenigen, die allerdings in Leiterschaft in solche Chaosgruppen, die sich schnell wie ein Schwarm zusammentun, Ordnung bringen wollen, ist das keine einfache Aufgabe. Das muss geübt werden.
Immerhin gab es damals in der Wüste auch schon jede Menge Gefahren. Wüstenstürme wären z.B. eine davon. Übergriffigkeit eine weitere.
Solche Wüstenstürme haben wir übrigens heute bei uns, im Fall unserer Gefühle oder auch Lebensumständen, genauso.
Die Wüste in sich ist voller Anarchie, also eine Situation ohne Ordnung.
Das möchte Gott natürlich nicht und wird es dauerhaft nicht zulassen.
Aber das würde heute bei Erweckungen genauso sein.

Eine Zählung, die auch eine Einteilung von Menschen vornimmt, bewirkt genau das Gegenteil.
Das Ziel ist dabei tatsächlich, einen Rahmen zu schaffen, Reglements und eine Art Regierung, um Ordnung in das heillose Durcheinander zu bringen.
Die Wüstenzählung damals erfasste jede Person, ihren Stamm d.h. ihre Wurzeln, wo sie gerade lagerten und unter welchem Banner, also unter welcher Stammesflagge sie zu finden waren.
Wenn wir dann in der Lesung weitergehen, werden wir auch gleich die positiven Aspekte solcher Ordnung, auch in Hinsicht auf Vorbereitung von Armeezusammenstellungen für die nächsten Ereignisse, erkennen.
Es ist nun einmal eine Tatsache, dass wir allein, in der Wüste, kaum überleben würden.
Wir können zwar selbst eine Wüstenzeit mit dem HERRN haben, indem wir von anderen Sachen ausgeschlossen sind, oder uns selbst zurückziehen, um in Ruhe unsere Beziehung mit IHM zu ordnen und zu intensivieren, aber das ist ein überschaubarer Zeitraum, der uns schnell öde und leer vorkommt, weil wir dann nicht unsere bekannte und vertraute Umgebung haben.
Aber die reale Wüste ist für eine Einzelperson tödlich.
Um also in solch einer Wüste überleben zu können, ist die Vorgabe, dass man sich zusammentut.
Dass man Strukturen des Miteinanderlebens legt, damit man in Einheit und in Einigung kommt.
Eigentlich könnte man in dieser Wüstenzeit, die Gott hier vorgesehen hatte, erkennen, dass ER ein wenig dabei nachgeholfen hatte, damit die Verschiedenheiten, allein der zwölf Stimme, wieder in Einheit zu kommen und miteinander laufen zu können, überhaupt möglich war.
Denn es war überlebenswichtig sich zu ergänzen.
Das musste gelernt werden und hat letztlich das Volk untereinander gestärkt.
In der Sklaverei kannte man nur sich selbst und seine eigene Familie.
Da war eher der Einzelkampf des Überlebens angesagt.
Jetzt geht es um ganz andere Ziele.
Eine solche Wüsten- und Ruhezeit kann man sich an dieser Wüste klar machen.
In der Wüste gibt es keine Straßenlampen.
Tag ist Tag und Nacht ist Nacht. Wenn es dunkel ist, muss man schlafen.
Es gab und gibt keine Klimaanlage und Nichts anderes was uns ablenken könnte. Weder Werbung, noch Verführung oder anderes.
Plötzlich stellen wir fest, dass es gar nicht so einfach ist, mit sich selbst allein zu sein. Auch wenn man den HERRN dabei sucht.
Wir fangen an, uns schnell wieder nach Gemeinschaft zu sehnen.
Wenn wir also zu lange allein sind, fangen wir oftmals erst dann an, über unsere eigenen Hürden zu springen, um wieder in Gemeinschaft zu sein.

Aber gerade wegen der Ausgrenzung und Verfolgung des Volkes Israel, in den Tausenden von Jahren später, hatte dies allerdings auch den Effekt, dass sie sich wirklich unbedingt in Gruppierungen, wohin sie gewandert waren, oder in die Nationen in die sie verstreut waren, begannen sich zu assimilieren und anzupassen.
Das wiederum hat allerdings die göttlichen Vorgaben, Anweisungen und meist auch den Bund gebrochen.
In der Wüste strecken wir uns also nach einer helfenden Hand aus, wenn man in Nöten ist und umgekehrt, d.h. man sollte eine solch helfende Hand auch anderen reichen.
Von diesem Punkt aus, kann dann Loyalität und gegenseitige Verantwortlichkeit wachsen.
Das wäre das Ideal, das wir anstreben. Nöte und Bedrängnisse vereinen!
Genau das wird auch wieder auf uns zukommen.
Wir sind viel zu sehr stark verwöhnte Kinder Gottes geworden, die sich um die Einheit nicht mehr so viel kümmern, weil sie alles haben oder sich selbst besorgen können.
Wir haben es doch gut. Uns geht es doch gut. Ich brauche nichts anderes.
Auch nicht GOTT - das kann schnell zur falschen Lebenseinstellung werden.
Die Liebe erkaltet, sagt die Bibel und das können wir mittlerweile schon überall sehen.
Um also eine neue Gemeinschaft zur Geburt zu bringen, muss man einen wilden Haufen erst einmal in die Wüste, in die Einsamkeit bringen, wo sie sich gegenseitig brauchen und nicht nur auf ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche schauen.

Damals war in der Wüste die Wolken- und Feuersäule die oberste Leitung.
Auf der Erde wurde sie durch Mose dargestellt.
Alle mussten aber, je nach der Bewegung unter dieser Wolkenleitung aufbrechen oder lagern.
Gemäß 4. Mose 2,2 jeder unter seinem Banner.
So wie jeder Stamm seine Flagge hat.
Warum sind also solche Banner oder Flaggen wichtig?
Im Krieg orientieren sich die Soldaten am Banner und dem Bannerträger.
Wo das eigene Banner ist, ist auch die eigene Truppe.
Wenn es zu Kämpfen im großen Stil kam, mussten die eigenen Soldaten unbedingt wissen, wo denn ihre eigene Einheit war.
Das wurde nur durch das Banner oder die Flagge, die vom Bannerträger hochgehalten wurde, ermöglicht.
Es war also äußerst kritisch, wenn der Bannerträger gefallen ist und damit die Orientierung verloren ging.

Schon Theodor Herzl hat zu Baron Hirsch diese wichtigen Worte gesprochen.
Was ist eine Flagge? Ein Stab mit einem Stück Stoff daran? Keinesfalls.
Eine Flagge ist viel grösser in ihrer Bedeutung.
Mit einer Flagge kannst du Menschen in eine Richtung bringen, wo immer Du sie auch hin haben willst. Sogar in das verheißene Land.
Auch heutzutage können Menschen noch für ihre Flagge leben oder sterben, weil es mit Nationalität und Identität zu tun hat.
Als Israel neu gegründet wurde, hatten sie noch keine solche Flagge.
Eine Flagge ist somit ein Identifikationsmerkmal.
Wer keine hat, und nicht weiß zu welcher Nationalität oder Gruppe er gehört, kann eine schmerzvolle Leere in sich verspüren, denn es fehlt das Gefühl der Zugehörigkeit.
Ein sehr, sehr wichtiges Grundbedürfnis für jeden Menschen. ZUGEHÖRIGKEIT!!!
Zu wem gehörst du, ist eine existenzielle Sinnfrage für unser Leben.
Wir würden sagen unsere Flagge ist die Schweizer, die Deutsche oder die israelische Flagge.
Mit dieser Flagge oder diesem Banner, das überall in den jeweiligen Ländern zu sehen ist und er- bzw. gekannt wird, identifizieren wir uns und/oder stellen zumindest einen Teil unserer Identität fest.
Somit symbolisiert eine Flagge eine Vision!! Etwas zu dem ich dir gehöre.
Sowohl als menschliches Wesen als auch mit einer gemeinsamen Idee und Vision.
Eine Flagge hat heute die Bedeutung eines Logos.

Im Hebräischen kennt man die Ausdrucksweise „zu deinem Banner“ gerufen zu sein. Und das bedeutet auch, dass wir etwas oder jemandem beistehen, dass wir etwas von uns selbst, so zu sagen auch auf unsere Kosten geben, um eine Vision für diese Gemeinschaft und für unser Land zu geben.
Diese ganzen Bedeutungen sind so tief in die DNA und Gene der Juden eingewoben, weil sie durch ihre Verfolgung so viel Not erleben mussten, dass sie nur in diesen Gruppen untereinander überleben konnten.
Daher ist auch ihre Verteidigung jetzt in ihrem eigenen Land entsprechend intensiv. Wenn also die israelische Armee, die auch ihre Ex-Mitglieder zur Flagge ruft, wenn Kriegsgefahr herrscht, dann kann man mit einer weit über 100-prozentigen Antwort rechnen. Das ist eigentlich äußerst ungewöhnlich.
Im Normalfall, bei anderen militärischen Organisationen, ist die Rückantwortrate maximal 75%.
Die Reserve Einheiten machen immerhin in den Planungen des Militärs 80% aus. Aber in Israel ist sie weit höher.
Und das, obwohl die Gründe warum es eine 20 bis 30% höhere Bereitschaft gibt, wenn das Militär in Israel ruft, auch zu kommen, nur intuitiv und im Kollektiv zu beantworten wäre.
Denn das ist auch der Fall, wenn es z.B. in der Familie gerade ein neu geborenes Baby gäbe oder Menschen gerade ins Ausland verreist sind.
Wie noch viele andere Gründe für alle Personen, die ins Militär gerufen werden, eigentlich lieber ab zu sagen.
Solche Gründe zählen für den normalen Juden erst an zweiter Stelle.
Wir haben dies genauso gerade durch das Lied Hurrikan der Israelitin Eden Golan gehört, das für Israel beim europäischen Song Contest vertreten war.
Sie hat, selbst noch jung, gerade in diesem Gaza Krieg ihren Mann verloren.
Hatte aber selbst noch ein kleines Kind zu Hause und war schwanger.
Das ist tägliche die oft gefundene, reale Not in Israel.
Die Männer gehen auch, wenn es sehr gefährlich ist und sie wirklich ganz genau wissen, dass sie ihr Leben tatsächlich verlieren können.
Da die Frauen auch selbst im Militär waren, sind sie sich genau dieser Gefahren für sich selbst und ihrer Männer absolut bewusst.
Das ändert nichts an dem Schmerz, wenn es tatsächlich eintrifft und das ist weit, weit häufiger, als wir das hier in Europa erleben.
Wir haben also keinerlei Vorstellungen, was, in den letzten hunderten von Jahren, das jüdische Volk an Traumata erlebt hatte und hat, und warum sie heute so sind, wie sie sind.
Dieses Volk ist über Jahrtausende von Jahren zusammengewachsen und dieser, auch innere Ruf, ihre eigenen Familien, Häuser und ihre Heimat zu beschützen, ist weit grösser als in den übrigen z.B. europäischen Ländern, wo doch durch so lange Zeiten von Frieden die Menschen schon mehr und mehr bequem geworden sind.
Die Tatsache, dass die Antwortquote auf Bereitschaftsrufe des Militärs sogar über 110% liegen, kommt daher, weil sich auch ältere Menschen oder Personen, die sogar schon aus dem gesamten militärischen Bereitstellungssysteme herausgefallen sind, sofort melden, wenn sie davon hören, dass ein solcher Ruf ins Militär wegen Kriegsgefahr erfolgt ist.
Sie erscheinen einfach auf den Militärbasen, um in irgendeiner Weise eingesetzt zu werden.
Wir sind allerdings nicht nur gerufen zum Militär, zu unserer Flagge, zu unserer Vision zu stehen und zu helfen, sondern wir sind gerufen, selbst eine Flagge, ein Symbol des Glaubens für Jesus Christus zu sein.

Nur als Gruppe oder Einzelperson, die sich seiner Identität bewusst ist, kann man gemäß Jesaja 61, auch eine Leuchte sein.
Ein Leuchtturm, um das Licht Jesu Christi in uns, das Licht der Tora weiterzugehen und auszustrahlen.
Damit andere davon angezogen werden und sind.
Das lesen wir auch in Matthäus 5, 14.
Wenn also eine Gemeinschaft von Gläubigen, in diesem Fall messianische Juden oder Christen, eine Vision für eine Ortsgemeinschaft ausbilden, hat es immer mit den Grundsätzen der Tora oder den Ursprüngen der Gebote Gottes zu tun.
Wir sollen eine sich gegenseitig unterstützende und konstruktive Gemeinschaft bilden, die den einzelnen Gläubigen ermöglicht, weiter zu wachsen und sich gegenseitig zu stärken.
Der Ruf in eine Gemeinschaft und die kann schon in kleinen Gruppen als Zellgruppen fungieren, bedeutet also auch zusammenzufinden und etwas für die Mitglieder dieser Gemeinschaft zu tun.
Ob sie nun örtlich oder überregional wäre, damit man eine soziale und freiwillige Zusammenkunft, eine Kongregation bilden und aufbauen kann.
Ein Zeichen dessen, was Gerechtigkeit ist, was gut, was richtig und was wahr ist. Lese Matthäus 5,16. Yeshuas Gebot ist sehr klar.
Die Menschen sollen sehen, wie wir unseren Glauben, unsere Freude und auch unsere Taten auch nach außen hin, wirklich leben.
Dadurch sollen andere zu unserem Herrn Jesus Christus/Yeshua gezogen werden. Tatsache ist aber, dass wir heute die Jugend allein schon mit dem Wort Christ oder Christentum erschrecken, weil wir eine Scheinheiligkeit an den Tag gelegt haben, die die, der Pharisäer sogar noch übertroffen hat.
Wir leben nicht das, was wir predigen.
Das ist nichts anders, wie das was im Neuen Testament den Schriftgelehrten und Pharisäern vorgeworfen wurde.
Wir predigen es den anderen, aber selbst halten wir es nicht.
Das ist ein hartes Statement und beunruhigend, das wir uns zu Herzen nehmen müssen.
Gerade in dieser Zeit des Omerzählens sollen wir solches auch vor den Herrn bringen dürfen.
Wo ist bei mir bewusste oder unbewusste Scheinheiligkeit?
Wo bin ich doppelzüngig?
Wo habe ich zwei Gesichter und benutze Masken, um bestimmten Personengruppen oder Menschen etwas vorzuspielen, was ich eigentlich gar nicht bin.
Unabhängig davon, ob ich denke, dass sie diese Verhaltensweisen von mir erwarten, oder ich es ihnen tatsächlich einfach vorspiele, weil ich sie (un)bewusst täusche.
Das sind diese psychologischen Fragen, die sich jeder von uns selbst, immer wieder, stellen muss.
Das ist ein jährlich wiederkehrender Kreislauf, weil wir gar nicht all das, was bei uns schiefliegen könnte, gar nicht mehr sehen.
Wir also blind und/oder taub dafür sind.
Das muss vorsichtig vom Heiligen Geist aufgedeckt werden, damit wir nicht überladen oder überfordert werden. Der HERR weiß genau, wieviel wir (er)tragen können.
Wir sollen nach außen die Freude und die Herrlichkeit des Herrn darstellen.
Aber nicht immer finden wir bei Christen genau diese Freude und Herrlichkeit als Naturell.
Wenn wir uns jetzt in der Welt und um uns herum anschauen, was alles an Negativem geschieht, sehen wir wie schnell Depression einen immer größeren Raum einnimmt. Das ist böse.
Wir müssen unsere Wahrnehmungen wieder komplett neu aufstellen lassen.
Das ist zuallererst die Mission unseres Lebens aus Traurigkeiten und Depressionen herauszukommen.
Sinnlosigkeit, Hilflosigkeiten zu bekämpfen.
Uns unserer Ängste bewusst zu werden und zu überwinden.

Wir haben also, wenn wir unter der Flagge Jesu laufen, die Aufgabe, ja die Pflicht diese Freude und dieses Glück zu beschützen.
Eine strahlende Liebe und Frieden in die Welt hinauszubringen und hinaus zu strahlen. Und zwar durch uns selbst.
Allein diese Aufgabe im Ebenbild zu wandeln ist enorm und kann uns ziemlich intensiv beschäftigen.
Aber auch da brauchen wir den Anderen.
Wir brauchen einen Spiegel, der uns hilft unsere eigenen Gewohnheiten, unsere Verhaltensweise, unsere Prägemuster, die wir schon unbewusst abspielen, wenn bestimmte Trigger oder Auslöser uns anklicken, zu erkennen und zu überwinden.

In Philipper 4,4+5 steht: „Freue Dich am Herrn alle Zeit und ich sage noch einmal freue Dich“.
Wir sollten uns das wieder völlig neu darlegen und dem HERRN hingeben.

Keith Green ist ein Musiker, den viele nicht mehr kennen werden, aber wenn es um Freude geht, sollte man seinen Liedern, die vor 40 Jahren sehr bekannt waren, wieder neu zuhören.
Als Gläubige in und mit und durch Jesus Christus müssen wir dahin streben, dass wir wirklich ein Leben voller Licht führen, das andere anziehen soll.
Menschen sollen an uns und durch uns sehen, was es heißt, mit dem HERRN in der Abendkühle zu wandeln.
Das ist ein Bild der innigen Gemeinschaft, für Beziehung und nicht nur für Religion und Aufgaben.
Das müssen Menschen bei uns erkennen können, damit sie selbst angespornt werden, ihr eigenes Leben und das ihrer Familien, genauso gestalten zu wollen.
Das ist die Aufgabe von Nachfolgern Christi.
Wir sollen an dem Weg, den wir durch Jesus zu IHM zurückgefunden haben, anderen den Weg zu IHM zeigen können.
Das geschieht durch Gemeinschaft und durch Miteinander.
Dennoch lassen wir dem Anderen die Möglichkeit jederzeit zu gehen, wenn er diese Ziele für sich selbst nicht übernehmen will.

Betreffend solcher Zählungen, wie wir sie hier lesen, ist es allerdings eine zweite Frage für die heutige Zeit, warum die Bundesregierung jetzt innerhalb der letzten zehn Jahre fast zwei Volkszählungen durchführen ließ.
Davor gab es fast 50 Jahre keine.
Was also sind hierfür Gründe, die das Volk vielleicht gar nicht kennt, weil die eigentlichen Hintergründe nicht offengelegt wurden?
Kommen wir nun zurück zur Zählung, in der die Leviten ausgenommen waren.
Die Leviten als Nachkommen Aarons, waren als Priester (Kohanim) geweiht und ihnen wurde gemäß 2.Mose 28,1 + 29,9, die priesterlichen Aufgaben übertragen.
Deswegen brauchten sie nicht ins Militär.
Alle anderen Leviten, die nicht aus Aarons direkter Blutlinie stammten, hatten allerdings ebenfalls noch andere, untergeordnete Rollen im christlichen Dienst. (4.Mose 18,2 bis 6).
Wir wissen, dass diese Leviten die Erstgeborenen Israels ersetzt haben, weil diese die Erstgeborenen- Privilegien wegen der Anbetung des Goldenen Kalbes verloren hatten. (2.Mose 13, 2 + 13,11 bis 13 + 32,25 bis 26, sowie 4.Mose 3,12 + 13.)
Der Auf- und Abbau der Stiftshütte, mit ganz spezifischen Aufgaben war gar nicht so einfach.
Es waren heilige Aufgaben, die nur dieser Gruppe der Leviten erlaubt war, um sich der Stiftshütte zu nähern. (4.Mose 1,47 bis 51).
Sie waren die Ersten, die direkt nach dem jeweiligen Aufbau der Stiftshütte ihre Zelte rund um die Stiftshütte aufbauen mussten, um somit einen natürlichen Schild der Reinheit, gegenüber den dann anderen, gelagerten Stämmen darzustellen.
Es war ein natürlicher Zaun. (4.Mose 1,53).
Alle Israeliten durften nämlich nur in einem genau definierten Abstand vom Zelt der Begegnung lagern.
So konnte die Heiligkeit der Stiftshütte gewahrt bleiben und trotzdem waren die Israeliten nahe genug, um zu den Versammlungen zu kommen. (4. Mose 2,1 + 2).
Das Licht, d.h. die Morgensonne geht im Osten auf und dort waren auch als Erstes Moses, Aaron und seine Söhne zu finden, die dort ihr Zelt aufgeschlagen hatten. Jeder Stamm hatte seinen eigenen Prinzen oder Leiter (Nasi) 4. Mose 2,3 und die schon erwähnte spezielle Flagge oder Banner (Degel) 4. Mose 2,2, mit dem - für das stammspezifische Emblem oder Logo und seinen Farben.
Diese Farben korrespondierten mit den wertvollen Steinen, die auf der Brustplatte des Hohen Priesters zu finden waren.

Wenn wir also davon ausgehen, dass diese Symbole Gottes große Liebe für jeden einzelnen Stamm in Israel darstellen, wie es schon im Hohen Lied der Liebe ausgedrückt wird, das Sein Banner (Degel) über mir und dir seine Liebe für mich und dich ist, (4. Mose 2,4), sollten wir uns auch fragen, was das für mich persönlich bedeutet.
Hat mir Gott auch solche Symboliken in Träumen, in Visionen, in Bibelstellen schon einmal gezeigt und gegeben, damit ich das für mich selbst auch als eine Orientierung, auch als ein Banner seiner Liebe speziell für mich hätte?
Manchmal kommen tatsächlich solche Zeichen wieder oder bestimmte Farben oder andere Symboliken aus jüdischen Stammesflaggen in Träumen vor und wir sollten daher wirklich überprüfen, ob die Symbole oder Zeichen, die wir gelegentlich bekommen evtl. etwas mit diesen Symboliken oder Farben von bestimmten Bannern aus den 12 Stämmen zu tun haben könnten.
Wenn dies der Fall ist, kann es nämlich durchaus sein, dass ich jüdische Wurzeln habe, ohne, dass unsere Familien das bis zu diesem Zeitpunkt wussten.

In wenigen Wochen kommen wir zur Lesung Korah, wo es um die Rebellion von Datan, Abiram und On aus dem Stand der Rubeniter geht, die gegen Mose, zusammen mit dem Stamm Korah rebellierten.
Korah war ein Levit und die Rubeniter lagerten im Süden, wo die langsam wachsende Konspiration nicht gleich entdeckt werden konnte.
Wir werden dann noch mehr davon lesen.
Aber es ist eine perfekte Illustration der Bedeutung, wie sorgsam wir unsere Begleiter und Mitstreiter aussuchen sollen.
Die Bibel lehrt uns, dass schlechte Begleiter den guten Charakter korrumpieren können (1.Korinther 15,33).
Gerade unter der Bedeutung der Scheinheiligkeit und der Masken müssen wir hier sehr, sehr vorsichtig sein, weil wir das oftmals anfangs gar nicht so leicht erkennen können.
Solche rebellischen Böcke oder Ziegen können sich sehr leicht unter meine Obhut und Decke schleichen, ohne ihren Charakter verändern zu wollen, und mich selbst negativ beeinflussen. Eine hochgefährliche Sache.

Unsere Suche nach der Wahrheit ist auch eine Suche nach unserer eigenen Identität.
So wie das Volk Israel damals seine eigene Ursprungsidentität durch die ägyptische Sklaverei verlor und aufgab, um, dann nach dem Auszug aber in einen Prozess der Identitätsfindung einzusteigen, so lassen auch wir unser Leben als Sklaven einer (ägyptischen oder babylonischen) Weltordnung hinter uns, und sollen uns auf die Suche nach einer Alternative begeben.
Diese Alternative ist und bleibt immer nur Yeshua!!!, denn Yeshua spricht … „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ (Johannes 14,6)
Wir finden in Yeshua den Weg (der Wandel in der Torah), die Wahrheit über uns und letztlich auch unser Leben wieder.
Yeshua ist unser Identitätsgeber, da Er uns geschaffen hat und die Wahrheit über unsere Bestimmung kennt.
So hat auch Israel in der Wüste seine Bestimmung und Identität in Portionen offenbart bekommen.
In dieser Zählung wurde auch die Familie jedes wehrfähigen Mannes mit verzeichnet, aber da der Mann mit seiner Frau ein Fleisch waren und die Kinder zu seinem Haus gehörten, konnten sie als Einheit erfasst werden.
Nicht wehrfähige Männer fanden sich daher immer in der Obhut ihrer Familie wieder.
Sie wurden also nach ihren Vaterhäusern verzeichnet und damit wurde auch die Abstammung der Söhne Israels geklärt und festgehalten.
Da sich jeder Israelit letztlich zu einem der 12 Stammväter zurückverfolgen ließ und heute noch lässt, gab es nun keine spezifischen Volksangehörigen mehr, die nicht einem bestimmten Stamm zugehörig waren.
Es galt in der Aufzählung der Namen, Kopf für Kopf.
Kein Sohn Israels war deshalb nur eine Nummer. Das kam leider erst später im Holocaust und hatte genau diesen Grund – die Identität und Zugehörigkeit zu löschen. Den Menschen selbst aus zu löschen. Mit allen Wurzeln!!!
Jeder wurde mit seinem vollständigen Namen in die Bücher eingetragen.
Jedes Individuum wurde als Teil des Ganzen gewürdigt.
Ist das nicht genial und wir machen heute genau das Gegenteil, indem wir jedem einfach erlauben, einmal pro Jahr seinen Namen und das Geschlecht zu ändern.
Die Attribute, die dich zu einem INDIVIDUM, einer unvergleichbaren einzelnen Person machen.
Das ist böse und grausam und nicht hilfreich. Auch wenn es uns so verkauft wird.

Damit fand man damals aber auch eine Lösung bezüglich des Erbes im Land.
Niemand konnte Land erben, wenn er nicht Teil eines Stammes war (4. Mose 32,33 + Josua 13,7). Wie vererben wir denn eigentlich heute bei solchem Chaos und Wirrwar.
Was und wem sollen die Eltern etwas vererben, wenn das Kind sich laufend in etwas anderes verwandeln will. Welchen Namen und welches Geschlecht trage ich denn in meinem Testament für dieses „ehemalige“ Kind, als Tochter oder Sohn ein??!

Zuletzt noch die Bemerkung, dass es keinen gesonderten Abschnitt für die Fremdlinge gab.
Auch wir als Fremdlinge zu Israel, dem Ölbaum, der Wurzel hinzu dazugehörig.
Durch das Blut Yeshuas haben wir das Bürgerrecht in Israel, als Bundesbrüder, erhalten (Epheser 2,11-13).
Wir sind ganz real in die himmlischen Bücher eingetragen und bekommen unsere wahre Identität immer mehr offenbart.
Jahr für Jahr in den Kreisläufen Gottes intensiver.
ABER nur, wenn wir das auch wollen und unseren Teil dazu beitragen!
Wir sind bereit mit Yeshua zu ziehen, wohin er uns auch führt. Wir sind bereit für Seine Sache und unseren Glauben zu kämpfen



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Dreißigste Woche - Behar "Auf dem Berg" + Bechukotai "In meinen Satzungen"

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24.05.2024, 06:25

Teil 2

Wir wollen uns auch dieses Jahr noch einmal mit der 50 Tage Reise des Omer Zählens Richtung Shavuot befassen, um in den Weg zur Freiheit zu kommen. Im letzten Jahr haben wir deshalb die zwei Konzepte „Dror“,...   mehr


18.05.2024, 07:03

3.Mose 25,1–26,2; Jer.16,19–17,14+ 32,6–27+ 46-52; Sprüche 13-16; Matthäus 13-17+ 21,33–46; Lukas 13,1-33; 14,1-15,32; Galater 6,7-10; Johannes 14,15-15,12. Römer 6,1–23

Auch in dieser Wochenlesung haben wir wieder eine doppelte Portion. Zwei Parashas sind zusammengelegt. Wir beenden damit das 3te Buch Mose. Das dritte Buch Mose begann mit den verschiedenen Arten der...   mehr




Neunundzwanzigste Wochenlesung - Emor "Rede!"

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13.05.2024, 17:04

Teil 2

Wir haben nun schon einiges über die Aufgaben und Regeln bzw. Begrenzungen von und für Priester gehört und gelesen. Dennoch gibt es das ein oder andere, dass ich hier noch erwähnen will. 3.Mose 21,1 bis 4...   mehr


10.05.2024, 15:19

3. Mose 21,1-24,23;Hesekiel 44,15-31; Matthäus 5:38-42, Galater 3:26-29. Lukas 11,1-12,59; Jakobus 1:1–18

Der Prozess der Heiligung Als Priester(innen) im Namen des Herrn, unseres Erlösers und auch Schöpfers JHWH, Yeshua und dem Ruach, sollen wir auch Repräsentanten und Botschafter ,,eine königliche Familie seines...   mehr




Achtundzwanzigste Wochenlesung - Acharei Mot "Nach dem Tod" / Kedoschim "Heilige"

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26.04.2024, 17:10

Teil 2

Wir lesen auch in dem ergänzenden prophetischen Teil der Haftara, wieder einiges über 3.Mose 19,2 B „Sei heilig, weil ich heilig bin“. Gegen Ende finden wir dazu noch mehr. Eigentlich stellen sich nicht nur...   mehr


18.04.2024, 17:34

3. Mose 16,1–20,27; Hesekiel 22,1-16; Amos 9,7–15; Römer 3,19-28; 1 Kor. 5,1-13; 1.Petrus 1,13-21.; Joh. 7,1–10,2 KEDOSHIM (die Heiligen) 3. Mose 19,1–20,27; Amos 9,7–9,15 (Ashkenazi); Hesekiel 20,2–20,20 (Sephardic); Hebräer 12,1–17 / 3.Mose 16,1-20,27; Amos 9,7-15; Lukas 13,1-33; 14,1-15,32

In der letzten Woche lasen wir noch die Gebote/Gesetze von tumah (Unreinheit) and taharah (Reinheit), die ebenso zur Heiligung und Heiligkeit gehören. Diese Woche haben wir erneut eine Doppellesung, die dann...   mehr




Siebenundzwanzigste Wochenlesung - Tazira "Sie empfängt" / Metzora "Aussätzige"

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16.04.2024, 19:20

Teil 2

Kommen wir nun erneut zu den Unreinheiten (metzora) und den dann resultierenden unheilbaren Krankheiten (Tzara`at). Aber zuerst müssen wir uns viel mehr darüber klar werden, was Verunreinigungen eigentlich...   mehr


12.04.2024, 08:47

3. Mose 12,1-15,33; 2. Könige 4,42–5,19, 7,3–20+ 7,3-20; Markus 9,14-50; Matthäus 8,1-4; 11,2-6; Lukas 2,22-24; 5,12-16; 7,18-23+ 9,51-10,42

Die Grundlagen für diese Wochenlesung wurden bereits mit den Basisdaten im letzten Jahreskreislauf gelegt. Es geht um die zwei Hauptthemen, der Unreinheit einer Frau nach der Geburt, aber danach auch um...   mehr




Sechsundzwanzigste Wochenlesung - Shemini "Achter"

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04.04.2024, 19:29

3. Mose 9,1 – 11,47; Psalm 18-21; Jesaja 31-48; 2.Samuel 6,1–7,17; 2.Korinther 6,14-7,1; Galater 2,11-16; 1.Petrus 1,14-16. Markus 7,1-23,2 +9,1–13; Römer 12-16;

Wir starten mit 3. Mose 9,1. In diesem Vers, wird der achte Tag zuerst erwähnt. Sehr vieles über die Bedeutung der Nummer 8, speziell in der Bibel, wurde bereits im letzten Jahr ausgeführt. Der aktive Dienst...   mehr




Fünfundzwanzigste Wochenlesung - Tzav "Gebiete"

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02.04.2024, 06:53

Teil 2

Wir sehen also in dieser Wochenlesung eine Weiterführung der Opfer d.h. heute Gebet und Anweisungen für den priesterlichen Dienst und seine Einhaltung. Wie jeder andere Beruf hat auch der Priesterdienst für...   mehr


29.03.2024, 09:46

3. Mose 6,1-8,26; Maleachi 3,4-24; Jeremia 7,21 – 8,3; 9,22 – 9,23; Markus 7,31-9,1+12,28-34; Römer 12,1-2; Matthäus 17,9-13; 1.Korinther 10,14-23 +15,1–58

Vom letzten Jahr kennen wir bereits einige wesentliche Merkmale, die mit dieser Parascha/Wochenlesung zu tun haben. Zusammenfassung Mose führt die neuen Anweisungen bzgl. Opfer etc., aus der Sicht von...   mehr




Dreiundzwanzigste/Vierundzwanzigste Wochenlesung - Vayikra "Er rief"

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19.03.2024, 21:40

Teil 2

Wir sind bereits im letzten Jahr auf die Bedeutung von Sünde, Schuld und Schuldbewusstsein eingegangen. Wir müssen uns noch ein wenig intensiver in der allgemeinen Empfindsamkeit, gerade auch für alle, die...   mehr


15.03.2024, 16:10

3. Mose 1,1-5,26; (Haftara, proph. Lesung) Jes. 43,21-44,23; Hesekiel 45,16-46,18; Lukas 22,1-13; Römer 8,1-13; Hebräer 9,1–28; Markus 7,1-30

Wir fangen nun mit dem dritten Buch Mose an. Die ersten Kapitel behandeln des Opfersystem. Auch hier gilt es, dass die meisten Christen kein großes Interesse daran haben, weil sie glauben, dass das schon...   mehr




Zweiundzwanzigste Wochenlesung - Vajakhel "und er versammelte"

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11.03.2024, 06:46

Teil 2

Ich würde gerne nochmals auf den Punkt zurückkommen, dass die heutige Parascha den letzten drei so stark ähnelt, dass man sie gerne überspringen würde. Das haben wir doch schon alles gelesen, denkt man sich so...   mehr


09.03.2024, 07:56

2. Mose 35,1 – 38,20; Psalm 47+48; Micha; Hesekiel 45,16-46,18; Haftara - 2.Könige 12,1-17 Markus 6,14-29; Johannes 6,1-71; Markus 11-16; Lukas 21,1-4

Wir haben eine Doppellesung von Wochenparashas. Eine heißt Vajakhel und eine Pekudei. Im letzten Jahr habe ich hierzu einiges ausgeführt. Wir lesen, dass Mose diese gesamten ausgeführten Arbeiten, alle...   mehr




Einundzwanzigste Wochenlesung - Ki Tissa "Wenn du zählst"

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29.02.2024, 16:35

2. Mose 30,11 – 34,35; 1. Könige 18,1-39; 4. Mose 19,1-22; Hesekiel 36,16-38; Psalm 44+45+46; Hosea + 2.Kö 14-17; Lukas 1,14-20; 1. Kor. 10,2-3,1-18; Mk. 6-10

Es erfüllt mich immer wieder mit Freude festzustellen, was wir aus den Wochenlesungen alles herausbekommen können. Beim Durchlesen vom letzten Jahr in Band 1 Vitamine ist mir so viel wieder in den Sinn...   mehr




Zwanzigste Wochenlesung - Tetzaveh "Du sollst befehlen/gebieten"

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23.02.2024, 20:32

2. Mose 27,20 – 30,10; Psalm 3+4+7; Hes. 43,10–27; 1. Sam. 15,2-34; Markus 1-5, 43; 1. Petr. 2:1–25; Philipper 4,10-20

Es ist erstaunlich, wie schnell man vergisst. In der Vorbereitung für diese Wochenlesung zur Priesterkleidung und der besonderen Bedeutungen der Kleidungsstücke bzw. des Priesters insgesamt, machte ich schon...   mehr




Neunzehnte Wochenlesung - Terumah "Hebeopfer"

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16.02.2024, 16:32

2.Mose 25,1–27,19; 2.Kor.10-13; Psalm 6+38+51; 2.Kö.1-13; 1.Kö.5,26-6,13; Matthäus 12,46-13,58; Hebräer 8,1-6, 9,1-28+10,1

Das Wort „Terumah“ als Titel dieser Parasha heißt im hebräischen „geben, spenden, einlegen, mitwirken“. Diese Gabe des „Gebens und Mitwirkens“ ist ein sehr wichtiges und sehr großes Ding, weil es generell das...   mehr




Achtzehnte Wochenlesung - Mischpatim "Rechtsordnung"

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12.02.2024, 10:08

2. Mose 21,1-24,18; 2. Könige 12,1-17; Jeremia 34,8-22; and Matthäus 5,38-42; Markus 7,1-23; Apg 23,1-11 and Hebräer 10,28-39. Lukas 7,1-8,3; Kol. 3,1–25

Wir haben über Mischpatim, also Gesetzesordnungen und viele andere Bedeutungen dazu, im letzten Jahr ausführlich gesprochen. Die entsprechende Wortbedeutung und vieles mehr könnt ihr auf der Webseite oder in...   mehr




Siebtzehnte Wochenlesung - Yitro (Jethro)

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02.02.2024, 21:16

2. Mose 18,1–20,3; Jes. 6,1–13,6; 9,5–6; 1.Kö. 12-25; Psalm 66+67+68; 1. Joh. 5,1–11; 2.Kor 1-5; Matthäus 6,1-8,1

Auch zu dieser Woche könnt ihr im Vitamine Buch bereits die vielen Impulse vom letzten Jahr nachlesen. Dieses Jahr wollen wir uns weiter mit dem Verhältnis Mose mit Jitro, dem Ruf Gottes an Mose hinauf auf...   mehr




Sechzehnte Wochenlesung - Beschalach "Als er ziehen ließ"

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26.01.2024, 19:13

2. Mose 13,17-17,16; Richter 4,4–5,13; Lukas 2,22-24; 1.Korinther 10,1-13; Offenbarung 15,1-4. Matthäus 5,1-48; 2. Petr. 1

Schon im letzten Jahr konnten wir einiges über den Pharao, seinen Zorn nachdem die Israeliten geflohen waren, lesen. Immerhin hatte er gerade zehn Plagen durchlaufen, seinen ältesten, also erstgeborenen Sohn...   mehr




Fünfzehnte Wochenlesung - Parasha Bo "Komm"

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22.01.2024, 18:00

Teil 2

Israel ist, im rechtlichen und tatsächlichen Sinn, nicht die erstgeborene Nation in der Welt. Es gab schon lange vorher andere Nationen. Aber diese Nation ist von YHWH ins Leben gerufen worden, damit die...   mehr


18.01.2024, 18:48

2. Mose 10,1 – 13,16; Jeremia 46,13–28; Psalm 58+59+60+61; 2.Sam 21-24; Joh. 19,31-37; 1.Kor 6-10; Offenbarung 9,1–21+ 16,1-21.

Im letzten Parascha oder Wochenlesungskreislauf gab es für die 15te Woche schon viel zu lesen und zu erkennen. Die letzte Woche hatten wir mit einer erstaunlichen Frage abgeschlossen. Es ging um den freien...   mehr




Vierzehnte Wochenlesung - Wa´era "und ich erschien"

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16.01.2024, 19:12

Teil 2

In allem, was wir gelesen haben, lernen wir immer besser, das GOTT sehr genau weiss, was ER an Gaben in uns platziert hat und dass ER unsere Charakterzüge sehr wohl kennt, wie auch die Umstände, in die er uns...   mehr


12.01.2024, 17:16

2. Mose 6,2 – 9,35; ;  Hesekiel 28:25 - 29:21; Psalm 55+56+57; 2.Sam 9-20; 1.Kor 1-5; Offenbarung 15:1–16:20

„Und YHWH redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin YHWH und ich bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der mächtige Elohim, aber mit meinem Namen YHWH habe ich ihnen nicht offenbart.“ (2. Mose...   mehr




Dreizehnte Wochenlesung - Shemot

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09.01.2024, 18:01

Teil 2

Holen wir uns in Erinnerung, dass die Nachkommen Jakobs nur insgesamt 70 Personen ausmachten, die gemäß zweiter Mose 1,5 nach Goshem kamen. Josef war ja bereits dort. Aber sie hatten sich so enorm vermehrt,...   mehr


07.01.2024, 16:35

2. Mose 1,1 – 6,1; Psalm 110+111+112; 2.Sam 1-8; ; Jesaja 27,6–28,13, 29,22–23; Jeremia 1,1–2,3 ; Matthäus 22,23-33; Lukas 20,27-44; Hebräer 11,23-26; Römer 12,1–21; 2.Thess + Apg 19;

Diese Wochenlesung Shemot hat einige Besonderheiten. Sie verbindet uns mit den anderen Hauptbestandteilen der Tora, indem sie uns mit den Propheten und dem Neuen Testament verknüpft und uns zurück zum Anfang...   mehr




Zwölfte Wochenlesung - Wajechi "und er lebte"

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02.01.2024, 11:19

Teil 2

Kommen wir jetzt noch mal auf die Vaterrolle und damit zu Jakob zurück. Ein interessanter Satz von ihm, gerade in Bezug auf seinen Tod war, dass er sicher stellen wollte, dass seine Knochen nicht in einem...   mehr


29.12.2023, 18:58

1.Mose 47,28 – 50,26; 1.Thess. … ; Psalm 52+53+54; 1.Sam 21-31; 1 Könige 2,1–12; 1. Pet. 1,3-9; Joh. 10,1–21;

Im der letzten Jahresparaschazyklus, der im Buch „Vitamine für die Woche“ festgehalten ist, lesen wir zu dieser Wochenlesung schon sehr viel Interessantes. Zuletzt wurde erzählt, dass Josef seine Brüder und...   mehr




Elfte Wochenlesung - Vayigash "und er kam nahe/trat heran"

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26.12.2023, 23:15

Teil 2

Wir können also schon erahnen, dass die verschiedenen Geschichten aus dieser Wochenlesung zusammenhängen. Obwohl sie so unterschiedlich scheinen, ergänzen sie sich doch. Wir haben uns im ersten Teil diesmal...   mehr


22.12.2023, 06:43

1. Mose 44,18—47,27; Psalm 116+117+118; 1.Sam. 11-20; Hesekiel 37,15-28; Eph. 2,1–22; Apg. 16-18; Joh. 5,1-47

Diese Wochenlesung zeigt uns wieder einige neue Facetten in der Geschichte Israels und speziell Josefs und seinen Brüdern. Wir lesen darüber, wie Juda aufsteht und seinen kleinen Bruder Benjamin...   mehr




Zehnte Wochenlesung - Mikez " Am Ende"

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19.12.2023, 16:13

Teil2

Bleiben wir weiter bei Josef, dem Vorschatten auf Yeshua, wenn auch mit vielen Parallelen und doch bei weitem nicht gleich. Aber die Tatsache, dass Josef, unerwartet und plötzlich, innerhalb eines Tages...   mehr


14.12.2023, 16:34

1. Mose 41, 1 – 44,17; 4.Mose 28,9 – 15+ 7,42-47 ; 1.Könige 3,15-4,1; Psalm 108+109; 1.Sam 1-10; Sacharja 2,10-4,7; Johannes 1,1-18+ 10,22-28; Lukas 24, 13-29.

Letzten Jahr haben wir für diesen Parashakreislauf schon sehr viel Punkte gefunden. Nachlesen ist empfehlenswert. Also lernen wir, dass das Licht der Torah, der 5 Bücher Mose, vor allem auch in seinen...   mehr




Neunte Wochenlesung - Vayeshev "und er ließ sich nieder/ er lebte/ wohnte"

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12.12.2023, 06:34

Teil 2

Bevor wir nochmals mit Josef weitermachen, einen kurzen Hinweis auf Juda. Juda hatte letztlich das Leben von Josef gerettet. Aber da dieser dann doch in die Sklaverei verkauft war, hat er sein zu Hause...   mehr


07.12.2023, 21:06

1.Mose 37,1–40,23; Amos 2,6–3,8; Psalm 106+107, Ruth 1-4; Apg. 7,9-16; Römer 8,18–39; Jakobus 3-12

Ich empfehle zuerst die Wochenlesung von letztem Jahr zu lesen, weil hier schon einiges ausgeführt ist. Zu finden im Buch „Vitamine fürs Jahr“ (in meinem Verlag), als Voraussetzung für die aktuelle Parasha,...   mehr




Achte Wochenlesung - Vayeslach

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05.12.2023, 16:46

Teil 2

Im zweiten Teil wollen wir noch ein wenig mit der sich nur sehr langsam erkennbaren Veränderung des Charakters Jakobs, nach dem Ringen mit dem Engel des Herrn, befassen. Denn das hat für uns heute noch...   mehr


02.12.2023, 10:21

1. Mose 32,4-36,43; Obadja 1,1-21; Matthäus 2,13-23

In dieser Wochenlesung haben wir vor allem mit zwei grossen Bereichen zu tun. Die Überquerung des Jakob vom kleinen Fluss Jabokk, um seinem Bruder Esau zu treffen und damit die Begegnung von Jakob und Esau,...   mehr




Siebte Wochenlesung - Vayera "und er zog aus"

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28.11.2023, 10:41

Teil 2

In Teil 2 werden wir uns erneut mit der Kraft von Träumen beschäftigen. Über die Jakobsleiter haben wir ja schon etwas lesen können. Wenn Gott Träume nutzt, um uns Nachrichten zu übermitteln, gibt es...   mehr


24.11.2023, 15:22

Wajeze „Und er zog aus“: 1.Mose 28,10 – 32,3; Apg. 6-10; Psalm 119,1-88; Richter 1-9¸ Hosea 12,13 – 14,10; Psalm 119,1-88; Johannes 1,43-51; Epheser 4,1–32

Schon im letzten Jahr konnten wir in dieser Wochenlesung einiges über Jakob erfahren, der mit Josef zusammen, die Hauptperson in dieser Parascha sind. Jakob wird während seines Lebens von einem sehr unreifen...   mehr




Sechste Wochenlesung - Toldot "Generationen/Geschlechter"

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22.11.2023, 17:27

Teil 2

Weil wir uns nun schon mit einigen Ehen beschäftigt haben, machen wir diesbezüglich auch eine Art Abschluss und gehen erst im nächsten Kreislauf wieder auf die (dienende) Verwalterschaft ein. Ehe und der...   mehr


19.11.2023, 10:50

1.Mose 25,19 – 28,9; Josua 13-24; Maleachi 1,1–2,7; Römer 9,6–29; Hebräer 12,14-17; Psalm 1+2+5; Apg. 1-5;

Toldot, Geschlechter oder auch Generationen. Ein ganz wichtiges Prinzip Gottes. ER nennt sich bewusst und bestimmt: „der Gott Abraham, Isaaks und Jakobs“, also der Gott der drei Generationen. Wir haben in...   mehr




Fünfte Wochenlesung - Chaje Sara "Das Leben Saras"

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17.11.2023, 07:21

Teil 2

Im zweiten Teil möchte ich noch mehr auf die Aussage Abrahams, dass er ein Fremder in diesem Land wäre, eingehen. Denn es betrifft auch uns. Wir sind ja auch NICHT von dieser Erde, sondern leben nur AUF dieser...   mehr


11.11.2023, 17:00

1.Mose 23,1 – 25,18; Psalm 22+40+41; Josua 1-12; 1 Könige 1:1–31; 1.Petrus 3:1–7; Matthäus 8:19-22; Lukas 9:57-62 + 21-24.

In dieser Wochenlesung geht es um das Leben Sarahs, „Chaje Sarah“. Wir haben letztes Jahr schon einiges, speziell über Sarah, lesen dürfen. Es startet mit 1. Mose 23.1 … “und das Leben von Sarah…“ Aber auch...   mehr




Vierte Wochenlesung - Wajera "...und es erschien"

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07.11.2023, 19:53

Teil 2

Kommen wir nun zu den Frauen in dieser Wochenlesung. Wir haben Sarah und Hagar. Nehmen wir als erstes Sarah. Die persönliche und psychologische Betrachtung des Lebens von Sarah und dem auf der...   mehr


05.11.2023, 11:53

1. Mose 18,1 – 22,24; 2 Kings 4:1–37; 2 Peter 2:4-10; Psalm 113+114+115 Hiob 32-42; Lukas 1:26–38, 24:36–53 + 16-20; 2 Peter 2:4-10; Hebrews 6:13-20

Wie im letzten Jahresparaschakreislauf haben wir vertiefend über das Leben Abrahams gesprochen. Tatsächlich sind in diesem Wochenlesekreislauf wieder Abraham, Lot, Sarah und Hagar die Hauptpersonen. Von allen...   mehr




Dritte Wochenlesung - Lech Lecha "Geh hin-Geh für dich"

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28.10.2023, 13:43

1.Mose 12,1–17,27; Jesaja 40,27–41,16; Johannes 8,51-58; Kolosser 2,11-15; Hebräer 7,1-19; 11,8-12; Matthäus 1,1–17

Über den Mann Abraham, um den es hauptsächlich in dieser Wochenlesung geht, gibt es sehr viel zu sagen. Schon in der letzten Jahresreise haben wir uns auch mit seiner Ehe und seinem Verrat an Sarah und dessen...   mehr




Zweite Wochenlesung - Noach "Noah/Ruhe"

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23.10.2023, 09:22

. Mose 6:9–11:32; Psalm 104+105; Hiob 11-21Isaiah 54:1–55:5+ 66,1-24; Lukas 1:5–10+ 17,20—27

In dieser zweiten Wochenlesung haben wir es mit Noah zu tun. “Dies ist die Geschichte von Noahs Geschlecht. Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten; er wandelte mit Gott. (1. Mose 6:9) Eine...   mehr




Bereshit - "Im Anfang"

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18.10.2023, 09:51

Teil 2

In der Zusammenfassung haben wir es in dieser ersten Woche der Jahreskreislauf-Paraschalesung auch mit der Verwalterschaft oder mit der dienenden Leidenschaft zu tun. Immerhin hatte der erste Adam diese...   mehr


16.10.2023, 17:47

1. Mose 1,1-6,8 Jesaja 42,5-43,10; Matthäus 1:1-17; Offenbarung 1:1-5; 22:1-21 Johannes 1,1-17

Wir beginnen einen neuen Lesekreislauf für 2024/25 oder 5784 im Hebräischen.
Jedes Parascha- oder Lesejahr beginnt mit dem ersten Buch Mose oder Genesis, Kapitel 1 „Bereshit“.
Wir werden dieses Mal ein...

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