fire and flame

Verlag, Seminare und interreligiöser Austausch



Parashas – biblische Wochenlesungen

EINFÜHRUNG

In der Tora, den fünf Büchern Mose, die wichtigsten Bücher des AT (zusammen mit den Propheten)  für die Juden, genauso wie für die Christen in der Bibel, als die Gesamtheit von Altem und Neuen Testament, gibt es sehr viel zu lernen. Es sind nicht nur spannende Geschichten und inhaltsreiche Briefe, sondern es sind sehr viele Schlüssel und Prinzipien in diesen verschiedenen einzelnen Büchern der gesamten Bibel verborgen.

Viel Freude somit bei diesen wöchentlichen Gedanken !!!

Nach Sukkot also im Oktober  beginnt ein neuer Jahreskreislauf der Parashalesung

DIE PARASHAS DES BIBLISCHEN KREISLAUFS 
2022 BIS 2023 FINDEN SIE HIER!
 

oder als Druckausgabe in unseren Buchshop



Da wir wieder eine Doppellesung hatten, ist diese Woche Balak noch gültig.
Erst nächste Woche lesen wir dann über Pinchas

Achtunddreißigste/Neununddreißigste Wochenlesung - Balak "Zerstörer" / Chukat "Statuen-Dekrete"

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17.07.2024, 20:44

Teil 2

Jetzt geht es mehr um Bileam, der viel zu wenig in unseren Gemeinden beachtet, eher ignoriert, missachtet, dadurch auch nicht erkannt und gelehrt wird, damit wir wachsam werden und bleiben. Vor allem bei uns...   mehr


12.07.2024, 07:02

BALAK (Zerstörer)  4. Mose 22,2–25,9; Micha 5,6–6,8; Joh. 3,9-21+ 4,3-30+ 12,27-50; Off 2,14-15; 2. Petr. 2,1–22 CHUKAT (Statuten-Dekrete) 4. Mose 19,1 – 22,1; Richter 11,1-33; Hebr. 9,1–28; Titus; Psalm 79-82, Daniel; Matthäus 21,1-17

Wir haben wieder eine spannende Doppellesung für die 38te und 39te Woche. Schon im letzten Jahr haben wir uns mit den verschiedenen sehr unterschiedlichen Kapiteln in dieser Doppelparasha befasst. Auch mit...   mehr




Sechsunddreißigste Wochenlesung - Korach

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05.07.2024, 15:50

4. Mose 16,1-18,32; 1 Samuel 11,14–12,22; Jesaja 66,1-24; Psalm 75-78, Hesekiel 40-48; 1. Samuel 11,14-12,22; 2.Tim. 2,8-21; Judas 1,25; Hebr. 9-13; Luk. 18,35-19,28; Apg. 5,1–11; Johannes 19,1-17

UNZUFRIEDENHEIT FÜHRT ZUR REBELLION WAHRE LEITER WERDEN VOM HERRN BESTIMMT und EINGESETZT Korah ist einer der wenigen Wochenlesungen, in dem ein einzelner Name die gesamte Parascha beherrscht. Wir haben im...   mehr




Sechsunddreißigste Wochenlesung - Shelach Lecha "Schicke!"

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28.06.2024, 15:36

4. Mose 13,1 – 15,41; Joshua 2:1–24; Psalm 93-95; Hesekiel 33-39; Lukas 17:1-18:43; Markus 10,1-14; Hebräer 3:7-19+ 5-8; Römer 4:1–25

Bevor wir in die aktuelle Lesung gehen, lasst uns nochmals kurz zurückschauen, was in den letzten beiden Lesungen ins Auge sticht. In der Parasha Beshalach zeigte sich, dass das Volk in einer panikerzeugenden...   mehr




Fünfunddreißigste Wochenlesung - Becha`alochta "Wenn du aufsetzt"

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14.06.2024, 19:29

4. Mose 8,1-12,16; Sacharia 2,14-4,7; Lukas 17,11-18,14; 4. Matthäus 14,14-21; Joh. 19,31-37; Hebräer 3,1-6. Philipper 2,1–18

Da wir einige Doppelwochenlesungen hatten bin ich mit der Zählung ein wenig zu kurz geraten und habe oben aufgeholt. Nächste Woche wird dann auch eine Pause sein, damit wir mit den anderen die in den Parashas...   mehr




Zweiunddreißigste Wochenlesung - Nasso "Erhebe"


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06.06.2024

4. Mose 4,21 – 7,89; Hesekiel 14-24; Richter 13,2–25; Johannes 11,1-54+ 7,53 -8.11; Apg 21:7-32. Epheser 1,1–23; 1.Tim; Sprüche 25-28

Der Titel dieser Wochenlesung NASO finden wir wieder im ersten Satz – Erhebe ...
Mit diesem Terminus sollte betont werden, dass die Kinder Israels ihre Köpfe zur Zählung hochheben sollten, weil es im hebräischen heißt „Hebt eure Häupter“ (נָשֹׂא אֶת רֹאשׁ — naso et rosh).

Die Torah und somit das WORT SELBST ist die Basis und die rechtliche Grundlage für jedes Handeln Gottes.
Yeshua ist dieses fleischgewordene Wort und somit der Inbegriff der Torah (Joh. 1,14).
Sein Wort, ER selbst ist somit an das, was in der Torah geschrieben steht (zu seiner Zeit gab es nur diese + die Propheten etc.) gebunden.
Er kann und wird somit nichts tun, was nicht durch Sein Wort legitimiert ist.
ER selbst ist durch das Wort, das ER ist, legitimiert, aber das ist für uns schwer zu begreifen.
Darum und mehr geht es in dieser Wochenlesung.
Hier geht es auch um die Aufgabenbeschreibung des Priesterdienstes mit der Besonderheit des nasarenischen Schwurs im Vergleich zum Hohenpriester.
Wir können also bereits im AT vieles von Yeshuas Aufgaben und Verhalten entdecken, das ER später gelebt hat.
Die Zusammenfassung und Punkte dieser längsten Wochenlesung finden wir bereits im letzten Jahreszyklus in „Vitamine für die Woche, Band 1“.
Dort sind auch die Faktoren rund um den Nasäer als besondere Person und auch die Schwierigkeiten mit Eifersucht, durch das Beispiel des eifersüchtigen Ehemanns erläutert.
Daher gehen wir in dieser Woche auf weitere Schwerpunkte ein.

Wir befassen uns vor allem mit dem aaronitischen Segen in 4. Mose 6, 22 bis 27, dem „Birkat Kohanim“ als priesterliche Segnung, die damals nur vom HOHEN Priester ausgesprochen wurde.

Dieses Gebet war 3-teilig
DER HERR segne und behüte dich
DER HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig
DER HERR wende dir sein Angesicht zu und gebe dir Frieden.

Dabei hob der Priester die Hände und streckte die Handflächen zu den Gläubigen während er den Kopf senkte.
In den ergänzenden Schriften der Juden, dem Midrasch wird diese Passage auch mit dem Hohen Lied der Liebe verglichen und erwähnt, dass GOTTES Shekina d.h. seine göttliche Gegenwart hinter dem KOHANIM/HOHEM Priester stand und durch ihn das Volk segnete.
Im H. L. d. Liebe heißt es in Vers 2,9 auch …. Er stand hinter der Wand und schaute durchs Fenster …, was ein Bild davon wäre, wie der Priester durch seine gespreizten Finger schaut.
Tatsächlich bezieht es sich auf eine Liebesbeziehung, die uns so kaum bekannt ist, aber schön zu wissen.

Dies ist ein universeller Segen, den die katholische, die griechisch-orthodoxe Kirche genauso benutzt, wie Freikirchen und jeder andere.
Eigentlich seltsam, dass Menschen, die eigentlich das Alte Testament und die Torah Gottes ablehnen doch diesen aaronitischen Segen, der aus dieser Torah stammt, haben wollen.
Sie picken sich einfach nur das, was sie möchten und weisen die Autorität des ATs. des Wortes Gottes aber ab.
Sie wollen Segen und Geld und das war und ist so nie Gottes Absicht gewesen.

Dieser aaronitische Segen sagt speziell:
Der HERR segne und erhalte dich.
Also wird Gott dich segnen. Das bedeutet aber auch, dass wir nicht gleichzeitig die Segnungen von irgendwelchen anderen Götzen unserer heutigen Tage suchen dürfen. Oder von Menschen unserer Stadt und unseres Landes. Vertraue auf Gott für die Segnungen in deinem Leben. Wenn Gott dich segnet wird er sich wahrlich und tief segnen. Wenn Menschen dich segnen wirst du immer wieder in einer gewissen Schuld und Abhängigkeit bei ihnen stehen. Wenn Menschen dich segnen, wird es kaum die Wachsamkeit, der Schutz und die Garantien sein können, die Gott dir allein geben kann.
Der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten.
Etwas von den schlimmsten Dingen ist, wenn Gott sein Angesicht von dir wegdreht. Er will nichts mehr von dir hören und auch keine Beziehung mehr zu dir haben. Lest dazu Hes. 39,22 bis 27 und welche Konsequenzen die Sünden Israels hatten, als Gott sein Angesicht vor ihnen verbarg. Aber die aaronitischen Segnungen bestätigen, dass Gott sein Gesicht über dir halten will. Dadurch hast du eine persönliche und klare Kommunikationsmöglichkeit mit einem persönlichen Zutritt zu einer Beziehung mit dem allmächtigen Gott Israels. Der Herr wird dir sein Angesicht lächelnd, also leuchtend entgegenhalten.
Gott sei dir gnädig.
ER wird dein Leben beurteilen. Sowohl deine Erfolge, wie auch deine Niederlagen und dein Versagen. Aber mit Gnade und nicht mit dem Maßband der üblichen Rechtsvorgaben und Gerechtigkeit der Erde. Das ist ein sehr wichtiger Segen, weil er erklärt, dass die Haltung Gottes gegenüber seinen Kindern anders ist, als gegenüber seinen Feinden.
Der Herr wird seine Gegenwart auf dich legen und dir Frieden geben. Dieses abschließende Statement und Zusammenfassung des aarontitischen Segens bedeutet, dass Gott weiterhin mit Gunst nach dir schauen wird. Das ist eine Bitte an Gott, dass er aufmerksam dir gegenüber ist, und dir weiterhin seine Gunst gewährt. Für manche Ohren unserer westlichen Welt klingt das vielleicht ein wenig ungewohnt. Wenn die Priester Israels, die Kinder Aarons den Herrn bitten, besondere Gunst Israel und seinen Kindern entgegenzubringen. Da heißt es, dass er sein Angesicht ihnen gegenüber hochhebt und das ist ein Bild für besondere Gunst.
Gott wird dir gutes Gelingen, Gesundheit, Shalom und die Gesamtheitlichkeit in dein Wesen, deine Person bringen, und dich innerhalb seiner Grenzen die Ruhe und Sicherheit bedeuten, hineinbringen. Wir müssen uns dieses enorme Privileg der Menschen in den Kongregationen vorstellen, die jeden Shabbat diese Segnung durch ihren Rabbiner oder Priesters bekommen und damit ihre Kinder und die Mütter gesegnet werden. Die Väter, als Priester des Hauses, dürfen, ja müssen ihre Kinder und ihre Familie segnen, damit dieser Segen zumindest einmal in der Woche am Shabbat auch ausgesprochen wird. Daher sollten sich Väter wirklich darüber bewusst sein, was ihre Rolle auch in Bezug auf Segnungen für ihre Familie, besonders am Shabbat bedeutet.

Auch wenn ein Priester oder der Vater als Priester des Hauses diesen Segen ausspricht, dürfen wir uns darüber bewusst sein, dass er von Gott selbst kommt. (4. Mose 6,27)
Ein solcher Segen wird auch gebraucht, um etwas zu versiegeln.
Ob besondere Ereignisse, Vorträge, Teilnehmer oder eben vom Ursprung her Familien.
Tatsächlich sowohl im hebräischen Urtext, wie auch in den Übersetzungen, wird die Anzahl der Wörter von Segnung zu Segnung mehr.

Die erste Segnung betrifft materialistische und irdische Dinge.
Die zweite Segnung aber dann das Geistige und Intellektuelle, und in der dritten Segnung finden wir auch das ewige Leben verborgen.

Nochmals in 4.Mose 6,24 heißt es - der Herr segne und erhalte dich.
Eine Segnung gilt somit dem Wohlstand und was dazu gehört.
Die Idee, dass ohne (geistliches) Brot keine Torah existieren würde.
Das Wort „erhalte“ bezieht sich darauf, dass keinerlei negativer Einfluss oder Schaden, die Menschen treffen können.
Dahinter steht auch ein sehr grundlegender Gedankes.
Nämlich die Tatsache, dass eine Person, die nicht genug hat, um leben zu können, auch dem Herrn nicht mit ganzem Herzen dienen kann, weil sie einen leeren und knurrenden Magen dabei nicht sehr hilfreich wäre.
Aber, wenn das Haus voller guter Dinge und das Physische und Materielle erledigt ist, kann sich die Person auch mit ganzem Herzen in den Dienst des Herrn hingeben und auch sein Wort studieren.
Somit ist Segen nicht irgendeine Art von Belohnung, sondern eher eine gute Grundlage, um sich geistig gut entwickeln zu können.
In gewisser Weise wird das nur von Personen durchbrochen, die sich einem Leben in Armut hingegeben haben.
Die ersten diesbezüglich genannten Personen waren die Nasäer, die wir schon im letzten Jahr tiefgehender besprochen haben.
Auch unsere heutigen Mönche und Nonnen würden dazu gehören, wie Franziskus von Assisi.
Ein solches Leben ist wirklich ausgesondert für Gott, und es braucht viel, wenn ich es für eine längere Zeitperiode aufrecht erhalten will, denn man kann sehr schnell seine innere Balance verlieren, ohne es groß zu merken.
Es kann dann sehr leicht sein, dass ich eine unterbewusste Gier für etwas entwickele, dem ich offiziell abgesagt habe oder mich dem entziehen wollte.
Dazu gehören nicht nur Völlereien, also viel essen und trinken, sondern auch sexuelle Bedürfnisse zu befriedigen, denen ich eigentlich vorher abgesagt habe.

Im 4ten Mose 6,25 heißt es dann, dass Gott sein Gesicht dir lächelnd entgegenstreckt.
Diese Segnung wird auch dahingehend interpretiert, dass es hier um Weisheit und das Wissen für ein besseres Verständnis von Gottes Wort geht, so dass man auch lernen kann, welchen Platz wir innerhalb dieser Welt und mit unserer Berufung einnehmen sollen und wie wir den Weg für das ewige Leben finden können.
Eigentlich ist es tatsächlich eine Bitte, dass wir weiterhin ein Gefäß in Gottes Hand sein können und ER uns für seine Herrlichkeit gebrauchen kann.
Es geht hier um die Leidenschaft Gottes in dieser Welt, auf die wir uns fokussieren aber uns gleichzeitig nicht voneinander distanzieren sollen, sondern, dass man gemäß Rabbi Hirsch für all diejenigen mit Gefühlen und Gedanken, die um uns herumschwirren, den Außenstehenden zeigen, dass in uns das Fundament und die Antwort für deren und unsere eigene Existenz in JHWH liegt.
Genau dieses Ziel sollen wir ja auch als Christen und messianische Juden haben, so dass wir das Licht Yeshuas in uns haben, und weitergeben können, dass das Leben, das wir sichtbar machen, auch als Teil des Königreichs Gottes für andere sichtbar wird.
Der Grundsatz „Licht zu sein“ beginnt schon damit, dass wir unserem nächsten Gegenüber in den fünf Tugenden von Galater 5,22 wandeln sollen.
Aber dann auch auf nationaler Ebene, den Menschen Licht zu sein.
Auch ganze Bewegungen sollen dieses Licht für die Welt sein, als einer der vielen Basisbausteine im Fundament und Bau des Hauses GOTTES.
Gottes Segnungen gelten für dieses Leben.

Das sehen wir auch im 4. Mose 6,26, da der HERR sein Angesicht uns zuwendet und uns Frieden gibt.
Die traditionellen Interpretationen zeigen dies eigentlich auch für das nächste, das ewige Leben.
Denn wir sollen ewigen Frieden haben, der aber immer schon zum jetzigen Zeitpunkt, in diesem Leben beginnt.
Die Segnungen dienen auch der heutigen Beziehung von unserer Seite zu Gott.
Wir sollen diesen Frieden ebenfalls dem Nächsten gegenüber zeigen.
Golda Meir, eine der ersten Premierminister Israels, hat dies folgender Massen formuliert:
„Wir können den Arabern vergeben, dass sie unsere Kinder morden. Aber wir können nicht vergeben, wenn sie sogar uns dazu zwingen ihre Kinder töten zu müssen, wenn wir im Krieg sind. Wir werden den Frieden mit den Arabern nur dann haben, wenn wir ihre Kinder mehr lieben, als dass sie uns hassen.“
Was für eine Aussage. Welche Weisheit.
Diese Liebe müssen wir erst einmal finden.
Es ist eine Agape-Liebe in einer Größenordnung, die wir, ohne Hilfe Gottes, allein kaum erreichen können.
Wir müssen immer im Hinterkopf behalten, dass dies ein Hass ist, der in Religion ankert.
Es ist nicht in dem Sinn, ein Hass zwischen Menschen auf normaler Ebene, sondern ein Hass, der voranschreitet und dem sich immer mehr öffnen, ohne wirklich zu wissen, was sie tun.
Diese religiösen Kriege können wirklich nur durch Yeshua in Wahrheit und mit Liebe überwunden und gewonnen werden

Lasst uns noch kurz den Unterschied zwischen Gebeten und Segnungen anschauen.
Jakobus 5,26 klärt uns auf, dass das Gebet einer gerechten Person sehr mächtig und effektiv ist.
Ein gerechter Mann ist ein « Zadik » und überbringt uns, was immer der HERR für unser Leben hat.
Z.B. hatte Jakob seine Enkel Manasse und Ephraim gesegnet.
Jakob kreuzte seine Hände um den größeren Segen an Ephraim und nicht an Manasse weiterzugeben.
Das war nicht seine persönliche Entscheidung.
Er wurde durch Adonai so geführt, um Gottes Segen für die speziellen Stämme weiterzugeben.
Gebet dagegen kann die Umstände auch zum Besseren verändern.
Dadurch kann eine kranke Person gesund werden.
Eine andere wiederum ihren passenden Ehepartner finden und eine dritte die vielleicht durch Armut geplagt war, die notwendigen Dinge, die sie braucht bekommen.
Der aaronitische Segen dagegen, wirkt wie ein Segen und ein Fürbittgebet.
Der Hohe Priester segnet uns mit Gottes Frieden, Schutz, Gunst und Gnade, aber in Form eines Gebetes, so dass es auch die Umstände unseres Lebens zum besseren verändern kann.
Heutzutage nehmen wir Segnungen, wie in Markus 10, 16 steht, ebenfalls indem wir unsere Hände auflegen.
Die Blutlinie der Hohen Priester war und ist tausenden von Jahren beibehalten worden, und die Art wie die Menschen heute in Synagogen und jüdischen Gemeinden, überall auf der Welt, gesegnet werden, ebenfalls.
Wenn die Segnungen also durch die Hände des Kohanim fließen, sind sozusagen die Namen der Kinder Israels in den Handflächen Gottes hineingeschrieben, wie es in Jesaja 49, 16 steht.
Heute sind wir die Priester(innen) in und durch Yeshua und haben ebenfalls die Autorität zu segnen und durch Handauflegung sogar zu heilen.
Wenn also solch ein aaronitischer Segen ausgesprochen wird, können wir dadurch auch Intimität mit Gott erfahren.
Und dein Leben soll ein lebendiges Zeugnis dieser Intimität anderen Menschen gegenüber sein.
In einem Psalm steht, dass wir mit heiligen Händen und geheiligten Herzen und Kopf in diese Gegenwart Gottes eintreten dürfen.
Damit kommen wir wieder zu den Nasäern, die, durch die totale Hingabe, in einer Stufe über dem normalen Priester stehen.
Auch wenn es nur für eine bestimmte Zeit gewesen war, für die sie ihr Gelübde abgelegt hatten und damit aber auch unter dem Hohen Priester standen.
Diese Nasäer durften – genau wie die Hohen Priester, sich selbst auch nicht verunreinigen, indem sie in Kontakt mit Leichen kamen, sogar, wenn es aus der engsten Familie war.
Rabbiner glauben heute, dass es in der messianischen Ära keine Trennung mehr von weltlichen Angelegenheiten zu den heiligen Dingen und Diensten des Herrn, wie auch der Dienst in der Stiftshütte oder im Allerheiligsten geben wird, weil das Negative uns nicht mehr beeinflussen kann.
Wir sind dann in Reinigung, Heilung und Heiligung schon so weit vorangeschritten., weil wir alle in Frieden und Schönheit mit einem fokussierten Sinn Gott kennen und erfahren wollen::
IHM dienen, IHN lieben und IHN für immer anbeten wollen, ändert sich die Atmosphäre und alles um uns herum, wird dann wiederum auch mit der Heiligkeit erfüllt.
Das haben die Nasäer, durch ihre totale Hingabe und das Einhalten der Vorschriften, im Verzicht auf viele Dinge, auch getan.
So, wie die Nasaräer von Vermischungen und vergifteten oder verunreinigten Substanzen sogar noch strenger Abstand halten als die Priester, die das hauptsächlich nur während ihrer Dienstzeit im Heiligtum aufrecht erhalten, sollen auch wir den Weg dazu finden.
Besonders bedeutsam ist, dass der Fokus der Heiligkeit bei beiden - dem Nasaräer wie dem Hohen Priester, auf ihrem Kopf selbst liegt. (4. Mose 6,7 und 2. Mose 29,7 + 3. Mose 21,10).
Der Kopf ist der Sitz der Gedanken und die sollen wir gemäß Paulus erneuern.
Dann haben wir auch Veränderung in unserem Verhalten und Charakter Richtung Heiligung.

Jetzt wollen wir noch kurz die These untersuchen, ob das Nasaräer-Gelübde tatsächlich die rechtliche Grundlage für den hohepriesterlichen Dienst Yeshuas ist.
Dazu müssen wir zusätzlich klären, ob der Nasaräer wie der aaronitische Hohepriester das Heiligtum betreten und dort dienen darf?
Ein Nasaräer sollte gemäß seines Alters und/oder Vermögens geschätzt werden, weil das vorrangig mit dem Dienst am Heiligtum zu tun hatte.
Dieser Dienst konnte eigentlich nur von einem Sohn Aarons ausgeführt werden, aber der Israelit, der das Nasaräer Gelübde getan hatte, konnte sich durch den geschätzten Betrag aus dem direkten Dienst am Heiligtum auslösen.
Nehmen wir das Beispiel von Samuel.
Er war ein Nasaräer auf Lebenszeit, aber kein Sohn Aarons (kein Schermesser sollte auf sein Haupt kommen; 1. Samuel 1,11) sondern ein Levit aus der Linie Kahats über dessen Sohn Jizhar ( 1. Chronik 6,18-23). und wurde von seiner Mutter Hannah für alle Tage seines Lebens JHWH übergeben (1. Samuel 1,28).
Dies verschaffte ihm tatsächlich Zugang zur Stiftshütte, denn er schlief sogar neben der Bundeslade (1. Samuel 3,3), trug ein Ephod (1. Samuel 2,18) und durfte vor JHWH dienen.
Es scheint also, dass seine Nasaräer-Weihe ihn zum Aufenthalt und Dienst im Heiligtum dienstbar machte.
Mose wäre ein weiteres Beispiel eines Israeliten, welcher freien Zugang zum Heiligtum hatte, aber kein Sohn Aarons war.
Denn es heißt in unserer Lesung: Und wenn Mose in die Stiftshütte ging, um mit Ihm [JHWH] zu reden, so hörte er die Stimme zu ihm sprechen … und Er redete zu ihm (4. Mose 7,89)
Auf welcher rechtlichen Grundlage aus der Torah hatte Mose Zugang zur Stiftshütte? Könnte Mose ebenfalls ein Nasaräer gewesen sein?
Wir wissen es nicht, denn es steht nicht explizit geschrieben, aber sein persönlicher Wandel ähnelte oder war dem seines Bruders Aarons, der nie das Angesicht GOTTES gesehen hatte, aber doch dann als HOHER PRIESTER eingesesetzt wurde, gleich.
Wie sieht es nun mit Yeshua aus?
Wann, wo und wie könnte Yeshua ein Nasiräer Gelübde ausgesprochen haben, um als ein Sohn aus dem Stamm Judas, doch die Stellung als Hohepriester nach der Ordnung Melchizedeks einnehmen zu können?
Wir finden so eine Stelle und Gelegenheit beim letzten Abendmahl mit Seinen Jüngern.
Als Er ein letztes Mal das Brot mit ihnen brach und den Wein segnete, ließ ER seine Freunde wissen:
Ich sage euch aber: Ich werde von jetzt an von diesem Gewächs des Weinstocks nicht mehr trinken bis zu jenem Tag, da ich es neu mit euch trinken werde im Reich meines Vaters. (Matthäus 26,29)
Wir erinnern uns, dass für ein Nasaräer Gelübde auch für eine bestimmte, begrenzte Zeit ausgeführt sein konnte, um dennoch als ein solches zu gelten.
Das entspricht der obigen Aussage. ER wird keinen WEIN trinken. Eine Voraussetzung bzw. Verpflichtung der Nasaräer.
Dadurch erfüllte Yeshua die legale Voraussetzung, unser Hohepriester nach der Ordnung Melchizedeks sein zu können.
Wir sehen also, wie genau der himmlische VATER solche selbst gesetzten Vorgaben auch für Yeshua voraussetzt, so dass die Juden und vor allem auch die Rabbiner auch diese Bedingungen durch Yeshua erfüllt sehen können.
Sein Gelübde, Sein Tod und Seine Auferstehung ermöglichen somit auch uns, wieder in unseren Status als Priester des Allerhöchsten zurück zu kehren und Ihm zu dienen, weil ER in uns ist und wir durch die Wiedergeburt und Taufe mit IHM in den Tod und danach in die Auferstehung gingen.



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Einunddreißigste Wochenlesung - Bamidbar "In der Wüste"

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28.05.2024, 09:20

Teil 2

Den prophetischen Abschnitt finden wir u.a Hosea 1,10, in dem es auch um Nummern und Zahlen geht und der somit zur Parasha eine Brücke schlägt. „Die Anzahl der Kinder Israels soll sein wie der Sand des...   mehr


24.05.2024, 06:26

4. Mose 1,1 – 4,20; Mt. 24-28; Sprüche 21-24, Hesekiel 1-13; Hosea 1,10–2,20 + 2,1-22 (heb. Bibel); Luk. 2,1-7 + 16,1-17; 1. Korinther 12,12-31; Matthäus 4,1-17; Römer 15,1–7

Auch diese Wochenlesung ist interessant für unsere heutigen Tage. Wir haben im letzten Jahr schon über die verschiedenen Aspekte gesprochen. Über das Volk Israel und den Rest der anderen vermischten...   mehr




Dreißigste Woche - Behar "Auf dem Berg" + Bechukotai "In meinen Satzungen"

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24.05.2024, 06:25

Teil 2

Wir wollen uns auch dieses Jahr noch einmal mit der 50 Tage Reise des Omer Zählens Richtung Shavuot befassen, um in den Weg zur Freiheit zu kommen. Im letzten Jahr haben wir deshalb die zwei Konzepte „Dror“,...   mehr


18.05.2024, 07:03

3.Mose 25,1–26,2; Jer.16,19–17,14+ 32,6–27+ 46-52; Sprüche 13-16; Matthäus 13-17+ 21,33–46; Lukas 13,1-33; 14,1-15,32; Galater 6,7-10; Johannes 14,15-15,12. Römer 6,1–23

Auch in dieser Wochenlesung haben wir wieder eine doppelte Portion. Zwei Parashas sind zusammengelegt. Wir beenden damit das 3te Buch Mose. Das dritte Buch Mose begann mit den verschiedenen Arten der...   mehr




Neunundzwanzigste Wochenlesung - Emor "Rede!"

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13.05.2024, 17:04

Teil 2

Wir haben nun schon einiges über die Aufgaben und Regeln bzw. Begrenzungen von und für Priester gehört und gelesen. Dennoch gibt es das ein oder andere, dass ich hier noch erwähnen will. 3.Mose 21,1 bis 4...   mehr


10.05.2024, 15:19

3. Mose 21,1-24,23;Hesekiel 44,15-31; Matthäus 5:38-42, Galater 3:26-29. Lukas 11,1-12,59; Jakobus 1:1–18

Der Prozess der Heiligung Als Priester(innen) im Namen des Herrn, unseres Erlösers und auch Schöpfers JHWH, Yeshua und dem Ruach, sollen wir auch Repräsentanten und Botschafter ,,eine königliche Familie seines...   mehr




Achtundzwanzigste Wochenlesung - Acharei Mot "Nach dem Tod" / Kedoschim "Heilige"

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26.04.2024, 17:10

Teil 2

Wir lesen auch in dem ergänzenden prophetischen Teil der Haftara, wieder einiges über 3.Mose 19,2 B „Sei heilig, weil ich heilig bin“. Gegen Ende finden wir dazu noch mehr. Eigentlich stellen sich nicht nur...   mehr


18.04.2024, 17:34

3. Mose 16,1–20,27; Hesekiel 22,1-16; Amos 9,7–15; Römer 3,19-28; 1 Kor. 5,1-13; 1.Petrus 1,13-21.; Joh. 7,1–10,2 KEDOSHIM (die Heiligen) 3. Mose 19,1–20,27; Amos 9,7–9,15 (Ashkenazi); Hesekiel 20,2–20,20 (Sephardic); Hebräer 12,1–17 / 3.Mose 16,1-20,27; Amos 9,7-15; Lukas 13,1-33; 14,1-15,32

In der letzten Woche lasen wir noch die Gebote/Gesetze von tumah (Unreinheit) and taharah (Reinheit), die ebenso zur Heiligung und Heiligkeit gehören. Diese Woche haben wir erneut eine Doppellesung, die dann...   mehr




Siebenundzwanzigste Wochenlesung - Tazira "Sie empfängt" / Metzora "Aussätzige"

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16.04.2024, 19:20

Teil 2

Kommen wir nun erneut zu den Unreinheiten (metzora) und den dann resultierenden unheilbaren Krankheiten (Tzara`at). Aber zuerst müssen wir uns viel mehr darüber klar werden, was Verunreinigungen eigentlich...   mehr


12.04.2024, 08:47

3. Mose 12,1-15,33; 2. Könige 4,42–5,19, 7,3–20+ 7,3-20; Markus 9,14-50; Matthäus 8,1-4; 11,2-6; Lukas 2,22-24; 5,12-16; 7,18-23+ 9,51-10,42

Die Grundlagen für diese Wochenlesung wurden bereits mit den Basisdaten im letzten Jahreskreislauf gelegt. Es geht um die zwei Hauptthemen, der Unreinheit einer Frau nach der Geburt, aber danach auch um...   mehr




Sechsundzwanzigste Wochenlesung - Shemini "Achter"

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04.04.2024, 19:29

3. Mose 9,1 – 11,47; Psalm 18-21; Jesaja 31-48; 2.Samuel 6,1–7,17; 2.Korinther 6,14-7,1; Galater 2,11-16; 1.Petrus 1,14-16. Markus 7,1-23,2 +9,1–13; Römer 12-16;

Wir starten mit 3. Mose 9,1. In diesem Vers, wird der achte Tag zuerst erwähnt. Sehr vieles über die Bedeutung der Nummer 8, speziell in der Bibel, wurde bereits im letzten Jahr ausgeführt. Der aktive Dienst...   mehr




Fünfundzwanzigste Wochenlesung - Tzav "Gebiete"

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02.04.2024, 06:53

Teil 2

Wir sehen also in dieser Wochenlesung eine Weiterführung der Opfer d.h. heute Gebet und Anweisungen für den priesterlichen Dienst und seine Einhaltung. Wie jeder andere Beruf hat auch der Priesterdienst für...   mehr


29.03.2024, 09:46

3. Mose 6,1-8,26; Maleachi 3,4-24; Jeremia 7,21 – 8,3; 9,22 – 9,23; Markus 7,31-9,1+12,28-34; Römer 12,1-2; Matthäus 17,9-13; 1.Korinther 10,14-23 +15,1–58

Vom letzten Jahr kennen wir bereits einige wesentliche Merkmale, die mit dieser Parascha/Wochenlesung zu tun haben. Zusammenfassung Mose führt die neuen Anweisungen bzgl. Opfer etc., aus der Sicht von...   mehr




Dreiundzwanzigste/Vierundzwanzigste Wochenlesung - Vayikra "Er rief"

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19.03.2024, 21:40

Teil 2

Wir sind bereits im letzten Jahr auf die Bedeutung von Sünde, Schuld und Schuldbewusstsein eingegangen. Wir müssen uns noch ein wenig intensiver in der allgemeinen Empfindsamkeit, gerade auch für alle, die...   mehr


15.03.2024, 16:10

3. Mose 1,1-5,26; (Haftara, proph. Lesung) Jes. 43,21-44,23; Hesekiel 45,16-46,18; Lukas 22,1-13; Römer 8,1-13; Hebräer 9,1–28; Markus 7,1-30

Wir fangen nun mit dem dritten Buch Mose an. Die ersten Kapitel behandeln des Opfersystem. Auch hier gilt es, dass die meisten Christen kein großes Interesse daran haben, weil sie glauben, dass das schon...   mehr




Zweiundzwanzigste Wochenlesung - Vajakhel "und er versammelte"

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11.03.2024, 06:46

Teil 2

Ich würde gerne nochmals auf den Punkt zurückkommen, dass die heutige Parascha den letzten drei so stark ähnelt, dass man sie gerne überspringen würde. Das haben wir doch schon alles gelesen, denkt man sich so...   mehr


09.03.2024, 07:56

2. Mose 35,1 – 38,20; Psalm 47+48; Micha; Hesekiel 45,16-46,18; Haftara - 2.Könige 12,1-17 Markus 6,14-29; Johannes 6,1-71; Markus 11-16; Lukas 21,1-4

Wir haben eine Doppellesung von Wochenparashas. Eine heißt Vajakhel und eine Pekudei. Im letzten Jahr habe ich hierzu einiges ausgeführt. Wir lesen, dass Mose diese gesamten ausgeführten Arbeiten, alle...   mehr




Einundzwanzigste Wochenlesung - Ki Tissa "Wenn du zählst"

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29.02.2024, 16:35

2. Mose 30,11 – 34,35; 1. Könige 18,1-39; 4. Mose 19,1-22; Hesekiel 36,16-38; Psalm 44+45+46; Hosea + 2.Kö 14-17; Lukas 1,14-20; 1. Kor. 10,2-3,1-18; Mk. 6-10

Es erfüllt mich immer wieder mit Freude festzustellen, was wir aus den Wochenlesungen alles herausbekommen können. Beim Durchlesen vom letzten Jahr in Band 1 Vitamine ist mir so viel wieder in den Sinn...   mehr




Zwanzigste Wochenlesung - Tetzaveh "Du sollst befehlen/gebieten"

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23.02.2024, 20:32

2. Mose 27,20 – 30,10; Psalm 3+4+7; Hes. 43,10–27; 1. Sam. 15,2-34; Markus 1-5, 43; 1. Petr. 2:1–25; Philipper 4,10-20

Es ist erstaunlich, wie schnell man vergisst. In der Vorbereitung für diese Wochenlesung zur Priesterkleidung und der besonderen Bedeutungen der Kleidungsstücke bzw. des Priesters insgesamt, machte ich schon...   mehr




Neunzehnte Wochenlesung - Terumah "Hebeopfer"

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16.02.2024, 16:32

2.Mose 25,1–27,19; 2.Kor.10-13; Psalm 6+38+51; 2.Kö.1-13; 1.Kö.5,26-6,13; Matthäus 12,46-13,58; Hebräer 8,1-6, 9,1-28+10,1

Das Wort „Terumah“ als Titel dieser Parasha heißt im hebräischen „geben, spenden, einlegen, mitwirken“. Diese Gabe des „Gebens und Mitwirkens“ ist ein sehr wichtiges und sehr großes Ding, weil es generell das...   mehr




Achtzehnte Wochenlesung - Mischpatim "Rechtsordnung"

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12.02.2024, 10:08

2. Mose 21,1-24,18; 2. Könige 12,1-17; Jeremia 34,8-22; and Matthäus 5,38-42; Markus 7,1-23; Apg 23,1-11 and Hebräer 10,28-39. Lukas 7,1-8,3; Kol. 3,1–25

Wir haben über Mischpatim, also Gesetzesordnungen und viele andere Bedeutungen dazu, im letzten Jahr ausführlich gesprochen. Die entsprechende Wortbedeutung und vieles mehr könnt ihr auf der Webseite oder in...   mehr




Siebtzehnte Wochenlesung - Yitro (Jethro)

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02.02.2024, 21:16

2. Mose 18,1–20,3; Jes. 6,1–13,6; 9,5–6; 1.Kö. 12-25; Psalm 66+67+68; 1. Joh. 5,1–11; 2.Kor 1-5; Matthäus 6,1-8,1

Auch zu dieser Woche könnt ihr im Vitamine Buch bereits die vielen Impulse vom letzten Jahr nachlesen. Dieses Jahr wollen wir uns weiter mit dem Verhältnis Mose mit Jitro, dem Ruf Gottes an Mose hinauf auf...   mehr




Sechzehnte Wochenlesung - Beschalach "Als er ziehen ließ"

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26.01.2024, 19:13

2. Mose 13,17-17,16; Richter 4,4–5,13; Lukas 2,22-24; 1.Korinther 10,1-13; Offenbarung 15,1-4. Matthäus 5,1-48; 2. Petr. 1

Schon im letzten Jahr konnten wir einiges über den Pharao, seinen Zorn nachdem die Israeliten geflohen waren, lesen. Immerhin hatte er gerade zehn Plagen durchlaufen, seinen ältesten, also erstgeborenen Sohn...   mehr




Fünfzehnte Wochenlesung - Parasha Bo "Komm"

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22.01.2024, 18:00

Teil 2

Israel ist, im rechtlichen und tatsächlichen Sinn, nicht die erstgeborene Nation in der Welt. Es gab schon lange vorher andere Nationen. Aber diese Nation ist von YHWH ins Leben gerufen worden, damit die...   mehr


18.01.2024, 18:48

2. Mose 10,1 – 13,16; Jeremia 46,13–28; Psalm 58+59+60+61; 2.Sam 21-24; Joh. 19,31-37; 1.Kor 6-10; Offenbarung 9,1–21+ 16,1-21.

Im letzten Parascha oder Wochenlesungskreislauf gab es für die 15te Woche schon viel zu lesen und zu erkennen. Die letzte Woche hatten wir mit einer erstaunlichen Frage abgeschlossen. Es ging um den freien...   mehr




Vierzehnte Wochenlesung - Wa´era "und ich erschien"

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16.01.2024, 19:12

Teil 2

In allem, was wir gelesen haben, lernen wir immer besser, das GOTT sehr genau weiss, was ER an Gaben in uns platziert hat und dass ER unsere Charakterzüge sehr wohl kennt, wie auch die Umstände, in die er uns...   mehr


12.01.2024, 17:16

2. Mose 6,2 – 9,35; ;  Hesekiel 28:25 - 29:21; Psalm 55+56+57; 2.Sam 9-20; 1.Kor 1-5; Offenbarung 15:1–16:20

„Und YHWH redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin YHWH und ich bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der mächtige Elohim, aber mit meinem Namen YHWH habe ich ihnen nicht offenbart.“ (2. Mose...   mehr




Dreizehnte Wochenlesung - Shemot

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09.01.2024, 18:01

Teil 2

Holen wir uns in Erinnerung, dass die Nachkommen Jakobs nur insgesamt 70 Personen ausmachten, die gemäß zweiter Mose 1,5 nach Goshem kamen. Josef war ja bereits dort. Aber sie hatten sich so enorm vermehrt,...   mehr


07.01.2024, 16:35

2. Mose 1,1 – 6,1; Psalm 110+111+112; 2.Sam 1-8; ; Jesaja 27,6–28,13, 29,22–23; Jeremia 1,1–2,3 ; Matthäus 22,23-33; Lukas 20,27-44; Hebräer 11,23-26; Römer 12,1–21; 2.Thess + Apg 19;

Diese Wochenlesung Shemot hat einige Besonderheiten. Sie verbindet uns mit den anderen Hauptbestandteilen der Tora, indem sie uns mit den Propheten und dem Neuen Testament verknüpft und uns zurück zum Anfang...   mehr




Zwölfte Wochenlesung - Wajechi "und er lebte"

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02.01.2024, 11:19

Teil 2

Kommen wir jetzt noch mal auf die Vaterrolle und damit zu Jakob zurück. Ein interessanter Satz von ihm, gerade in Bezug auf seinen Tod war, dass er sicher stellen wollte, dass seine Knochen nicht in einem...   mehr


29.12.2023, 18:58

1.Mose 47,28 – 50,26; 1.Thess. … ; Psalm 52+53+54; 1.Sam 21-31; 1 Könige 2,1–12; 1. Pet. 1,3-9; Joh. 10,1–21;

Im der letzten Jahresparaschazyklus, der im Buch „Vitamine für die Woche“ festgehalten ist, lesen wir zu dieser Wochenlesung schon sehr viel Interessantes. Zuletzt wurde erzählt, dass Josef seine Brüder und...   mehr




Elfte Wochenlesung - Vayigash "und er kam nahe/trat heran"

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26.12.2023, 23:15

Teil 2

Wir können also schon erahnen, dass die verschiedenen Geschichten aus dieser Wochenlesung zusammenhängen. Obwohl sie so unterschiedlich scheinen, ergänzen sie sich doch. Wir haben uns im ersten Teil diesmal...   mehr


22.12.2023, 06:43

1. Mose 44,18—47,27; Psalm 116+117+118; 1.Sam. 11-20; Hesekiel 37,15-28; Eph. 2,1–22; Apg. 16-18; Joh. 5,1-47

Diese Wochenlesung zeigt uns wieder einige neue Facetten in der Geschichte Israels und speziell Josefs und seinen Brüdern. Wir lesen darüber, wie Juda aufsteht und seinen kleinen Bruder Benjamin...   mehr




Zehnte Wochenlesung - Mikez " Am Ende"

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19.12.2023, 16:13

Teil2

Bleiben wir weiter bei Josef, dem Vorschatten auf Yeshua, wenn auch mit vielen Parallelen und doch bei weitem nicht gleich. Aber die Tatsache, dass Josef, unerwartet und plötzlich, innerhalb eines Tages...   mehr


14.12.2023, 16:34

1. Mose 41, 1 – 44,17; 4.Mose 28,9 – 15+ 7,42-47 ; 1.Könige 3,15-4,1; Psalm 108+109; 1.Sam 1-10; Sacharja 2,10-4,7; Johannes 1,1-18+ 10,22-28; Lukas 24, 13-29.

Letzten Jahr haben wir für diesen Parashakreislauf schon sehr viel Punkte gefunden. Nachlesen ist empfehlenswert. Also lernen wir, dass das Licht der Torah, der 5 Bücher Mose, vor allem auch in seinen...   mehr




Neunte Wochenlesung - Vayeshev "und er ließ sich nieder/ er lebte/ wohnte"

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12.12.2023, 06:34

Teil 2

Bevor wir nochmals mit Josef weitermachen, einen kurzen Hinweis auf Juda. Juda hatte letztlich das Leben von Josef gerettet. Aber da dieser dann doch in die Sklaverei verkauft war, hat er sein zu Hause...   mehr


07.12.2023, 21:06

1.Mose 37,1–40,23; Amos 2,6–3,8; Psalm 106+107, Ruth 1-4; Apg. 7,9-16; Römer 8,18–39; Jakobus 3-12

Ich empfehle zuerst die Wochenlesung von letztem Jahr zu lesen, weil hier schon einiges ausgeführt ist. Zu finden im Buch „Vitamine fürs Jahr“ (in meinem Verlag), als Voraussetzung für die aktuelle Parasha,...   mehr




Achte Wochenlesung - Vayeslach

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05.12.2023, 16:46

Teil 2

Im zweiten Teil wollen wir noch ein wenig mit der sich nur sehr langsam erkennbaren Veränderung des Charakters Jakobs, nach dem Ringen mit dem Engel des Herrn, befassen. Denn das hat für uns heute noch...   mehr


02.12.2023, 10:21

1. Mose 32,4-36,43; Obadja 1,1-21; Matthäus 2,13-23

In dieser Wochenlesung haben wir vor allem mit zwei grossen Bereichen zu tun. Die Überquerung des Jakob vom kleinen Fluss Jabokk, um seinem Bruder Esau zu treffen und damit die Begegnung von Jakob und Esau,...   mehr




Siebte Wochenlesung - Vayera "und er zog aus"

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28.11.2023, 10:41

Teil 2

In Teil 2 werden wir uns erneut mit der Kraft von Träumen beschäftigen. Über die Jakobsleiter haben wir ja schon etwas lesen können. Wenn Gott Träume nutzt, um uns Nachrichten zu übermitteln, gibt es...   mehr


24.11.2023, 15:22

Wajeze „Und er zog aus“: 1.Mose 28,10 – 32,3; Apg. 6-10; Psalm 119,1-88; Richter 1-9¸ Hosea 12,13 – 14,10; Psalm 119,1-88; Johannes 1,43-51; Epheser 4,1–32

Schon im letzten Jahr konnten wir in dieser Wochenlesung einiges über Jakob erfahren, der mit Josef zusammen, die Hauptperson in dieser Parascha sind. Jakob wird während seines Lebens von einem sehr unreifen...   mehr




Sechste Wochenlesung - Toldot "Generationen/Geschlechter"

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22.11.2023, 17:27

Teil 2

Weil wir uns nun schon mit einigen Ehen beschäftigt haben, machen wir diesbezüglich auch eine Art Abschluss und gehen erst im nächsten Kreislauf wieder auf die (dienende) Verwalterschaft ein. Ehe und der...   mehr


19.11.2023, 10:50

1.Mose 25,19 – 28,9; Josua 13-24; Maleachi 1,1–2,7; Römer 9,6–29; Hebräer 12,14-17; Psalm 1+2+5; Apg. 1-5;

Toldot, Geschlechter oder auch Generationen. Ein ganz wichtiges Prinzip Gottes. ER nennt sich bewusst und bestimmt: „der Gott Abraham, Isaaks und Jakobs“, also der Gott der drei Generationen. Wir haben in...   mehr




Fünfte Wochenlesung - Chaje Sara "Das Leben Saras"

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17.11.2023, 07:21

Teil 2

Im zweiten Teil möchte ich noch mehr auf die Aussage Abrahams, dass er ein Fremder in diesem Land wäre, eingehen. Denn es betrifft auch uns. Wir sind ja auch NICHT von dieser Erde, sondern leben nur AUF dieser...   mehr


11.11.2023, 17:00

1.Mose 23,1 – 25,18; Psalm 22+40+41; Josua 1-12; 1 Könige 1:1–31; 1.Petrus 3:1–7; Matthäus 8:19-22; Lukas 9:57-62 + 21-24.

In dieser Wochenlesung geht es um das Leben Sarahs, „Chaje Sarah“. Wir haben letztes Jahr schon einiges, speziell über Sarah, lesen dürfen. Es startet mit 1. Mose 23.1 … “und das Leben von Sarah…“ Aber auch...   mehr




Vierte Wochenlesung - Wajera "...und es erschien"

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07.11.2023, 19:53

Teil 2

Kommen wir nun zu den Frauen in dieser Wochenlesung. Wir haben Sarah und Hagar. Nehmen wir als erstes Sarah. Die persönliche und psychologische Betrachtung des Lebens von Sarah und dem auf der...   mehr


05.11.2023, 11:53

1. Mose 18,1 – 22,24; 2 Kings 4:1–37; 2 Peter 2:4-10; Psalm 113+114+115 Hiob 32-42; Lukas 1:26–38, 24:36–53 + 16-20; 2 Peter 2:4-10; Hebrews 6:13-20

Wie im letzten Jahresparaschakreislauf haben wir vertiefend über das Leben Abrahams gesprochen. Tatsächlich sind in diesem Wochenlesekreislauf wieder Abraham, Lot, Sarah und Hagar die Hauptpersonen. Von allen...   mehr




Dritte Wochenlesung - Lech Lecha "Geh hin-Geh für dich"

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28.10.2023, 13:43

1.Mose 12,1–17,27; Jesaja 40,27–41,16; Johannes 8,51-58; Kolosser 2,11-15; Hebräer 7,1-19; 11,8-12; Matthäus 1,1–17

Über den Mann Abraham, um den es hauptsächlich in dieser Wochenlesung geht, gibt es sehr viel zu sagen. Schon in der letzten Jahresreise haben wir uns auch mit seiner Ehe und seinem Verrat an Sarah und dessen...   mehr




Zweite Wochenlesung - Noach "Noah/Ruhe"

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23.10.2023, 09:22

. Mose 6:9–11:32; Psalm 104+105; Hiob 11-21Isaiah 54:1–55:5+ 66,1-24; Lukas 1:5–10+ 17,20—27

In dieser zweiten Wochenlesung haben wir es mit Noah zu tun. “Dies ist die Geschichte von Noahs Geschlecht. Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten; er wandelte mit Gott. (1. Mose 6:9) Eine...   mehr




Bereshit - "Im Anfang"

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18.10.2023, 09:51

Teil 2

In der Zusammenfassung haben wir es in dieser ersten Woche der Jahreskreislauf-Paraschalesung auch mit der Verwalterschaft oder mit der dienenden Leidenschaft zu tun. Immerhin hatte der erste Adam diese...   mehr


16.10.2023, 17:47

1. Mose 1,1-6,8 Jesaja 42,5-43,10; Matthäus 1:1-17; Offenbarung 1:1-5; 22:1-21 Johannes 1,1-17

Wir beginnen einen neuen Lesekreislauf für 2024/25 oder 5784 im Hebräischen.
Jedes Parascha- oder Lesejahr beginnt mit dem ersten Buch Mose oder Genesis, Kapitel 1 „Bereshit“.
Wir werden dieses Mal ein...

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