fire and flame

Verlag, Seminare und interreligiöser Austausch



Parashas – biblische Wochenlesungen

EINFÜHRUNG

In der Tora, den fünf Büchern Mose, die wichtigsten Bücher des AT (zusammen mit den Propheten)  für die Juden, genauso wie für die Christen in der Bibel, als die Gesamtheit von Altem und Neuen Testament, gibt es sehr viel zu lernen. Es sind nicht nur spannende Geschichten und inhaltsreiche Briefe, sondern es sind sehr viele Schlüssel und Prinzipien in diesen verschiedenen einzelnen Büchern der gesamten Bibel verborgen.

Viel Freude somit bei diesen wöchentlichen Gedanken !!!

Nach Sukkot also im Oktober  beginnt ein neuer Jahreskreislauf der Parashalesung

DIE PARASHAS DES BIBLISCHEN KREISLAUFS 
2022 BIS 2023 FINDEN SIE HIER!
 

oder als Druckausgabe in unseren Buchshop



Da wir wieder eine Doppellesung hatten, ist diese Woche Balak noch gültig.
Erst nächste Woche lesen wir dann über Pinchas

Achtunddreißigste/Neununddreißigste Wochenlesung - Balak "Zerstörer" / Chukat "Statuen-Dekrete"

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17.07.2024, 20:44

Teil 2

Jetzt geht es mehr um Bileam, der viel zu wenig in unseren Gemeinden beachtet, eher ignoriert, missachtet, dadurch auch nicht erkannt und gelehrt wird, damit wir wachsam werden und bleiben. Vor allem bei uns...   mehr


12.07.2024, 07:02

BALAK (Zerstörer)  4. Mose 22,2–25,9; Micha 5,6–6,8; Joh. 3,9-21+ 4,3-30+ 12,27-50; Off 2,14-15; 2. Petr. 2,1–22 CHUKAT (Statuten-Dekrete) 4. Mose 19,1 – 22,1; Richter 11,1-33; Hebr. 9,1–28; Titus; Psalm 79-82, Daniel; Matthäus 21,1-17

Wir haben wieder eine spannende Doppellesung für die 38te und 39te Woche. Schon im letzten Jahr haben wir uns mit den verschiedenen sehr unterschiedlichen Kapiteln in dieser Doppelparasha befasst. Auch mit...   mehr




Sechsunddreißigste Wochenlesung - Korach

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05.07.2024, 15:50

4. Mose 16,1-18,32; 1 Samuel 11,14–12,22; Jesaja 66,1-24; Psalm 75-78, Hesekiel 40-48; 1. Samuel 11,14-12,22; 2.Tim. 2,8-21; Judas 1,25; Hebr. 9-13; Luk. 18,35-19,28; Apg. 5,1–11; Johannes 19,1-17

UNZUFRIEDENHEIT FÜHRT ZUR REBELLION WAHRE LEITER WERDEN VOM HERRN BESTIMMT und EINGESETZT Korah ist einer der wenigen Wochenlesungen, in dem ein einzelner Name die gesamte Parascha beherrscht. Wir haben im...   mehr




Sechsunddreißigste Wochenlesung - Shelach Lecha "Schicke!"


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28.06.2024

4. Mose 13,1 – 15,41; Joshua 2:1–24; Psalm 93-95; Hesekiel 33-39; Lukas 17:1-18:43; Markus 10,1-14; Hebräer 3:7-19+ 5-8; Römer 4:1–25

Bevor wir in die aktuelle Lesung gehen, lasst uns nochmals kurz zurückschauen, was in den letzten beiden Lesungen ins Auge sticht.
In der Parasha Beshalach zeigte sich, dass das Volk in einer panikerzeugenden Zwickmühle, einer Zangensituation waren.
Eingeschlossen zwischen der ägyptischen Armee und dem Roten Meer waren sie voller Panik, Angst und Furcht und klagten Mose in 2. Mose 14,12 an; „Du hast uns in diese Falle geführt.
Wir wollen lieber den Sklaventreibern, den Ägyptern weiterhin dienen.
Lass uns in Ruhe mit deinen hochfliegenden Plänen“.
Aber GOTT verliess weder sein Volk noch seinen Leiter Mose und teilte das Meer.
Kaum waren sie bei diesem immensen Wunder trocken an der anderen Seite angelangt, ging es gerade so weiter, als wäre nie etwas so aussergewöhnliches passiert.
Diesmal ging es um besseres Essen. (2. Mose 16,3).
In Ägypten war es besser. Hier verhungern wir doch.
Und der HERR sandte jeden Morgen frisches Manna zum Essen.
Daraufhin dann in der letzten Woche Behaalotecha lasen wir, war das Manna nicht mehr gut genug.
Jetzt ging es um den kostenlosen Fisch den sie in Ägypten hatten und all die Gurken etc (4. Mose 11,5). Wieder war es nicht genug. Es war nie genug.
Diese Sklaven und Opfermentalität kann Leiter zur Weißglut bringen.
Panik, Angst, Habgier sind die schlechtesten Ratgeber überhaupt und bewirken das Gegenteil. Das ist heute genauso.
GOTT hörte und sandte Wachteln. Aber diesmal hatte er von ihrem ewigen Klagen und ihrer Unzufriedenheit genug, denn mit den Wachteln kam auch gleich das Gericht.
Wir finden also während der gesamten Wüstenreise in der Wildniss immer nur Klagen und Jammern Mose gegenüber, aber auch gegen ihn selbst.
Und doch erlebten sie auch jedes Mal wenn Gericht kam, ja kommen musste, im Anschluss GOTTES Gnade.
Aber es war letztlich nie genug, damit sie diese riesige ewige Liebe GOTTES und Verheissungen für sich selbst zu be- und ergreifen.
Woran kann das liegen? Was hat hier das Gehirn und unsere Gefühle, vor allem die negativen zu tun?
Bis IHM dann doch der Kragen platzte (4.Mose 14,11) und GOTT sich bei Mose beklag te und dem Volk Pest, Plagen und Enterbung androhte.
Jetzt kam Mose wieder ins Spiel, der dagegen mutig aufstand und für das Volk, dass ihm so viele Schwierigkeiten bereitete auch noch in Fürbitte ging, obwohl soviel Rebellion und Unglaube vorlag.
Und sogar als der HERR drohte sie ganz aus zu löschen und Mose ein so verlocken des Angebot machte, doch mit ihm allein eine neue Dynastie zu gründen, widerstand Mose diesem Angebot, denn es hätte den Tod aller bedeutet.
Das wiederum konnte er nicht verantworten.
Diese Möglichkeit gab der HERR Mose erneut in der Parasha Ki Tisa, als das Volk, gerade Mal aus der Gefangenschaft mit mächtiger Hand und Wundern befreit sich ein goldenes Kalb als Götze schuff. (2.Mose 32,9-10).

Auch diese Wochenlesung ist so spannend wie ein Krimi.
Schon im letzten Jahr haben wir das Hauptereignis - die Aussendung der 12 Spione- intensiv beleuchtet.
12 gestandene Leiter, auserwählt um das Neue, dass verheissene Land auf alle Begebenheiten zu untersuchen, analysieren, erkunden und auszuspionieren.
YHWH trägt Mose auf: „Sende Männer aus … „ (4. Mose 13,2).
Ihr Auftrag war das Land Kanaan zu erkunden und zu sehen, ob die Nation, die dort wohnt, stark oderschwach ist.
Sind es viele oder wenige Menschen, die in den dortigen Städten leben.
Und sind die Städte offen oder befestigt? (4.Mose 13,18, 19)
Das war eine militärische Aufgabe, um herauszufinden, wie sie die Feinde besiegen könnten.
Nur mit Daten und Fakten können für Israel Strategien und Taktiken ausgearbeitet werden.
Das gilt nach wie vor für uns heute genauso.
Wenn wir in unser verheissenes Land, in unsere Berufung kommen sollen, müssen wir uns Gedanken machen, wie wir unsere Visionen, Träume, Aufgaben praktisch und strategisch umsetzen können.
Dazu finden wir auch einiges im Buch von Apostel Ntumy – verwirkliche deine Träume – in unserem Shop, dass sehr praktisch orientiert ist.
Die Kundschafter brachten nicht nur enorme Früchte von ihrer Erkundungstour mit, sondern berichteten wahrheitsgemäss was sie ebenfalls fanden. Die Riesen.
Das Problem war die Interpretation ihrer Wahrnehmung dieser Wahrheit.
Zudem war es nur für die Ohren von Mose, der sie aussandte gedacht, damit dieser als strategischer Führer mit diesen Daten und Fakten etwas ausarbeiten konnte.
Die Rückmeldung der gemachten Erfahrungen war zuerst NUR an Mose zu geben und nicht an das Volk.
Dieses Problem der Interpretation von Fakten ist heute genauso aktuell wie damals. Es betrifft unsere Umwelt in allen Lebensbereichen, genauso wie im religiösen Bereich, wenn wir die verschiedenen Ausrichtungen der christlichen Bewegungen und Kirchen anschauen.
Heutzutage sind dies über 40.000, die sich alle auf dieselbe Bibel und denselben original griechischen Text, sowie auch in vielen Bereichen auf den hebräischen Urtext beziehen.
Und doch ist das was daraus entstand immer wieder der Zankapfel, den die Theolo gie ausmacht.
Theologie, die letztlich, unter dem Kreuz, das Kleid Jesu in verschiedene Stücke teilte.
Nur sein Untergewand blieb an einem Stück.
Das was nach aussen sichtbar war, wurde zerrissen.
So zerrissen wie unsere christlichen Kirchen heute leider sind.
Jeder möchte recht haben und bleibt sturr bei seiner Meinung und seiner Lehren.
Hält fast bissig daran fest und entzweit damit den Leib Christi.
Jeder besteht auf seiner eigenen Interpretation und seinen Erkenntnissen, sogar wenn diese eher menschlich und somit durch die Seele als durch den wahren heiligen Geist entstanden sind.
Damals bei den 12 Spionen ging es auch um Interpretation und den daraus entstandenen Erkenntnissen.
Nehmen wir als Beispiel die Ersatztheologie. Diese besagt, dass Gott mit Israel fertig und das Alte Testament überflüssig ist.
Eine solche Ersatztheorie hätten wir schon bei Mose haben können, als der HERR selbst Mose anbot, das Volk durch ein Neues, aber auch aus dem Stamm Mose etc zu schaffen.
Mose als der demütigste Mann auf Erden widerstand diesem ERSATZ damals und auch jetzt.
Wir wissen nicht ob Mose den Test, die Prüfung erkannte, aber es war auf alle Fälle die Herzenshaltung, die GOTT brauchte um die gerechte Strafe der Zerstörung um zu wandeln.
Mose hatte die Liebe GOTTES zu seinem Volk, seine Treue etc erkannt.
Deshalb bezog er sich auch lieber auf die gnadenreiche Natur GOTTES und seinen liebevollen Charakter und trat für das Volk in den RISS. (4.Mose 14,18-19)
Er erinnerte den HERRN an seinen Ruf, seine Integrität, die all seine Verheissungen auch umsetzen konnte. (4.Mose 14,14-16)
Und der HERR liess sich – trotz seines enormen Grolls und Zorn – erweichen, veränderte das Gericht von kompletter Zerstörung in ein anderes Gericht und erhob diejenigen – wie Josua und Kaleb – die IHM und seiner Grösse und Majestät glaubten.
Wir sollten sehr sehr viel von dieser Lektion lernen, denn es ist heute mit Unglaube, Unzufriedenheit und sovielen anderen UN….s nicht anders. Eher schlimmer.
Wir haben dasselbe Gericht zu erwarten und wenn es keine Fürbitter und Bussbe reitschaft gäbe, hätten wir alle mit viel Schlimmeren zu rechnen, denn wir täuschen uns in unserer Religiosität so gern selbst.
Viele Ausreden, viele Entschuldiungen, aber keine Ehrfurcht und kein Einhalten der Bundesbedingungen.
Wir kennen diese Bundesrechte und Pflichten überhaupt nicht.
Wie oft heisst es in den christlichen Kreisen;
Wir brauchen es nicht mehr und von einer Thora wollen wir schon gar nichts wissen. Das ist jüdisch und gilt nur den Juden aber nicht uns Christen.
Was für eine Irrlehre!!
Denn in der Thora finden wir die Basisbausteine unseres Glaubens und das Fundament des neuen Jerusalems.
Dieses Fundament hat keine Autorität mehr, sagt man in vielen Kirchen.
Wir brauchen nur noch das Neue Testament. So lernen es die meisten Christen.
Aber genau das sagt ausgerechnet unser Apostel Paulus NICHT.
Wir können das im zweiten Timotheus 3,10 bis 17 nachlesen.
Gern wird erst ab dem Vers 16 gelehrt, in dem es heisst, dass alle Schrift durch die Inspiration Gottes und des heiligen Geist eingegeben wurde und dass es zu den von der Kirche festgelegten Dogmen passt.
Aber der ganze Kontext, in dem Paulus seinen Jünger Timotheus unterrichtet und sagt, dass er sehr behutsam und vorsichtig sein soll, weil böse Menschen und Täter mehr und mehr die Menschen täuschen und verblenden werden, wird letztlich unterschlagen und nicht mehr erwähnt.
Paulus instruiert also Timotheus in den Dingen, die er als Kind gelernt hat, zu bleiben.
Insofern es aber die heilige Schrift betrifft, weiterzumachen, damit er weise wird für die Errettung durch den Glauben in Christus.
Achten wir darauf, dass Paulus besonders betont, das ALLE Schrift durch die Inspi ration Gottes und des heiligen Geistes gegeben ist.
Also auch das Alte Testament und die Thora.
Die Urkirche und die erste christliche Gemeinschaft, die sich „der „Weg“ nannte, hatte nur diese alten Schriften – ohne das Neue Testament - als Paulus diesen Brief an Timotheus schrieb.
Es waren die Bücher vom ersten Mose bis Maleachi und vielleicht die ersten Briefe von Paulus. 4
Das Neue Testament, so wie wir es heute kennen, war in keinster Weise vollständig, so wie wir es heute haben.
Die Thora und damit die ersten fünf Bücher Moses als Basisgrundsteine für die Gesamtheit des Glaubens auszulassen oder gar verschwinden und ignorieren zu wollen, heisst dass man einen grossen Teil von Gottes Offenbarungen, die durch den heiligen Geist gegeben wurden, weglässt.
Das gilt auch für die Propheten.

Was also sagten die zehn Spione ebenfalls, das letztlich Gottes Zorn über Israel brachte, so dass dieser Zorn das ganze Volk für weitere 38 Jahre bis die gesamte Generation, die Ägypten verlassen hatten, ausgestorben war und so lange in der Wüste bleiben liess?
Diese eine Aussage, die die zehn restlichen Männern über das verheissene Land machten war im vierten Mose 13,31.
Das Land ist toll aber der Gegner, unser Feind ist uns zu gross.
Ich habe ausreichend letztes Jahr darüber geschrieben, wie hervorragend Gott sie in diesen 40 Jahren versorgte.
Die Undankbarkeit und der Mangel an Ehrfurcht über die Grösse und die Wunder Gottes, die er schon zu ihrem Schutz und ihrer Versorgung, vor ihren Augen, gemacht hatte, waren einfach weggewischt und vergessen.
Sogar der Bau der Stiftshütte, der grosse Freude brachte. Einfach vergessen.
Nach all diesen Erfahrungen hatten sie Gott immer noch nicht erkannt und verstan den.
Seine Kraft und Macht über das Universum und die Kräfte der Natur.
Letztlich drückten sie durch ihre Angst und ihr Zögern aus, dass der Unglaube, dass Gott mächtiger wäre als diese Riesen im Lande Kanaan.
Dieser Unglaube hat GOTTES Ärger entzündet.
Das war die schwere, grosse, unverzeihliche Sünde der Israeliten.
Es war sogar noch eine schlimmere Sünde als die, dass Aaron und die Kinder Israel ein goldenes Kalb angefertigt hatten, als sie am Fuss des Berges Sinai waren. Wieso können wir annehmen, dass diese Sünde sogar noch schlimmer war?
Weil die Strafe, die Gott Israel nach diesem demoralisierenden Report an das Volk (anstatt es nur Mose weiter zu geben) auf die zehn Spione gelegt wurden, ernster war.
Es ist auch auffallend, dass es später dann eine räumliche und geistige Teilung Israels in 10 Nordstämme und 2 Südstämme, wegen des Götzendienstes aus Unglaube heraus, gab.
Wie können wir also die Ernsthaftigkeit und Grösse einer Sünde bemessen?
Letztlich ist doch Sünde Sünde. Oder nicht?
Aber die Strafe Gottes für bestimmte Sünden kann leicht, schwer oder sehr hart und bedrückend sein.
Somit ist klar, dass nicht alle Sünde gleich sind.
Es gibt Überschreitungen von Gottes Regeln, Anweisungen, Geboten und Gesetzten.
Es gibt die schwerer wiegende Sünde generell.
Es gibt Ungerechtigkeit und Schuld, die sich Iniquität nennt.
Somit ist nicht jede Sünde gleich geartet.
Der Grad der Ernsthaftigkeit eines solchen Vergehens wird durch den Grad der Strafe, die Gott ausspricht, bewertet.

Nehmen wir das Beispiel des Holzsammlers in 4. Mose 15, der sofort ausgerottet werden sollte. Warum?
Warum sollte ein Mensch, der lediglich einige Holzstöcke sammelte, direkt gestei nigt werden?
Wo war denn da die Liebe Gottes?
Warum hat YHWH in diesem Fall so gehandelt?
Zur Zeit der Wüstenwanderung wurde also ein Mann ertappt, der am Sabbat Holz sammelte.
Er wurde zu Mose, Aaron und vor die ganze Gemeinde gebracht und eingesperrt, bis klar war, was mit ihm geschehen sollte.
YHWH sprach das Urteil zu Mose: Der Mann muss unbedingt getötet werden; die ganze Gemeinde soll ihn außerhalb des Lagers steinigen! (4. Mose 15,32-35)
Die Strafe und das Strafmass erfolgt also sofort ohne Verzögerung.
Das war ein krasses Urteil, denn wir haben andere Situationen, in denen Er nicht sofort mit einer Strafe reagiert oder sogar eine solche Todesstrafe verhängte.
Was also war der Grund des Zorns und Ärgers JHWHs?
Dazu müssen wir in den Kontext der Geschichte gehen und die Herzenshaltung des Mannes verstehen.
Es war Schabbat, also der heilige Ruhetag Gottes.
Die Anweisungen waren klar. Kein Arbeit, ruhen. Es gab kein frisches Manna, denn am Freitag war die doppelte Portion geliefert worden.
Auch kein Feuer sollte angezündet werden. Das Feuer und der Leuchter in der Stiftshütte gingen nie aus.
Außerdem gab es am Schabbat zusätzliche Opfer an der Stiftshütte (4. Mose 28,9-10), zu denen die Priester die silbernen Trompeten bliesen, was jeden Israeliten dazu aufrief, sich an der Stiftshütte zu versammeln um den HERRN zu ehren (4. Mose 10,3.10).
Der Holzsammler, ob jüdisch oder Heide, der mitgezogen war, sollte also über den Schabbattag, seine Bedeutung und Regeln Bescheid wissen.
Seine Umgebung war Vorbild und hielt sich auch daran. Wir fragen uns auch, wo in der Wüste konnte man Holz finden? Kaum um die Ecke. Der Mann musste also das Lager verlassen.
Damit kehrte er der Stiftshütte und YHWH, welcher mitten unter seinem Volk als Wolken und Feuersäule, im Lager, in der Stiftshütte wohnte, automatisch den Rücken zu und lief in die entgegengesetzte Richtung.
Er ehrte den HERRN nicht, obwohl er die Vorgaben und Gebote kannte.
Das ist ein enormer Mangel an Respekt und Ehrfurcht und ein eindrückliches Bild was geschieht, wenn wir uns nicht an die Vorgaben und Regeln, Gesetzte und Richtlinien Gottes halten.
Wir drehen IHM, unserem HERRN den Rücken zu und zeigen hiermit und in unserer Herzenshaltung, dass ER und seine Gebote uns eigentlich egal sind.
Wie ist das bei dir? Drehst du dich durch dein Verhalten auch bewusst oder unbe wusst von GOTTES Angaben und Wegweisungen weg?
Dann ist Busse dran und wahrliche Reue und Umkehr.
Zurück zum Bund und seinen Bedingungen.
Dies ist das Bild, welches uns hier durch dieses Beispiel vermittelt wird.
Der Holzsammler kehrt YHWH wissentlich und im Bewusstsein über den Schabbat den Rücken und begeht somit eine vorsätzliche Sünde.
Wenn aber eine Seele d.h ein Mensch vorsätzlich handelt – es sei ein Einheimischer oder ein Fremdling -, so lästert sie YHWH.
Eine solche Person soll ausgerottet werden mitten aus ihrem Volk; denn sie hat das Wort YHWH’s verachtet und sein Gebot gebrochen; eine solche Seele soll unbedingt ausgerottet werden; ihre Schuld ist auf ihr. (4. Mose 15,30-31)
YHWH ist gnädig und gerecht (Psalm 116,5).
Er ist gerecht, indem Er die Sünde des Einen gegenüber dem Anderen, der die Vorgaben hält, nicht ungestraft lässt und das schlechte Vorbild des „Verführers“ nicht stehen lässt. Denn sonst passiert es schnell, dass andere es dann schleichend doch nachmachen.
Jeder – aber vor allem, wer sich bewusst und in voller Erkenntnis – für die Sünde entscheidet, muss auch die Konsequenzen dafür tragen.
Vor allem auch in jeder Generation die Betroffenen selbst. (Hes 18)
ABER unser GOTT, unser ABBA, unser Schöpfer ist gnädig, indem Er sich über denje nigen erbarmt, dem seine Sünde bewusst wird, von ihr umkehrt und Buße tut.
Wenn aber eine einzelne Seele, also ein Mensch aus dem psychisch seelischen heraus, aus Versehen sündigt gibt es Hilfe und Möglichkeiten der Sühne.
So soll diese Person eine einjährige Ziege als Sühn- bzw Sündopfer darbringen.
Und der Priester soll für diese Seele, die ohne Vorsatz, aus Versehen gesündigt hat, Sühnung erwirken vor YHWH; indem er für sie Sühnung erwirkt wird ihr vergeben werden. (4. Mose 15,27-28).
Das hat Jesuah für uns durch sein endgültiges ewiges Opfer getan, wenn wir es auch ebenso bewusst in Anspruch nehmen.
Deshalb müssen wir uns also in dieser Zeit der weiteren Wüstenwanderung bis Yom Kippur fragen und beten wie David.
„Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich es meine; und sieh, ob ich auf bösem Weg bin, und leite mich auf dem ewigen Weg!“ (Psalm 139,23-24)

Kommen wir also zurück zur obigen Ausführung über unseren Glauben.
Glaube in der Bibel wird nicht definiert durch meine Übereinstimmung mit einer Doktrin oder einem Dogma.
Er wird immer damit gemessen werden, wie weit wir/ich Gott in meinem/unserem Leben wirklich vertrauen, auch wenn es schwierig wird, auch wenn es Probleme gibt.
Und wie weit meine Familie und alles was wir besitzen und haben in dieses Vertrauen mit hineingezogen wird.
Der Mangel an Glauben und Vertrauen, dass Gott mit seiner Kraft, seiner Liebe und seiner Führung nicht ausreichen würde, sondern die Umstände grösser sind, auch wenn sie sehr ernst aussehen, ist auch tatsächlich ein Mangel an Glaube.
Sogar wenn das diesbezügliche Dogma oder die Lehre für dich stimmig ist.
Wenn ich mehr der Kirchen und ihren Dogmen glaube als der Bibel selbst und den biblischen Glauben, der dort beschrieben wir, aber auch eingeübt werden muss, vertraue, liegen wir/ich schief.
Es gibt vom Grund her nur zwei Dinge, die für uns wirklich wichtig sind und den Glauben definieren.
Der Eine ist, dass Gott uns geschaffen hat den Himmel und die Erde, die Schöpfung und das Zweite ist der Glaube, dass Jesus der Messias und der Sohn des lebendigen Gottes ist, der uns gerettet und erlöst hat. Das sind Säulen.
Jeder soll Gott genug lieben um ihm auch soweit zu vertrauen, dass ER all die Dinge, die er gemacht hat auch daher erschuf, damit ER in seiner Treue für seine Kinder zu sorgen, auch alles getan hat.
Aber diese 12 Spione hatten Zweifel in das Herz von Gottes Volk gelegt.
So wie damals die Schlange bei Eva.
Diese Zweifel wurde von ihr an Adam weitergegeben und belastet uns bis heute. Zweifel und Unglaube rauben uns unser Erbe.
Wir müssen lernen individuell Gott zu vertrauen und nicht nur an Leitern, die uns Dogmen und Doktrine vorgeben, Lehren vorgeben, denen wir dann mehr folgen, als dem was in der Bibel geschrieben steht.
Zudem zeigt uns das Gott auch in unserem individuellen Leben immer wieder.
ER ist treu, auch wenn wir nicht treu sind.
ER hält seine Versprechen, nicht nur Israel gegenüber, dass ER nie verlassen wird, auch wenn sie Fehler machen und sündigen.
Das gilt nämlich auch für die ganze Welt.

Zurück zur Parasha.
Halten wir uns also immer vor Augen, dass wir fast schon am Ziel sein können.
Die Israeliten konnten das verheissene Land fast schon greifen.
Sie war nah genug um Spione auszusenden.
Sie hatten schon einiges an Schwierigkeit, wenn auch mit viel Jammern und Klagen, überwunden.
Aber die grösste Prüfung stand ihnen noch bevor und sie, wie auch wir heute, wussten es nicht.
Auch am Ende eine Berufungsreise kommt es noch einmal zu Tests und Prüfungen unseres Glaubens.
Aber der Herr sorgt immer dafür, dass wir auch genügend Zeugnis und Beweise bekommen, dass wir diese Reise nicht umsonst gemacht haben, sondern dass das verheissene Land genau das auch hergibt, was ER uns zugesagt und versprochen hat.
Ja wir haben noch zu kämpfen.
Ja es wird uns nicht alles geschenkt.
Ja wir müssen auch unseren Charakter vom alten Menschen in den neuen verän dern und verändern lassen. Aber es lohnt sich.
Diese Riesen, die wir heute auch in und bei geistlichen Bewegungen finden, gibt es immer noch.
Dazu gehört die Eigenschaften, die den Feind in uns, ausmachen.
Unglaube, Untreue, Götzendienst, Hexerei, Zauberei, Hass, Eifersucht, Begierden, Süchte und manches mehr, Gedankenfestung, wie wir sie schon über viele Gene rationen und Jahrzehnten vererbt bekommen haben, aber sehr wohl mit Gottes Hilfe in der Lage sind diese auch einzureissen.

Das was Gott für die heutige Generation, in der heutigen Erweckung neu macht, ist nicht das Gleiche was ER vor 100 Jahren in der Azusa Street, USA oder bei anderen Erweckungen in Wales, Dtl und der Schweiz gemacht hat.
Wir müssen uns völlig neu auf IHN einlassen.
Der Herr wird Wege wählen, die uns und auch dem Feind unbekannt sind.
ER will uns neue Facetten seines Wesens zeigen, die uns auch hier führen werden. Wir müssen also aufpassen, dass wenn uns die geistigen Kämpfe, die auch unser tägliches Leben beeinträchtigen und beeinflussen, in dem ganz reale Probleme, wie Unfälle, Tod von lieben und nahestehenden Menschen, Verlust von Vermögen und andere Sachen kommen, diese in fast allen Fällen wirklich mit uns selbst und unseren Vorfahren zu tun haben und nicht mit Gott.
Wir müssen aufräumen bevor wir die neuen Wege auch gehen.
Bei all dem, was wir vielleicht schon in Träumen und Visionen für das Neue bekom men haben oder ahnen sind gute Vorbereitung absolut notwendig.
Wir müssen die Lage genauso ausspionieren, zu erkunden und die Fakten zusam mentragen, wie damals die 12 Spione.
Der damalige Unglaube hat dazu geführt, dass nicht nur zehn Leiter die falschen und voreiligen Schlussfolgerungen gemacht hatten, manipulative Entscheidungen ausgesprochen haben und damit das ganze Volk nicht nur verunsicherten, sondern wirklich das Volk von Gott wegbrachten.
Das kann sich so heute NICHT in gleicher Weise wiederholen.
Ja es ist durchaus möglich, dass wir es mit grossen Mächten oder gar Gewalten zu tun haben könnten. Je nachdem wo unsere Berufung liegt.
Aber sie werden nie stärker sein wie der Herr und Jesus in uns.
Die Kundschafter, die damals wie auch die Researcher heute haben die Aufgabe, die möglichst akkuratesten Informationen zusammen und der Leitung zu bringen.
Es wird sogar von ihnen erwartet, dass sie Schwierigkeiten ausloten und in den Fokus bringen, damit man in der Lage ist, als Leiter die richtigen Lösungen schon im Voraus zu erahnen und zu planen.
Strategie ist bei solchen Eroberungen massgeblich.
Anhand der Botschaften der Kundschafter wird der Kampf und die Möglichkeiten des Feindes abgeschätzt und die Gegenmassnahmen dafür ergriffen.
Aber so weit kam es bei den Israeliten damals gar nicht.
Sie hatten sofort ein verzagtes Herz und die Hände und Arme sinken lassen.
Aber die Aussage der damaligen Spione war, dass diese Bewohner des Landes Kanaans, diese Riesen ihre Bewohner zerstören, ja fressen.
Dass man wie Heuschrecken so klein vor ihnen wäre.
Und damit haben sie Angst und Panik im Volk verursacht, die letztlich zu Rebellion führte und die Regierung von Mose und Aaron überwerfen wollten.
Heute ist es wirklich nicht anders.
Du musst als Machthaber nur ausreichend Angst und Panik unter das Volk streuen, so wie wir das mit Covid und den riesen Lügen, die da erzählt wurden und zu Aktio nen und Unterlassungen in Politik, Kirche und unter dem Volk geführt haben, die heute noch in den Herzen der Menschen verborgen ist.
Auch wenn sich die Lage normalisiert hat, sind die psychologischen Praxen voll. Sogar gestandene Menschen, die völlig u erwartet manchmal auf Altreste, wie Masken beim Aufräumen stossen, können wieder ihre damalige Angst und das was so ungewiss war, spüren.
Das lesen wir in vielen Artikeln von Zeitungen etc heute.
Der mit grösste Fehler dieser Spione war auch die Nachricht ins Volk zu streuen, statt sie ausschliesslich an Mose weiterzugehen, damit strategische Pläne zur Eroberung festgelegt werden konnten.
Das Volk selbst ist nicht in der Lage strategische Pläne in so grosse Masse über haupt zu erkennen.
Viele reagieren aus dem Bauch heraus.
Wenn es eine Regierung oder einer Gruppe gelingt in die Bevölkerung Angst und Zweifel fällt zu streuen, werden wir erleben, dass sie ebenfalls schnell rebellieren.
Damals wollten sie sogar Kaleb und Joshua steinigen und gegen Mose und Aaron vorgehen. Das ist heute auch nicht so viel anders.
Erst als Gott eingegriffen hatte, indem er mit seine Herrlichkeit vor dem Zelt erscheinen liess, beruhigte sich alles wieder.
Wie können wir das nun heute auf Jesuah und Israel beziehen?
Aber auch in unser eigenes Leben.
Es geht gerade um diese aktuellen Entwicklungen nach dem 7ten Oktober, die gemäss psychologischen und politischen Untersuchungen massiv in Antisemitismus und Verbrüderung mit der links orientierten, sozialistischen und kommunistischen Gesinnung resultiert.
Es werden verbal Steine auf Israel geworfen und aktiv ebenso in Demonstrationen. Aber es ist nicht unsere Aufgabe schlechtere Berichte über Israel nach vorne zu bringen, die meisten sowieso nicht stimmen, wie es sogar westliche Handelsorgani sationen in Deutschland machen, sondern es ist unsere Aufgabe mit Segnungen und guten Dingen Israel zu unterstützen und voranzubringen.
Wir müssen wieder an die Worte Gottes an Abraham denken: „Wer Israel segnet ist gesegnet und wer Israel verflucht ist verflucht“.
Damals hat GOTT in Israel die komplette alte Generation aussterben lassen müssen und nur die junge Generation in das verheissene Land gebracht.
Heute ist schon die junge Generation mit dem was sie tut, sagt und denkt so manipu liert und beeinflusst, dass sie kaum noch die Wahrheit erkennen kann und gar nicht erst in ein verheissenes Land kommen kann, weil sie gegen alle Gebote Gottes verstossen.
Auch der Leib Christi zieht in vielen Fällen mit.
Nicht immer wird es heutzutage Angst sein, aber Unverständnis, Mangel an Wissen und Unkenntnis auf alle Fälle.
Unsere Aufgabe ist es daher die Verbindung zwischen Jesuah und seinem Volk Israel wieder in deutlicherer Weise der Kirche und dem Leib Christi zu beizubringen. Wir können wir also solches tun?
Wir wissen von der Schrift her, dass Israel vom Herrn gerettet wird, dass der Schleier von ihren Augen gezogen wird.
Können wir das heute schon erkennen? Haben wir dazu eine Vorstellung?
Immerhin hat Gott sein Volk über all die Jahre, Jahrhunderte und Jahrtausende am Leben gehalten.
Auch wenn die Heiden seit mehr als 2000 Jahren versuchen das Volk auszurotten. Israel und das Volk der Juden hat schon, beginnend mit der Zerstörung von Jerusa lem 70 nach Christus, 1099 mit den Kreuzzügen und vielen Massakern an Juden Schlimmes erleben müssen.
Dann 1348 die Verfolgung nach der grossen Plage und 1478 begann dann die Inquisition.
1492 wurden die Juden aus Spanien vertrieben und 1648 müssen wir uns das Massa ker der Juden in der Ukraine anschauen, die parallel zu so viel Progromen in Europa lief, bis sie 1939 im Holocaust gipfelte.
Und trotz all diesen grausamen Verfolgungen und Ereignisse die Juden loszuwer den, hat es nicht funktioniert.
Obwohl es unmöglich erschien, hat Gott sein Volk nicht nur am Leben gelassen, sondern ihnen beigebracht ihre Identität zu behalten.
Dennoch bisher hat Israel die Wahrheit nicht erkannt. Warum?
Es gibt genügend Heiden in den Augen der Juden, die aber Christen sind und das Gute und Schöne durch und mit Jesus Christus voranbringen wollen.
Sie zeigen dem Volk Israel bis heute, dass die Nachfolge Jeshuas als wiedergebore ner Christ Schönheit und Liebe beinhaltet.
Und dass das für das Volk Israel genauso zu haben ist.
In den früheren Jahrhunderten war es allerdings auch so, dass jeder Jude der Jeshua nachfolgte, seine Traditionen, seine Gewohnheiten, seinen Glauben und seine Nation und die Eltern verlassen hat.
Oftmals auch weil sie ausgegrenzt wurden.
Sie wurden etwas zu etwas Anderem. Sie haben ihre Identität aufgegeben.
Das hat sich durch die messianischen Juden in der heutigen Zeit geändert.
Es ist eine grosse Herausforderung, wenn ein Jude die Wahrheit entdeckt, die Lösun gen dazu findet und auch auf diesen wahren Lösungen besteht.
Tatsächlich bewirkt das sehr viel Veränderung, auch in der Person und deren Charakter, die dann stattfinden.
Es ist letztlich wie eine Operation am offenen Herzen und nicht nur eine kleine oder ein kleiner Verband an einer Schnittwunde.
Es gibt also noch viel zu tun, die Herausforderung der Identität als solche und ihrer Bewahrung, dass diese jüdische Identität auch beibehalten werden muss, ohne dass wir deshalb auf Jesuah verzichten müssen.
Das ist noch ein weiter Weg in und an Überzeugungsarbeit.
Die tiefen Wunden der Inquisition und der Progrome, die Juden zwangen wirklich auf alles was ihren Glauben, ihren Gott und ihre Religion ausmachten, abzuschwören oder sie würden brennen, war grausam.
Für die Juden, die ihre Identität bei behielten und eine Betonung auf ihre Tradition legten, war das lebensgefährlich.
Als Leib Christi müssen wir das respektieren, akzeptieren und unterstützen, dass auch deren Tradition, die so viel älter ist, wie die unsere, zu würdigen ist.
Sie ist nicht nur älter sondern auch tiefer in der Erkenntnis, vor allem natürlich der Thora, dem Alten Testament incl. der Prophetenbücher, weil es viel länger, Jahrtausende lang Zeit gab diese zu erforschen.
Wir müssen also Lösungen für die nächste Generation entwickeln, denn die nächste Generation ist die Zukunft des Volkes.
Die jetzt lebende Generation der Juden aber auch von uns „alten Christen“ könnte man auch als Wüstengeneration, die aussterben, bezeichnen, weil sie immer noch Jesuah ablehnen bzw als Christen Jesuah als Juden ablehnen und nicht wahrhaben wollen.
Eine harte Aussage, die aber mit Liebe und Erkenntnis getroffen ist.
Die junge Generation darf hier mehr von Jesuah erkennen und die Brücke zu Tradi tionen, aber auch dem Neuen Testament schlagen.

Mit all dem, was wir diese Woche, jetzt als Ergänzung zur letzten Jahresrunde noch lesen, lasst uns noch die Lektion, die wir heute daraus ziehen sollen, zusammenfas sen.
Zuerst geht es um Glauben.
Wir müssen in unserer Identität aus der Sklaven und Opfermentalität in die Sohn und Töchter Identität hinein kommen und das geht definitiv nicht automatisch.
Wir sind keine Heuschrecken, die einfach, nur so, vom Fuss eines Riesen oder einer Macht und Gewalt zertreten werden können.
Wir müssen lernen wirklich zu glauben, dass egal welche Herausforderung wir heute haben, wir uns dieser stellen müssen und sie wieder mit Gottes Hilfe überwin den. Deshalb ist das gesamte Buch der Offenbarung ein Buch der Überwinder.
Diese Art von Glauben, die auch in schweren Prüfungen und Bedrängnissen hält und verwurzelt ist, gefällt dem Herrn.
Ohne solchen Glauben ist es einfach nicht möglich, dem Herrn zu gefallen.(Hebr. 11,6)
Und weil wir in solche Menschen des Glaubens „hineinwachsen müssen“, ist es wichtig, dass wir auf unsere Rede auf unser Sprechen aufpassen.
Es muss gefüllt sein mit Worten des Glaubens, nicht hinterrücks reden und vieles mehr.
Die Macht der negativen Rede werden wir noch einmal separat ansprechen müssen. Denn sie hängt mit der Macht der negativen Gedanken und der negativen Gefühle zusammen.
Wir müssen aus dieser Finsternis des Negativen, der Abwärtsspirale heraus ins Licht. Warum musste denn die gesamte ältere Gemeinschaft Israels in der Wildnis sterben?
Es ist einfach nur die Frucht ihres Unglaubens und ihrer Angst und Panikerfüllten Gedanken und Worte.
Wie oft haben sie -in der Bibel nachzulesen- gesagt, dass wir sicherlich in dieser Wildnis, in dieser Wüste sterben werden und Gott erlaubte ihnen sogar diese Art von Zukunft in ihre eigene Existenz zu sprechen.
Sie selbst waren für also das Geschehen, dass sie herbeigeredet hatten, verantwort lich. (4. Mose 14,28 + 29).

Die Kundschafter waren 40 Tage unterwegs und letztlich war für jeden Tag ein Jahr Wüstenwanderung notwendig, dass diese alte Generation starb.
Nur Josua und Kaleb mit diesem anderen Geist, mit der Ausrichtung auf den Herrn, die ganz und gar im Herrn vertraut waren, durften mit dieser jungen, nächsten Generation daes verheissene Land erobern.
Und es wird auch heute wieder so sein. Es werden wenige der älteren Generation sein, die sich hier so hingegeben haben und auch der nächsten Generation dienen, wie es der Herr ihnen auch direkt aufträgt, dass sie hier weitergehen werden. (4. Mose 14,34. 35).
Drittes müssen wir nun auch aktuell unserem Unglauben in tiefer Busse begegnen und komplett in unseren Wegen umdrehen, damit wir überhaupt einmal in wirkli chen und wahren Vertrauen in Gott selbst wachsen können und vorangehen.
Sonst wird ein Vorwärtsstreben nicht möglich sein, denn der Mangel an Glauben verhindert, dass wir überhaupt vorankommen können. Sogar wenn wir Busse tun. Es ist auch immer eine Frage des Lippenbekenntnis oder der tiefen Herzenshaltung umdrehen zu wollen.
Oftmals sehen wir bei den Israeliten, dass sie dann plötzlich Reue zeigten und ihr Verhalten ändern wollten, ihren restlichen Mut zusammennahmen, um dann doch das Land zu erobern. Aber es war dann zu spät.
Und auch wir erkennen nicht, dass es ganz oft wirklich nur bestimmte Zeitfenster gibt, indem wir etwas machen sollen um dann weiter zu gehen.
Tun wir es nicht und zögern können wir sehr vieles verpassen, dass wir dann aber nicht mehr nachholen können.
Und Mose als ihr damaliger Leiter und Autorität warnte sie sogar davor.
Aber erneut rebellierten sie gegen Mose und wollten doch wieder mit ihrer vorgefas sten Meinung und ihrer vorschnellen Trugschlüsse vorangehen und wurden jämmerlich von den Amalekitern und Kanaanitern geschlagen.
Auch die zehn falsch liegenden, Schaden anrichtenden Kundschafter wurden letztlich durch eine Plage ausgelöscht.
Erneut mussten sie Gottes Gericht und Urteil, als endgültig hören.
Sie sind einfach „nicht in der Lage“. Enau das hatten sie selbst über sich ausgespro chen und genau das trat ein.
Als Nächstes müssen wir uns viertens das Beispiel von Mose vor Augen halten. Demut.
Demut -auch in der Fürbitte für Andere, vom Familienmitglied bis zum ganz Fremden für die wir eintreten.
Dazu müssen wir die Gnade und Güte Gottes aber erst einmal wirklich begreifen. Unser Glaube ist für Gott massgeblich.
In den Sprüchen 18,21 sagt uns das Wort Gottes, dass die Macht über Leben und Tod von der Zunge kommt, in der Zunge liegt.
Wir sollten uns das wirklich viel mehr klar machen.
Und in Matthäus 12,7 sagte uns Jesus, dass wir durch unsere eigenen Worte, die wir herausbringen, wir auch durch diese Worte verdammt oder gerichtet werden.
Wir müssen also viel vorsichtiger und gezielter mit unseren Worten sein und uns bewusster werden, die wir vor allem auch über uns selbst und andere aussprechen.
Wie viele Flüche haben Eltern über ihre Kinder ausgesprochen und umgekehrt. Ganze Bücher können davon gefüllt werden.
Letztlich kommt ja Glaube durch Hören.
Spreche ich Negatives werde ich letztlich auch das Negative glauben und in der Minderwertigkeit verharren.
Dazu gebe es noch sehr viel zu sagen.
Unsere Worte und Taten sollen also ein Zeugnis von der Güte und der Grösse Gottes, des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs, dem Gott Israels sein und wir sollen seine Verheissungen im Glauben auch nehmen, erwarten und proklamieren. (Psalm 19,14).

Sehen wir uns nun kurz die Haftara, also die prophetische Ergänzungslesung dieser Woche in Joua 2,1 bis 24 an.

Joshua wurde vom Herrn als einer der zwei Spione, die Gott voll vertraut hatten, nun als Nachfolger und Anführer der nächsten Generation, in der Nachfolge Mose erhoben, um die Israeliten in das verheissene Land zu bringen.
Abrahams Glaube hat ihn vorwärts gebracht und in die Rolle des Patriarchen des auserwählten Volkes und Empfänger des Bundes zu sein.
So hat auch Josuas Glaube ihn in die Rolle eines Leiters vorangebracht.
War er in der Lage alles und wirklich alles Alles zu überwinden und das bis ins hohe Alter hinein?
Alle Hindernisse vor ihm wurden beseitigt und so konnte er das verheissene Land für sein Volk, sein verheissenes Land in Besitz nehmen.
Auch Joshua sendet nun zwei eigene Spione nach Jericho, um sich wie damals Mose, für den Kampf vorbereiten.
Und obwohl Jericho eine wirklich hervorragend bewaffnete und geschützte Stadt war, mit hohen Mauern und einer grossen Armee, konnten die Kundschafter diesmal Josua in Jos. 2,24 den positiven Rapport abgeben, dass ihnen der Herr ganz sicher das ganze Land in ihre Hände geben würde und die Menschen als Feinde in ihrer eigenen Angst schmelzen würden, weil das Volk Israel so stark wäre.
Somit können wir die Schlussfolgerung ziehen, dass die nächste Generation der Israeliten von Gottes Herrlichkeit seinen Bewegungen wahr und im grossen Glauben wirklich voll überzeugt waren, dass Gott sehr wohl in der Lage war, das Unmögliche möglich zu machen und alles zu erfüllen, was er versprochen hat. (Römer 4,21) und genau das muss uns überzeugen und uns voranbringen!!!

Wir alle haben einen zweiten Exodus aus Babylon vor uns.
Wir alle waren und sind teilweise noch in Sklavereien des nun so modern angepassten und doch so uralten Gefangenschaften.
Wir werden nicht soviel anders wie damals die alte Generation Israels diese Opfer und Sklavenmentalitäten, die Minderwertigkeit, Stolz, Hass und soviel mehr überwinden müssen um dann mit reinen Händen und einem reinen Herzen vor dem HERRN stehen zu können, damit ER uns vorang geht und die Kämpfe für und mit uns gewinnt. Denn ER wird es nicht allein machen. ER, Jesuah, wird es mit seiner BRAUT voran bringen!!!!



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Fünfunddreißigste Wochenlesung - Becha`alochta "Wenn du aufsetzt"

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14.06.2024, 19:29

4. Mose 8,1-12,16; Sacharia 2,14-4,7; Lukas 17,11-18,14; 4. Matthäus 14,14-21; Joh. 19,31-37; Hebräer 3,1-6. Philipper 2,1–18

Da wir einige Doppelwochenlesungen hatten bin ich mit der Zählung ein wenig zu kurz geraten und habe oben aufgeholt. Nächste Woche wird dann auch eine Pause sein, damit wir mit den anderen die in den Parashas...   mehr




Zweiunddreißigste Wochenlesung - Nasso "Erhebe"

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10.06.2024, 18:42

Teil 2 Haftarah

In der ergänzenden prophetischen Lesung haben wir die Geschichte Simsons Auch darauf sind wir im letzten Jahr schon kurz eingegangen. In dieser Zeitperiode der Geschichte der Juden, sind sie wieder von JHWH...   mehr


06.06.2024, 15:58

4. Mose 4,21 – 7,89; Hesekiel 14-24; Richter 13,2–25; Johannes 11,1-54+ 7,53 -8.11; Apg 21:7-32. Epheser 1,1–23; 1.Tim; Sprüche 25-28

Der Titel dieser Wochenlesung NASO finden wir wieder im ersten Satz – Erhebe ... Mit diesem Terminus sollte betont werden, dass die Kinder Israels ihre Köpfe zur Zählung hochheben sollten, weil es im...   mehr




Einunddreißigste Wochenlesung - Bamidbar "In der Wüste"

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28.05.2024, 09:20

Teil 2

Den prophetischen Abschnitt finden wir u.a Hosea 1,10, in dem es auch um Nummern und Zahlen geht und der somit zur Parasha eine Brücke schlägt. „Die Anzahl der Kinder Israels soll sein wie der Sand des...   mehr


24.05.2024, 06:26

4. Mose 1,1 – 4,20; Mt. 24-28; Sprüche 21-24, Hesekiel 1-13; Hosea 1,10–2,20 + 2,1-22 (heb. Bibel); Luk. 2,1-7 + 16,1-17; 1. Korinther 12,12-31; Matthäus 4,1-17; Römer 15,1–7

Auch diese Wochenlesung ist interessant für unsere heutigen Tage. Wir haben im letzten Jahr schon über die verschiedenen Aspekte gesprochen. Über das Volk Israel und den Rest der anderen vermischten...   mehr




Dreißigste Woche - Behar "Auf dem Berg" + Bechukotai "In meinen Satzungen"

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24.05.2024, 06:25

Teil 2

Wir wollen uns auch dieses Jahr noch einmal mit der 50 Tage Reise des Omer Zählens Richtung Shavuot befassen, um in den Weg zur Freiheit zu kommen. Im letzten Jahr haben wir deshalb die zwei Konzepte „Dror“,...   mehr


18.05.2024, 07:03

3.Mose 25,1–26,2; Jer.16,19–17,14+ 32,6–27+ 46-52; Sprüche 13-16; Matthäus 13-17+ 21,33–46; Lukas 13,1-33; 14,1-15,32; Galater 6,7-10; Johannes 14,15-15,12. Römer 6,1–23

Auch in dieser Wochenlesung haben wir wieder eine doppelte Portion. Zwei Parashas sind zusammengelegt. Wir beenden damit das 3te Buch Mose. Das dritte Buch Mose begann mit den verschiedenen Arten der...   mehr




Neunundzwanzigste Wochenlesung - Emor "Rede!"

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13.05.2024, 17:04

Teil 2

Wir haben nun schon einiges über die Aufgaben und Regeln bzw. Begrenzungen von und für Priester gehört und gelesen. Dennoch gibt es das ein oder andere, dass ich hier noch erwähnen will. 3.Mose 21,1 bis 4...   mehr


10.05.2024, 15:19

3. Mose 21,1-24,23;Hesekiel 44,15-31; Matthäus 5:38-42, Galater 3:26-29. Lukas 11,1-12,59; Jakobus 1:1–18

Der Prozess der Heiligung Als Priester(innen) im Namen des Herrn, unseres Erlösers und auch Schöpfers JHWH, Yeshua und dem Ruach, sollen wir auch Repräsentanten und Botschafter ,,eine königliche Familie seines...   mehr




Achtundzwanzigste Wochenlesung - Acharei Mot "Nach dem Tod" / Kedoschim "Heilige"

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26.04.2024, 17:10

Teil 2

Wir lesen auch in dem ergänzenden prophetischen Teil der Haftara, wieder einiges über 3.Mose 19,2 B „Sei heilig, weil ich heilig bin“. Gegen Ende finden wir dazu noch mehr. Eigentlich stellen sich nicht nur...   mehr


18.04.2024, 17:34

3. Mose 16,1–20,27; Hesekiel 22,1-16; Amos 9,7–15; Römer 3,19-28; 1 Kor. 5,1-13; 1.Petrus 1,13-21.; Joh. 7,1–10,2 KEDOSHIM (die Heiligen) 3. Mose 19,1–20,27; Amos 9,7–9,15 (Ashkenazi); Hesekiel 20,2–20,20 (Sephardic); Hebräer 12,1–17 / 3.Mose 16,1-20,27; Amos 9,7-15; Lukas 13,1-33; 14,1-15,32

In der letzten Woche lasen wir noch die Gebote/Gesetze von tumah (Unreinheit) and taharah (Reinheit), die ebenso zur Heiligung und Heiligkeit gehören. Diese Woche haben wir erneut eine Doppellesung, die dann...   mehr




Siebenundzwanzigste Wochenlesung - Tazira "Sie empfängt" / Metzora "Aussätzige"

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16.04.2024, 19:20

Teil 2

Kommen wir nun erneut zu den Unreinheiten (metzora) und den dann resultierenden unheilbaren Krankheiten (Tzara`at). Aber zuerst müssen wir uns viel mehr darüber klar werden, was Verunreinigungen eigentlich...   mehr


12.04.2024, 08:47

3. Mose 12,1-15,33; 2. Könige 4,42–5,19, 7,3–20+ 7,3-20; Markus 9,14-50; Matthäus 8,1-4; 11,2-6; Lukas 2,22-24; 5,12-16; 7,18-23+ 9,51-10,42

Die Grundlagen für diese Wochenlesung wurden bereits mit den Basisdaten im letzten Jahreskreislauf gelegt. Es geht um die zwei Hauptthemen, der Unreinheit einer Frau nach der Geburt, aber danach auch um...   mehr




Sechsundzwanzigste Wochenlesung - Shemini "Achter"

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04.04.2024, 19:29

3. Mose 9,1 – 11,47; Psalm 18-21; Jesaja 31-48; 2.Samuel 6,1–7,17; 2.Korinther 6,14-7,1; Galater 2,11-16; 1.Petrus 1,14-16. Markus 7,1-23,2 +9,1–13; Römer 12-16;

Wir starten mit 3. Mose 9,1. In diesem Vers, wird der achte Tag zuerst erwähnt. Sehr vieles über die Bedeutung der Nummer 8, speziell in der Bibel, wurde bereits im letzten Jahr ausgeführt. Der aktive Dienst...   mehr




Fünfundzwanzigste Wochenlesung - Tzav "Gebiete"

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02.04.2024, 06:53

Teil 2

Wir sehen also in dieser Wochenlesung eine Weiterführung der Opfer d.h. heute Gebet und Anweisungen für den priesterlichen Dienst und seine Einhaltung. Wie jeder andere Beruf hat auch der Priesterdienst für...   mehr


29.03.2024, 09:46

3. Mose 6,1-8,26; Maleachi 3,4-24; Jeremia 7,21 – 8,3; 9,22 – 9,23; Markus 7,31-9,1+12,28-34; Römer 12,1-2; Matthäus 17,9-13; 1.Korinther 10,14-23 +15,1–58

Vom letzten Jahr kennen wir bereits einige wesentliche Merkmale, die mit dieser Parascha/Wochenlesung zu tun haben. Zusammenfassung Mose führt die neuen Anweisungen bzgl. Opfer etc., aus der Sicht von...   mehr




Dreiundzwanzigste/Vierundzwanzigste Wochenlesung - Vayikra "Er rief"

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19.03.2024, 21:40

Teil 2

Wir sind bereits im letzten Jahr auf die Bedeutung von Sünde, Schuld und Schuldbewusstsein eingegangen. Wir müssen uns noch ein wenig intensiver in der allgemeinen Empfindsamkeit, gerade auch für alle, die...   mehr


15.03.2024, 16:10

3. Mose 1,1-5,26; (Haftara, proph. Lesung) Jes. 43,21-44,23; Hesekiel 45,16-46,18; Lukas 22,1-13; Römer 8,1-13; Hebräer 9,1–28; Markus 7,1-30

Wir fangen nun mit dem dritten Buch Mose an. Die ersten Kapitel behandeln des Opfersystem. Auch hier gilt es, dass die meisten Christen kein großes Interesse daran haben, weil sie glauben, dass das schon...   mehr




Zweiundzwanzigste Wochenlesung - Vajakhel "und er versammelte"

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11.03.2024, 06:46

Teil 2

Ich würde gerne nochmals auf den Punkt zurückkommen, dass die heutige Parascha den letzten drei so stark ähnelt, dass man sie gerne überspringen würde. Das haben wir doch schon alles gelesen, denkt man sich so...   mehr


09.03.2024, 07:56

2. Mose 35,1 – 38,20; Psalm 47+48; Micha; Hesekiel 45,16-46,18; Haftara - 2.Könige 12,1-17 Markus 6,14-29; Johannes 6,1-71; Markus 11-16; Lukas 21,1-4

Wir haben eine Doppellesung von Wochenparashas. Eine heißt Vajakhel und eine Pekudei. Im letzten Jahr habe ich hierzu einiges ausgeführt. Wir lesen, dass Mose diese gesamten ausgeführten Arbeiten, alle...   mehr




Einundzwanzigste Wochenlesung - Ki Tissa "Wenn du zählst"

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29.02.2024, 16:35

2. Mose 30,11 – 34,35; 1. Könige 18,1-39; 4. Mose 19,1-22; Hesekiel 36,16-38; Psalm 44+45+46; Hosea + 2.Kö 14-17; Lukas 1,14-20; 1. Kor. 10,2-3,1-18; Mk. 6-10

Es erfüllt mich immer wieder mit Freude festzustellen, was wir aus den Wochenlesungen alles herausbekommen können. Beim Durchlesen vom letzten Jahr in Band 1 Vitamine ist mir so viel wieder in den Sinn...   mehr




Zwanzigste Wochenlesung - Tetzaveh "Du sollst befehlen/gebieten"

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23.02.2024, 20:32

2. Mose 27,20 – 30,10; Psalm 3+4+7; Hes. 43,10–27; 1. Sam. 15,2-34; Markus 1-5, 43; 1. Petr. 2:1–25; Philipper 4,10-20

Es ist erstaunlich, wie schnell man vergisst. In der Vorbereitung für diese Wochenlesung zur Priesterkleidung und der besonderen Bedeutungen der Kleidungsstücke bzw. des Priesters insgesamt, machte ich schon...   mehr




Neunzehnte Wochenlesung - Terumah "Hebeopfer"

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16.02.2024, 16:32

2.Mose 25,1–27,19; 2.Kor.10-13; Psalm 6+38+51; 2.Kö.1-13; 1.Kö.5,26-6,13; Matthäus 12,46-13,58; Hebräer 8,1-6, 9,1-28+10,1

Das Wort „Terumah“ als Titel dieser Parasha heißt im hebräischen „geben, spenden, einlegen, mitwirken“. Diese Gabe des „Gebens und Mitwirkens“ ist ein sehr wichtiges und sehr großes Ding, weil es generell das...   mehr




Achtzehnte Wochenlesung - Mischpatim "Rechtsordnung"

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12.02.2024, 10:08

2. Mose 21,1-24,18; 2. Könige 12,1-17; Jeremia 34,8-22; and Matthäus 5,38-42; Markus 7,1-23; Apg 23,1-11 and Hebräer 10,28-39. Lukas 7,1-8,3; Kol. 3,1–25

Wir haben über Mischpatim, also Gesetzesordnungen und viele andere Bedeutungen dazu, im letzten Jahr ausführlich gesprochen. Die entsprechende Wortbedeutung und vieles mehr könnt ihr auf der Webseite oder in...   mehr




Siebtzehnte Wochenlesung - Yitro (Jethro)

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02.02.2024, 21:16

2. Mose 18,1–20,3; Jes. 6,1–13,6; 9,5–6; 1.Kö. 12-25; Psalm 66+67+68; 1. Joh. 5,1–11; 2.Kor 1-5; Matthäus 6,1-8,1

Auch zu dieser Woche könnt ihr im Vitamine Buch bereits die vielen Impulse vom letzten Jahr nachlesen. Dieses Jahr wollen wir uns weiter mit dem Verhältnis Mose mit Jitro, dem Ruf Gottes an Mose hinauf auf...   mehr




Sechzehnte Wochenlesung - Beschalach "Als er ziehen ließ"

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26.01.2024, 19:13

2. Mose 13,17-17,16; Richter 4,4–5,13; Lukas 2,22-24; 1.Korinther 10,1-13; Offenbarung 15,1-4. Matthäus 5,1-48; 2. Petr. 1

Schon im letzten Jahr konnten wir einiges über den Pharao, seinen Zorn nachdem die Israeliten geflohen waren, lesen. Immerhin hatte er gerade zehn Plagen durchlaufen, seinen ältesten, also erstgeborenen Sohn...   mehr




Fünfzehnte Wochenlesung - Parasha Bo "Komm"

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22.01.2024, 18:00

Teil 2

Israel ist, im rechtlichen und tatsächlichen Sinn, nicht die erstgeborene Nation in der Welt. Es gab schon lange vorher andere Nationen. Aber diese Nation ist von YHWH ins Leben gerufen worden, damit die...   mehr


18.01.2024, 18:48

2. Mose 10,1 – 13,16; Jeremia 46,13–28; Psalm 58+59+60+61; 2.Sam 21-24; Joh. 19,31-37; 1.Kor 6-10; Offenbarung 9,1–21+ 16,1-21.

Im letzten Parascha oder Wochenlesungskreislauf gab es für die 15te Woche schon viel zu lesen und zu erkennen. Die letzte Woche hatten wir mit einer erstaunlichen Frage abgeschlossen. Es ging um den freien...   mehr




Vierzehnte Wochenlesung - Wa´era "und ich erschien"

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16.01.2024, 19:12

Teil 2

In allem, was wir gelesen haben, lernen wir immer besser, das GOTT sehr genau weiss, was ER an Gaben in uns platziert hat und dass ER unsere Charakterzüge sehr wohl kennt, wie auch die Umstände, in die er uns...   mehr


12.01.2024, 17:16

2. Mose 6,2 – 9,35; ;  Hesekiel 28:25 - 29:21; Psalm 55+56+57; 2.Sam 9-20; 1.Kor 1-5; Offenbarung 15:1–16:20

„Und YHWH redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin YHWH und ich bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der mächtige Elohim, aber mit meinem Namen YHWH habe ich ihnen nicht offenbart.“ (2. Mose...   mehr




Dreizehnte Wochenlesung - Shemot

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09.01.2024, 18:01

Teil 2

Holen wir uns in Erinnerung, dass die Nachkommen Jakobs nur insgesamt 70 Personen ausmachten, die gemäß zweiter Mose 1,5 nach Goshem kamen. Josef war ja bereits dort. Aber sie hatten sich so enorm vermehrt,...   mehr


07.01.2024, 16:35

2. Mose 1,1 – 6,1; Psalm 110+111+112; 2.Sam 1-8; ; Jesaja 27,6–28,13, 29,22–23; Jeremia 1,1–2,3 ; Matthäus 22,23-33; Lukas 20,27-44; Hebräer 11,23-26; Römer 12,1–21; 2.Thess + Apg 19;

Diese Wochenlesung Shemot hat einige Besonderheiten. Sie verbindet uns mit den anderen Hauptbestandteilen der Tora, indem sie uns mit den Propheten und dem Neuen Testament verknüpft und uns zurück zum Anfang...   mehr




Zwölfte Wochenlesung - Wajechi "und er lebte"

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02.01.2024, 11:19

Teil 2

Kommen wir jetzt noch mal auf die Vaterrolle und damit zu Jakob zurück. Ein interessanter Satz von ihm, gerade in Bezug auf seinen Tod war, dass er sicher stellen wollte, dass seine Knochen nicht in einem...   mehr


29.12.2023, 18:58

1.Mose 47,28 – 50,26; 1.Thess. … ; Psalm 52+53+54; 1.Sam 21-31; 1 Könige 2,1–12; 1. Pet. 1,3-9; Joh. 10,1–21;

Im der letzten Jahresparaschazyklus, der im Buch „Vitamine für die Woche“ festgehalten ist, lesen wir zu dieser Wochenlesung schon sehr viel Interessantes. Zuletzt wurde erzählt, dass Josef seine Brüder und...   mehr




Elfte Wochenlesung - Vayigash "und er kam nahe/trat heran"

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26.12.2023, 23:15

Teil 2

Wir können also schon erahnen, dass die verschiedenen Geschichten aus dieser Wochenlesung zusammenhängen. Obwohl sie so unterschiedlich scheinen, ergänzen sie sich doch. Wir haben uns im ersten Teil diesmal...   mehr


22.12.2023, 06:43

1. Mose 44,18—47,27; Psalm 116+117+118; 1.Sam. 11-20; Hesekiel 37,15-28; Eph. 2,1–22; Apg. 16-18; Joh. 5,1-47

Diese Wochenlesung zeigt uns wieder einige neue Facetten in der Geschichte Israels und speziell Josefs und seinen Brüdern. Wir lesen darüber, wie Juda aufsteht und seinen kleinen Bruder Benjamin...   mehr




Zehnte Wochenlesung - Mikez " Am Ende"

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19.12.2023, 16:13

Teil2

Bleiben wir weiter bei Josef, dem Vorschatten auf Yeshua, wenn auch mit vielen Parallelen und doch bei weitem nicht gleich. Aber die Tatsache, dass Josef, unerwartet und plötzlich, innerhalb eines Tages...   mehr


14.12.2023, 16:34

1. Mose 41, 1 – 44,17; 4.Mose 28,9 – 15+ 7,42-47 ; 1.Könige 3,15-4,1; Psalm 108+109; 1.Sam 1-10; Sacharja 2,10-4,7; Johannes 1,1-18+ 10,22-28; Lukas 24, 13-29.

Letzten Jahr haben wir für diesen Parashakreislauf schon sehr viel Punkte gefunden. Nachlesen ist empfehlenswert. Also lernen wir, dass das Licht der Torah, der 5 Bücher Mose, vor allem auch in seinen...   mehr




Neunte Wochenlesung - Vayeshev "und er ließ sich nieder/ er lebte/ wohnte"

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12.12.2023, 06:34

Teil 2

Bevor wir nochmals mit Josef weitermachen, einen kurzen Hinweis auf Juda. Juda hatte letztlich das Leben von Josef gerettet. Aber da dieser dann doch in die Sklaverei verkauft war, hat er sein zu Hause...   mehr


07.12.2023, 21:06

1.Mose 37,1–40,23; Amos 2,6–3,8; Psalm 106+107, Ruth 1-4; Apg. 7,9-16; Römer 8,18–39; Jakobus 3-12

Ich empfehle zuerst die Wochenlesung von letztem Jahr zu lesen, weil hier schon einiges ausgeführt ist. Zu finden im Buch „Vitamine fürs Jahr“ (in meinem Verlag), als Voraussetzung für die aktuelle Parasha,...   mehr




Achte Wochenlesung - Vayeslach

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05.12.2023, 16:46

Teil 2

Im zweiten Teil wollen wir noch ein wenig mit der sich nur sehr langsam erkennbaren Veränderung des Charakters Jakobs, nach dem Ringen mit dem Engel des Herrn, befassen. Denn das hat für uns heute noch...   mehr


02.12.2023, 10:21

1. Mose 32,4-36,43; Obadja 1,1-21; Matthäus 2,13-23

In dieser Wochenlesung haben wir vor allem mit zwei grossen Bereichen zu tun. Die Überquerung des Jakob vom kleinen Fluss Jabokk, um seinem Bruder Esau zu treffen und damit die Begegnung von Jakob und Esau,...   mehr




Siebte Wochenlesung - Vayera "und er zog aus"

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28.11.2023, 10:41

Teil 2

In Teil 2 werden wir uns erneut mit der Kraft von Träumen beschäftigen. Über die Jakobsleiter haben wir ja schon etwas lesen können. Wenn Gott Träume nutzt, um uns Nachrichten zu übermitteln, gibt es...   mehr


24.11.2023, 15:22

Wajeze „Und er zog aus“: 1.Mose 28,10 – 32,3; Apg. 6-10; Psalm 119,1-88; Richter 1-9¸ Hosea 12,13 – 14,10; Psalm 119,1-88; Johannes 1,43-51; Epheser 4,1–32

Schon im letzten Jahr konnten wir in dieser Wochenlesung einiges über Jakob erfahren, der mit Josef zusammen, die Hauptperson in dieser Parascha sind. Jakob wird während seines Lebens von einem sehr unreifen...   mehr




Sechste Wochenlesung - Toldot "Generationen/Geschlechter"

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22.11.2023, 17:27

Teil 2

Weil wir uns nun schon mit einigen Ehen beschäftigt haben, machen wir diesbezüglich auch eine Art Abschluss und gehen erst im nächsten Kreislauf wieder auf die (dienende) Verwalterschaft ein. Ehe und der...   mehr


19.11.2023, 10:50

1.Mose 25,19 – 28,9; Josua 13-24; Maleachi 1,1–2,7; Römer 9,6–29; Hebräer 12,14-17; Psalm 1+2+5; Apg. 1-5;

Toldot, Geschlechter oder auch Generationen. Ein ganz wichtiges Prinzip Gottes. ER nennt sich bewusst und bestimmt: „der Gott Abraham, Isaaks und Jakobs“, also der Gott der drei Generationen. Wir haben in...   mehr




Fünfte Wochenlesung - Chaje Sara "Das Leben Saras"

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17.11.2023, 07:21

Teil 2

Im zweiten Teil möchte ich noch mehr auf die Aussage Abrahams, dass er ein Fremder in diesem Land wäre, eingehen. Denn es betrifft auch uns. Wir sind ja auch NICHT von dieser Erde, sondern leben nur AUF dieser...   mehr


11.11.2023, 17:00

1.Mose 23,1 – 25,18; Psalm 22+40+41; Josua 1-12; 1 Könige 1:1–31; 1.Petrus 3:1–7; Matthäus 8:19-22; Lukas 9:57-62 + 21-24.

In dieser Wochenlesung geht es um das Leben Sarahs, „Chaje Sarah“. Wir haben letztes Jahr schon einiges, speziell über Sarah, lesen dürfen. Es startet mit 1. Mose 23.1 … “und das Leben von Sarah…“ Aber auch...   mehr




Vierte Wochenlesung - Wajera "...und es erschien"

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07.11.2023, 19:53

Teil 2

Kommen wir nun zu den Frauen in dieser Wochenlesung. Wir haben Sarah und Hagar. Nehmen wir als erstes Sarah. Die persönliche und psychologische Betrachtung des Lebens von Sarah und dem auf der...   mehr


05.11.2023, 11:53

1. Mose 18,1 – 22,24; 2 Kings 4:1–37; 2 Peter 2:4-10; Psalm 113+114+115 Hiob 32-42; Lukas 1:26–38, 24:36–53 + 16-20; 2 Peter 2:4-10; Hebrews 6:13-20

Wie im letzten Jahresparaschakreislauf haben wir vertiefend über das Leben Abrahams gesprochen. Tatsächlich sind in diesem Wochenlesekreislauf wieder Abraham, Lot, Sarah und Hagar die Hauptpersonen. Von allen...   mehr




Dritte Wochenlesung - Lech Lecha "Geh hin-Geh für dich"

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28.10.2023, 13:43

1.Mose 12,1–17,27; Jesaja 40,27–41,16; Johannes 8,51-58; Kolosser 2,11-15; Hebräer 7,1-19; 11,8-12; Matthäus 1,1–17

Über den Mann Abraham, um den es hauptsächlich in dieser Wochenlesung geht, gibt es sehr viel zu sagen. Schon in der letzten Jahresreise haben wir uns auch mit seiner Ehe und seinem Verrat an Sarah und dessen...   mehr




Zweite Wochenlesung - Noach "Noah/Ruhe"

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23.10.2023, 09:22

. Mose 6:9–11:32; Psalm 104+105; Hiob 11-21Isaiah 54:1–55:5+ 66,1-24; Lukas 1:5–10+ 17,20—27

In dieser zweiten Wochenlesung haben wir es mit Noah zu tun. “Dies ist die Geschichte von Noahs Geschlecht. Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten; er wandelte mit Gott. (1. Mose 6:9) Eine...   mehr




Bereshit - "Im Anfang"

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18.10.2023, 09:51

Teil 2

In der Zusammenfassung haben wir es in dieser ersten Woche der Jahreskreislauf-Paraschalesung auch mit der Verwalterschaft oder mit der dienenden Leidenschaft zu tun. Immerhin hatte der erste Adam diese...   mehr


16.10.2023, 17:47

1. Mose 1,1-6,8 Jesaja 42,5-43,10; Matthäus 1:1-17; Offenbarung 1:1-5; 22:1-21 Johannes 1,1-17

Wir beginnen einen neuen Lesekreislauf für 2024/25 oder 5784 im Hebräischen.
Jedes Parascha- oder Lesejahr beginnt mit dem ersten Buch Mose oder Genesis, Kapitel 1 „Bereshit“.
Wir werden dieses Mal ein...

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