fire and flame

Verlag, Seminare und interreligiöser Austausch



Parashas – biblische Wochenlesungen

EINFÜHRUNG

In der Tora, den fünf Büchern Mose, die wichtigsten Bücher des AT (zusammen mit den Propheten)  für die Juden, genauso wie für die Christen in der Bibel, als die Gesamtheit von Altem und Neuen Testament, gibt es sehr viel zu lernen. Es sind nicht nur spannende Geschichten und inhaltsreiche Briefe, sondern es sind sehr viele Schlüssel und Prinzipien in diesen verschiedenen einzelnen Büchern der gesamten Bibel verborgen.

Viel Freude somit bei diesen wöchentlichen Gedanken !!!

Nach Sukkot also im Oktober  beginnt ein neuer Jahreskreislauf der Parashalesung

DIE PARASHAS DES BIBLISCHEN KREISLAUFS 
2022 BIS 2023 FINDEN SIE HIER!
 

oder als Druckausgabe in unseren Buchshop



Da wir wieder eine Doppellesung hatten, ist diese Woche Balak noch gültig.
Erst nächste Woche lesen wir dann über Pinchas

Achtunddreißigste/Neununddreißigste Wochenlesung - Balak "Zerstörer" / Chukat "Statuen-Dekrete"

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17.07.2024, 20:44

Teil 2

Jetzt geht es mehr um Bileam, der viel zu wenig in unseren Gemeinden beachtet, eher ignoriert, missachtet, dadurch auch nicht erkannt und gelehrt wird, damit wir wachsam werden und bleiben. Vor allem bei uns...   mehr


12.07.2024, 07:02

BALAK (Zerstörer)  4. Mose 22,2–25,9; Micha 5,6–6,8; Joh. 3,9-21+ 4,3-30+ 12,27-50; Off 2,14-15; 2. Petr. 2,1–22 CHUKAT (Statuten-Dekrete) 4. Mose 19,1 – 22,1; Richter 11,1-33; Hebr. 9,1–28; Titus; Psalm 79-82, Daniel; Matthäus 21,1-17

Wir haben wieder eine spannende Doppellesung für die 38te und 39te Woche. Schon im letzten Jahr haben wir uns mit den verschiedenen sehr unterschiedlichen Kapiteln in dieser Doppelparasha befasst. Auch mit...   mehr




Sechsunddreißigste Wochenlesung - Korach


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05.07.2024

4. Mose 16,1-18,32; 1 Samuel 11,14–12,22; Jesaja 66,1-24; Psalm 75-78, Hesekiel 40-48; 1. Samuel 11,14-12,22; 2.Tim. 2,8-21; Judas 1,25; Hebr. 9-13; Luk. 18,35-19,28; Apg. 5,1–11; Johannes 19,1-17

UNZUFRIEDENHEIT FÜHRT ZUR REBELLION
WAHRE LEITER WERDEN VOM HERRN BESTIMMT und EINGESETZT

Korah ist einer der wenigen Wochenlesungen, in dem ein einzelner Name die gesamte Parascha beherrscht.
Wir haben im letzten Jahr sehr viel über die geistlichen, psychologischen und letztlich auch ausführenden Ergebnisse der Rebellion von Korah gesprochen.
Wir erinnern uns, dass Korah sogar ein Cousin von Moses und Aaron war.
Er kam also aus dem Inneren Familienkreis.
Gerade innerhalb einer Familie ist immer wieder diese Hackordnung, wer tatsächlich die Macht und die Führung für die Familie hat, von Bedeutung.
Offiziell sind es die Erstgeborenen, wenn sie nicht wie bei Jakobs ältestem Sohn Ruben, diese Rolle durch eigenes Verhalten etc. verlieren.
Oder später am Berg Sinai diese Aufgabe, die generell alle Erstgeburt, die Gott prinzipiell gehörte, durch die Leviten übernommen wurde.
Diese Neuverteilung der Aufgaben oder Übertragung der Erstgeborenen- Rechte aller Stämme auf die Leviten für die Ausführung am Dienst des Heiligtums, wurde von Gott selbst so angeordnet.
Es hatte also kein Mensch deshalb interveniert. Es war nicht menschengemacht!!
Aber was in den zwischenmenschlichen Beziehungen alles an Neid, Eifersucht, Rechthaberei, Besserwisserei und vieles mehr das Klima verdirbt, und das Konkurrenzdenken anheizt, ist schon seit tausenden von Jahren ein Thema und in allen Kulturen zu verfolgen.
Mit der Übertragung der Erstgeborenen - Rechte waren ALLE Leviten aber in der Elite der geistigen Leiter und Führungsriege aufgestiegen.
Mose war zuvor im vierten Mose 16,1 bis 3 ganz klar von Gott nominiert worden.
In diesem Wochenlesungstext finden wir
1. Unzufriedenheit Korahs mit der Oligarchieführung durch Mose und Aarons, angeordnet durch Gott. Scheinbar wollte Korah so etwas wie Demokratie.
Seine Argumente klingen für die heutige Zeit, ausgesprochen modern.
2. Korah versammelt im Geheimen 250 weitere Eliteleiter und zwar innerhalb Israels Camp. Das war bereits eine geheime Parteiung und Spaltung innerhalb der Gemeinschaft hinter den Kulissen, wie es heute auch üblich ist. Das Volk weiss wenig und wird gern in Unkenntnis gehalten.
3. Korah forderte die Gleichheit und Demokratie aller Leiter und nicht nur von Mose und Aaron. Klingt sehr nach französischer Revolution. Sicher gut verpackt mit dem Angebot auf Mithilfe, weil für Mose das doch alles zu viel wäre.
Aber die Herzensmotive waren anders, böse!! Die Schlange in uns ist fast unsichtbar.
4. Nachdem das nicht so gut geklappt hatte, wurde die Anklage laut, dass Sie sich über den Rest des Volkes überheben würden. So eine Art Anklage hatten wir bereits von Miriam und Aaron gegen Mose, als es um seine Ehefrau ging.
Aber wir finden das öfters. Auch beim Aufbau von Jerusalem durch Nehemia und der Hilfe, die er angeboten bekam, und ablehnte.
Auch daraufhin kam die Anklage beim König.

Und wie schon im letzten Jahr gesagt, handelt es sich hier vor allem um eine Übertragung des eigenen Ehrgeizes auf eine andere Person und dann ein Schuldig sprechen dieses Angeklagten.
Mose antwortet in 4.Mose 16,4 bis 14 sehr weise, und hat die anderen Hauptleiter der Rebellion Datan und Abiram gerufen.
Diese wollten aber nicht kommen und bezeichneten ihn sogar in einer enormen ungehorsamen und undankbaren, rebellischen Haltung, dass Mose das Volk umbringen wollte.
Plötzlich war Ägypten das Land mit Milch und Honig und die Wildnis und Wüste der Tod.
Damit wurde aber durch diese beiden Leiter Gott selbst des Verrates, der Lüge und des Betruges an seinem Volk angeklagt, und das kann definitiv so nicht stehen bleiben. Da musste Gericht kommen.
Deshalb muss uns klar sein, dass die Aufruhrsituation der Rotte Korach keine, für sich isoliert genommene Geschichte, aus dem Nichts war, die sich plötzlich ereignete.
Wir können diese Geschichte noch besser verstehen, wenn wir sie in einen größeren Zusammenhang lesen.
Wie wir gerade gelesen hatten, ging der Rebellion der Sippe von Korach eine Reihe von Klagen voraus, die auch Teil des Planes der Aufwiegelung zur Rebellion war. Schüre Angst, Existenznot (auch wenn das unsinnig war) und das Volk wird schnell unruhig, es wird murren, wie hier in der Wüste, aufgrund von Wasser- und Nahrungsmangel und aus Angst vor Feinden.
Das erste Mal klagten sie gegen Mose und Aaron (2. Mose 16,2)
Das nächste Mal, als sie murrten, ging es gegen Moses allein. (2. Mose17,2 u. 3)
Das Volk verhielt sich so, als wenn Mose und Aaron es entschieden hätten, sie aus Ägypten zu führen, dabei waren die beiden nur Boten YHWHs. WARUM?
Was wirkte da im Hintergrund und änderte ihre Kenntnis der Situation?
Das Volk hatte die ganze Wahrheit, die eigentliche Abfolge und damit YHWH aus ihrem Bewusstsein verdrängt.
Mose machte sie darauf aufmerksam: „Was hadert ihr mit mir?
Warum versucht ihr YHWH?“
Er holte Elohim wieder zurück in ihr Bewusstsein und damit ins aktuelle Geschehen.
Es steigerte sich dann sogar mit der Sünde des Goldenen Kalbs (2. Mose 32,1)
Diesmal hatten sie sich Mose als einen YHWH-Ersatz erkoren, der dieser gar nicht sein wollte.
Mose bekam indirekt den Status eines allmächtigen Führers, ohne den sie nichts machen konnten. Damit hatten sie klar ihre Eigenverantwort an die Führung abgegeben, denn Moses hörte und sah den HERRN ja, bekam Antworten etc.
Sie sahen ihn fast schon als ihren Ersatz Elohim, Ersatzgott an.
Das ist gut, macht sicher und zufrieden. Es ist bequemer.
Wo sehen wir das heute?
Wie wird das mit dem Antichristen sein, der sich mit seinen guten Ratschlägen, Lösungen, Einsatz etc. – gerade auch für Israel- als großer Mann erweist.
Als Vermittler zwischen Israel und den arabischen Staaten z.B.
Die politischen und religiösen Umstände haben sich seit dem 7. Oktober mehr und mehr in eine mehr als undurchsichtige Lage verwandelt, wo Vernunft kaum noch Platz hat.
Zumindest im Verhalten von politischen Führern untereinander, Universitäten, die die neue Elite der Gesellschaft ausbilden soll etc., aber auch im religiösen Umfeld. Welche Kirche sucht schon seit Jahrhunderten und Jahrzehnten die Leitung und Führung der christlichen Gemeinde, des gesamten Leibes Christi wieder unter ihre Fittiche zu bekommen? Viel Spaß beim Nachdenken.
Damit ist nicht ausgesagt, dass es sich hier schon um den Antichristen handeln würde.
Keinesfalls, denn das babylonische System hat einige Bereiche und Abteilungen.

Es stellt sich also die Frage, warum Israel jedes Mal gegen die Leiterschaft murrten, wenn es doch eigentlich YHWH anging, der hinter der Leiterschaft stand und sie führte, denn es geht immer noch um die göttlich eingesetzte Leiterschaft und nicht die sich als solche sieht.
DER HERR setzt ein und ab und hat in Jeremia mehrfach gesagt, dass sich diejenigen, die sich als untreu erweisen ihre Position verlieren.
Diese Gefahr lesen wir schon in Off. 3 im ersten Brief an Ephesus.
Der Leuchter wird weggestellt, wenn nicht Busse getan und zur ersten Liebe zurückgekehrt wird.
Wer war also in der neuen Zeit des NEUEN Testamentes nach der Urkirche die erste nachfolgende Kirche, die kirchengeschichtlich hier hineinpassen könnte und von Anfang an, das jüdische Volk durch seine Kirchenväter auf das schlimmste verfolgt, verflucht etc. hat?
Das genetische Erbe solcher Traditionen, die zur Ersatztheologie geführt haben und diese immer noch im tiefen Unterbewusstsein der Gene und DNA zu finden ist.
Wer von uns weiß eigentlich, wo seine eigentlichen Wurzeln in der Blutslinie liegen?
Nicht nur geistig in YESHUA nach der Wiedergeburt.

Wenn sie YHWH als höchste Autorität hinter Mose und Aaron akzeptiert hätten, hätten sie zugeben müssen, dass sie keine Kontrolle gehabt hätten, und zwar über Nichts.
Sie hätten sich eingestehen müssen, dass sie verletzbar in der Abhängigkeit zu YHWH gewesen wären, und das ist auch heute noch derselbe Punkt.
Wir Menschen streben in jeder Beziehung nach Unabhängigkeit und wissen doch nicht, wie sehr wir von geistigen Mächten und Gewalten in allem was wir tun – entweder im Licht und mit Yeshua, oder in der Dunkelheit mit Satan und seinen gefallenen Engeln tun.
Das mag uns nicht gefallen, aber die Tatsache, was wirklich Freiheit bedeutet, ist uns in allen uns bekannten Definitionen, nicht bekannt, noch bewusst.
In 2 Kor. 3, 17 heißt es;“Denn der HERR ist der Geist, wo aber der Geist des HERRN ist, DA IST FREIHEIT“.
Hierzu gäbe es sehr viel zu sagen, denn auch der Feind Satan ist Geist.
Ebenso alles was im Reich der Finsternis für ihn arbeitet incl. dann auch Menschen, die ihm verfallen sind und folgen.
Jeder Mensch, der voller Angst, Panik, Minderwertigkeit oder anderer negativer Gedanken und Gefühle ist, will Kontrolle, um über diese Gefühle Kontrolle zu haben. Das ist eine Illusion!!
Wenn ich nur einen menschlichen Führer zu meinem persönlichen Gott erhebe, ob es ein geistlicher oder weltlicher Führer ist, und dieser tut auf einmal nicht mehr, was ich von ihm erwarte, kommen alle meine Erwartungen in Schwierigkeiten.
Frustration macht sich breit. Murren, Streit, Zwist, Hader uvm.
Dann entsteht eine Rebellion, weil sie die eigentliche Ursache nicht sehen, oder verstehen können. Diese Ursache sind sie selbst, und das will keiner so gern zugeben. Das ICH selbst sogar das Übel sein könnte mit meinem Mangel, meiner Not etc.
Genau das haben sie dann auch gemacht.
Sie haben YHWH aus dem Fokus genommen, oder direkt/indirekt zugelassen, dass das wahre echte (GOTTES)Bild verhängt, verwirrt, vernebelt und unklar wird.
Sie können JHWH gar nicht mehr in der Wahrheit erkennen und folgen notgedrungen der Lüge, weil es kein Vakuum geben darf und kann.
In solchen Fällen setzt man oft als Ersatz wieder Menschen ein.
Hier waren es zuerst Mose und Aaron als Verantwortliche, auf die man dann die Schuld abwälzen kann. Sie sind dann der Sündenbock.
Man hat dann die Illusion, dass man eine Art eigene Kontrolle behalten würde.
Sie blieben bei der Sünde der Verleugnung der Wahrheit und Erkenntnis, über eigenes Fehlverhalten oder Fehlentscheidungen, bis es dann weiterging zur negativen Berichterstattung über das Land Kanaan.
Um sich bereitwillig in eine absolute Abhängigkeit von jemandem, in diesem ersten wichtigen Fall YHWH, mussten sie sich verletzlich machen und das wollten sie offensichtlich nicht, oder waren sich dessen nicht bewusst.

Aber genau das macht eine Beziehung aus. Beginnend schon mit Freundschaft.
Ehrlich sein, verletzlich sein, bei der Wahrheit und in der Liebe bleiben.
JHWH ging in genau dieser Liebe mit ihnen weiter, um ihnen SEINE LIEBE zu zeigen und sie zu lehren, aber sie hatten zu viel Angst.
Wie sieht das mit uns aus?
Machen wir uns aus Liebe verletzlich oder wollen wir die Kontrolle behalten?
Auch in nicht wissen, in Un(ge)wissenheit uns von IHM führen lassen, gerade dann, wenn der WEG NEU ist, den Yeshua in dieser Erweckung mit uns gehen will.
Oft übt er schon mit anderen Menschen diese Vorgehensweise.
Dann kommt ein Zusammenschmelzen durch IHN, durch den Heiligen Geist, in EINheit, in Liebe.
Am Ende war ihre Bestrafung eine Konsequenz dafür, dass sie nicht weiter gegangen sind, ja sogar widerspenstig waren, widerstanden, aus ihrer Angst nicht herauskamen.
Sie wollten sich nicht völlig von YHWH abhängig machen und fügten dem Ganzen Schaden zu.
Korah, Datan, Abiram und die anderen 250 Leiter, wollten Leiter in ihrer eigenen Kraft bleiben. Nun wollten sie Mose und Aaron ersetzen, denn die taten ja nicht was sie wollten. Sie hatten keine Kontrolle über die beiden, denn diese gehorchten JHWH und nicht dem Volk aus Druck. Zuvor beim goldenen Kalb hat das mit Aaron doch auch funktioniert. Er hat sich bedrängen lassen und ist eingeknickt.
Und jetzt nicht mehr. Moses war zurück und hatte das Ruder wieder übernommen und trotz seines Fehlers hatte der HERR Aaron doch erhoben.
Am Ende haben sie von Ihm das Todesurteil bekommen, dass sie alle in der Wüste sterben würden.
Sie konnten nicht mehr zurück. Sie konnten es nicht mehr gut machen.
Die Zeitspanne war vorbei. Sie konnten nur noch vorwärts gehen.
Mose musste sie im Gehorsam und Loyalität JHWH gegenüber, sie sogar über ihr Todesurteil unterrichten.
Aber sie wollten wieder nicht, sie glauben immer noch, dass sie diese ausweglose Situation kontrollieren könnten, indem sie die Option einräumten, dass das, was Mose verkündet hatte, gar nicht von YHWH käme.
Er wolle sie vielleicht nur schocken. GOTT ist doch Liebe und meint es doch nur gut mit uns. Wir sind doch seine Kinder. Ein solches Gericht kann es doch nicht geben.
Leider haben wir vergessen, dass wir als Kinder erzogen werden müssen, wie wir es mit unseren eigenen Kindern ja auch machen sollten.
Das hatten wir bei Stephanus auch, der Gericht über Israel erklären musste, was sie nicht wissen wollten.
Es verleugneten und ihn – anders wie Mose – dann zu Tode steinigten.
Und Stephanus vergab. Ein Vorschatten auf Yeshua – „JHWH vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!“
Die Rotte Korach hielt sich insofern an YHWH, als sie erklärten: „Die ganze Gemeinde, sie alle sind heilig, und YHWH ist unter ihnen.“ (4.Mose 16,3), aber sie verneinten die Autorität von Mose und Aaron.
Sie pickten sich heraus, was sie hören wollten. Das hat uns Jakobus schon gesagt – nur das, was unsere Ohren kitzelt wollen wir hören.
Aber damit sagten sie auch in Selbsttäuschung, dass sie YHWH nahe wären, aber dass die Führung (Mose und Aaron) und damit auch SEINE FÜHRUNG das Problem sei.
Die Geschichte endet hoffnungslos traurig und machte das Volk wegen dieser Hoffnungslosigkeit, Orientierungslosigkeit, Mutlosigkeit auch wütend, als das Gericht dann auch kam. Wieder beschuldigten sie zuerst Mose.
Und obwohl YHWH ihnen wieder ein Zeichen der Hoffnung und Klarheit gesandt hatte – den grünenden Stab Aarons – waren die letzten Worte dieser Generation: „Siehe, wir verderben und kommen um, wir werden alle vertilgt und kommen um.“ (4. Mose 17,27)
Wie wir sehen, hat Rebellion oftmals eine lange Vorgeschichte.
Das Volk hat niemals wirklich Buße darüber getan, und wir heute, für dieses Streben nach Unabhängigkeit, nach eigener Kraft und einigem mehr, auch nicht.

Auch bei den jetzt anstehenden Erweckungen, die Menschen in ihre Berufung führen und in die Gegenwart Gottes leiten sollen, kann die Leiterschaft keinesfalls in Rebellion oder Uneinigkeit sein.
Wenn man sich das Konzept der Demokratie anschaut, müssen wir feststellen, dass die Demokratie schon im alten Griechenland, in Athen erfunden wurde, aber nicht länger als 400 Jahre überlebte.
Die Argumente, die später auch humanistisch in der Französischen Revolution genommen wurden, dass alle die gleichen Fähigkeiten haben, dieselbe Arbeit haben sollten, daher auch alle in ihrer Art gleich wären und damit eine schon ererbte Gleichheit in ihren Genen hätten, ist absolut kein biblisches Konzept.
Der Kommunismus hat das dann in moderne Vokabeln ge- und verpackt und der Sozialismus das Ganze verwässert. Es war und ist ja noch das Gleiche.
Allein Gott wird Leiter für sein Volk und für die nächsten Bewegungen bestimmen. Diese Männer und Frauen Gottes wurden durch das Feuer des brennenden Busches, wie man es nennen könnte, selbst entflammt, aber nicht verzehrt.
Sie sind in einer absoluten Hingabe an Gottes Werk.
Gehorsam, Treue und Integrität sind ausschlaggebend für diese Leiter und haben ein Brennen in ihren Herzen geschaffen.
Sie sind offen für Gottes Führung bei Tag und Nacht, ob es stürmt oder die Sonne scheint.
Meistens wollen die besten dieser Leute von Anfang an gar nicht führen oder suchen Ruhm um sich einen Namen zu machen.
Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir für diese Art von Leiterschaft beten.

Schauen wir uns das Argument der Gleichheit noch einmal näher an.
Tatsächlich beginnt unser soziales Leben im Kindergarten und dort scheint es, dass erst einmal jedes Kind gleich sein würde.
In kleinen Gruppen werden dieselben Lieder und dieselben Spiele gespielt.
Im Allgemeinen wird das Konzept des Besten noch gar nicht platziert oder gar forciert.
Das war anfangs beim jüdischen Volk, das aus Ägypten auszog ähnlich.
Alle zusammen standen vor dem Roten Meer oder vor dem Berg Sinai.
Alle hatten die Wahl die Torah anzunehmen und waren in gleicher Weise auch gerufen damit verantwortlich umzugehen.
Aber dennoch kann man die Tatsache, dass Mose als der größte Prophet galt und am meisten sein eigenes Leben für dieses Volk hingab, keinesfalls zu ignorieren. (5. Mose 34,10 bis 12).
Es ist also sehr wohl der persönliche Einsatz, der Grad der Treue und Loyalität, der letztlich doch eine Ungleichheit in unserer Haltung gegenüber Gott ausweist.
Somit gibt es eine Notwendigkeit für Ungleichheit!
Wir sehen das auch bei Yeshua. Yeshua war nicht nur ein Prophet oder ein Lehrer, ER war die Verkörperung der Errettung.
ER war, ist und wird es immer sein: der Messias. Das Ziel aller Prophetien im Alten und im Neuen Testament.
Die Bibel sagt uns auch, dass jeder Mensch in sich selbst einzigartig ist und wir können diese Einzigartigkeit nicht einfach auf dem Altar der Gleichheit opfern.
Das finden wir schon innerhalb einer Familie.
Dort finden wir alles nur keine Gleichheit.
Nicht zwischen Eltern und Kindern, zwischen Erstgeborenen und Jüngsten, sondern einfach auch generell zwischen den Geschlechtern, den verschiedenen Altersstufen und auch der Fähigkeiten ihren Platz und Rolle innerhalb der Familie, die auch ihre Position und letztlich ein Stück weit ihre Rechte definiert.
Wenn eine Gemeinde eine Familie sein soll, gilt somit die Tatsache, dass ein guter Leiter auch weiß, wie er die verschiedenen Talente und Positionen der Mitglieder zum Gemeinwohl und zur Ehre Gottes einsetzen kann oder fördern sollte.
Wir brauchen einander in der Unterschiedlichkeit der Fähigkeiten und Talente.
Ein Architekt allein kann auch nicht das Haus bauen.
Er kann es entwerfen, aber er braucht einen Ingenieur, einen Bau(stellen)leiter, einen Elektriker und viele andere Helfer, die mit ihren fachlichen Fähigkeiten dieses Haus bauen können.
Danach gibt es noch den Innenausbau mit z.B. Holz bis die Tapeten und der Teppich verlegt sind.
Als Leiter zu lernen, wie man jede Person in eine optimale Position für Ihr individuellen Talente und Fähigkeiten einsetzt, ist nicht einfach.
Es bedarf Zeit und selbst sehr viel Geschick.
Wenn eine Person im richtigen Umfeld lebt, welches ihm erlaubt, in seinen Talenten zu wirken, wird das Ganze erfolgreich sein und jeder profitiert davon.
Gott hat sich dabei etwas gedacht, als er uns mit unterschiedlichen Gaben, Talenten und das in unterschiedlicher Quantität und Qualität ausgestattet hat.
Viele davon müssen sogar erst einmal entwickelt, und können erst dann gesteigert werden.
Aber das ist dann unsere Verantwortung.
Wir müssen Vertrauen in Gott im Umgang mit unseren Gaben beweisen.
Wir sehen das schon in der Parabel der Talente in Matthäus 25, 14.
Als der Gutsherr zurückkam und überprüfen wollte, wer mit seinem Kapital am Meisten gemacht hatte, fand er sogar denjenigen, dem er bereits am wenigsten gegeben hatte, um ihm wohl eine Chance zu geben und zu üben, aber dieser konnte überhaupt kein Ergebnis und Erfolg vorweisen.
Aus Angst hatte er nichts davon genutzt und seine Gabe vergraben.
Und das wurde ihm dann sogar noch weggenommen, während die anderen neue Aufgaben (nicht mehr nur mit Finanzen, sondern jetzt mit Menschen und Städten) bekamen.
Wir täuschen uns also sehr, wenn wir denken, dass das was wir von Gott bekommen haben, nur bewahren müss(t)en und Nichts damit tun.
Das ist nicht Sinn und Zweck von Gaben und Fähigkeiten.
Der Aufbau des Königreiches Jesu Christi geschieht durch uns und unsere Fähigkeiten, die wir mehr und mehr entwickeln sollen.
Sie sind zwar vom Himmel gegeben, aber entwickeln und nutzen müssen wir sie selbst.
Den Wunsch und den Willen sie einzusetzen und aktiv zu werden, müssen wir haben, um dann praktisch auch die ersten Schritte zu machen.
Aber wir dürfen, ja wir müssen Jesus um das Wollen und gelingen d.h. um das Umsetzen bitten.
Warum? Weil der Feind genau diese Station, von einer Erkenntnis von einem Auftrag und einer Berufung, danach in eine praktische Umsetzung blockieren will.
Er will uns dort lähmen. Meist durch Angst, Enttäuschung, Bitterkeit, Lüge, Betrug, Selbsttäuschung und vieles mehr. Und das müssen wir aufräumen.
Das müssen wir mit der Hilfe des Heiligen Geistes in Angriff nehmen.
Es fällt nicht mehr vom Himmel oder ist automatisch gegeben.
Wenn wir nicht treu sind, werden wir auch keinen anderen Erfolg haben.
Es wird immer etwas fehlen oder geraubt werden.
Wenn wir GOTT berauben, ob des 10ten, unserer Gaben, der Umsetzung von Aufgaben etc. (Mal 2+3) dann hat der Feind freie Hand, auch uns, zu berauben.
In unseren Träumen, Visionen, Wünschen und vielem mehr.



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Sechsunddreißigste Wochenlesung - Shelach Lecha "Schicke!"

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28.06.2024, 15:36

4. Mose 13,1 – 15,41; Joshua 2:1–24; Psalm 93-95; Hesekiel 33-39; Lukas 17:1-18:43; Markus 10,1-14; Hebräer 3:7-19+ 5-8; Römer 4:1–25

Bevor wir in die aktuelle Lesung gehen, lasst uns nochmals kurz zurückschauen, was in den letzten beiden Lesungen ins Auge sticht. In der Parasha Beshalach zeigte sich, dass das Volk in einer panikerzeugenden...   mehr




Fünfunddreißigste Wochenlesung - Becha`alochta "Wenn du aufsetzt"

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14.06.2024, 19:29

4. Mose 8,1-12,16; Sacharia 2,14-4,7; Lukas 17,11-18,14; 4. Matthäus 14,14-21; Joh. 19,31-37; Hebräer 3,1-6. Philipper 2,1–18

Da wir einige Doppelwochenlesungen hatten bin ich mit der Zählung ein wenig zu kurz geraten und habe oben aufgeholt. Nächste Woche wird dann auch eine Pause sein, damit wir mit den anderen die in den Parashas...   mehr




Zweiunddreißigste Wochenlesung - Nasso "Erhebe"

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10.06.2024, 18:42

Teil 2 Haftarah

In der ergänzenden prophetischen Lesung haben wir die Geschichte Simsons Auch darauf sind wir im letzten Jahr schon kurz eingegangen. In dieser Zeitperiode der Geschichte der Juden, sind sie wieder von JHWH...   mehr


06.06.2024, 15:58

4. Mose 4,21 – 7,89; Hesekiel 14-24; Richter 13,2–25; Johannes 11,1-54+ 7,53 -8.11; Apg 21:7-32. Epheser 1,1–23; 1.Tim; Sprüche 25-28

Der Titel dieser Wochenlesung NASO finden wir wieder im ersten Satz – Erhebe ... Mit diesem Terminus sollte betont werden, dass die Kinder Israels ihre Köpfe zur Zählung hochheben sollten, weil es im...   mehr




Einunddreißigste Wochenlesung - Bamidbar "In der Wüste"

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28.05.2024, 09:20

Teil 2

Den prophetischen Abschnitt finden wir u.a Hosea 1,10, in dem es auch um Nummern und Zahlen geht und der somit zur Parasha eine Brücke schlägt. „Die Anzahl der Kinder Israels soll sein wie der Sand des...   mehr


24.05.2024, 06:26

4. Mose 1,1 – 4,20; Mt. 24-28; Sprüche 21-24, Hesekiel 1-13; Hosea 1,10–2,20 + 2,1-22 (heb. Bibel); Luk. 2,1-7 + 16,1-17; 1. Korinther 12,12-31; Matthäus 4,1-17; Römer 15,1–7

Auch diese Wochenlesung ist interessant für unsere heutigen Tage. Wir haben im letzten Jahr schon über die verschiedenen Aspekte gesprochen. Über das Volk Israel und den Rest der anderen vermischten...   mehr




Dreißigste Woche - Behar "Auf dem Berg" + Bechukotai "In meinen Satzungen"

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24.05.2024, 06:25

Teil 2

Wir wollen uns auch dieses Jahr noch einmal mit der 50 Tage Reise des Omer Zählens Richtung Shavuot befassen, um in den Weg zur Freiheit zu kommen. Im letzten Jahr haben wir deshalb die zwei Konzepte „Dror“,...   mehr


18.05.2024, 07:03

3.Mose 25,1–26,2; Jer.16,19–17,14+ 32,6–27+ 46-52; Sprüche 13-16; Matthäus 13-17+ 21,33–46; Lukas 13,1-33; 14,1-15,32; Galater 6,7-10; Johannes 14,15-15,12. Römer 6,1–23

Auch in dieser Wochenlesung haben wir wieder eine doppelte Portion. Zwei Parashas sind zusammengelegt. Wir beenden damit das 3te Buch Mose. Das dritte Buch Mose begann mit den verschiedenen Arten der...   mehr




Neunundzwanzigste Wochenlesung - Emor "Rede!"

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13.05.2024, 17:04

Teil 2

Wir haben nun schon einiges über die Aufgaben und Regeln bzw. Begrenzungen von und für Priester gehört und gelesen. Dennoch gibt es das ein oder andere, dass ich hier noch erwähnen will. 3.Mose 21,1 bis 4...   mehr


10.05.2024, 15:19

3. Mose 21,1-24,23;Hesekiel 44,15-31; Matthäus 5:38-42, Galater 3:26-29. Lukas 11,1-12,59; Jakobus 1:1–18

Der Prozess der Heiligung Als Priester(innen) im Namen des Herrn, unseres Erlösers und auch Schöpfers JHWH, Yeshua und dem Ruach, sollen wir auch Repräsentanten und Botschafter ,,eine königliche Familie seines...   mehr




Achtundzwanzigste Wochenlesung - Acharei Mot "Nach dem Tod" / Kedoschim "Heilige"

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26.04.2024, 17:10

Teil 2

Wir lesen auch in dem ergänzenden prophetischen Teil der Haftara, wieder einiges über 3.Mose 19,2 B „Sei heilig, weil ich heilig bin“. Gegen Ende finden wir dazu noch mehr. Eigentlich stellen sich nicht nur...   mehr


18.04.2024, 17:34

3. Mose 16,1–20,27; Hesekiel 22,1-16; Amos 9,7–15; Römer 3,19-28; 1 Kor. 5,1-13; 1.Petrus 1,13-21.; Joh. 7,1–10,2 KEDOSHIM (die Heiligen) 3. Mose 19,1–20,27; Amos 9,7–9,15 (Ashkenazi); Hesekiel 20,2–20,20 (Sephardic); Hebräer 12,1–17 / 3.Mose 16,1-20,27; Amos 9,7-15; Lukas 13,1-33; 14,1-15,32

In der letzten Woche lasen wir noch die Gebote/Gesetze von tumah (Unreinheit) and taharah (Reinheit), die ebenso zur Heiligung und Heiligkeit gehören. Diese Woche haben wir erneut eine Doppellesung, die dann...   mehr




Siebenundzwanzigste Wochenlesung - Tazira "Sie empfängt" / Metzora "Aussätzige"

Feed

16.04.2024, 19:20

Teil 2

Kommen wir nun erneut zu den Unreinheiten (metzora) und den dann resultierenden unheilbaren Krankheiten (Tzara`at). Aber zuerst müssen wir uns viel mehr darüber klar werden, was Verunreinigungen eigentlich...   mehr


12.04.2024, 08:47

3. Mose 12,1-15,33; 2. Könige 4,42–5,19, 7,3–20+ 7,3-20; Markus 9,14-50; Matthäus 8,1-4; 11,2-6; Lukas 2,22-24; 5,12-16; 7,18-23+ 9,51-10,42

Die Grundlagen für diese Wochenlesung wurden bereits mit den Basisdaten im letzten Jahreskreislauf gelegt. Es geht um die zwei Hauptthemen, der Unreinheit einer Frau nach der Geburt, aber danach auch um...   mehr




Sechsundzwanzigste Wochenlesung - Shemini "Achter"

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04.04.2024, 19:29

3. Mose 9,1 – 11,47; Psalm 18-21; Jesaja 31-48; 2.Samuel 6,1–7,17; 2.Korinther 6,14-7,1; Galater 2,11-16; 1.Petrus 1,14-16. Markus 7,1-23,2 +9,1–13; Römer 12-16;

Wir starten mit 3. Mose 9,1. In diesem Vers, wird der achte Tag zuerst erwähnt. Sehr vieles über die Bedeutung der Nummer 8, speziell in der Bibel, wurde bereits im letzten Jahr ausgeführt. Der aktive Dienst...   mehr




Fünfundzwanzigste Wochenlesung - Tzav "Gebiete"

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02.04.2024, 06:53

Teil 2

Wir sehen also in dieser Wochenlesung eine Weiterführung der Opfer d.h. heute Gebet und Anweisungen für den priesterlichen Dienst und seine Einhaltung. Wie jeder andere Beruf hat auch der Priesterdienst für...   mehr


29.03.2024, 09:46

3. Mose 6,1-8,26; Maleachi 3,4-24; Jeremia 7,21 – 8,3; 9,22 – 9,23; Markus 7,31-9,1+12,28-34; Römer 12,1-2; Matthäus 17,9-13; 1.Korinther 10,14-23 +15,1–58

Vom letzten Jahr kennen wir bereits einige wesentliche Merkmale, die mit dieser Parascha/Wochenlesung zu tun haben. Zusammenfassung Mose führt die neuen Anweisungen bzgl. Opfer etc., aus der Sicht von...   mehr




Dreiundzwanzigste/Vierundzwanzigste Wochenlesung - Vayikra "Er rief"

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19.03.2024, 21:40

Teil 2

Wir sind bereits im letzten Jahr auf die Bedeutung von Sünde, Schuld und Schuldbewusstsein eingegangen. Wir müssen uns noch ein wenig intensiver in der allgemeinen Empfindsamkeit, gerade auch für alle, die...   mehr


15.03.2024, 16:10

3. Mose 1,1-5,26; (Haftara, proph. Lesung) Jes. 43,21-44,23; Hesekiel 45,16-46,18; Lukas 22,1-13; Römer 8,1-13; Hebräer 9,1–28; Markus 7,1-30

Wir fangen nun mit dem dritten Buch Mose an. Die ersten Kapitel behandeln des Opfersystem. Auch hier gilt es, dass die meisten Christen kein großes Interesse daran haben, weil sie glauben, dass das schon...   mehr




Zweiundzwanzigste Wochenlesung - Vajakhel "und er versammelte"

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11.03.2024, 06:46

Teil 2

Ich würde gerne nochmals auf den Punkt zurückkommen, dass die heutige Parascha den letzten drei so stark ähnelt, dass man sie gerne überspringen würde. Das haben wir doch schon alles gelesen, denkt man sich so...   mehr


09.03.2024, 07:56

2. Mose 35,1 – 38,20; Psalm 47+48; Micha; Hesekiel 45,16-46,18; Haftara - 2.Könige 12,1-17 Markus 6,14-29; Johannes 6,1-71; Markus 11-16; Lukas 21,1-4

Wir haben eine Doppellesung von Wochenparashas. Eine heißt Vajakhel und eine Pekudei. Im letzten Jahr habe ich hierzu einiges ausgeführt. Wir lesen, dass Mose diese gesamten ausgeführten Arbeiten, alle...   mehr




Einundzwanzigste Wochenlesung - Ki Tissa "Wenn du zählst"

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29.02.2024, 16:35

2. Mose 30,11 – 34,35; 1. Könige 18,1-39; 4. Mose 19,1-22; Hesekiel 36,16-38; Psalm 44+45+46; Hosea + 2.Kö 14-17; Lukas 1,14-20; 1. Kor. 10,2-3,1-18; Mk. 6-10

Es erfüllt mich immer wieder mit Freude festzustellen, was wir aus den Wochenlesungen alles herausbekommen können. Beim Durchlesen vom letzten Jahr in Band 1 Vitamine ist mir so viel wieder in den Sinn...   mehr




Zwanzigste Wochenlesung - Tetzaveh "Du sollst befehlen/gebieten"

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23.02.2024, 20:32

2. Mose 27,20 – 30,10; Psalm 3+4+7; Hes. 43,10–27; 1. Sam. 15,2-34; Markus 1-5, 43; 1. Petr. 2:1–25; Philipper 4,10-20

Es ist erstaunlich, wie schnell man vergisst. In der Vorbereitung für diese Wochenlesung zur Priesterkleidung und der besonderen Bedeutungen der Kleidungsstücke bzw. des Priesters insgesamt, machte ich schon...   mehr




Neunzehnte Wochenlesung - Terumah "Hebeopfer"

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16.02.2024, 16:32

2.Mose 25,1–27,19; 2.Kor.10-13; Psalm 6+38+51; 2.Kö.1-13; 1.Kö.5,26-6,13; Matthäus 12,46-13,58; Hebräer 8,1-6, 9,1-28+10,1

Das Wort „Terumah“ als Titel dieser Parasha heißt im hebräischen „geben, spenden, einlegen, mitwirken“. Diese Gabe des „Gebens und Mitwirkens“ ist ein sehr wichtiges und sehr großes Ding, weil es generell das...   mehr




Achtzehnte Wochenlesung - Mischpatim "Rechtsordnung"

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12.02.2024, 10:08

2. Mose 21,1-24,18; 2. Könige 12,1-17; Jeremia 34,8-22; and Matthäus 5,38-42; Markus 7,1-23; Apg 23,1-11 and Hebräer 10,28-39. Lukas 7,1-8,3; Kol. 3,1–25

Wir haben über Mischpatim, also Gesetzesordnungen und viele andere Bedeutungen dazu, im letzten Jahr ausführlich gesprochen. Die entsprechende Wortbedeutung und vieles mehr könnt ihr auf der Webseite oder in...   mehr




Siebtzehnte Wochenlesung - Yitro (Jethro)

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02.02.2024, 21:16

2. Mose 18,1–20,3; Jes. 6,1–13,6; 9,5–6; 1.Kö. 12-25; Psalm 66+67+68; 1. Joh. 5,1–11; 2.Kor 1-5; Matthäus 6,1-8,1

Auch zu dieser Woche könnt ihr im Vitamine Buch bereits die vielen Impulse vom letzten Jahr nachlesen. Dieses Jahr wollen wir uns weiter mit dem Verhältnis Mose mit Jitro, dem Ruf Gottes an Mose hinauf auf...   mehr




Sechzehnte Wochenlesung - Beschalach "Als er ziehen ließ"

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26.01.2024, 19:13

2. Mose 13,17-17,16; Richter 4,4–5,13; Lukas 2,22-24; 1.Korinther 10,1-13; Offenbarung 15,1-4. Matthäus 5,1-48; 2. Petr. 1

Schon im letzten Jahr konnten wir einiges über den Pharao, seinen Zorn nachdem die Israeliten geflohen waren, lesen. Immerhin hatte er gerade zehn Plagen durchlaufen, seinen ältesten, also erstgeborenen Sohn...   mehr




Fünfzehnte Wochenlesung - Parasha Bo "Komm"

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22.01.2024, 18:00

Teil 2

Israel ist, im rechtlichen und tatsächlichen Sinn, nicht die erstgeborene Nation in der Welt. Es gab schon lange vorher andere Nationen. Aber diese Nation ist von YHWH ins Leben gerufen worden, damit die...   mehr


18.01.2024, 18:48

2. Mose 10,1 – 13,16; Jeremia 46,13–28; Psalm 58+59+60+61; 2.Sam 21-24; Joh. 19,31-37; 1.Kor 6-10; Offenbarung 9,1–21+ 16,1-21.

Im letzten Parascha oder Wochenlesungskreislauf gab es für die 15te Woche schon viel zu lesen und zu erkennen. Die letzte Woche hatten wir mit einer erstaunlichen Frage abgeschlossen. Es ging um den freien...   mehr




Vierzehnte Wochenlesung - Wa´era "und ich erschien"

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16.01.2024, 19:12

Teil 2

In allem, was wir gelesen haben, lernen wir immer besser, das GOTT sehr genau weiss, was ER an Gaben in uns platziert hat und dass ER unsere Charakterzüge sehr wohl kennt, wie auch die Umstände, in die er uns...   mehr


12.01.2024, 17:16

2. Mose 6,2 – 9,35; ;  Hesekiel 28:25 - 29:21; Psalm 55+56+57; 2.Sam 9-20; 1.Kor 1-5; Offenbarung 15:1–16:20

„Und YHWH redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin YHWH und ich bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der mächtige Elohim, aber mit meinem Namen YHWH habe ich ihnen nicht offenbart.“ (2. Mose...   mehr




Dreizehnte Wochenlesung - Shemot

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09.01.2024, 18:01

Teil 2

Holen wir uns in Erinnerung, dass die Nachkommen Jakobs nur insgesamt 70 Personen ausmachten, die gemäß zweiter Mose 1,5 nach Goshem kamen. Josef war ja bereits dort. Aber sie hatten sich so enorm vermehrt,...   mehr


07.01.2024, 16:35

2. Mose 1,1 – 6,1; Psalm 110+111+112; 2.Sam 1-8; ; Jesaja 27,6–28,13, 29,22–23; Jeremia 1,1–2,3 ; Matthäus 22,23-33; Lukas 20,27-44; Hebräer 11,23-26; Römer 12,1–21; 2.Thess + Apg 19;

Diese Wochenlesung Shemot hat einige Besonderheiten. Sie verbindet uns mit den anderen Hauptbestandteilen der Tora, indem sie uns mit den Propheten und dem Neuen Testament verknüpft und uns zurück zum Anfang...   mehr




Zwölfte Wochenlesung - Wajechi "und er lebte"

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02.01.2024, 11:19

Teil 2

Kommen wir jetzt noch mal auf die Vaterrolle und damit zu Jakob zurück. Ein interessanter Satz von ihm, gerade in Bezug auf seinen Tod war, dass er sicher stellen wollte, dass seine Knochen nicht in einem...   mehr


29.12.2023, 18:58

1.Mose 47,28 – 50,26; 1.Thess. … ; Psalm 52+53+54; 1.Sam 21-31; 1 Könige 2,1–12; 1. Pet. 1,3-9; Joh. 10,1–21;

Im der letzten Jahresparaschazyklus, der im Buch „Vitamine für die Woche“ festgehalten ist, lesen wir zu dieser Wochenlesung schon sehr viel Interessantes. Zuletzt wurde erzählt, dass Josef seine Brüder und...   mehr




Elfte Wochenlesung - Vayigash "und er kam nahe/trat heran"

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26.12.2023, 23:15

Teil 2

Wir können also schon erahnen, dass die verschiedenen Geschichten aus dieser Wochenlesung zusammenhängen. Obwohl sie so unterschiedlich scheinen, ergänzen sie sich doch. Wir haben uns im ersten Teil diesmal...   mehr


22.12.2023, 06:43

1. Mose 44,18—47,27; Psalm 116+117+118; 1.Sam. 11-20; Hesekiel 37,15-28; Eph. 2,1–22; Apg. 16-18; Joh. 5,1-47

Diese Wochenlesung zeigt uns wieder einige neue Facetten in der Geschichte Israels und speziell Josefs und seinen Brüdern. Wir lesen darüber, wie Juda aufsteht und seinen kleinen Bruder Benjamin...   mehr




Zehnte Wochenlesung - Mikez " Am Ende"

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19.12.2023, 16:13

Teil2

Bleiben wir weiter bei Josef, dem Vorschatten auf Yeshua, wenn auch mit vielen Parallelen und doch bei weitem nicht gleich. Aber die Tatsache, dass Josef, unerwartet und plötzlich, innerhalb eines Tages...   mehr


14.12.2023, 16:34

1. Mose 41, 1 – 44,17; 4.Mose 28,9 – 15+ 7,42-47 ; 1.Könige 3,15-4,1; Psalm 108+109; 1.Sam 1-10; Sacharja 2,10-4,7; Johannes 1,1-18+ 10,22-28; Lukas 24, 13-29.

Letzten Jahr haben wir für diesen Parashakreislauf schon sehr viel Punkte gefunden. Nachlesen ist empfehlenswert. Also lernen wir, dass das Licht der Torah, der 5 Bücher Mose, vor allem auch in seinen...   mehr




Neunte Wochenlesung - Vayeshev "und er ließ sich nieder/ er lebte/ wohnte"

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12.12.2023, 06:34

Teil 2

Bevor wir nochmals mit Josef weitermachen, einen kurzen Hinweis auf Juda. Juda hatte letztlich das Leben von Josef gerettet. Aber da dieser dann doch in die Sklaverei verkauft war, hat er sein zu Hause...   mehr


07.12.2023, 21:06

1.Mose 37,1–40,23; Amos 2,6–3,8; Psalm 106+107, Ruth 1-4; Apg. 7,9-16; Römer 8,18–39; Jakobus 3-12

Ich empfehle zuerst die Wochenlesung von letztem Jahr zu lesen, weil hier schon einiges ausgeführt ist. Zu finden im Buch „Vitamine fürs Jahr“ (in meinem Verlag), als Voraussetzung für die aktuelle Parasha,...   mehr




Achte Wochenlesung - Vayeslach

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05.12.2023, 16:46

Teil 2

Im zweiten Teil wollen wir noch ein wenig mit der sich nur sehr langsam erkennbaren Veränderung des Charakters Jakobs, nach dem Ringen mit dem Engel des Herrn, befassen. Denn das hat für uns heute noch...   mehr


02.12.2023, 10:21

1. Mose 32,4-36,43; Obadja 1,1-21; Matthäus 2,13-23

In dieser Wochenlesung haben wir vor allem mit zwei grossen Bereichen zu tun. Die Überquerung des Jakob vom kleinen Fluss Jabokk, um seinem Bruder Esau zu treffen und damit die Begegnung von Jakob und Esau,...   mehr




Siebte Wochenlesung - Vayera "und er zog aus"

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28.11.2023, 10:41

Teil 2

In Teil 2 werden wir uns erneut mit der Kraft von Träumen beschäftigen. Über die Jakobsleiter haben wir ja schon etwas lesen können. Wenn Gott Träume nutzt, um uns Nachrichten zu übermitteln, gibt es...   mehr


24.11.2023, 15:22

Wajeze „Und er zog aus“: 1.Mose 28,10 – 32,3; Apg. 6-10; Psalm 119,1-88; Richter 1-9¸ Hosea 12,13 – 14,10; Psalm 119,1-88; Johannes 1,43-51; Epheser 4,1–32

Schon im letzten Jahr konnten wir in dieser Wochenlesung einiges über Jakob erfahren, der mit Josef zusammen, die Hauptperson in dieser Parascha sind. Jakob wird während seines Lebens von einem sehr unreifen...   mehr




Sechste Wochenlesung - Toldot "Generationen/Geschlechter"

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22.11.2023, 17:27

Teil 2

Weil wir uns nun schon mit einigen Ehen beschäftigt haben, machen wir diesbezüglich auch eine Art Abschluss und gehen erst im nächsten Kreislauf wieder auf die (dienende) Verwalterschaft ein. Ehe und der...   mehr


19.11.2023, 10:50

1.Mose 25,19 – 28,9; Josua 13-24; Maleachi 1,1–2,7; Römer 9,6–29; Hebräer 12,14-17; Psalm 1+2+5; Apg. 1-5;

Toldot, Geschlechter oder auch Generationen. Ein ganz wichtiges Prinzip Gottes. ER nennt sich bewusst und bestimmt: „der Gott Abraham, Isaaks und Jakobs“, also der Gott der drei Generationen. Wir haben in...   mehr




Fünfte Wochenlesung - Chaje Sara "Das Leben Saras"

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17.11.2023, 07:21

Teil 2

Im zweiten Teil möchte ich noch mehr auf die Aussage Abrahams, dass er ein Fremder in diesem Land wäre, eingehen. Denn es betrifft auch uns. Wir sind ja auch NICHT von dieser Erde, sondern leben nur AUF dieser...   mehr


11.11.2023, 17:00

1.Mose 23,1 – 25,18; Psalm 22+40+41; Josua 1-12; 1 Könige 1:1–31; 1.Petrus 3:1–7; Matthäus 8:19-22; Lukas 9:57-62 + 21-24.

In dieser Wochenlesung geht es um das Leben Sarahs, „Chaje Sarah“. Wir haben letztes Jahr schon einiges, speziell über Sarah, lesen dürfen. Es startet mit 1. Mose 23.1 … “und das Leben von Sarah…“ Aber auch...   mehr




Vierte Wochenlesung - Wajera "...und es erschien"

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07.11.2023, 19:53

Teil 2

Kommen wir nun zu den Frauen in dieser Wochenlesung. Wir haben Sarah und Hagar. Nehmen wir als erstes Sarah. Die persönliche und psychologische Betrachtung des Lebens von Sarah und dem auf der...   mehr


05.11.2023, 11:53

1. Mose 18,1 – 22,24; 2 Kings 4:1–37; 2 Peter 2:4-10; Psalm 113+114+115 Hiob 32-42; Lukas 1:26–38, 24:36–53 + 16-20; 2 Peter 2:4-10; Hebrews 6:13-20

Wie im letzten Jahresparaschakreislauf haben wir vertiefend über das Leben Abrahams gesprochen. Tatsächlich sind in diesem Wochenlesekreislauf wieder Abraham, Lot, Sarah und Hagar die Hauptpersonen. Von allen...   mehr




Dritte Wochenlesung - Lech Lecha "Geh hin-Geh für dich"

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28.10.2023, 13:43

1.Mose 12,1–17,27; Jesaja 40,27–41,16; Johannes 8,51-58; Kolosser 2,11-15; Hebräer 7,1-19; 11,8-12; Matthäus 1,1–17

Über den Mann Abraham, um den es hauptsächlich in dieser Wochenlesung geht, gibt es sehr viel zu sagen. Schon in der letzten Jahresreise haben wir uns auch mit seiner Ehe und seinem Verrat an Sarah und dessen...   mehr




Zweite Wochenlesung - Noach "Noah/Ruhe"

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23.10.2023, 09:22

. Mose 6:9–11:32; Psalm 104+105; Hiob 11-21Isaiah 54:1–55:5+ 66,1-24; Lukas 1:5–10+ 17,20—27

In dieser zweiten Wochenlesung haben wir es mit Noah zu tun. “Dies ist die Geschichte von Noahs Geschlecht. Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten; er wandelte mit Gott. (1. Mose 6:9) Eine...   mehr




Bereshit - "Im Anfang"

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18.10.2023, 09:51

Teil 2

In der Zusammenfassung haben wir es in dieser ersten Woche der Jahreskreislauf-Paraschalesung auch mit der Verwalterschaft oder mit der dienenden Leidenschaft zu tun. Immerhin hatte der erste Adam diese...   mehr


16.10.2023, 17:47

1. Mose 1,1-6,8 Jesaja 42,5-43,10; Matthäus 1:1-17; Offenbarung 1:1-5; 22:1-21 Johannes 1,1-17

Wir beginnen einen neuen Lesekreislauf für 2024/25 oder 5784 im Hebräischen.
Jedes Parascha- oder Lesejahr beginnt mit dem ersten Buch Mose oder Genesis, Kapitel 1 „Bereshit“.
Wir werden dieses Mal ein...

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